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Der Weg wird schmaler, dunkler – und deutlich unangenehmer. In „Die Treppen von Cirith Ungol“ folgen Frodo und Sam Gollum auf einem Pfad, der eher nach schlechtem Reiseberater als nach Rettung aussieht. Steile Stufen, Felswände, Müdigkeit – und über allem Minas Morgul, das unheilvoll in der Nacht leuchtet.
Frodo geht es schlechter und was ist eigentlich mit Gollum los?
Mit diesem Kapitel wird endgültig klar: Der Weg nach Mordor lässt sich nicht mehr umgehen. Frodo, Sam und Gollum verlassen Ithilien und machen sich auf zur Wegscheide, dem Punkt, an dem die Entscheidung fällt – weiter nach Osten oder doch noch umkehren.
Frodo, Sam und Gollum erreichen Ithilien – und für einen kurzen Moment scheint die Welt fast friedlich. Wasser plätschert, Kräuter wachsen, der Krieg wirkt weit weg. Doch der Schein trügt: Am verbotenen Teich geraten sie in die Hände von Faramir und seinen Waldläufern.
Nach Staub, Hunger und Kaninchenpfeffer gönnt Tolkien seinen Figuren – und uns – einen Moment des Innehaltens. In „Ein Fenster nach Westen“ erreichen Frodo, Sam und Gollum Henneth Annûn, einen versteckten Ort in Ithilien, an dem Vergangenheit, Hoffnung und Abschied eng beieinanderliegen.
Nach all dem Grau, Gestank und Gollum-Gegrummel wird es in diesem Kapitel endlich einmal… gemütlich? Zumindest für Herr der Ringe-Verhältnisse. Sam entdeckt seine Leidenschaft fürs Kochen wieder und zaubert inmitten des Ödlands ein kleines Festmahl aus dem, was die Natur (und Gollum) so hergeben: Kräuter und Kaninchenpfeffer.
Frodo, Sam und Gollum haben’s tatsächlich geschafft – sie stehen vor dem Schwarzen Tor von Mordor. Also… fast am Ziel. Nur blöd, dass das Tor aussieht, als hätte Sauron persönlich „Eintritt verboten“ in die Lava meißeln lassen.
Wie Frodo mit seiner Verantwortung ringt, Sam das Ganze schon lange für eine Schnapsidee hält, und Gollum seinen neuen „Geheimweg“ andeutet – all das in der neuen Folge von Planlos durch Mittelerde.
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