Quatschbrötchen - Express

Quatschbrötchen - Express

By podcastlabel.de / Gregor BörnerComedy
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Quatschbrötchen - Express episodes

  • QBE: Vogel der Woche - Der Einachser

    Heute: Der Einachser. Gallus monopus.

    Fast jeder kennt ihn, den Einachser. Doch niemand kommt auf die Idee, dass dieses Tier, das im Volksmund auch Broiler oder Hendl genannt wird, auch im lebenden Zustand so aussieht!

    Der Einachser hat – für einen Hühnervogel – einen sehr merkwürdigen Weg in seiner Evolution eingeschlagen. Wo andere Hühner sich mit gummihandschuhartigem Gefludder aufm Kopf und unterm Schnabel, Hühnerschwänzen, Pfauenschleppen und dergleichen Zierrat ausgestattet haben, eine Weck- und Thermostat-Funktion besitzen und in der ornitologischen Fachwelt obendrein mit ihren befremdlich nennbaren Stimmen Verwunderung hervorrufen, da hat der Einachser sich auf das allernotwendigste reduziert.

    Das Weibchen besitzt ein Bein und das Männchen auch. Wenn sie brüten wollen, tun sie sich zusammen und bebrüten das einzige Ei einfach gemeinsam, indem sie es zwischen sich einklemmen und damit als pseudo-zweibeiniger Vogel herumlaufen. Auf die Weise sparen sie sich sogar das Nest, das bei vielen Hühnervögeln eh‘ nur eine lieblos in den Sand gescharrte Mulde ist.

    Sobald das Küken schlüpft, fällt das Einachserpärchen wieder auseinander, setzt das Küken frei und jedes Elterntier hüpft wieder seiner eigenen Wege.

    Das Brutgebaren des Einachsers ist nicht nur ausgesprochen praktisch, sondern wurde von unseren Vorfahren sogar für so spannend angesehen, dass diese das Einachser-Pärchen in Hunderten und Aberhunderten Wappendarstellungen als „zwienkoeppfigen Greiffen“ mehr oder weniger künstlerisch darstellten. Auch der mittelalterliche Topos des Drachens mit den zwei Köpfen hat seinen Ursprung in der Einachser-Brutgewohnheit.

    Der echte Einachser ist sehr selten, was daran liegt, dass pro Brut ein Ei gelegt wird. Nichts desto trotz ist er aber sehr weit verbreitet, wie die vielen Wappen und Kunstwerke mit seiner Darstellung beweisen.

    Aus Verehrung des Einachsers begann man ab dem Jahre elfhundert, herkömmliche Hühner mit dem Schwert zu spalten, musste aber bald feststellen, dass diese nicht wie erwartet als Hälften weiterhüpften, sondern tot liegen blieben. Diese nannte man bald, um aus der Not eine Tugend zu machen, ebenfalls Einachser, briet sie und aß sie auf, damit sie nicht sinnfrei vermoderten.

    So is das!

    4 min
  • QBE: Verschwörungstheorie des Monats: Elvis lebt

    Willkommen zur Verschwörungstheorie des Monats – ja, hier decken wir die Dinge auf, die die Mainstream-Medien vor euch verstecken wollen! Heute ein ganz besonderer Fall: Eine Verschwörung, die größer ist als das Leben selbst. Ja, wir reden von niemand Geringerem als dem King of Rock ’n‘ Roll – ELVIS PRESLEY!

    Ganz genau! Und jetzt haltet euch fest: Die Theorie besagt, dass Elvis… NICHT TOT IST! Das ist richtig. Elvis lebt! Und nicht etwa in unseren Herzen oder in seinen unsterblichen Songs.

    Nein, nein! Er lebt angeblich noch immer irgendwo da draußen – vielleicht auf einer einsamen Insel, vielleicht in einem geheimen Bunker oder, und das ist mein persönlicher Favorit, er arbeitet inkognito als Kassierer in einem Supermarkt in Wisconsin oder in Bad Nauheim.

