Gertrude Bell prägte die Entstehung des modernen Irak. Eine Romanbiografie über Abenteuer, Machtpolitik und eine lange unterschätzte Frau.
Gertrude Bell war Archäologin, Forschungsreisende, Kartografin und politische Beraterin des britischen Empire. Dennoch ist ihr Name heute vielen kaum bekannt. In „Die Welt in ihren Händen“ erzählt Olivier Guez von einer Frau, die durch den Nahen Osten reiste, antike Stätten erforschte und enge Beziehungen zu arabischen Stammesführern aufbaute.
Während und nach dem Ersten Weltkrieg wurde Bell zu einer einflussreichen Stimme der britischen Politik. Sie war an der Neuordnung der Region und an der Gründung des modernen Irak beteiligt. Der Roman verbindet ihre persönliche Lebensgeschichte mit den Machtinteressen Englands und Frankreichs, religiösen und politischen Konflikten sowie dem Kampf um Öl und Einfluss.
Die Folge stellt eine faktenreiche Romanbiografie vor, die historische Tiefe mit erzählerischer Spannung verbindet. Eine Empfehlung für alle, die sich für außergewöhnliche Frauenfiguren, historische Romane und die Geschichte des Nahen Ostens interessieren.
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Zum Buch: Die Welt in ihren Händen