PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast

PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast

By PostfinanceBusiness
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PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast episodes

  • Das Börsenmagazin vom 22. September 2023

    In der vergangenen Woche wurde bereits angekündigt, dass der Fokus auf dem Zinsentscheid liegen wird. Die Zentralbanken haben einheitlich beschlossen, den Leitzins nicht zu erhöhen. Für die USA bedeutet dies, dass der Leitzins bei unveränderten 5,5 % bleibt, möglicherweise für eine längere Zeit. Besonders überraschend war die Entscheidung der SMB (Schweizerische Nationalbank). Aufgrund des Rückgangs der Inflation wurde entgegen den Erwartungen keine Zinserhöhung vorgenommen, und der Zinssatz bleibt bei 1,75 %. Die Finanzmärkte reagierten negativ, insbesondere der US-Markt verzeichnete einige Rückgänge, vor allem bei Technologiewerten. Der Schweizer Markt sah ebenfalls nicht besser aus, insbesondere Lonza wurde stark getroffen, hauptsächlich aufgrund der Kündigung des Covid-Impfvertrags durch Moderna. In der nächsten Woche werden wirtschaftliche Daten veröffentlicht, die uns am kommenden Freitag beschäftigen werden. Dazu gehören die aktuellen Inflationsraten in der Eurozone, die sich als äußerst resistent erwiesen haben. Vorletzte Woche erhöhte die Europäische Zentralbank den Satz um 25 Basispunkte. Außerdem erhalten wir Einblicke in das Einkommen und den Konsum in den USA.

    Der Podcast kann zu Informations-

    und Werbezwecken dienen. Die darin enthaltenen Informationen und Aussagen stellen weder eine Einladung zur Offertstellung noch eine Aufforderung, ein Angebot oder eine Empfehlung zum Abschluss einer Dienstleistung, zum Kauf/Verkauf von irgendwelchen Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten oder zur Vornahme anderweitiger Transaktionen oder zum Abschluss irgendeiner Art von Rechtsgeschäft dar. Dieser Podcast sowie die darin aufbereiteten Informationen richten sich ausschliesslich an Personen mit Domizil in der Schweiz. Die Anlagebeurteilungen des Investment Researchs werden durch PostFinance produziert und veröffentlicht. PostFinance wählt die im vorliegenden Podcast veröffentlichten Informationen und Meinungen sorgfältig aus und berücksichtigt dabei Quellen welche als zuverlässig und glaubwürdig eingestuft wurden. Gleichwohl kann PostFinance nicht gewährleisten, dass diese Informationen genau, verlässlich, aktuell oder vollständig sind und lehnt im gesetzlich zulässigen Masse die Haftung dafür ab. PostFinance lehnt insbesondere jede Haftung für Verluste ab, die aus einem Investitionsverhalten entstehen können, dem die Informationen aus diesem Podcast zu Grunde liegen. Diesem Podcast liegen zahlreiche Annahmen zu Grunde. Unterschiedliche Annahmen können zu materiell verschiedenen Ergebnissen führen. Die im Podcast geäusserte Meinung kann von den Meinungen anderer Geschäftsbereiche von PostFinance abweichen oder diesen widersprechen, da sie auf der Verwendung unterschiedlicher Annahmen und / oder Kriterien basieren. Der Inhalt des vorliegenden Podcast ist stichtagsbezogen, ist also nur zum Zeitpunkt der Erstellung aktuell und kann sich jederzeit ändern. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Die dargestellte Performance lässt allfällige bei Zeichnung von Anteilen erhobene Kommissionen und Kosten sowie die Dienstleistungsgebühr unberücksichtigt. Der Kurs, der Wert und der Ertrag von Anlagen können schwanken. Investitionen in Finanzinstrumente unterliegen gewissen Risiken und garantieren nicht die Erhaltung des investierten Kapitals oder gar eine Wertsteigerung. PostFinance ist nicht verpflichtet, die Informationen oder Ansichten zu aktualisieren bzw. nicht mehr aktuelle Informationen als solche zu kennzeichnen oder zu entfernen. Durch den vorliegenden Podcast werden keine Ratschläge (Investitions-, Rechts-, Steuerberatung usw.) erteilt. Diese Informationen berücksichtigen weder die spezifischen oder künftigen Anlageziele noch die steuerliche oder finanzielle Lage oder die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Empfängers. Diese Informationen und Meinungen sind daher keine geeigneten Grundlagen für Investitionsentscheide. Wir empfehlen Ihnen daher, vor jeder Investition Ihren Finanz- und Ihren Steuerberater zu konsultieren. PostFinance übernimmt keinerlei Haftung für Ansprüche oder Klagen von Dritten basierend auf dem Gebrauch der vorliegenden Informationen. Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich.

