Video: https://www.youtube.com/live/KVmOPlR5DUw?si=PnWkZ2UpcBcjjsG_
Die Mission: Sichtbarkeit für die Prozess-Helden. Nutzer und Nerd werfen gemeinsam einen Blick in den Spiegel nach dem ersten großen Meilenstein. Nach der WorkflowAnalytica 2026 ziehen sie ehrlich Bilanz: Warum unterschätzen sich Prozessretter im Alltag selbst, wie knackt man die Freigabe-Blockaden im rückständigen Management und welche Learnings fließen direkt in das System für 2027?
Der Status Quo: Die falsche Bescheidenheit der Bubble
Trotz massiver Hebel im Unternehmen bleibt der Stolz auf die eigene Prozessarbeit oft auf der Strecke. Viele Experten tauchen lieber ab, statt auf die Bühne zu gehen.
Das Problem: Tiefsitzendes Tiefstapeln und falsche Bescheidenheit. Aussagen wie „Ich bin es nicht wert“ blockieren die verdiente Anerkennung.
Fehlerdiagnose: Das kommerzielle Award-Business ist verroht. Die permanente Angst vor versteckten Rechnungen und Fake-Analysen erzeugt massive Skepsis.
Erkenntnis: Der Prozessretter Award bleibt absolut kostenlos. Wir ehren das Handwerk und den Menschen, nicht das Firmenbudget.
Schritt 1: Blockaden im Management (Investigation)
Einige Einreichungen scheiterten in der Praxis an den internen Freigabeprozessen der Unternehmen.
Theorie-Check: Jede moderne Firma predigt Agilität und digitale Transformation. In der Realität regiert oft die Angst vor Kontrollverlust.
Widerstand: Das Management baut unbegründete Barrieren auf und blockiert die Teilnahme aus Sorge um angebliche Betriebsgeheimnisse.
Lösung: Es müssen keine Rezepturen oder exakten Zahlen offengelegt werden. Der reine geschäftliche Mehrwert und die Struktur zählen. Wer das blockiert, agiert rückständig.
Schritt 2: Das technische Feintuning (Struktur)
Das Open Source System hat die Feuertaufe bestanden, deckte im Live-Betrieb aber auch klare Optimierungspotenziale auf.
Zeitfenster: Der späte Start im Januar erzeugte unnötige Hektik. 2027 startet die Nominierungsphase deutlich früher im Herbst.
Ablauflogik: Offene Nominierungen werden nicht mehr nach 20 Tagen automatisch gelöscht. Das System erinnert die Kandidaten stattdessen konsequent im 10-Tages-Rhythmus.
Sicherheit: Das System filterte automatisierte Voting-Versuche von Skripten zuverlässig heraus. Die Datenbasis wurde rigoros bereinigt.
Schritt 3: Die Zukunft der Automation (Mission)
Prozessautomatisierung ist kein Tool zur Vernichtung von Arbeitsplätzen, sondern aktiver Support für den Menschen.
Lasten befreien: Automation nimmt die lästige, repetitive Kleinarbeit vom Schreibtisch und schafft Platz für echte fachliche Expertise.
Brücken bauen: BPMN fungiert als visuelle Übersetzung zwischen dem Fachbereich und der technischen IT-Umsetzung. Beide Seiten müssen an einen Tisch.
Buzzword-Check: Modebegriffe wie „Process OS“ treiben neue Hektik durch den Markt. Am Ende bleibt es das klassische Handwerk: Abläufe sauber strukturieren und Qualität sichern.