Was haben deine Augen mit deiner eingeschränkten Hüfte zu tun? Im neurozentrierten Training möglicherweise mehr, als du denkst. Statt direkt die Hüfte zu mobilisieren, werden manchmal zunächst Augenbewegungen oder das Gleichgewicht trainiert – und plötzlich wird die Hüfte beweglicher. Hexerei oder Neurowissenschaft? Genau das klären wir mit Kevin Grafen
Was ist Neurozentriertes Training?
Neurozentriertes Training ist ein ganzheitlicher Ansatz, der das Nervensystem konsequent in Training, Therapie und Alltag einbezieht.
Dabei verändert sich der Blickwinkel: Beschwerden, Leistungsgrenzen oder Bewegungsprobleme werden nicht nur muskulär oder strukturell betrachtet, sondern vor allem funktionell-nerval.
Der Fokus liegt auf Bereichen wie Schmerzregulation, Rehabilitation, Prävention, Stressverarbeitung, Gleichgewicht, Bewegungsqualität, aber auch in der sportlichen Leistungssteigerung.
Ein zentraler Bestandteil ist die Überprüfung und das Training der Sinnesorgane, insbesondere Augen, Innenohr (vestibuläres System) und Propriozeption. Ergänzend spielen auch Atmung, Geschmack und Geruch eine große Rolle. Wichtig ist dabei stets das Verständnis, wie diese Informationen im Gehirn verschaltet und verarbeitet werden, um gezielt Einfluss nehmen zu können.
Wenn das Gehirn klarere, hochwertigere Signale erhält, kann es den Körper effizienter, sicherer und leistungsfähiger steuern.
Kurz gesagt: Neurozentriert bedeutet, das Nervensystem in den Mittelpunkt zu stellen, weil es an jedem Prozess beteiligt ist, egal ob es um Schmerz, Leistung oder Gesundheit geht.
zu Kevin Grafen:
https://kevingrafen.de
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