    3 min
  • Das Börsenmagazin vom 15. September 2023

    Die vergangene Woche an den Börsen verlief positiv, da die meisten Märkte im Plus abschlossen. Dieses positive Ergebnis war hauptsächlich auf die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) zurückzuführen. Besonders bemerkenswert war Swiss Re, das mit einem Wochengewinn von 5% zu den Gewinnern zählte. Interessanterweise verzeichnete auch der europäische Anleihenmarkt Zuwächse, obwohl der Leitzins erhöht wurde. Dieser scheinbare Widerspruch lässt sich damit erklären, dass die Marktteilnehmer trotz der angekündigten Erhöhung um 25 Basispunkte vorsichtig agierten.

    Eine positive Entwicklung war auch die Äußerung von Christine Lagarde, Präsidentin der EZB, die darauf hinwies, dass dies möglicherweise die letzte Zinserhöhung sein könnte. Dies gab den Märkten zusätzlichen Auftrieb. Hinzu kam die günstige Entwicklung der US-Inflationsrate, was darauf hindeutet, dass die US-Zentralbank ebenfalls auf einem soliden Kurs liegt.

    In der kommenden Woche rücken die Zinsentscheidungen in den USA, Großbritannien, Japan und der Schweiz in den Fokus. Angesichts der etwas abgekühlten Schweizer Wirtschaft wird erwartet, dass auch hier eine Erhöhung um 25 Basispunkte erfolgt, um den wirtschaftlichen Bedingungen gerecht zu werden.

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    3 min
  • Das Börsenmagazin vom 08. September 2023

    In der vergangenen Woche erlebten die Märkte eine positive Phase, leider gab es in dieser Woche wieder einen Rückgang. Das wirtschaftliche Bild, das sich in Europa abzeichnet, scheint auch auf die Aktienmärkte Auswirkungen zu haben. Zusätzlich ist der Preis für ein Barrel Erdöl auf 90$ gestiegen, was den höchsten Stand seit November 2022 darstellt. Eine weitere schlechte Nachricht war, dass Mitarbeiter von Unternehmen in China keine iPhones mehr verwenden dürfen, was zu einem erheblichen Kurseinbruch bei Apple führte. Das Unternehmen verzeichnete in nur 2 Tagen einen Verlust von 200 Milliarden $. Insgesamt verzeichneten die meisten Aktienmärkte Verluste. Der SMI verlor im Laufe der Woche bis zu 1%. Roche und Novartis gaben zu Wochenbeginn deutlich nach, erholten sich jedoch etwas. Schlusslicht im Index war Richemont mit einem Minus von 5%, was auf Umstrukturierungen in der Führungsebene und die schwache chinesische Wirtschaft zurückzuführen ist. Dagegen verzeichnete die Aktie der Partners Group einen starken Anstieg. Der Jahresabschluss übertraf die Erwartungen deutlich, und die Aktie legte um über 25% zu. In der kommenden Woche werden eher negative Zahlen erwartet, hauptsächlich aufgrund der Zinsentwicklung. Die langfristigen Zinsen stiegen in der letzten Woche erheblich an. Die US-Wirtschaft erholt sich immer noch gut, während die Inflation weltweit über den Zielwerten der Zentralbanken bleibt. Die deutschen Inflationszahlen von über 6% verdeutlichen, dass uns die Zinsen noch eine Weile begleiten werden. Für die USA besteht jedoch Optimismus, dass sich die Inflation stabilisiert und somit den weltweiten Märkten geholfen wird.