    Ja, ja, ich sehe ihn direkt vor mir. ‚Willst du Pommes zu dem Burger?‘ – mit dem Hüftschwung dazu, versteht sich! Aber bevor wir ins Detail gehen, lassen wir uns erstmal erklären, wie diese Verschwörungstheorie eigentlich entstanden ist. Denn, Achtung: Laut den hartnäckigen Fans dieser Theorie starb Elvis im Jahr 1977 nicht etwa an einem Herzinfarkt in seinem Anwesen in Graceland, sondern… er hat seinen Tod nur vorgetäuscht!“

    Richtig! Die Theorie besagt, dass Elvis einfach genug hatte von seinem Superstar-Leben. Zuviel Trubel, zu viele Paparazzi, zu viel Glitter und Glanz. Also beschloss er, sich still und heimlich zurückzuziehen, indem er… nun ja, starb. Aber eben nur für die Öffentlichkeit. Seitdem führt er angeblich ein ganz normales Leben, fernab des Rampenlichts. Vielleicht als Angler, vielleicht als Schrebergärtner – wer weiß das schon?

    Oder er ist heimlicher Berater bei einer Burgerkette, und jeder Burger basiert auf einem von ihm handgeschriebenen Rezept! Aber die Theorien hören da nicht auf, nein. Laut einigen extrem gut informierten Leuten – also denen, die den Aluhut besonders straff sitzen haben – gibt es auch Beweise dafür! Denn Elvis wurde angeblich nach seinem Tod immer wieder gesehen. Mal an der Tankstelle, mal im Supermarkt, einmal sogar im Publikum bei einem eigenen Elvis-Imitator-Wettbewerb.

    Ja, genau! Man stelle sich das vor: Elvis, der unsterbliche King of Rock ’n‘ Roll, sitzt gemütlich im Publikum und schaut sich an, wie ein mittelmäßig begabter Nachahmer seine Hüftschwünge imitiert. Und was denkt er sich dabei? Vielleicht: ‚Oh Mann, das hab ich doch viel besser gemacht!‘

    Und als ob das nicht schon absurd genug wäre, gibt’s natürlich noch die Klassiker der Verschwörungstheorien: Der Name auf seinem Grabstein – da steht angeblich ‚Elvis Aaron Presley‘, aber das war nie seine korrekte Schreibweise, sagen die Verschwörungstheoretiker. Das beweist natürlich eindeutig, dass er nicht wirklich dort begraben liegt! Eine echte Sherlock-Holmes-mäßige Entdeckung!

    Ja, das ist so eine der Theorien. Die andere ist, dass Elvis ins Zeugenschutzprogramm gegangen ist, nachdem er zu viel über geheime Regierungsexperimente erfahren hat. Klar, als Rocklegende wird man ja häufig in geheime Regierungsangelegenheiten verwickelt, nicht wahr? Vielleicht hat Elvis ja auch die Mondlandung gedreht – direkt nach seinem Comeback-Konzert!

    Ja, wahrscheinlich hat er die Kamera gehalten und dabei noch ein Sandwich gegessen. Aber lassen wir die Fakten nicht im Weg stehen, wir sind schließlich in der Welt der Verschwörungstheorien. Die wahren Anhänger dieser Theorie sind unerschütterlich. Sie glauben felsenfest, dass Elvis immer noch lebt – und die Beweise? Nun ja, die scheinen sich irgendwie immer in mysteriösen Begegnungen an Autobahnraststätten zu verstecken.

    Oder in schlecht belichteten Handyfotos von ‚echten Elvis-Sichtungen‘. Ja, die berühmten Paparazzi, die Elvis angeblich im Jahr 1990 in Nevada fotografiert haben – mit einer Burgerpackung in der Hand und einer Cola dazu! Unverkennbar: Es war der King, in einem… na ja, leicht angeschlagenen Zustand. Aber hey, wer könnte es ihm verdenken? Nach über 50 Jahren im Ruhestand darf man schon mal ein paar Kilo zulegen, oder?

    Absolut! Und stellen wir uns das mal vor: Elvis ist also nicht nur lebendig, sondern genießt vermutlich gerade irgendwo gemütlich einen Cheeseburger, während wir hier über ihn reden. Vielleicht hört er uns sogar gerade zu! Also, falls du uns hörst, Elvis – ein herzliches ‚Hallo!‘ von uns hier im Studio. Ruf doch mal an! Die Leitung ist offen.“ Hallo Bad Nauheim?

