Rapporteur Talks

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Rapporteur Talks episodes

  • Food production and the trade map: buying local vs buying global
    The ongoing health crisis has reinforced those voices calling for a greater degree of self-sufficiency for the European Union, in anything from raw materials to medicines.When it comes to food production, the concept of a shorter supply chain had already been a part of the European Commission’s attempt to extend the Green Deal’s reach to food by the time COVID-19 hit the Continent. Initial sustainability concerns were supplemented by the economic outfall from the crisis, as well as uneasiness over dependability. This has led to talk of ‘food security’, which is slowly but steadily losing ground to the more wide-reaching concept of ‘food sovereignty’, especially in countries where traditional farming communities have long been under threat.For a European Commission that has from the outset aspired to play a geo-strategic role, the narrative of thinking globally while buying locally seems conflictual. A potential attempt to decouple the European market from the international food supply chain might be met by a strong retaliatory response from global partners. Beyond that, it is questionable whether such a move is even feasible, given the high degree of integration of EU food production into global structures; the EU engaged in €254 billion worth of global agri-food trade in 2018.Moreover, the impact on food diversity, as well as product availability and affordability, will have to be determined. Last but not least, social concerns over how such a move could affect food export-dependent developing countries in the Global South, but also in the bloc’s vicinity, call for careful consideration.
    1 hr 18 min
  • Neue Techniken der Pflanzenzüchtung: Die Farm-to-Fork-Strategie und den Green Deal umsetzen
    Der European Green Deal verspricht, "die EU in eine faire und wohlhabende Gesellschaft mit einer modernen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft zu verwandeln". Die Europäische Kommission hat erklärt, dass die Farm-to-Fork (F2F)-Strategie im Mittelpunkt dieses Plans steht. Die Vorschläge erfordern weitreichende und grundlegende Änderungen, um die Umwelt- und Gesundheitsstandards zu erhöhen und gleichzeitig von den Landwirten erwarten zu können, dass sie die Lebensmittelversorgung aufrechterhalten. Um dieser gewaltigen Aufgabe gerecht zu werden, setzen sich einige Landwirte für Innovation und "wissenschaftsbasierte" Lösungen, wie z.B. neue Pflanzenzuchttechniken, ein.Aus Sicht einiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler könnte das Gen-Editing, also die Veränderung des genetischen Materials durch Einfügen, Editieren oder Löschen einer DNA-Sequenz, das Potenzial haben, die Resistenz einer Nutzpflanze gegen Schädlinge und Umweltbedingungen zu stärken, zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks der Landwirtschaft beizutragen - und damit die Ziele der F2F-Strategie zu unterstützen.Diese Techniken erfahren eine wachsende Unterstützung, beispielsweise von Tasos Haniotis, dem stellvertretenden Generaldirektor der GD AGRI der EU-Kommission, der sich bereits im Februar dafür ausgesprochen hatte. Im Juni veröffentlichte eine Gruppe deutscher Grüner ein Papier, in dem sie auf neue Pflanzenzuchttechniken drängen - eine deutliche Abweichung von der eigentlichen Position ihrer Partei.Die Genbearbeitung bleibt jedoch ein kontroverses Thema, mit Befürchtungen bezüglich der Sicherheit der Technologie sowie der Kontrolle der Saatgutproduktion. Einige NGOs warnen auch, dass eine übermäßige Abhängigkeit von einem Werkzeug aus der Technik-“Toolbox” zu einem Mangel an Biodiversität führen könnte. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem eine größere genetische Vielfalt und widerstandsfähigere Systeme benötigt werden. Darüber hinaus werden gentechnisch veränderte Nutzpflanzen in der breiten Öffentlichkeit weiterhin negativ wahrgenommen.
