In dieser neuen Folge geht es um einen der tiefsten Irrtümer, den wir in der Liebe tragen: dass wir uns Liebe verdienen müssen. Dass wir nur genug geliebt werden, wenn wir genug tun, helfen, funktionieren, retten. Diese Überzeugung tarnt sich so geschickt, dass wir sie oft gar nicht als Muster erkennen.
Das Muster zeigt sich nicht nur im Workaholic-Modus. Es zeigt sich genauso in der Helferrolle, der Retterrolle, im ständigen Herausfinden, was der andere braucht, immer mit dem versteckten Gedanken dahinter: Wenn ich das Richtige tue, bleibt er oder sie.
Besonders interessant: Menschen mit Verlustangst und Menschen mit dem Glaubenssatz "ich muss leisten, geliebt zu werden" ziehen sich gegenseitig an. Solange der eine leistet, fühlt sich der andere sicher. Ein Muster, das beide in ihrer Wunde hält.
Takeaways
- Liebe, die man sich verdienen muss, erschöpft – sie trägt nicht
- Helfen, retten und funktionieren sind auch Formen von Leistung in der Liebe
- Wenn du nur Lob annehmen kannst, aber keine bedingungslose Liebe, ist das ein Zeichen
- Ignoranz als Kind lehrt uns: Ich muss etwas tun, um gesehen zu werden
- Muster suchen Mitspieler – auf einer ganz unbewussten Ebene
- Wer ständig rettet, beschäftigt sich nicht mit sich selbst
- Du darfst Liebe annehmen, ohne etwas dafür zu tun
- Fehler gefährden eine echte Beziehung nicht – sie gehören dazu
- Kind- und Elternrolle in Partnerschaften verhindern Heilung auf Augenhöhe
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Folge 44 - Warum Du leistest, um geliebt zu werden und wie Du Dich davon löst
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