    Ja, und wenn du zufällig noch einen neuen Song auf Lager hast, wir spielen ihn exklusiv. Aber ernsthaft, wie muss man sich das vorstellen? Elvis, der heimlich im amerikanischen Hinterland lebt, ab und zu in einen kleinen Supermarkt geht und den Menschen dort zuflüstert: ‚Hey, weißt du, wer ich bin? Ich bin Elvis. Aber erzähl’s niemandem!‘ Und dann zieht er seine Sonnenbrille tiefer ins Gesicht, hüpft in einen rostigen Ford und fährt davon. So geheim, dass nur die treuesten Fans ihn erkennen können.

    Ja, das ist ein Bild für die Götter! Aber lass uns mal ehrlich sein: Die Vorstellung, dass Elvis heute noch lebt, ist genauso absurd wie die Theorie, dass er in den 1970ern an Bord eines UFOs gestiegen ist, um eine intergalaktische Rockband zu gründen. Vielleicht geben die Aliens ja die besten Background-Vocals ab?

    Wer weiß! Vielleicht haben sie ihn mitgenommen, weil sie jemanden brauchten, der ihnen zeigt, wie man richtig das Bein schwingt. Aber zurück auf die Erde: Die Idee, dass Elvis einfach zu groß ist, um wirklich zu sterben, hat ja fast schon etwas Poetisches. Der King of Rock ’n‘ Roll – unsterblich, ewig lebend, immer präsent… im Geiste von Burgerläden, Tankstellen ,UFOs und Bad Nauheim.

    Tja, und solange es Elvis-Imitatoren gibt, wird diese Theorie wohl nie wirklich sterben. Denn für jeden ‚echten‘ Elvis, den wir da draußen haben, gibt’s wahrscheinlich fünf, die schwören, ihn letzte Woche bei einer Show in Las Vegas oder Bad Nauheim gesehen zu haben – als ihren direkten Konkurrenten.

    Genau! Und wenn wir eines aus all dem lernen, dann: Wenn du einmal ‚der King‘ bist, kannst du niemals wirklich gehen. Irgendjemand wird immer glauben, dass du da draußen noch deine Hüfte schwingst – sei es auf der Bühne oder beim Einkaufen.

    In diesem Sinne: vergesst nicht – wenn ihr demnächst in einem Burgerladen in Bad Nauheim einen etwas älteren Kassierer mit Seitentolle und Sonnenbrille seht, haltet die Augen offen! Es könnte Elvis sein, der sich noch schnell eine Cola gönnt. Und wer weiß, vielleicht singt er euch sogar ein Ständchen.

    Und damit sagen wir: Thank you, thank you very much – oder doch besser: ‚Viva Las Vegas!‘ Bis zum nächsten Mal!

    8 min
  • QBE: Reportage aus dem Bratwurstmuseum in Mühlhausen (Thüringen)

    In ganz Deutschland ist die Thüringer Rostbratwurst beliebt. Eigentlich war dies schon längst überfällig, dass in Thüringen ein Bratwurstmuseum aufgemacht hat. Wenn es um die Wurst geht, berichten wir gern für euch. Zum Erntedankfest im Bratwurstmuseum waren wir vor Ort und haben das Museum besucht.

    Zur Internetseite des Bratwurstmuseum

    Thüringer Bratwurstkönig – Norbert I

    17 min
  • QBE: Vogel der Woche - Die Senftaube

    Heute: die Senftaube. Columba sinapis.

    Der unterschuetterliche Friedensvogel der ueberall mitgurrt und dadurch seine Gegner zur Weissglut bringt.

    Die Senftaube ist friedlich. Unerschütterlich friedlich. Schneeweiss und mit einer grünen Bratwurst im Schnabel hockt sie in der Gegend rum, und je mehr die anderen Vögel um sie herum Nistplatz- und Körnchenkriege führen und sich gegenseitig die Bürzel einpicken, desto strahlender und unbefleckter hockt sie herum, nichts kann sie, das Symbol des Friedens, beschmutzen.