    1 hr 29 min
  • Neue Techniken der Pflanzenzüchtung: Die Farm-to-Fork-Strategie und den Green Deal umsetzen
    Der European Green Deal verspricht, "die EU in eine faire und wohlhabende Gesellschaft mit einer modernen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft zu verwandeln". Die Europäische Kommission hat erklärt, dass die Farm-to-Fork (F2F)-Strategie im Mittelpunkt dieses Plans steht. Die Vorschläge erfordern weitreichende und grundlegende Änderungen, um die Umwelt- und Gesundheitsstandards zu erhöhen und gleichzeitig von den Landwirten erwarten zu können, dass sie die Lebensmittelversorgung aufrechterhalten. Um dieser gewaltigen Aufgabe gerecht zu werden, setzen sich einige Landwirte für Innovation und "wissenschaftsbasierte" Lösungen, wie z.B. neue Pflanzenzuchttechniken, ein.Aus Sicht einiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler könnte das Gen-Editing, also die Veränderung des genetischen Materials durch Einfügen, Editieren oder Löschen einer DNA-Sequenz, das Potenzial haben, die Resistenz einer Nutzpflanze gegen Schädlinge und Umweltbedingungen zu stärken, zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks der Landwirtschaft beizutragen - und damit die Ziele der F2F-Strategie zu unterstützen.Diese Techniken erfahren eine wachsende Unterstützung, beispielsweise von Tasos Haniotis, dem stellvertretenden Generaldirektor der GD AGRI der EU-Kommission, der sich bereits im Februar dafür ausgesprochen hatte. Im Juni veröffentlichte eine Gruppe deutscher Grüner ein Papier, in dem sie auf neue Pflanzenzuchttechniken drängen - eine deutliche Abweichung von der eigentlichen Position ihrer Partei.Die Genbearbeitung bleibt jedoch ein kontroverses Thema, mit Befürchtungen bezüglich der Sicherheit der Technologie sowie der Kontrolle der Saatgutproduktion. Einige NGOs warnen auch, dass eine übermäßige Abhängigkeit von einem Werkzeug aus der Technik-“Toolbox” zu einem Mangel an Biodiversität führen könnte. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem eine größere genetische Vielfalt und widerstandsfähigere Systeme benötigt werden. Darüber hinaus werden gentechnisch veränderte Nutzpflanzen in der breiten Öffentlichkeit weiterhin negativ wahrgenommen.
    1 hr 29 min
  • EU trade policy under pressure: The example of steel
    The EU is at a crossroads, having suffered a sharp economic and social hit in recent months. The European Commission predicts a drop in EU GDP of 7.5 per cent in 2020. However, even in 2019, there were signs of underlying frailty in the EU economy.
    Despite this, the EU has ambitious plans for its future, aiming to go green, digital and high-tech. But the global challenges remain the same: third countries taking advantage of the EU’s open borders and markets whilst refusing to share the same high ambition to decarbonise by 2050. EU trade policy is thus under pressure. It must evolve to meet rising competition abroad, while giving the space for EU companies to survive, thrive and go green.
    1 hr 16 min
  • EU trade policy under pressure: The example of steel
    The EU is at a crossroads, having suffered a sharp economic and social hit in recent months. The European Commission predicts a drop in EU GDP of 7.5 per cent in 2020. However, even in 2019, there were signs of underlying frailty in the EU economy.
    Despite this, the EU has ambitious plans for its future, aiming to go green, digital and high-tech. But the global challenges remain the same: third countries taking advantage of the EU’s open borders and markets whilst refusing to share the same high ambition to decarbonise by 2050. EU trade policy is thus under pressure. It must evolve to meet rising competition abroad, while giving the space for EU companies to survive, thrive and go green.
    1 hr 16 min
  • 30 Jahre deutsche Einheit: Wie steht es um die ostdeutsche Landwirtschaft?
    Es war ein tiefgehender struktureller Wandel, der die ostdeutsche Landwirtschaft nach der Wiedervereinigung vor 30 Jahren erfasste. Die Landpreise sind seitdem in die Höhe geschnellt, während sich Großinvestoren ganze Landstriche aneignen. Das stellt insbesondere junge Landwirte vor große Probleme: Land kaufen oder pachten, um einen landwirtschaftlichen Betrieb zu gründen, werden zunehmend zur Herkulesaufgabe.Die Politik ist sich des Problems bewusst und möchte den Landwirten unter die Arme greifen sowie ländliche Räume attraktiver machen.  „Wir wollen, dass die zwanziger Jahre das Jahrzehnt der ländlichen Räume werden”, erklärte Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) Anfang des Jahres.Die Politik hat eine Vielzahl innovativer Lösungen gefordert, um den Weg für eine erfolgreiche Zukunft der ostdeutschen Landwirte zu ebnen. Dazu gehörten die Reform des öffentlichen Ausschreibungsverfahrens zur Kontrolle der Bodenpreise und die Einführung von Gesetzen zur Verhinderung von Landraub. Aber bisher ist wenig geschehen. Bringt das die ostdeutschen Landwirte im Vergleich zu ihren westdeutschen Kollegen in eine benachteiligte Position?Wie kann ein "Jahrzehnt der ländlichen Räume" für Ostdeutschland und seine Landwirte geschaffen werden? 30 Jahre nach der Wiedervereinigung wagen wir einen Blick in die Zukunft: Wohin steuert die ostdeutsche Landwirtschaft in den kommenden 30 Jahren?
