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Zum ersten Mal geht’s eine ganze Folge lang um ein Instrument - nämlich das Saxofon! Es ist im Postpunk öfter zu hören, als man vielleicht denkt. Mit seinem oft klagenden, sentimentalen und melancholischen Ton passt es perfekt zum kalten und düsteren Wave- und Postpunk der 80er.
Viele Bands haben das Saxofon zumindestens mal ausproniert, einige sogar regelmäßig dabei. Und entsprechend gibt es ein paar geile Songs. Etwa „Paul ist tot“ von den Fehlfarben, "Movement Of Fear" von Tones On Tail oder "Things We Never Did" von Sad Lovers And Giants.
Weitere Bands mit Saxofon in dieser Folge sind unter anderem Grauzone, The Psychedelic Furs, Fields Of The Nephilim, Romeo Void, The Damned und The Cure. Alles und noch viel mehr zu hören in unserer Spotify-Playlist. Link weiter unten.
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Das Zillo-Magazin war in den 90ern so etwas wie das Zentralorgan der Schwarzen Szene in Deutschland. Auch wenn es im Heft neben der Musik von Gothic-Bands auch um viele andere Spielarten alternativer Musik von Electro, über Rock bis Folk ging. Die Macher hatten sich das Label "Independent" - unabhängig - auf die Fahnen geschrieben. Der Satz "Von der Szene, für die Szene" war eine zeitlang auf dem Cover zu lesen.
Neben der Musik war der Kleinanzeigenmarkt der Zillo mit seinen Rubriken wie "Musikerbörse", "Verkauf & Tausch" und "Grüße & Bekanntschaften" ein wichtiger Bestandteil der Zeitschrift. Internet war noch nicht, als das Magazin 1989 in Lübeck aus der Taufe gehoben wurde. Letztgenannte Rubrik spiegelte aber auch alle Gruftie-Klischees wider.
Nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung des Zillos für die deutschen Gothic-Musikszene der frühen 90er Jahre. Durch Berichte im Heft und Songs auf den "German Mystic Sound Samplern" erlangten Bands wie Das Ich, Deine Lakaien, Dance Or Die oder Love Like Blood eine große Popularität.
Auch uns hat das Zillo-Magazin in den 90ern begleitet - aber das auf unterschiedliche Art. Wieso, weshalb, warum hört ihr in Episode 86 von Prost Punk - der Post-Punk-Podcast.
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Musiker, die auf Schuhe schauen: Shoegaze und Dreampop sind Phänomene, denn sie sind im Grunde genommen gar keine eigenständigen Genres. Zu unterschiedlich die Bands die dazu gezählt werden, zu verschieden ihre Musik. Aber auch sie sind die Folge von Postpunk und dem Indie-Rock-Pop der 80er.
Versuchen wir also, uns diesem Phänomen anzunähern und reden über Shoegaze- und Dreampop-Bands wie My Bloody Valentine, Ride, Slowdive, Chapterhouse und Curve.
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Nach dem Abebben der ersten Punkwelle tauschten in Düsseldorf einige Punks der ersten Stunde die Gitarren gegen Sequenzer. Damit schufen Bands wie Die Krupps, DAF, Liaisons Dangereuses und Tommi Stumpff ab 1980 stilprägende Electro-Sounds und beeinflussten spätere Genres wie Electronic Body Music, Minimal House und Techno. Unterstützt wurden sie dabei von einem der einflussreichsten deutschen Musikproduzenten: Conny Plank.
Und das sind die Themen dieses Podcasts:
Die Krupps und die Alben "Stahlwerksinfonie" & "Volle Kraft voraus"
Deutsch Amerikanische Freundschaft und die Alben "Die Kleinen und die Bösen", "Alles ist gut" & "Gold und Liebe"
Liaisons Dangereuses und das gleichnamige Album
Tommi Stumpff und die Alben "Zu spät ihr Scheißer", Terror II" & "Ultra"
Die Zitate stammen aus den Büchern "Electri_City" von Rüdiger Esch & "Verschwende deine Jugend" von Jürgen Teipel.
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Kommt mit uns nach Österreich, Italien, Dänemark, Belgien, Polen und schon zum zweiten Mal in die Schweiz und nach Frankreich. In diesen Ländern haben wir auch dank eurer Hilfe ein paar geile Bands entdeckt, über die wir diesmal reden. Und wir hoffen, dass auch für euch noch ein paar neue Klänge dabei sind.
Unter um diese Bands und Künstler gehts: Dämmerattacke, Kirlian Camera, Pankow, Mittageisen, Martin Hall, Moral, The Honeymoon Killers, Siglo XX, Martin Dupont, Trisomie 21, Indochine und Siekiera.