    Immer wenn beispielsweise in einem Starenschwarm ein Streit aufflammt, stellt sie sich alsbald ein und gurrt, unaufhörlich Friedens-Ambiente um sich verbreitend, mit. Auch wenn Gänse sich gegenseitig wie mit Maschinengewehren plattschnattern, guruh guruh guruh guruh guruh, die Senftaube ist da und friedelt jegliche innerartliche Aggression aus den Gänseköpfen heraus. Hühner-Hackordnungen haben bei der Senftaube ebenfalls keine Chance, sobald das Gepicke anfängt, setzt das hypnotisierende

    [Geräusch]

    ein.

    So geht es jedem Vogel, der Streit sucht und findet; alsbald

    [Geräusch]

    Die meisten Vögel geben an dieser Stelle einfach auf und fallen in einen komatösen Hypnoseschlummer. Wenn sie wieder aufwachen, haben sie Schädelbrummen und irgendwie eine sehr diffuse Lust auf Bratwurst; erinnern können sie sich an nichts.

    Aber einige – sehr wenige – Vögel widerstehen dem

    [Geräusch]

    – und bauen innerlich allmählich aus ihren am Ausbrechen gehinderten Aggressionstrieben einen mentalen Kesseldruck von mehreren hundert ATÜ auf, bevor sie regelrecht platzen und die Senftaube attackieren.

    Diese Vögel werden, wenn sie aus ihrer Ohnmacht erwachen – ausser einem üblen Senfgeschmack im Schnabel – noch viel größere Kopfschmerzen haben als jene, die einfach schnarchend zu Boden sanken – denn die Senftaube, so friedvoll und lahm sie scheint, ist sehr wendig und versteht die gummiartige grüne Bratwurst in ihrem Schnabel ausgesprochen geschickt zu führen.

    Auf welche Weise genau allerdings der Senfgeschmack in die Schnäbel der bratwurstgeknüppelten Aggressoren hinein gelangt, bleibt ihr Geheimnis.

    5 min
  • QBE: Verschwörungstheorie des Monats: Bratwurstverschwörung

    Hallo und herzlich willkommen, liebe Verschwörungsgläubige und Skeptiker gleichermaßen, zur Verschwörungstheorie des Monats, in der die Wahrheit ans Licht gebracht wird – oder zumindest das, was als Wahrheit verkauft wird! Heute widmen wir uns einer Verschwörung, die nicht nur euren Geist, sondern auch eure Geschmacksknospen ins Wanken bringen wird. Haltet euch fest, denn es geht um… Bratwürste!

    Richtig gehört, Bratwürste! Die unschuldige, saftige Wurst, die auf jedem Grillabend vor sich hin brutzelt und die Herzen aller Fleischliebhaber höher schlagen lässt. Aber was, wenn ich euch sage, dass hinter dieser Wurst etwas viel Dunkleres steckt? Etwas, das die Eliten jahrelang vor uns geheim gehalten haben?

    Genau! Vergesst die Illuminaten, die Reptiloiden und die Mondlandung – das ist alles Kindergarten im Vergleich zu dem, was wirklich vor sich geht: Die Bratwurst-Verschwörung! Ja, es wird behauptet – und das müsst ihr euch auf der Zunge zergehen lassen – dass Bratwürste in Wahrheit ein Werkzeug der totalen Kontrolle sind. Sie sind nicht nur Fleisch im Darm, sondern… Gedankenkontrolle im Naturdarm!

    Exakt! Die Theorie besagt, dass alle Bratwürste, die seit den 1950er Jahren produziert wurden, mit geheimen Substanzen versehen sind, die direkt auf unser Gehirn wirken. Jedes Mal, wenn ihr genüsslich in eine Bratwurst beißt, wird euer Verstand manipuliert. Und nein, ich rede hier nicht von den klassischen Magenverstimmungen nach einem Wurstfest. Nein, es geht um viel mehr! Es geht um die totale Unterwerfung durch Wurst!

