Höchstgeschwindigkeit bei den Autos, Verwirrung bei den Motorrädern, und all' das inmitten von atemberaubenden Schluchten und Gebirgsketten – die dritte Etappe der Rallye Dakar komprimierte die gesamte Faszination des Marathonrallyesports in einem einzigen Tag.
Matthias Walkner ist hin- und hergerissen zwischen den Klippen der Navigation und dem Ärger über die moderne Technik. Am Ende siegt der Sportsgeist, das Ergebnis der Prüfung wird angepasst – wenn auch nur nach einigem Palaver. Und dann muss Walkner auch noch kurz um die Technik seiner KTM bangen. Der Österreicher und sein väterlich-onkelhafter Freund und Förderer Heinz Kinigadner entwirren das Kuddelmuddel von Neom.
Bei den Autos gibt es endlich eine technische Erklärung für die ganzen Reifenschäden – von Timo Gottschalk, der an der Seite von Kuba Przygonski mit einem 4x4 in Phalanx der heute besseren Hecktriebler einbrechen kann. Der Brandenburger enthüllt erstaunliche Zusammenhänge.
Fernando Alonso schildert aus erster Hand, wie er sich auf Rang 5 nach vorn hat kämpfen können – und warum ihm dabei der Zeitpunkt, andere Autos zu überholen, so enorm geholfen hat.
Dazu gibt es Details zum schweren Unfall von Khalid Al-Qassimi im Zielschuss vor einer Neutralisation der Etappe. Und PITCAST-Experte Dirk von Zitzewitz analysiert, warum Giniel de Villiers sich so schwer tat, was Tagessieger Carlos Sainz heute derart stark gemacht hat und warum Yazeed Al-Rahji nach erneut starker Vorstellung wieder kein zählbares Resultat mit nach Hause nehmen konnte. Dazu ordnet er auch die Leistung von Alonso ein.
Mehr Neuigkeiten und Hintergründen von zwei Fahrern, die es nicht in den Podcast geschafft haben, stehen auch schon im neuen Blog auf http://www.pitwalk.de – Stéphane Peterhansel und der gestern noch führende Orlando Terranonova.