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Außerdem: War der Tankrabatt ökologisch das falsche Signal? (09:35) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host dieser Folge ist Yvi Strüwing.
Hier geht's zu unserem Lieblings-Nachrichten-Podcast 0630:
https://1.ard.de/0630?Quarks=Tankrabatt
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch:
TANKRABATT - WAS HAT ER GEBRACHT?
Der Tankrabatt kam größtenteils bei den Menschen an. Profitiert haben aber vor allem Besserverdienende. Wer braucht wirklich Entlastung bei den hohen Spritpreisen? Und wie könnte eine gezielte Unterstützung aussehen?
Autorin: Katharina Mau
Diese Kurzstudie der RWTH Aachen untersucht, wie sich die Entlastung durch den Tankrabatt verteilt hat und wie viel des Geldes bei energiearmen Haushalten angekommen ist:
https://www.rwth-aachen.de/cms/root/wir/aktuell/pressemitteilungen/april-2026/~bshghd/rwth-studie-zu-tankrabatt/
Verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten wegen der hohen Energiepreise: Die haben Wissenschaftler vor Beginn des Tankrabatts beim Science Media Center eingeordnet: https://www.sciencemediacenter.de/angebote/welche-unterstuetzung-wegen-hoher-energiepreise-ist-sinnvoll-26073
Wissenschaftler*innen des Forschungsprojekts Ariadne kritisieren, dass ein Tankrabatt den Anreiz senkt, aufs E-Auto umzusteigen: https://ariadneprojekt.de/publikation/kurzdossier-gezielt-entlasten-fossile-importabhaengigkeit-verringern/
Außerdem: Psychische Störungen - Ein Risiko für Gewalt? (14:55) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing.
Und hier kommen noch die wichtigsten Infos für Euch:
OFFENHEIT - KANN ICH AUCH ZUVIEL VON MIR ERZÄHLEN?
Offenheit ist ein menschliches Grundbedürfnis: Über uns selbst zu sprechen, aktiviert im Gehirn Belohnungssysteme und schafft Nähe vorausgesetzt, die Bedingungen stimmen. Schwierig wird es aber, wenn wir zu viel von uns preisgeben.
Autorin: Christiane Tovar
Dass Personen es als belohnend erleben, über sich selbst zu sprechen, zeigt diese Studie aus Harvard:
https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1202129109
Wenn uns etwas emotional mitnimmt, wollen wir meistens darüber reden:
https://www.researchgate.net/publication/254609896_Social_sharing_of_emotion_following_exposure_to_a_negatively_valenced_situation
Die Studie zeigt: Menschen teilen besonders dann sehr viele persönliche Informationen, wenn sie ängstlich sind, Aufmerksamkeit suchen oder soziale Medien problematisch intensiv nutzen.
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/00332941221122861
Nutzer reagieren auf Social Media positiver auf persönliche und authentische Beiträge als auf inszenierte Selbstdarstellungen:
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/0144929X.2025.2590096
Wie gute Gespräche funktionieren, könnt ihr in dieser Folge von Quarks Daily nachhören:
https://www.ardaudiothek.de/episode/quarks-daily-dein-taeglicher-wissenspodcast/jahresrueckblick-bitte-an-das-schoene-denken/wdr/14008241/
PODCAST-TIPP:
Hier gehts zum Y-Kollektiv-Podcast:
https://1.ard.de/y_kollektiv_der_podcast?c=malange
PSYCHISCHE STÖRUNGEN - EIN RISIKO FÜR GEWALT?
Nach Amoktaten wie zuletzt in Leipzig fragen sich viele: Haben Menschen mit psychischen Störungen ein höheres Gewaltrisiko? Und wenn ja - was ließe sich tun, um solche Taten zu verhindern?
Autor: Lukas Kohlenbach
Wie hoch das tatsächliche Risiko sein könnte, lässt sich anhand von Daten aus Schweden abschätzen: https://jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/fullarticle/2758324?utm_campaign=articlePDF&utm_medium=articlePDFlink&utm_source=articlePDF&utm_content=jamapsychiatry.2019.4275
Suchterkrankungen, Schizophrenien und Persönlichkeitsstörungen erhöhen das Risiko am stärksten: https://www.thelancet.com/action/showPdf?pii=S2666-7762%2823%2900200-4
Die mediale Berichterstattung von Amoktaten könnte zu steigender Stigmatisierung beitragen: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165178117300252?casa_token=0j7MgheuoR4AAAAA:QdXBZ1ET9D3hgaBTanyVjbFT95RDhIPC2ksdSeqz4WKNnkkC4FegOCct9M3CU_K6O8TladTF
Ist Ghosting das neue Normal oder bin ich zu empfindlich? (09:15) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
KLIMAKRISE – DOCH NICHT SO SCHLIMM WIE GEDACHT? WIRKLICH?