    Ja, Wurst als Waffe! Wer hätte das gedacht? Und jetzt kommt das Beste: Die große Frage, die sich Verschwörungstheoretiker seit Jahren stellen: Wer steckt hinter dieser fleischigen Manipulation? Die Antwort ist, wie immer bei Verschwörungstheorien, erschreckend klar: Es sind natürlich die Wurstfabriken. Ihr denkt vielleicht, das sind harmlose Handwerksbetriebe, aber in Wirklichkeit sind sie das Zentrum einer internationalen Geheimorganisation – der *Bratwurstmafia*!

    Die Bratwurstmafia – die unschuldige Wurst wird zur diabolischen Waffe! Ihr Plan? Ganz einfach: Sie wollen uns alle zu willenlosen Grillzombies machen. Denn je mehr Bratwürste wir essen, desto mehr wird unser Verstand vernebelt.-  Schon mal aufgefallen, warum bei jedem Fußballspiel, jedem Volksfest und jeder Grillparty plötzlich alle nur noch an Bratwürste denken? Zufall? Ich glaube nicht!

    Ja, das ist Teil ihres großen Plans! Die Theorie besagt, dass die Würste spezielle ‚Unterwerfungspartikel‘ enthalten, die unser Denken beeinflussen. Ihr glaubt vielleicht, ihr seid Herr über euren Grill – aber in Wahrheit seid ihr nur Marionetten! Einmal zu viele Bratwürste gegessen, und plötzlich habt ihr das unaufhaltsame Verlangen, immer wieder Bratwürste zu kaufen, zu grillen und zu essen! Und dann? Na klar, dann seid ihr endgültig gefangen im Wurstnetzwerk.

    Ihr denkt, das ist verrückt? Dann hört euch das an: Es gibt sogar Berichte, dass die Form der Bratwurst eine subliminale Nachricht enthält. Sie ist so gestaltet, dass sie wie eine Antenne wirkt, die Signale von den großen Satelliten der Wurstfabriken empfängt. Jedes Mal, wenn ihr eine Bratwurst in die Hand nehmt, werden geheime Botschaften direkt in euer Gehirn übertragen. Deshalb stehen auch immer die gleichen langweiligen Schlager auf Volksfesten im Vordergrund – ein musikalischer Kontrollmechanismus!

    Stellt euch das vor! Du beißt gerade in deine Wurst und plötzlich hörst du in deinem Kopf: ‚(nur Hall)Kauf mehr Wurst, hör auf die Wurst.‘ Und das ist nicht mal das Ende der Geschichte! Denn die Theorie geht noch weiter: Einige behaupten, dass die weltweit größten Politiker in Wahrheit von der Bratwurstlobby kontrolliert werden! Alles nur Schachfiguren im großen Wurstspiel!

    Richtig! Angeblich gibt es geheime Treffen der weltweiten Eliten, bei denen nur über die Zukunft der Bratwurst diskutiert wird. Da wird nicht über Öl, Gas oder Gold geredet – nein, der wahre Schatz der Menschheit ist die Bratwurst! Es wird gemunkelt, dass sogar ganze Kriege ausgelöst wurden, um die Kontrolle über geheime Bratwurstrezepte zu gewinnen!

    Krieg um Bratwurst! Stellen wir uns das mal vor: Zwei Länder stehen sich gegenüber, Panzer rollen an, und im Hintergrund wird nur um den perfekten Senf und die richtige Grilltechnik gestritten. Aber halt, bevor wir zu tief in die Verschwörung abtauchen, sollten wir uns fragen: Wie absurd ist das Ganze eigentlich? Denn wenn ich eines gelernt habe, dann, dass jede Theorie noch absurder werden kann.

    Na klar! Und jetzt mal ehrlich: Was für eine Waffe ist denn bitte eine Bratwurst? Wenn die Bratwurst wirklich so mächtig wäre, wie die Theoretiker behaupten, dann hätten wir in jeder großen Schlacht der Geschichte nicht Schwerter und Gewehre gehabt, sondern… Wurstkatapulte! Aber vielleicht haben wir ja nur -nicht- genau hingesehen. Vielleicht ist der Döner in Wahrheit ein Spionagegerät der Wurstlobby – er sieht aus wie ein harmloser Konkurrent, aber insgeheim ist er Teil des Wurst-Plans zur Weltherrschaft!