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1984 ist für uns eines der spannendsten Jahre der 80er. Denn es ist das Letzte, das noch mal richtig innovative Musik hervorbringt - großartige Alben und Songs. Und es ist wirklich beachtlich, wie viele 80er-Stars und -Hits aus dem Jahr 84 stammen. Auch wenn das meiste davon Pop ist, klingt es aufregend, kreativ und facettenreich. Frankie Goes To Hollywood, Depechen Mode, Bronski Beat, Alphaville, Talk Talk, Madonna - die List lässt sich endlos fortsetzen und es gibt in dieser Folge noch viele Namen zu hören.
Der Postpunk dagegen zieht sich in seine Nischen zurück und wird allmählich unter dem Titel "Independent" geführt. The Smiths, The Jesus & Mary Chain, Dead Can Dance und Die Ärzte debütieren in diesem Jahr.
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Östro 430 waren schon Ende der 70er, Anfang der 80er dabei, als der Ratinger Hof in Düsseldorf zum Mekka der deutschen Punkszene wurde. Die vier jungen Frauen spielten als Vorband der Fehlfarben und schafften es trotz oder wegen ihrer frechen wie kritischen Texte ins Fernsehen, in den New Musical Express und sogar in die Bravo. Songs wie "Sexueller Notstand“, "S-Bahn“ oder "Sei lieb" sind heute Klassiker und die Titel des neuen Albums "Punk nach Hausfrauenart" haben auch das Zeug dazu. Dass zwischen der letzten und der aktuellen Platte der Band 40 Jahre liegen, merkt man dabei kein bisschen.
Wir haben Martina Weith, Bettina Flörchinger, Anja Peterssen und Sandy Black getroffen und über damals und heute geredet, über Musik, Protestkultur und vieles andere mehr. Aber hört selbst.
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Die Discokugel glitzert, der Sekt steht kalt, das Bier sowieso - willkommen zur Silvester-Party mit den größten Hits der 70er Jahre. Jedenfalls nach unserem Geschmack. Nach unseren 80er und 90er Silvester-Partys tauchen wir diesmal in ein schrilles Jahrzehnt ein, das Glam-Rock, Punk und Disco hervorbrachte. Entsprechend bunt ist auch unsere Party-Playlist - sie reicht von Abba bis XTC. Lasst euch also überrschend, wer unsere Nummer eins ist. Ein paar Erinnerungen an unsere Kindheit in den 70ern gibt es obendrauf.
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Diese Folge verwendet Sounds von "klausmogensen74", "kinoton" und "szegvari" von freesound(.)org.
Hier kommen unsere zehn Album-Empfehlungen des Jahres 2023. Vielleicht ist ja der eine oder oder Tipp oder Neuentdeckung für euch dabei. Und schreibt uns gerne eure Alben des Jahres!
Leider hatten wir bei der Aufnahme ab circa 27:30 eine Tonstörung. Bitte entschuldigt den schlechten Klang.
Das sind unserer Top-Alben 2023:Public Image Limited: End Of The World - 4:25Abu Nein: II - 9:00Creation Rebell: Hostile Environment - 11:40IST IST: Protagonists - 15:50 Erobique: No.2 - 19:15Numb.er: Regressions - 22:50Die Türen: Kapitalismus Blues Band - 27:30Stilla Havet: Natten - 31:30Duran Duran: Danse Macabre - 35:10Die Art: Fading - 38:00Abonniert diesen Podcast und folgt uns auf Facebook und / oder Instagram, Kontakt: [email protected]
Mark Reeders Geschichte ist so einzigartig wie abenteuerlich. Er selbst sagt dazu nur, er habe auf sehr vielen Hochzeiten getanzt. 1978 kommt er aus Manchester nach Westberlin und taucht schnell in die Szene um Malaria und die Einstürzenden Neubauten ein. Er schmuggelt Musik in den Ostteil der Stadt, organisiert das einzige Konzert von Joy Division im Westberlin sowie die zwei illegalen Konzerte der Toten Hosen in Ostberlin. Nick Cave wohnt bei ihm und kurz vor dem Mauerfall produziert er beim Staatslabel Amiga das Debütalbum der DDR-Band Die Vision.Darüber spricht Mark Reeder und verrät, dass Blixa Bargeld ein Arbeitstier ist, New Orders Hit "Blue Monday" einem Computerabsturz zu verdanken ist und was Andy Fletcher von Depeche Mode im Studio so machte, während der Rest der Band an Sounds tüftelte. Nicht zu vergessen: Die für Mark zehn wichtigsten Punk- und Postpunk-Alben.
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