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    3 min
  • Das Börsenmagazin vom 01. September 2023

    Die bisherige Woche verlief positiv, obwohl wir noch auf die Veröffentlichung von Arbeitsmarktdaten aus den USA warten. Sofern es keine unangenehmen Überraschungen gibt, dürften die Börsenindizes voraussichtlich um 1-2% steigen. In China wurde die Stempelsteuer auf Aktienhandel gesenkt, was dazu beitrug, die Probleme im Immobiliensektor in den Hintergrund zu drängen und eine eher positive Stimmung auf dem Markt zu schaffen. Dennoch ist Vorsicht nach wie vor geboten.

    Auch in der Schweiz gab es Unternehmen, die im Fokus standen, wie die UBS. Die Aktien werden voraussichtlich mit einem Plus von 7-8% abschließen und gehören damit zu den Gewinnern. Zudem wurde bekanntgegeben, dass die Credit Suisse vollständig in die UBS integriert wird, allerdings wird erwartet, dass etwa 3000 Stellen gestrichen werden müssen. Der Aktienkurs der UBS erreichte ein Niveau, das zuletzt im Jahr 2008 mit 23 CHF pro Aktie verzeichnet wurde. Der August endete somit positiv.

    Im September könnte es äußerst interessant werden, da dieser historisch gesehen eher ein schlechter Monat war. Die Schlagzeilen könnten durch die erwarteten Zinsentscheidungen in diesem Monat gemacht werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt.

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    3 min
  • Das Börsenmagazin vom 25. August 2023

    In dieser Woche konnten wir eine erfreulichere Stimmung verzeichnen, da sich sowohl der Obligationenmarkt als auch die führenden Aktienmärkte außerhalb Chinas erholt haben. Jedoch trübte sich die allgemeine Börsenlage gegen Ende der Woche wieder ein. Einige Unternehmen sorgten dennoch für positive Impulse, insbesondere der amerikanische Chiphersteller Nvidia, der mit erfreulichen Quartalszahlen glänzte.

    Die kommende Woche verspricht keine Entspannung, vielmehr steht heute das Notenbanktreffen in Jackson Hole im Fokus. Die Anleger erhoffen sich von dem Vorsitzenden der US-Notenbank weitere Einblicke in die zukünftige Zinspolitik. Auch in der kommenden Woche erwarten uns wichtige Ereignisse: Neue Inflationsdaten aus der EU-Zone, Stimmungsindikatoren aus der Schweiz und China sowie Einkommens- und Konsumzahlen stehen an.

    Angesichts der aktuellen Lage empfiehlt es sich, verstärkt auf langfristige Investitionen zu setzen, während kurzfristige Bewegungen mit Vorsicht zu betrachten sind.

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  • Das Börsenmagazin vom 18. August 2023

    In dieser Woche herrschte eine bedrückende Atmosphäre aufgrund der Inflationsdaten. Im amerikanischen Konsummarkt wurden überraschend starke Zahlen verzeichnet. Obwohl dies positiv für die Wirtschaft wäre, könnte es die Inflation negativ beeinflussen. Dies schmälert die Aussicht auf eine mögliche Zinssenkung. Auch aus China kamen ungünstige Nachrichten: Die Eigenheimpreise gingen zurück, was zu einer Schwächung des Immobilienmarktes führte. In dieser Woche wurde zudem ein Sitzungsprotokoll veröffentlicht, das die Besorgnis bezüglich der Inflation weiter verstärkte. Es zeigte, dass trotz rückläufiger Inflationsrate der Druck auf die Inflation von vielen Mitgliedern des Offenmarktausschusses als hoch angesehen wird. Dies lässt Zweifel aufkommen, ob die bisherigen Zinsschritte ausreichen. Postfinance hatte diese Entwicklungen bereits vorhergesehen und seit Monaten betont, dass die Zinsen über der Inflationsrate steigen müssten. In der kommenden Woche werden uns Handelszahlen aus Europa beschäftigen, ebenso wie die Nachfrage nach Waren in den USA, und das alljährliche Notenbanktreffen in Jackson Hole steht an.