    Oder vielleicht sind Hotdogs das Ablenkungsmanöver! Sie lenken uns von der wahren Bedrohung ab – der heimischen, unschuldigen Bratwurst. Während wir glauben, dass die Welt von Burgerketten und Fast Food erobert wird, arbeiten die Bratwurststrategen im Hintergrund daran, uns alle zu kontrollieren. Schließlich weiß jeder: Wenn du einmal ‚Ja‘ zur Wurst gesagt hast, gibt es kein Zurück mehr!

    Und wer weiß, vielleicht plant die Bratwurst-Mafia den nächsten großen Coup. Bald gibt es Wurst-Chips, Wurst-Cola und Wurst-Smartphones. Und dann? Tja, dann ist es aus mit uns. Die Welt ist eine Wurst – und wir sind alle nur ihre kleinen gegrillten Opfer.

    Aber bevor wir jetzt alle panisch zum Veggie-Burger greifen, — Als wenn das helfen würde!lasst uns eines nicht vergessen:

    Das ist natürlich alles totaler Unsinn! Die Wahrheit ist viel einfacher: Bratwürste sind einfach nur köstliche, gegrillte Leckereien, die uns in Sommernächten glücklich machen. Wenn sie wirklich irgendeine Macht haben, dann nur die, uns für kurze Zeit in Grilllaune zu versetzen.

    Ja, und lasst uns ehrlich sein: Die einzige Gefahr, die von einer Bratwurst ausgeht, ist, wenn man sich die Schnute verbrennt, weil du sie zu hastig abgebissen hast. Ansonsten sind Bratwürste einfach nur Wurst – lecker, aber nicht viel mehr. Und wenn ihr das nächste Mal bei einem Grillfest seid und jemand anfängt, über die ‚Bratwurstmafia‘ zu reden, dann denkt dran: Die größte Verschwörung ist, dass wir nicht genug von ihnen essen können!

    In diesem Sinne: Guten Appetit, haltet die Augen offen, aber bitte übertreibt es nicht mit den Wurst-Verschwörungstheorien. Und denkt daran – wer viel Wurst isst, hat einfach nur gute Laune, keine geheimen Antennen im Kopf.

    9 min
  • QBE: Interview mit Reiner Calmund zu Bratwürsten

    Heute geht es um die Wurst, wir sprechen heute über Bratwürste! Und wer könnte darüber besser Bescheid wissen als unser Gast? Ein Mann, der für viele Dinge bekannt ist – nicht zuletzt für seinen gesunden Appetit. Begrüßen Sie mit mir: Reiner Calmund!“

    5 min
  • QBE: Zu Ausbildungsbeginn: Tipps, um Auszubildende zu verarschen

    Nach den Sommerferien ist wie in jedem Jahr der klassische Ausbildungsbeginn. In diversen Lehrberufen fangen viele fleißige Auszubildende an um Berufe zu erlernen. Beliebt bei höheren Lehrjahren, Angestellten oder dem Lehrmeister ist es, die Auszubildenden Sachen suchen zu lassen die es nicht gibt.

    Wir geben nun Tipps, wie man seine Lehrlinge so richtig reinlegt. Also liebe Angestellten und Lehrmeister, passt gut auf!

    Liebe Auszubis, geht mal bitte grad ne Kanne Kaffee kochen!

    In Kaufmännischen Berufen muss man Bilanz ziehen, hier schickt man die Auszubildenden „die Bilanzschur oder die Bilanzwaage“ holen.

    Auszubildende im Finanzamt werden gebeten, das „Steuerhinterziehungsformular“ zu holen.

    Auszubildende die Technische Zeichnungen erlernen möchten, lässt man den „Kantenzirkel“ suchen.

    Der Klassiker auf der Behörde, wenn in einem Büro das Papier leer ist, lässt man die Auszubildenden „Papier in ein anderes Büro faxen“.

    Zum Ausbildungsstart als Koch lernen die Azubis ganz neue Zutaten kennen, Beispielsweise schickt man diese los „Zwiebelfische, Aalfüße oder Krabbenleber“ einzukaufen.

    Alternativ lässt man Azubis in der Küche den „Erbsenschäler“ suchen oder man lässt sie „Spaghetti zum trocknen“ aufhängen.

