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Wann hast du das letzte Mal mit einem Therapeuten über Sex geredet? Wir tun das heute, ganz ausführlich, mit Florian Meinhold, der als psychologischer Psychotherapeut und Coach arbeitet. Hauptsächlich geht es dabei um das Thema sexuelles Verlangen (warum der Begriff besser ist als "Libido", erklärt er uns nebenbei gleich mit). Uns interessiert z.B.: Was ist eigentlich normal? Wann leidet jemand, und wie spricht man dieses Thema an?
Der zweite Teil der Schlaf-Folge. Heute geht es mehr um die psychologische Seite und was wirksam sein kann, wenn es mal nicht mit dem einschlafen klappt.
Artikel und Bücher:
Internet-Links:
Test
Die ultimative Folge zum Einschlafen! Alles, was ihr schon immer über Schlaf wissen wolltet. Im ersten Teil nähern wir uns etwas mehr von der biologischen Seite und schauen darauf, wie Schlaf eigentlich funktioniert, welche Funktionen er hat und was passiert, wenn man zu wenig davon bekommt.
Artikel und Bücher:
- Gehirn und Geist 04_2022 - Bewusstlos durch die Nacht, S. 12
- Brigitte Holzinger und Gerhard Klösch (2018) Schlafstörungen
Internet-Links:
- Zirkadianer Rythmus: https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/circadianer-rhythmus/2197
- Schlafsteuerung: https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/schlafregulation-schlafsteuerung
- Schlafentzug: https://www.spektrum.de/frage/wie-lange-kann-man-wach-bleiben/1321562#:~:text=Und%20welche%20Sp%C3%A4tfolgen%20hat%20der,er%20am%20Ende%20sogar%20t%C3%B6dlich%3F&text=Die%20offiziell%20g%C3%BCltige%20Antwort%20liefert,Stunden%2C%20also%20rund%2011%20Tage.
- Schlafentzug https://www.quarks.de/gesundheit/schlafentzug/#:~:text=Schlafentzug%20kann%20auch%20heilen,ist%20der%20Effekt%20bislang%20nicht.
- Schlafdauer: https://www.tk.de/techniker/magazin/life-balance/besser-schlafen/wie-viel-schlaf-braucht-der-mensch-2006852?tkcm=aaus
Test
- https://chronotype-self-test.info/index.php
Eine neue Gastfolge im Psychotrip! Dr. Jana Scharfen hat über Intelligenz promoviert, ein guter Anlass sie zu diesem Thema zu befragen. Wir suchen eine allgemeingültige Definition, unterhalten uns über Messbarkeit und darüber, ob man in Intelligenztests besser wird, wenn man sie übt.
Vor einigen Jahrzehnten wurde in einer Studie ein Phänomen - die Autorin spricht heute von einer "Erfahrung" - geschildert, das "Impostor Syndrome". Die These war damals, dass Menschen sich häufig trotz unzweifelhafter Leistung als Hochstapler oder Betrüger fühlen würden und daraus Depressionen und Ängste entstünden.
Inzwischen gibt es sehr viel Literatur, die uns allen erklären möchte, was dieses Syndrom ist, und wie wir damit umgehen sollten. In der heutigen Folge schauen wir, was die psychologische Forschung zu dem Thema zu sagen hat.
Quellen und Links:
https://xkcd.com/1954/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7174434/)
https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1300/J015V06N03_05?needAccess=true
https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2021.588438/full
https://hbr.org/2021/02/stop-telling-women-they-have-imposter-syndrome
https://www.theguardian.com/commentisfree/2019/oct/16/impostor-syndrome-class-unfairness
https://www.refinery29.com/en-gb/2021/10/10666602/imposter-syndrome-working-class-women
Märchen beschäftigen die meisten von uns in ihrer Kindheit und danach nicht mehr so sehr. Heute ändern wir das: Wir schauen auf die Psychologie hinter Märchen, welchen Zweck sie haben, wie sie aufgebaut sind - und klären, warum man ganz genau hinschauen sollte, wenn ein Märchen kein Ende hat.
Literatur
Dieter Frey - Psychologie der Märchen (2017)
Jorge Bucay (2019) - Was Märchen über dich erzählen
Links
Märchen: https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/maerchen/9203
Kollektives Unbewusstes https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/kollektives-unbewusstes/7952
Archetypen: https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/archetypen/1354
Das Gefühl von Macht lässt uns anders agieren als das Gefühl von Ohnmacht. Die Folgen lassen sich im echten Leben bewundern, die Effekte aber auch im Experiment nachweisen. Was passiert eigentlich mit Menschen, wenn sie sich mächtig fühlen? Das werden wir in dieser Folge diskutieren.
Quellen:
https://www.nzz.ch/wirtschaft/fall-horta-osorio-wenn-topmanager-die-karriere-aufs-spiel-setzen-ld.1665359
https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2017/07/power-causes-brain-damage/528711/
https://insight.kellogg.northwestern.edu/article/losing-touch
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3306667/
https://www.researchgate.net/publication/285079447_Paradoxes_of_power_Dynamics_of_the_acquisition_experience_and_social_regulation_of_social_power
https://www.oveo.org/fichiers/power-changes-how-the-brain-responds-to-others.pdf
https://www.researchgate.net/publication/227839626_Power_Optimism_and_Risk-Taking
Daten sind die Grundlage jeder Statistik und damit auch jeder Studie. Mit ihrer Qualität steht und fällt die Aussagekraft der Ergebnisse. Blöd nur, wenn wir bereits in der Auswahl der Daten einen Fehler machen - zum Beispiel, indem wir nur die Flugzeuge auf Einschusslöcher untersuchen, die zurückgekommen sind, oder nur Studienteilnehmer haben, die dringend auf Geld angewiesen sind.
Doch auch im Alltag beeinflussen uns Auswahlfehler mehr, als man denken mag - oder wurden früher wirklich schönere Häuser gebaut, und die Musik in den 80ern war so viel besser?
"Die Art, wie ich meine Tiere trainiere ist ziemlich ähnlich zu gewaltfreier Kommunikation. Auf die Bedürfnisse des Anderen zu hören und was damit zusammenhängt" sagt Svenja. Zumindest an guten Tagen, denn ausschließlich mit positiver Verstärkung zu arbeiten, ist sehr anstrengend - das können auch Eltern gut nachvollziehen. Wie aber funktioniert Tiertraining, wenn ich diesem Prinzip folgen möchte? Wie bitte ich ein Tier, und was mache ich, wenn es trotzdem auf der Straße stehen bleibt? Darüber - und über die dahinter stehenden Prinzipien - sprechen wir in unserer zweiten Gastfolge mit Svenja.
Wenn ihr mehr über Svenja wissen wollt, findet ihr sie unter https://www.facebook.com/Clicksplorer
Mehr zum Thema findet ihr auch in unseren Folgen zur gewaltfreien Kommunikation und zum Behaviorismus.
Und es gibt noch ein wenig Futter zum anschauen:
Das Wort Ironie stammt eigentlich aus dem Griechischen und bedeutet in etwa Verstellung, oder Vortäuschung. Um zu verstehen, wie sie funktioniert, müssen wir verstehen, wie gute Kommunikation eigentlich funktioniert, und in einem zweiten Schritt, wie wir einander eigentlich verstehen. Also was benötigen wir, um zu verstehen, was jemand anders meint? Der Fachbegriff dazu lautet 'Theory of Mind' und wird in dieser Folge ebenfalls erklärt.
Quellen:
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