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Folge 22 von Mediä...WAT?! findet wieder in altgewohnter Besetzung statt. Sam und Pat freuen sich gemeinsam auf ihren Gast von der Universität Wien – Annika. Annika studiert Germanistik und Skandinavistik an der Universität Wien und nimmt uns mit auf ihre biographische Reise durch Deutschland bis nach Österreich.
In einem ungewohnten und lockeren Talkformat unterhalten sich Sam, Pat und Annika über die Vermittlung von mediävistischen Inhalten im Internet. Denn einige von euch werden sie schon kennen – Annika ist das Gesicht hinter dem Youtube-Kanal und Instagrammaccount Hartmanns Aue. Außerdem hat Annika uns einen kleinen Auszug aus der Unsinnsdichtung mitgebracht, der sich thematisch hervorragend eignet. Denn: „Wir sind alle Opfer dessen, dass wir viel Schwachsinn reden und wir reden viel Schwachsinn, da viele andere viel mehr Schwachsinn reden“. Was es mit diesem Zitat aus unserer Folge auf sich hat und wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, was in der Skandinavistik passiert, wie ein Studium an der Universität Wien ist oder welcher Schaffensprozess hinter der Erstellung eines Podcasts, eines Youtubevideos oder von lehrreichem Instagramcontent eigentlich steckt, dann erfahrt ihr das in dieser Folge! Ganz im Sinne des „Sich-Selbst-Nicht-So-Ernst-Nehmens“ – hört doch mal rein!
Die 21. Folge Mediä...WAT?! steht ganz im Zeichen von „Viel zu tun, wenig Zeit“ und einem leichten Kesselpfeifen aus Pats Ohren, der die Hitze in Deutschland äußerst unbelohnend findet. Daher hat sich Pat Unterstützung ins Haus geholt: Thomas und Aive sind Komparatist*innen an der Ruhr-Uni Bochum und Teil von literaturundfeuilleton, einem Literaturblog junger Literaturwissenschaftler*innen der Komparatistik in Bochum, die seit kurzer Zeit selbst einen Podcast herausbringen. Dass Komparatist*innen auch Mediävistik drauf haben, stellen Thomas und Aive bei einer kleinen Zeitreise durch die Perioden der Pesterzählungen unter Beweis. Wer also bei Pest und Pandemie sofort an lange schwarze Schnabelmasken oder seine Fan Fiction mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach denkt, der ist schief gewickelt. Ob altes Griechenland, Italien, London, Moskau oder Paris – sie alle kannten seit Jahrhunderten Pandemien und machten dieses Wissen auf literarische Weise produktiv. Wie das aussehen kann, welche schillernde Figur für Pest und Pandemie das Mittelalter und die Frühe Neuzeit für uns bereithalten kann und was es eigentlich mit der Komparatistik und literaturundfeuilleton auf sich hat, erfahrt ihr in dieser Folge. Also hört rein!
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