    Bäckerlehrlinge werden zu Ausbildungsbeginn traditionell in den Wald geschickt um „einen Eimer Laub für den Blätterteig“ zu sammeln.

    Auszubildende im medizinischen Bereich schickt man „einen Bilderrahmen für das kleine Blutbild“ holen. Alternativ den „Sauerstoffeimer“.

    Auszubildende im Krankenwagen lässt man zu Ausbildungsbeginn gerne mal die Antenne auf dem Autodach mit „Anti-Funkloch-Spray“ einsprühen.

    Elektriker schicken ihre Auszubildende gerne ins Lager um „den Spannungsabfalleimer“ zu holen, zum Abschalten der Elektrik. Ab und zu muss der natürlich auch mal in ein ordentlich geerdetes Gefäß ausgeleert werden.

    Unter Metallbauern ist es beliebt, die Auszubildenden „den Aluminiummagnet“ suchen zu lassen um „die Aluminiumspäne einzusammeln“.

    Der Klassiker bei der Polizei, „einmal Blaulichtflüssigkeit holen und nachfüllen“.

    Schreinerlehrlinge lässt man den „180-Grad-Winkel“ oder „Luftblasen für die Wasserwaage“ holen.

    Im Lager gehört es dazu, Lehrlinge „Winterreifen für den Hubwagen“ besorgen zu lassen.

    Auf Baustellen gibt es immer mal Schwierigkeiten, sollte der Handwerker Probleme haben etwas festzuschrauben, schickt man hier gerne Auszubildende los um die universell einsetzbaren „Siemens-Lufthaken“ zu holen.

    Bei Handwerkern ist auch „der Gewindehammer“ ein beliebtes Mittel, mit ihm kann man „ein Gewinde in eine schon bestehende Bohrung“ hämmern.

    Malerlehrlinge lässt gerne mal Farbe kaufen, beispielsweise „gestreifte- gepunktete- oder karierte Farbe“.

    Wurde in der Schreinerei zu viel abgesägt, lässt man Auszubildende gerne mal „den Draufhobel“ suchen, vielleicht kann man das Arbeitsstück noch retten indem man nochmal Material „drauf hobelt“. In der Schlosserei heißt das Pendant dazu „die Drauffeile“.

    Im Sanitärhandwerk gibt es immer wieder technische Innovationen, so lässt man den Auszubildenden mal „den Kabellosen Duschkopf“ holen.

    Im Zimmermannshandwerk liebt man es: Reicht die Kraft beim Auszubildenden nicht aus um den Nagel ins Holz zu schlagen, lässt man sich mal „den Hammer mit verstellbarer Wucht“ bringen.

    Runde Löcher bohren kann jeder, sollen sie Dreieckig sein, lassen Handwerker ihre Lehrlinge gerne „den Dreiecksbohrer“ suchen.

    Damit eine Glasscheibe besonders Glatt ist muss diese vom Glaserlehrling mit „dem Glashobel glatt gehobelt“ werden.

    Jeder Lehrling beim Elektriker wird mal einen Lichtbogen sehen, danach lassen viele Lehrmeister ihren Lehrling mal „die Lichtbogenfeile“ holen.

     

    Viel erfolg bei der Ausbildung

    6 min
  • QBE: Umgang mit Smartphones in der Öffentlichkeit

    Ist es euch mal aufgefallen, immer mehr Menschen sitzen in der Öffentlich mit ihrem Handy in der Hand und hören laut Musik, schauen laut Filmchen oder Telefonieren laut mit Freisprechfunktion.

    In vergangenen Zeiten ging man in die Telefonzelle, und machte die Tür zu, das Gespräch ist ja Privat. Hingegen heute, in aller Öffentlichkeit: „Jaaa, es ist Siphelis, Jaaa!“

    Wie kam es eigentlich dazu, dass große Teile der Gesellschaft ihre Privatsphäre gegen den Alleinunterhalter getauscht haben?

    Beginnen wir eine Zugfahrt, wir sitzen an einem Sonntagmorgen im RE 9 von Aachen über Köln nach Siegen.