Dass der Weltklimarat sein Worst-Case-Szenario gestrichen hat, ist kein Zeichen dafür, dass der Klimawandel nicht ernstgenommen werden muss, sondern zeigt Klimaschutz und Klimawissenschaft funktionieren.
Autorin: Annika Franck
Studie, die zeigt, dass jüngere Menschen im Laufe ihres Lebens mehr Extremereignissen ausgesetzt sein werden:
https://www.science.org/doi/10.1126/science.abi7339
Bericht des Weltklimarats IPCC:
https://www.ipcc.ch/report/ar6/syr/
Aktueller Kommentar mit den Anpassungen:
https://www.ipcc.ch/2026/05/20/ipcc-news-comment-scenarios/
Auch moderate Erwärmung kann gravierende Folgen haben, wie diese Studie zeigt:
https://www.nature.com/articles/s41586-026-10237-9
Quarks Daily Spezial: Klimatische Zeitreise ins Jahr 2045:
https://www.quarks.de/podcast/klimawandel-2045-wie-werden-wir-leben/
Was das für Deutschland bedeutet:
https://www.nature.com/articles/s41591-023-02419-z
und:
https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltzustand-trends/klima/trends-der-niederschlagshoehe#
IST GHOSTING DAS NEUE NORMAL?
Plötzlich Funkstille, kein Nein, keine Erklärung, einfach nichts. Ghosting kennen die meisten aus dem Dating, doch es passiert längst auch im Job und unter Freunden. Ob es wirklich zunimmt, ist offen. Sicher ist: Es trifft uns oft härter als ein klares Nein.
Autorin: Christiane Tovar
Ghosting gibt es längst auch im Job: Knapp 15 Prozent der Unternehmen erleben, dass Bewerber unterschreiben und dann nicht zur Arbeit erscheinen:
https://www.kofa.de/daten-und-fakten/studien/fachkraefte-finden-und-binden/
Hier geht’s zum Experiment, das Ghosting in Echtzeit nachgestellt hat und das zeigt: Der Schmerz klingt nach Ghosting langsamer ab als nach einer offenen Absage:
https://doi.org/10.1016/j.chb.2025.108756
Viele Menschen ghosten nicht aus Empathielosigkeit, sondern um dem anderen eine unangenehme Aussprache zu ersparen:
https://doi.org/10.1037/xge0001590
Hier geht es zum Cyberball-Experiment, das zeigt: Soziale Zurückweisung aktiviert im Gehirn ähnliche Areale wie körperlicher Schmerz:
https://doi.org/10.1126/science.1089134
Was Personen beim Ghosting antreibt und wie sie selbst auf ihr Verhalten zurückblicken, hat diese Studie untersucht:
https://doi.org/10.1111/pere.12518
Wenn wir krank sind, wollen wir eine Behandlung, die wirklich hilft und zu uns passt. Doch wie individuell kann Medizin heute überhaupt sein? Und was braucht es, damit sich Patient:innen beim Arztbesuch besser aufgehoben fühlen? // Weitere Infos findet ihr hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial/ Habt ihr Feedback, dann meldet euch unter Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48.
Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag.
Autorin und Reporterin ist Chiara Gröning.
Und hier sind die wichtigsten Quellen:
Grenzen der klassischen medizinischen Forschung:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8176647/
Was die neuen personalisierte Methoden in der Medizin bedeuten:
https://leitbegriffe.bioeg.de/alphabetisches-verzeichnis/praediktive-medizin-und-individualisierte-medizin/
https://www.icpermed.eu/news/challenges-opportunities-and-facilitators-in-implementing-personalised-medicine/
Die Wünsche und Bedürfnisse der Patient:innen in die Versorgung einbinden – diese Studien zeigen die Vorteile und auch Hindernisse bei der Implementierung:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0738399121007254
https://www.bertelsmann-stiftung.de/en/publications/publication/did/national-strategies-for-implementing-shared-decision-making-engl
Warum Shared Decision Making nicht unbedingt mehr Zeit erfordert:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36434862/
https://innovationsfonds.g-ba.de/downloads/beschluss-dokumente/374/2023-02-23_MAKING-SDM-A-REALITY_Ergebnisbericht.pdf
Quarks zu Gendermedizin:
https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/gender-health-gap/
Quarks zu Gentherapien:
https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/gentherapie/
Was Patient:innen sich von medizinischer Versorgung erhoffen: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5505038/
Wie viel Zeit haben Ärzt:innen im Schnitt für ihre Patient:innen?
