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Nachdem gegen seine Frau Korruptionsvorwürfe erhoben werden und ein Richter die Anklage zulässt, beginnt Pedro Sánchez ein Drama. Der spanische Ministerpräsident verfasst zunächst einen Brief, den er auf X, vormals Twitter, veröffentlicht. Darin stellt er seine politische Zukunft in Frage. Fünf Tage lang müssen die Spanier warten, ob Sánchez ihr Land in ein politisches Chaos stürzt… Letztlich tat er es nicht. Er bleibt im Amt.
Über die ungewöhnlichen Vorgänge in Spanien, was dahinter steckt, die politische Landschaft und die Zukunft auf der iberischen Halbinsel, spricht Dr. Ludger Gruber, Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Madrid.
Vielen Dank an das Politische Bildungsforum Saarland der Konrad-Adenauer-Stiftung für den Kontakt nach Spanien.
Mehr Infos zur Konrad-Adenauer-Stiftung finden Sie hier:
Zum ersten Mal in der Geschichte hat der Iran, der seit Jahrzehnten in Israel seinen erklärten Erzfeind sieht, das Land direkt angegriffen. Was vorher über Proxys wie die Hisbollah geschah, hat das Land nun selbst in die Hand genommen. Aber wieso hat sich der Iran zu diesem radikalen Schritt entschieden? Und wie ist die Attacke zu bewerten: Ist sie der Beginn eines neuen Krieges, womöglich eines Flächenbrands in der gesamten Region?
Darüber spreche ich mit Dr. Andreas Reinicke, Direktor des Deutschen Orient-Instituts in Berlin.
Wenn Sie mehr über das Deutsche Orient Institut wissen wollen, finden Sie alle Informationen hier:
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Dan McMillan wollte ein Buch über die Finanzierung von Wahlkampagnen in den USA schreiben. Doch während der Recherche zu dem Buch wurde ihm klar: ein Buch ist nicht genug. Also startete er die Initiative "Save Democracy in Amerika", um das System zu ändern.
Milliarden Dollar werden für Wahlkämpfe in den USA ausgegeben. Das meiste Geld kommt von großen Spendern, die zum Teil Millionenbeträge an die Kandidaten und ihre Parteien spenden. Wer dabei auf der Strecke bleibt? Die Wähler, die mit ihrer Stimme darüber entscheiden sollten, wer gewählt wird.
Doch es gibt alternative Ideen, das System der spendenbasierten Finanzierung von Wahlkampagnen wie es aktuell ist zu ändern. Dan McMillan spricht im Interview mit Dominik darüber, warum das System in den USA überhaupt so ist wie es ist und welche Auswirkungen hat. Er spricht auch über die Idee der "Voter Dollar" oder "Democracy Dollar", die das System ändern könnten. So wie es am Beispiel der Stadt Seattle deutlich wird.
Vielen Dank an das Deutsch-Amerikanische Institut Saarland und den Direktor, Dr. Bruno von Lutz, für den Kontakt zu Dan McMillan und die Kooperation zu dieser Folge.
Mehr zu Dan McMillan gibt es hier:
Mehr zum Deutsch-Amerikanischen Institut Saarland gibt es hier:
Zwischen Deutschland und Frankreich kriselt es: Das Verhältnis zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz und Präsident Emmanuel Macron ist abgekühlt. Als Moderator zwischen den beiden könnte sich der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hervortun.
Die drei Staaten: Deutschland, Frankreich und Polen, bilden das sogenannte Weimarer Dreieck. Das Trio versucht in dieser Konstellation den aktuellen Herausforderungen in Europa zu begegnen.
David Gregosz, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Warschau, spricht in dieser Folge über Polen und dessen Rolle in Europa, im Weimarer Dreieck und die große Herausforderung des Kriegs in der Ukraine vor den Toren des Landes.
Wenn Sie mehr über die Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen erfahren möchten, finden Sie aktuelle Informationen hier: www.kas.de/polen
Danke an das Politische Bildungsforum Saarland der Konrad-Adenauer Stiftung für den Kontakt nach Warschau: www.kas.de/saarland
Seit 2004 kämpft die Regierung im Jemen mit den Huthis, einem Stamm im Norden des Jemen. Was zunächst als unscheinbarer interner Konflikt begann, hat sich über die Jahre zu einem handfesten Bürgerkrieg entwickelt, in dem Länder wie der Iran, Saudi-Arabien, Bahrein, und sogar der Senegal mitmischten. Ein Stellvertreterkrieg, den Stand jetzt die Huthis für sich entschieden haben. Aber Frieden herrscht im Jemen noch lange nicht.
Mit dem 07. Oktober ist der Konflikt im Jemen nochmal deutlicher in den Fokus der Weltgemeinschaft gerückt. Die Huthis begannen, Raketen auf Israel selbst und auf Israel-freundliche Schiffe im Roten Meer zu schießen.
Wer sind die Huthis? Wie hat sich der Konflikt entwickelt? Und welche Rollen spielen auch China, die EU und Deutschland im Jemen?
Darüber spricht Dr. Andreas Reinicke, Direktor des Deutschen Orient-Instituts Berlin. Vielen Dank für die Kooperation und das Gespräch.
Mehr über das DOI finden Sie hier: https://deutsches-orient-institut.de.
Biden versus Trump. Das scheinen die beiden Kandidaten im Kampf um das Weiße Haus im Jahr 2024 zu werden – Stand jetzt.
Doch wie sieht es in den Parteien aus? Wie in der amerikanischen Gesellschaft?