    Aus der ersten Richtung hören wie die Predigt aus dem Aachener Dom. Zwei Reihen weiter erklingen Hip Hop *kunstpause*, kurz überlege ich ob man das Musik nennen kann, nein, also nennen wir es, Hip Hop-Klänge. Zwischendurch macht es aus einer anderen Richtung laut Muhh und dann Mähh. Tiervideos in voller Lautstärke, ich frage mich warum man überhaupt Kopfhörer erfunden hat.

    Ein Handy klingelt, das wird umgehend auf Freisprechen mit Video geschaltet, warum genau wurde eigentlich die Videotelefonie erfunden?

    Auf dem Bildschirm ist jemand beim joggen zu sehen, man möchte nur ein bisschen quatschen. Unüberhörbar sind Sätze wie „Ich wäre jetzt fast vom Bus überfahren worden, hätte der denn nicht mal gucken können?“ Und ich frage mich erneut wozu eigentlich die Videotelefonie erfunden wurde?

    Die nächste Person daddelt am Handy, das kleine Gerät schmettert die Oper von Jaque Offenbach – Orpheus in der Unterwelt dahin, die sogleich von Rihanna Lied über Regenschirme unterbrochen wird.

    In Köln Hbf steigen viele aus, Fahrgastwechsel, oder eher ein Klangwechsel im Zug?

    Etwas weiter vorne im Wagen setzt sich ein älteres Ehepaar hin und versucht ein Gespräch mit anderen Fahrgästen anzufangen, „Schönes Wetter heute, oder?“ – Keine Reaktion der gegenübersitzender Fahrgäste. Die ältere Dame holt einen dicken Schinken, irgend einen Bestseller-Roman aus dem Rücksack, der ältere Herr das aktuelle Tageblatt, beide fangen an zu lesen. Bis das Handy der älteren Dame klingelt. Sie klappt die Handyhülle auf, geht ran mit den Worten, „Ach Helga, ich sitze gerade im Zug, kann ich dich später zurückrufen“. Der ältere Herr fragt seine Gattin, was denn ihre Freundin Helga wollte. Die ältere Dame entgegnet ihm, dass sie das nicht wisse, sie werde später zurückrufen wenn nicht der halbe Zug mithöre.

    Ich denke mir, da ist sie noch geblieben, die Privatsphäre.

    Es steigt ein Fahrgast ein, in der Hand hält er einen dieser Bluetooth-Lautsprecher die mehr Bass als Töne rausbringen. Bum Bum Bum macht das kleine Teil.

    Das nächste Mobiltelefon klingelt, eine Junge Dame, übertrieben stark geschminkt zieht das Handy aus der sündhaft teuren Mini-Handtasche der Markt Knutschi, oder so ähnlich. Sie geht an das Telefon ran, schaltet auf Freisprechen und Video, hält das Handy am ausgestreckten Arm schräg über sich und fängt laut an sich zu unterhalten. „Jaa und das ist voll dumm das mein Freund Drogen kifft, das Jugendamt war auch schon mal da und Polizei“

    Das ältere Ehepaar schaut entsetzt rüber.

    Der Zug fährt kurz hinter Hennef in den ersten Tunnel, der Handyempfang reist ab. Die Junge Dame brüllt ihr Handy an. „Wegen den Drogen war Polizei da, Hallo? Hallo?.

    Das ältere Ehepaar fragte höflich, ob sie noch nie etwas von Privatsphäre gehört hat?

    Die junge Dame entgegen nur, „Wie was? Privat-Was?“

    Ich setze meine Noise-Canceling Kopfhörer auf die Umgebungsgeräusche ausblenden und genieße einfach nichts, Ruhe. Ich glaube diese Kopfhörer die Umgebungsgeräusche ausblenden wurden einfach nur dazu erfunden, damit andere Menschen Rücksichtslos die Umgebung in einen Klangteppich der Extreme verwandeln können.

    6 min

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Das Quatschbrötchen bietet eine bunte Mischung aus Comedy, Satire, Spaß, Quatsch und Witz! Hier wird über aktuelle, politische und gesellschaftliche Themen humorvoll zugespitzt berichtet.  Moderiert wird die Sendung von Gregor Börner, Matthias Kreuzberger und Désirée Börner. Wer das Quatschbrötchen hört geht zum lachen nicht in den Keller.