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Eine Woche vor der Amtseinführung des 46. U.S.-Präsidentenwerfen Anja Schüler und Martin Thunert einen Blick auf die Agenda der Biden-Administration, bei der ja nicht zuletzt die Bekämpfung der Corona-Pandemie eine wichtige Rolle spielen wird. Sie blicken aber auch zurück auf die Ereignisse vom 6. Januar, als ein vom Präsidenten angestachelter Mob das amerikanische Parlament stürmte, in dem die Abgeordneten dabei waren, den Wahlsieg von Joe Biden und Kamala Harris zu bestätigen und sprechen darüber, ob die Republikanische Partei sich in einer Existenzkrise befindet.
Zwei Wochen vor der Amtseinführung Joe Bidens erreichen uns aus der amerikanischen Hauptstadt Bilder von beispiellosen Ausschreitungen. Eine Versammlung von Trump-Unterstützern, bei der auch der amtierende Präsident sprach, ist in einen Sturm auf das Parlament eskaliert. Scharenweise drangen Trump-Anhängerinnen und –Anhänger in das Kapitol ein, wo die Abgeordneten dabei waren, Joe Bidens Wahlsieg formell zu bestätigen. Fünf Menschen kamen ums Leben, mehr als 90 wurden festgenommen. In dieser Sonderausgabe des HCA Podcasts spricht Anja Schüler mit Manfred Berg, Inhaber des Curt-Engelhorn Lehrstuhls für amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg und stellvertretender Direktor des HCA, über die Bedeutung dieser Ereignisse für die politische Zukunft Donald Trumps und der Republikaner.
In dieser Ausgabe des HCA Podcasts blickt Anja Schüler zusammen mit der Historikerin Hedwig Richter noch einmal zurück auf die Präsidentschaftswahlen im Corona-Jahr und auf die historischen Wurzeln des amerikanischen Wahlsystems. Waren die USA vielleicht immer ein wenig anfälliger für Wahlmanipulationen als andere Demokratien? Hat es in der Geschichte der amerikanischen Wahlen schon einmal eine vergleichbare Legitimationskrise gegeben wie 2020? Und wie steht es um eine Reform eines Wahlsystems, in dem zwischen Wahl und Amtseinführung fast drei Monate liegen?
Die Covid-19 Pandemie hat weltweit, auch in den USA, zu tiefgreifenden wirtschaftlichen Verwerfungen geführt. Für das Jahr 2020 prognostiziert der Internationale Währungsfond einen Rückgang der U.S.-amerikanischen Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorjahr um 4% und damit den schwersten wirtschaftlichen Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg. Die neue U.S. Regierung, die am 20. Januar die Amtsgeschäfte übernimmt, wird alle Hände voll zu tun haben, schnell Abhilfe zu schaffen. Welf Werner spricht mit Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING Bank, über aktuelle Fragen der Fiskal- und Geldpolitik in den USA. Sie werfen auch einen vergleichenden Blick auf den Euroraum und widmen sich der Frage, wie die Finanzmärkte einen stärker interventionistischen wirtschaftspolitischen Kurs in den USA beurteilen werden.
In den letzten Wochen melden die USA fast täglich neue Höchststände bei den Coronainfektionen und Todesfällen. In vielen Gegenden werden die Betten auf den Intensivstationen knapp. Auch Amerika befindet sich mitten in der zweiten Welle. Diese Ausgabe des HCA Podcasts nimmt die aktuelle Coronalage in den USA in den Blick. Anja Schüler spricht mit Axel Jansen, dem stellvertretenden Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Washington, D.C., über das Leben in der amerikanischen Hauptstadt, die Coronastrategie der Biden-Administration, das Hoffen auf einen Impfstoff und Weihnachtsfeiern im Weißen Haus.
Vier Wochen nach den U.S. Präsidentschaftswahlen nimmt Joe Bidens Kabinett trotz der Störfeuer aus dem Trumplager Konturen an. Der neue amerikanische Präsident und seine Mannschaft sehen sich riesigen Aufgaben gegenüber. Ganz oben auf der Liste steht sicherlich die Bekämpfung der Coronapandemie, aber auch die Frage, ob die USA wieder verstärkt die Rolle einer internationalen Ordnungsmacht übernehmen werden. Um einen Neustart für die internationalen Beziehungen des Landes geht es in dieser Ausgabe des HCA Podcasts, zu Gast ist Reinhard Wolf. Er ist Inhaber der Professur für Internationale Beziehungen mit dem Schwerpunkt Weltordnungsfragen an der Goethe-Universität Frankfurt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Rolle, die Status und Emotionen in der internationalen Politik spielen; sein neuestes Projekt ist eine Studie über Respekt und Respektlosigkeit in den internationalen Beziehungen.
Die amerikanischen Präsidentschaftswahlen liegen bereits mehr als zwei Wochen zurück, aber sie beschäftigen uns immer noch. Donald Trump hat bis jetzt weder dem gewählten Präsidenten Joe Biden gratuliert noch macht er Anstalten, die Amtsgeschäfte zu übergeben, was insbesondere die Koordination der Anti-Corona Maßnahmen erschwert. Zwar melden sich nach und nach Republikaner zu Wort, die Trump auffordern, seine Wahlniederlage einzugestehen, aber viele prominente Parteimitglieder schweigen. Andere unterstützen Trumps Narrativ von der gefälschten Wahl. Die aktuelle Ausgabe des HCA Podcasts wirft einen Blick auf die Zukunft der Republikanischen Partei, in der es mit Trump nicht weiterzugehen scheint, aber ohne ihn und die Politik, für die er steht, vielleicht auch nicht. Anja Schüler spricht mit Philipp Adorf vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie an der Universität Bonn. Er hat unter anderem zum Aufstieg der Republikanischen Partei in den Südstaaten und zur Bedeutung des demographischen Wandels für die Parteienlandschaft in den USA geforscht.
Die USA haben gewählt. Zwar weigert sich der 45. Präsident
Amerika hat
Am 3. November
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