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0168851025000715?via%3Dihub
Deutschland gibt über 500 Milliarden Euro für Gesundheit aus:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Gesundheitsausgaben/_inhalt.html
Außerdem: Social Hangover - Ertragen wir immer weniger Kontakte im Alltag? - Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
SONNENCREME – WIEVIEL BRAUCHE ICH WIRKLICH IM ALLTAG?
Zu Sonnencreme gibt es immer wieder widersprüchliche Aussagen. Was stimmt denn jetzt? Klären wir hier.
Autorin: Julia Demann
Leitlinie zu Hautkrebsprävention:
https://hub.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinie/praevention-von-hautkrebs
Studie zu Vitamin D-Produktion mit Sonnencreme:
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jdv.16681?msockid=35fde6d2fdbd66d71145f095fc7d670b
Review zur Wirkung von Sonnencreme gegen Photo-Aging und Hautkrebs:
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdfdirect/10.1111/phpp.12688?utm_
SOCIAL HANGOVER – KANN ICH WENIGER LEITE TREFFEN ALS FRÜHER?
Dass sozialer Kontakt erschöpfend sein kann, ist normal, denn man braucht dafür Ressourcen. Und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen habe sich geändert. Trotzdem lohnt es sich, in soziale Beziehungen zu investieren.
Christiane Tovar
Shownotes:
In dieser Folge von Quarks Daily haben wir drüber gesprochen, wie viele Kontakte wir brauchen, um gesund zu bleiben:
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:fb7a88e3cafb1761/
Die Studie zeigt, dass soziale Interaktionen im Alltag kurzfristig Energie geben, später aber zu sozialer Erschöpfung führen:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12179627
In dieser Studie wurde untersucht, welche Rolle Social Media bei sozialer Erschöpfung spielen kann:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0378720616300295
Außerdem: Den eigenen Bindungstyp kennen - Führt das zu glücklicheren Beziehungen? (13:42) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
BÖSER WEIZEN? - WARUM ER BESSER IST ALS SEIN RUF
Dass Weizen ungesund ist, ist ein Mythos und lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Wichtiger als die Getreidesorte ist, dass man sich für die Vollkornvariante entscheidet. Denn in der Schale stecken wertvolle Ballaststoffe.
Autorin: Christiane Tovar
Diese Studie zeigt, dass alter Weizen nicht unbedingt weniger Gluten enthält als neue Weizensorten: https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.jafc.0c02815
Die Verarbeitung von Mehlen spielt eine wichtige Rolle für die Verträglichkeit, wie man an diesem Experiment sehen kann:
https://weizen.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/lsa-weizen/Bilder/Longin/Fodmap_teigfuerhung_final.pdf
Für eine bessere Verträglichkeit von Dinkel gegenüber Weizen gibt es in Studien keine überzeugenden Belege:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35889757/
Dass Dinkel generell besser verträglich ist als Weizen, lässt sich nicht bestätigen. Es kommt auf die konkrete Sorte und die Anbaubedingungen an:
https://www.nature.com/articles/s41598-020-71712-5
Diese Studie belegt, dass nicht nur Gluten für Weizenunverträglichkeit verantwortlich ist, sondern auch die Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATIs):
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3526354/
MEINEN BINDUNGSTYP KENNEN - FÜHRT DAS ZU GLÜCKLICHEREN BEZIEHUNGEN?
Ängstlicher oder eher vermeidender Bindungstyp? Bindungstypen können helfen, eigene Muster zu reflektieren. Aber: Sie sind weniger fest, als viele denken.