Der USA-Experte und langjährige ARD-Hörfunk-Korrespondent in Washington, Arthur Landwehr spürt in seinem neuen Buch „Die zerrissenen Staaten von Amerika“ den Stimmungen und Erwartungen der US-Wähler zu Beginn der Vorwahlen nach.
Tim Edeling, studentische Hilfskraft bei der Union Stiftung hat mit Arthur Landwehr über das Buch und die kommende Wahl in den USA gesprochen.
Vielen Dank an das Deutsch-Amerikanische Institut Saarland für den Kontakt zu Arthur Landwehr und die Möglichkeit, sein Buch zu besprechen.
Arthur Landwehr „beschreibt den Wahlkampf als Kulturkampf, der die USA zu zerreißen droht. Im Mittelpunkt: die Abstiegsangst der Weißen und das zunehmende Selbstbewusstsein von Schwarzen und Hispanics, der Mythos vom Cowboy und der Einfluss der woken Intellektuellen (Stichwort Cancel Culture), das ausgrenzende Stammesverhalten und das „America first“ im Landesinnern und die Verheißungen kultureller Offenheit in den liberalen Küstenstaaten. Und über allem die Frage: Was hat das mit uns Deutschen und mit den transatlantischen Beziehungen zu tun?“, so der Verlag über das Buch.
Arthur Landwehr ist ein deutscher Journalist und ehemaliger Chefredakteur Hörfunk des SWR. Zwei Mal, von 1999 bis 2006 und 2018 bis 2022, war er als Hörfunk-Auslandskorrespondent für die ARD aus Washington, D.C. Er wurde mit dem 1. Hörfunkpreis der RIAS Berlin Kommission für seine Berichterstattung aus den Vereinigten Staaten ausgezeichnet. Seit Januar 2023 ist Landwehr im Ruhestand und arbeitet seitdem als freier Autor und USA-Experte. Außerdem lehrt er als Honorarprofessor an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden.
"Zeitenwende" - ausgerufen von Olaf Scholz nach dem 24. Februar 2022 und dem Überfall Russlands auf die Ukraine. Doch was heißt das konkret?
Was hat sich verändert? War es absehbar? Und was müssen Deutschland und Europa jetzt tun, um sich der neuen Zeit anzupassen und den Herausforderungen einer Welt gerecht zu werden, die nicht mehr friedlich ist?
Darüber sprich Dr. Christian Mölling, stellvertretender Direktor der Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik mit Dominik.
Dr. Mölling ist auch wöchentlich im Podcast "Die Lage international" zu hören. Den Podcast finden Sie hier:
Das Buch von Dr. Mölling "Fragile Sicherheit" können Sie außerdem hier kaufen: www.raueiser.de oder in jeder gut sortierten Buchhandlung.
Wenn der Krieg beendet ist…was wird dann aus dem Gaza-Streifen? Bleibt Israel dort als Besatzungsmacht? Wird die palästinensische Autonomiebehörde eine Regierung aufbauen?
Und was passiert mit den Menschen, die ihr Dach über dem Kopf verloren haben?
Die Diskussionen um das "danach" sind bereits im vollen Gange, dabei ist ein Ende der Kampfhandlungen noch lange nicht in Sicht.
Dr. Andreas Reinicke, Direktor des Deutschen Orient-Instituts in Berlin ordnet die aktuellen Debatten ein und geht auch auf die Frage ein, wo die Interessen Deutschlands in diesem Konflikt liegen und welche Rolle der Konflikt im Yemen spielt.
Vielen Dank für die Kooperation an Dr. Reinicke und das Deutsche Orient-Institut in Berlin für diese Folge.
In Deutschland war der Name Élisabeth Borne fast niemandem geläufig. Sie war bis zum 8. Januar Regierungschefin in Frankreich. Dann trat sie mit der gesamten Regierung zurück.
Was bei uns ein großer Schock gewesen wäre, scheint in Frankreich ein bekanntes Prozedere zu sein. Denn sehr schnell war eine neue Regierung gefunden. Und den Namen des neuen Ministerpräsidenten sollte man sich merken: Gabriel Attal. Er ist nicht nur erst 34 Jahre alt und einer der beliebtesten Politiker in Frankreich, er wird auch als potenzieller Nachfolger von Staatspräsident Émmanuel Macron gehandelt.
Wer Gabriel Attal ist, warum die alte Regierung zurückgetreten war und was wir von der neuen Regierung unter dem jungen Ministerpräsidenten erwarten können, erklären Anja Czymmeck, Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Paris und ihre Kollegin Nele Wissmann, Beauftragte für Analyse, Bilaterale und Europäische Angelegenheiten im Auslandsbüro.
Vielen Dank an die Konrad-Adenauer-Stiftung für die Kooperation zu dieser Folge.
Tritt Joe Biden gegen Donald Trump im November bei der Wahl zum nächsten Präsidenten der USA an? So scheint es aktuell. Doch noch ist es nicht so weit.
Im Januar beginnen die Vorwahlen. Was genau sich hinter diesem Wahlsystem verbirgt, welche Namen man sich merken sollte und um welche Themen es im Wahlkampf bis November vor allen Dingen gehen sollte, klären wir in dieser Folge.
Dominik spricht in dieser Folge mit Prof. Dr. Robin Dorff, Managing Director bei Carl Marks Advisors und Professor an der Plymouth State University in New Hampshire. Prof. Dorff hat deutsche Vorfahren und kennt sich bestens im politischen System der USA aus.
Wer mehr über Prof. Dorff wissen will, oder mit ihm in direkten Kontakt treten möchte, findet ihn auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/robin-dorff-4152a2b/
Vielen Dank an das Deutsch-Amerikanische Institut Saarland für die Herstellung des Kontakts zu Prof. Robin Dorff.
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