Fast 47 Milliarden Euro – so viel kostete das Bürgergeld Deutschland im vergangenen Jahr, immerhin vier Milliarden mehr als im Jahr davor. Knapp die Hälfte davon geht an Menschen ohne deutschen Pass…
In der Diskussion um die gestiegenen Ausgaben für das Bürgergeld hält der heimische Grüne Bundestagsabgeordnete Helge Limburg Forderungen nach Kürzungen oder schärferen Sanktionen für voreilig.
Viele Bürgergeldbezieher seien berufstätig, würden aber mit ihrer Arbeit nicht genug verdienen, um davon zu leben.
Dass so viele Menschen ohne deutschen Pass Bürgergeld bekommen, liege auch daran, dass die Examens- und Berufsabschlüsse anderer Länder selten anerkannt werden. Deutschland sei hier im Vergleich mit anderen EU-Staaten zu bürokratisch. Das gelte auch bei den Sprachnachweisen, so Limburg.
Was die Gruppe der Menschen mit deutschem Pass angeht, die Bürgergeld beziehen – immerhin rund drei Millionen – soll der Fokus jetzt wieder auf der Arbeitsvermittlung liegen. Dabei sei das Augenmaß aber wichtig, sagt Limburg…