Autorin: Julia Trahms
John Bowlby hat sich als Erster mit Bindung beschäftigt:
https://archive.org/details/attachmentlossvo00john/mode/2up
Kim Bartholomew hat die vier Kategorien der Bindung bei Erwachsenen festgelegt:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1920064/
Wie sich Lebensereignisse auf den Bindungsstil auswirken können, hat diese Studie untersucht:
https://psycnet.apa.org/record/2020-59857-001
Wie Menschen ihren Bindungsstil bewusst verändern können, hat diese Studie gezeigt:
https://journals.sagepub.com/doi/10.1002/per.2226
Sprecht ihr eine Fremdsprache? Oder sogar mehrere? Uns würde interessieren: Seid ihr in allen Sprachen, dieselbe Person? Fühlt ihr euch anders, je nach Sprache? Oder entdeckt ihr neue Seiten an euch? Meldet euch gerne, am liebsten per Sprachnachricht, Nummer findet ihr oben!
Außerdem: Kinder haben - Was, wenn man es bereut? (11:39) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
FUSSBALL-WM - WAS SIE MIT UNSEREM WIR-GEFÜHL MACHT
Viele Menschen erleben bei großen Fußballturnieren ein Gefühl von Gemeinschaft, Zusammenhalt und positiver Stimmung. Gleichzeitig gibt es eine verbreitete Skepsis gegenüber der oft wiederholten Aussage, solche Sportereignisse würden eine ganze Gesellschaft zusammenbringen. Was stimmt?
Autorin: Magdalena Schmude
Was gemeinsames Fußball-Gucken mit unseren Gefühlen macht, zeigen diese Untersuchungen:
https://budrich-journals.de/index.php/fug/article/view/34803/0
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/14413523.2024.2329831?src=exp-la
Wie Fußball den Nationalstolz fördert, wird hier beschrieben:
https://link.springer.com/article/10.1007/s12662-018-0490-7
Welche Rolle Rituale spielen, wird hier beschrieben:
https://fussballlinguistik.de/wp-content/uploads/2018/06/Sozialer-Sinn-Das-Ritual-des-Jubels-im-Fuballsport.pdf
KINDER HABEN - WAS, WENN MAN ES BEREUT?
Wenn man irgendwann feststellt, dass man die eigenen Kinder zwar liebt, aber rückblickend lieber keine bekommen hätte - dieses Phänomen wird als „Regretting Parenthood“ beschrieben. Dabei geht es um mehr als einfach mal ne Phase voller Stress, sondern eine tiergehende Unzufriedenheit mit dem Leben als Familie.
Autorin: Annika Franck
Diese Studien haben sich die Situation in Schweden genauer angeschaut:
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13229400.2022.2156379#d1e132
https://link.springer.com/article/10.1007/s10826-024-02988-8
Unter welchen Umständen Eltern eher Parental Regret erleben, hat diese Studie untersucht:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34288933/
Unser Spezial zum Thema „Erschöpfte Eltern – Wann ist das alles so anstrengend geworden?“ findet ihr hier: https://www.quarks.de/podcast/eltern-sein-anstrengend-daily-spezial/
Außerdem: Small Talk - Wichtiger als wir denken (09:30) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing.
Und hier kommen noch die wichtigsten Infos für Euch:
GEFÜHLE KONTROLLIEREN - WIE GEHE ICH BESSER MIT EMOTIONEN UM?
Trauer, Wut oder Angst, Gefühle können wir uns nicht aussuchen. Aber wie wir mit ihnen umgehen. Von all den Strategien die es gibt, ist wichtigste: Flexibilität.
Autor: Fatih Yüsel
Wann Achtsamkeitsübungen eher schaden können, zeigt diese Studie:
https://acamh.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/camh.12760?af=R
Wie aus Gefühlen psychische Erkrankungen erwachsen können, zeigten diese Forscher:
https://journals.sagepub.com/doi/epub/10.1177/0272431618806053
Wie Menschen mit psychischen Erkrankungen mit Gefühlen umgehen, zeigen diese Forscher:
https://www.nature.com/articles/s44159-022-00040-4.epdf?sharing_token=pBGDRD_XMpG4IrOoH0wuatRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0My83Un3eHHqteHPG59xVpn-NMumkux0jo0XYMpzrlu2UizkpnMnMUFqaUgjFpCSqg1n_s2CF6JFpQddu0FxTl7gSZ9AOQ9ORkrFFGPEvr2CcPVrWJak2OxKXd8wayYdaePfdln2O1jahoxxg_w_D6AR_Ycw4h-X3N55VOd64hpQA%3D%3D
SMALL TALK - WICHTIGER ALS WIR DENKEN
Viele halten Small Talk für oberflächlich. Dabei zeigt die Forschung: Schon kurze, beiläufige Gespräche machen uns glücklicher, geben uns ein Gefühl von Zugehörigkeit und stärken soziale Bindungen, mit langfristig positiven Folgen für unsere Gesundheit.