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  • Das Börsenmagazin vom 11. August 2023

    Die Börsenlage war in dieser Woche volatil. Nach einem positiven Start zu Beginn der Woche wurde am Dienstag der Aufwärtstrend durch rückläufige Impf- und Exportzahlen in China gebremst. Dies führte zu einer ersten Kurskorrektur am chinesischen Aktienmarkt. In dieser Situation waren sicherere Anlageformen gefragt. Langfristige Zinsen gaben nach, was den Anleihenmärkten zugutekam. In der zweiten Hälfte der Woche erholten sich jedoch wieder risikoreichere Anlagen. Dies war hauptsächlich auf die Hoffnung zurückzuführen, dass sich die US-Inflationszahlen normalisieren würden, was den Druck auf die Zinsen verringern könnte. Die Kerninflationsrate liegt mit 4,7% immer noch deutlich über dem Zielwert von 2% der US-Zentralbank.

    Unternehmensergebnisse beeinflussten ebenfalls die Marktaktivitäten. Zum Beispiel konnten die Schweizer Versicherungen wie Swisslife von den positiven Quartalszahlen der Deutschen Versicherungsgesellschaft Allianz profitieren. Die anhaltende Inflation bleibt eine Herausforderung für viele Länder, wobei China in dieser Woche die Hauptquelle der Besorgnis war. Dies führte dazu, dass die Inflationsrate in China von 0% auf -0,3% gesunken ist – die Preise gehen also zurück, was in der Finanzbranche als Deflation bekannt ist. Dies ist auf die schwächelnde chinesische Wirtschaft und die nach wie vor schwachen internationalen und nationalen Import-Export-Zahlen zurückzuführen.

    In der kommenden Woche werden nicht nur China, sondern auch Europa, die USA und die Schweiz im Fokus stehen, da Industriezahlen veröffentlicht werden. Die Industrie wird oft als Achillesferse der Konjunktur bezeichnet. Aufgrund der weltweit rückläufigen Nachfrage aufgrund der Covid-Pandemie haben einige Industriezweige gelitten, aber sie erholen sich langsam. Diese Zahlen werden viel darüber aussagen, wie stark die Länder unter den Auswirkungen dieser Dynamik gelitten haben.

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    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 4. August 2023
    Das Börsenmagazin vom 4. August 2023

    Diese Woche fallen vor allem die negativen Entwicklungen auf. Die meisten Aktien- und Obligationenmärkte haben an Wert verloren. Der SMI verzeichnete bis Donnerstag einen Rückgang von -2,1%, ebenso wie der Dow Jones um 0,8% und der NASDAQ um -2,6%. Der Volatilitäts-Index ist spürbar gestiegen und hat den Höchststand der letzten zwei Monate erreicht. Dies ist auf die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA durch die Kreditagentur Fitch zurückzuführen. Diese Herabstufung erfolgte kurz nach dem Streit über die Schuldenobergrenze und der drohenden Gefahr eines Zahlungsausfalls der USA. Enttäuschende Unternehmenszahlen haben ebenfalls zu dieser Entwicklung beigetragen, beispielsweise hat PayPal 10% an Wert verloren.

    Darüber hinaus ist das Umfeld für Korrekturen prädestiniert, da die Bewertungen von Anlagen immer noch hoch sind und der Zinsdruck die Konjunktur vieler Industrien schwächt. Dies hat auch zu einem Stimmungseinbruch bei den Schweizer Unternehmen geführt. Konjunkturumfragen von Credit Suisse belegen eine rückläufige Geschäftslage, so schlecht wie seit 2009 nicht mehr. Grund dafür ist die rückläufige internationale Güternachfrage. Auch die Dienstleistungsunternehmen sind pessimistisch geworden. Noch vor kurzem waren sie sehr widerstandsfähig und konnten Rückgänge im Industriesektor ausgleichen, doch nun ist dies nicht mehr möglich, was besorgniserregend ist und uns beschäftigen wird.

    In der nächsten Woche stehen voraussichtlich Handelszahlen der USA und China sowie die Inflationszahlen der USA an, die am Donnerstag veröffentlicht werden.