    1 hr 29 min
  • 30 Jahre deutsche Einheit: Wie steht es um die ostdeutsche Landwirtschaft?
    Es war ein tiefgehender struktureller Wandel, der die ostdeutsche Landwirtschaft nach der Wiedervereinigung vor 30 Jahren erfasste. Die Landpreise sind seitdem in die Höhe geschnellt, während sich Großinvestoren ganze Landstriche aneignen. Das stellt insbesondere junge Landwirte vor große Probleme: Land kaufen oder pachten, um einen landwirtschaftlichen Betrieb zu gründen, werden zunehmend zur Herkulesaufgabe.Die Politik ist sich des Problems bewusst und möchte den Landwirten unter die Arme greifen sowie ländliche Räume attraktiver machen.  „Wir wollen, dass die zwanziger Jahre das Jahrzehnt der ländlichen Räume werden”, erklärte Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) Anfang des Jahres.Die Politik hat eine Vielzahl innovativer Lösungen gefordert, um den Weg für eine erfolgreiche Zukunft der ostdeutschen Landwirte zu ebnen. Dazu gehörten die Reform des öffentlichen Ausschreibungsverfahrens zur Kontrolle der Bodenpreise und die Einführung von Gesetzen zur Verhinderung von Landraub. Aber bisher ist wenig geschehen. Bringt das die ostdeutschen Landwirte im Vergleich zu ihren westdeutschen Kollegen in eine benachteiligte Position?Wie kann ein "Jahrzehnt der ländlichen Räume" für Ostdeutschland und seine Landwirte geschaffen werden? 30 Jahre nach der Wiedervereinigung wagen wir einen Blick in die Zukunft: Wohin steuert die ostdeutsche Landwirtschaft in den kommenden 30 Jahren?
    1 hr 29 min
  • The 2030 Climate Target Plan: What will it take to reach the target?
    In mid-September, the European Commission came forward with a much-awaited update of its emissions reduction target, which sits at the heart of the European executive’s climate action strategy under the European Green Deal. For the ultimate goal of achieving climate neutrality by 2050 to remain in sight, the European Union will have to cut greenhouse gas emissions by 55% by 2030, compared to 1990 levels, according to the Commission.
    For that to happen, a series of measures will have to be taken, including the revision of a set of legislation that defines the European legal framework on energy and climate. That exercise would entail the redrafting of Directive 2003/87/EC establishing the EU Emissions Trading System as well as the rewriting of the Renewable Energy, Energy Efficiency, Energy Taxation, Energy Performance of Buildings and Alternative Fuel Infrastructure Directives, amongst others. It might also prompt a reworking of the Guidelines on State aid for environmental protection and energy.
    1 hr 18 min
  • The 2030 Climate Target Plan: What will it take to reach the target?
    In mid-September, the European Commission came forward with a much-awaited update of its emissions reduction target, which sits at the heart of the European executive’s climate action strategy under the European Green Deal. For the ultimate goal of achieving climate neutrality by 2050 to remain in sight, the European Union will have to cut greenhouse gas emissions by 55% by 2030, compared to 1990 levels, according to the Commission.
    For that to happen, a series of measures will have to be taken, including the revision of a set of legislation that defines the European legal framework on energy and climate. That exercise would entail the redrafting of Directive 2003/87/EC establishing the EU Emissions Trading System as well as the rewriting of the Renewable Energy, Energy Efficiency, Energy Taxation, Energy Performance of Buildings and Alternative Fuel Infrastructure Directives, amongst others. It might also prompt a reworking of the Guidelines on State aid for environmental protection and energy.
    1 hr 18 min
  • Financing mechanisms for the energy sector: Ensuring a fair transition for all Member States
    Climate neutrality translates into commitments undertaken by various industries, communities and other stakeholders. The European energy sector is already committed to be carbon neutral before 2050.
    However, some countries are already fully decarbonised in terms of power generation, while others have to overcome structural preconditions and redefine their entire energy system. For example, Poland is one of the most coal-reliant EU countries, still needing adequate mechanisms to address the challenges ahead.
    New EU funding under the next Multiannual Financial Framework for 2021—2027 as well as external investment sources bring opportunities for a successful climate transition. Nevertheless, a just energy transition remains a challenge due to the sheer scale of investments required across Europe. Getting the financing right will determine whether emerging business opportunities become socially sustainable and economically viable over time.
    1 hr 32 min

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