Autorin: Christiane Tovar
Dass Smalltalk über vermeintlich langweilige Themen deutlich angenehmer erlebt wird, als erwartet, hat diese Studie untersucht:
https://psycnet.apa.org/record/2027-48863-001
An Tagen mit mehr beiläufigen Kontakten fühlen sich Menschen glücklicher und spüren mehr Verbundenheit mit anderen:
https://doi.org/10.1177/0146167214529799
Hier geht’s zur Studie, die zeigt, dass kurze Gespräch die Stimmung heben können: https://doi.org/10.1177/1948550613502990
Nach Gesprächen unterschätzen Menschen systematisch, wie sympathisch sie wirken:
https://doi.org/10.1177/0956797618783714
Diskriminierung von jungen Ärztinnen - Warum das für uns alle in Problem ist (13:27) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Ina Plodroch.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
MULTITASKING ODER FOKUS - WAS FUNKTIONIERT WANN BESSER?
Manche erledigen mehrere Aufgaben gleichzeitig, andere werden dabei abgelenkt - ist Multitasking produktiver oder bringt uns Fokus mehr?
Autorin: Verena Böttcher
Überblick zu Arbeitsunterbrechungen und Multitasking (BAuA):
https://www.researchgate.net/profile/Thomas-Rigotti-2/publication/233381035_Arbeitsunterbrechungen_und_Multitasking/links/02e7e530ca2552f1d8000000/Arbeitsunterbrechungen-und-Multitasking.pdf
Das Modell der multiplen Ressourcen:
https://www.youtube.com/watch?v=mUp2SQWexnQ
Eine Studie über das Stabilitäts-Flexibilitäts-Dilemma:
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0003687024002382
DISKRIMINIERUNG VON JUNGEN ÄRZTINNEN - WARUM DAS FÜR UNS ALLE EIN PROBLEM IST
Eine gleichberechtigte Behandlung von Frauen im Medizinstudium und auch im Job als Ärztin sollte nicht nur selbstverständlich sein - sie wäre auch gut für Patientinnen und Patienten.
Autorin: Christina Sartori
Studie der Charité: Frauen in der Medizin sind häufig sexueller Diskriminierung ausgesetzt:
https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/2705687
Umfrage an fünf Unis: Frauen haben oft schlechtere Chancen als Männer:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10728668/
Diese Studie untersucht, warum man bei Patienten, die von Ärztinnen behandelt werden, eine geringere Sterblichkeitsrate beobachtet:
https://link.springer.com/article/10.1186/s12913-025-12247-1#Sec21
Internationale Studien: Ärztinnen oder gemischte Teams erzielen oft bessere Ergebnisse:
https://residencyadvisor.com/resources/women-in-medicine/patient-outcomes-by-physician-gender-parsing-the-major-studies
Diese Artikel zeigen: Diskriminierung führt zum Verlust qualifizierter Fachkräfte in der Medizin:
https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMp1801164?url_ver=Z39.88-2003&rfr_id=ori:rid:crossref.org&rfr_dat=cr_pub%20%200pubmed
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38125897/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29894119/
Unsere Folge zur Pränataldiagnostik:
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:81d371896aeabde7/
Zu unserem Ista-Tipp bitte hier entlang, da geht es um das Thema, wie Männer und Frauen ihre Fruchtbarkeit steigern können:
https://www.instagram.com/p/DZnBd9rFy-_/?img_index=1
Männer haben beim Thema Verhütung zwei Optionen: Das Kondom oder eine Vasektomie. Theoretisch gäbe es aber deutlich mehr Möglichkeiten. Leider ist keine davon verfügbar. Woran liegt es?// Weitere Infos findet Ihr hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial / Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag.
Autorin und Reporterin ist Sophie Kuhlmann.
Und hier sind die wichtigsten Quellen zu dieser Folge:
Aktuellste Studie zur nicht hormonellen Pille YCT-529: https://clinicaltrials.gov/study/NCT06542237
Vergangene Studien zu YCT-529:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40696162/
Aktuellste Studie zum NES/T Gel:
https://clinicaltrials.gov/study/NCT03452111
Probanden waren zufrieden mit NES/T Gel:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30969032/
Viele Männer sind offen gegenüber neuen Verhütungsmethoden: https://www.kup.at/journals/volltext/15488.html
Die Entwicklung von Medikamenten ist teuer: https://www.malecontraceptive.org/challenges.html
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