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    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 28. Juli 2023
    Das Börsenmagazin vom 28. Juli 2023

    Die Zentralbanken standen im Mittelpunkt des Interesses. Sowohl die amerikanische als auch die europäische Zentralbank haben diese Woche beschlossen, die Zinsen um 0,25 Prozentpunkte zu erhöhen. Der Finanzmarkt hatte bereits mit dieser Anhebung gerechnet. Einerseits bleibt die Inflation nach wie vor eine große Herausforderung und befindet sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Doch dank der klaren Aussagen der letzten Wochen konnten sich die Märkte auf diesen Zinsschritt vorbereiten. Daher gab es auf dem amerikanischen Markt nur wenig Bewegung. Obligationen und Aktienmärkte haben leicht nachgegeben. In Europa gab es eine stärkere Reaktion, wahrscheinlich aufgrund des Fehlens von Aussagen von Christine Lagarde, der Präsidentin der Europäischen Zentralbank. Bei den letzten acht Zinserhöhungen hatte sie jeweils eine Aussicht gegeben, aber dieses Mal verzichtete sie darauf. Nun hoffen die Investoren, dass die EZB den Zinserhöhungszyklus beendet hat, weshalb die europäischen Aktienmärkte in dieser Woche gut zugelegt haben. Auch der Schweizer Markt hat davon profitiert. Der SMI legte am Donnerstag um 1,7% zu, wobei Logitech mit einem Kursanstieg von 14% klare Gewinne verzeichnete. Nestle legte ebenfalls zu, nachdem das Unternehmen seine Wachstumsziele für dieses Jahr nach oben korrigiert hatte.

    In der nächsten Woche wird es sehr spannend. Es stehen viele wichtige wirtschaftliche Indikatoren für Europa und China an. Die Märkte werden gespannt auf das europäische Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal und auf die Inflationsrate schauen, in der Hoffnung, dass sich die Lage stabilisiert und die Inflationsrate sinkt. Zudem werden auch wichtige Stimmungsindikatoren in China veröffentlicht. China befindet sich nach wie vor in einer schwierigen Situation und hat sich noch nicht vollständig von der Covid-Pandemie erholt.

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    4 min
  • Das Börsenmagazin vom 21. Juli 2023
    Das Börsenmagazin vom 21. Juli 2023

    Der Start dieser Woche verlief nicht reibungslos. Enttäuschende Wirtschaftsdaten aus China hatten zur Folge, dass wir mit wenig Rückenwind begannen. Im Laufe der Woche standen vor allem die Unternehmenszahlen im Fokus, bei denen ein gemischtes Bild erkennbar war. Überraschenderweise gab es gute Nachrichten aus dem Bankensektor, insbesondere die US-Banken präsentierten starke Zahlen. Allerdings enttäuschten Technologie Titel wie Tesla und Netflix. In der Schweiz hingegen waren Unternehmen wie ABB und Novartis positiv aufgefallen und zählten zu den Gewinnern.

    Trotz des schwankenden Starts erholte sich die Börse im Verlauf der Woche und dürfte mit einem leichten Plus abschließen. Die kommende Woche verspricht besonders spannend zu werden, da die Zentralbanken im Vordergrund stehen werden. Die US-amerikanische Fed wird am Mittwoch und die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Zinsentscheidungen bekanntgeben. Es wird erwartet, dass beide Seiten die Zinsen um einen Viertel Prozentpunkt anheben werden. Die Schweizer Nationalbank wird ihren Entscheid hingegen erst im September bekanntgeben.

    Der Euro befindet sich derzeit auf einem sehr günstigen Niveau von 97 Rappen und hat das Jahrestief erreicht. Der Dollar hat sogar das 8-Jahrestief erreicht und lag zeitweise bei 85 Rappen, was genauso günstig war wie zuletzt bei der Mindestkursaufhebung im Jahr 2015. Dennoch sollte man vorsichtig sein und nicht überstürzt handeln. Einerseits gibt es hohe Inflationsraten im Ausland und andererseits wird spekuliert, dass die Schweizer Nationalbank vermehrt ausländische Devisen verkaufen könnte, um gegen die Inflation vorzugehen.

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