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The session will be conducted as follows:
Presentation will be multi-media.
supported by BMZ
Du bist dir sicher: Musikseiten wie Spex und Intro liest du gern, weil sie über die Musik informieren, die du magst. Was wäre, wenn du dich für Dillon und Tocotronic vor allem deshalb interessierst, weil der Ton von Spex und Intro sie dir schmackhaft machen? Nicht nur Inhalte bestimmen die Zielgruppe von Publikationen, der Ton macht oft vielmehr die Musik, als uns bewusst ist. Können Journalistinnen, Texter und Redakteurinnen auch abseits von inhaltlichen Debatten dazu beitragen, Stereotype zu durchbrechen und Wissen zugänglicher zu machen? Ich behaupte: Ja. Denn Stereotype werden durch zwei Aspekte massiv verstärkt:
1. Während auf mancher Landingpage mit Überschriften wie "Zeitbombe im Motorraum" oder "Die extremsten SUV's" getitelt wird, lesen wir auf anderen Seiten Headlines wie "Vermeide diese Wörter - Und wirke automatisch selbstbewusster" oder "Die neue Lust auf's gesunde Abendbrot". Zeitbombe und Lust, extrem und selbstbewusster, hier bildet sich ein klarer Unterschied im Stil ab. Klischee-Formulierungen wirken genauso stark wie das generische Maskulinum und wirken auch abseits der binären Geschlechter-Idee.
2. Die Persönlichkeit von Autoren und Redakteuren prägt so stark den Stil, dass bewusst Lesergruppen angesprochen, aber auch unbewusst ausgeschlossen werden. Diese Behauptung stelle ich aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen in der Modebranche, im Marketing und im Journalismus auf.
Mithilfe einer Analyse-Software, die eigens für diese Session entwickelt wird, untersuchen wir in den kommenden Monaten verschiedene journalistische Webseiten mit klassischen Männer- und Frauen-Schwerpunkten. Wir wollen herausfinden, von welchen Formulierungen und Stichwörtern ein stereotypischer Stil geprägt ist und welchen rückwirkenden Effekt dies auf stereotype Interessen haben kann. Im Idealfall lassen sich daraus Strategien entwickeln, diese Stereotype zu überwinden.
Der Workshop fokussiert auf die Rechte und Beteiligung von Kindern im – und über das – Netz. Ziel ist es, neue Perspektiven auf Kinderrechte im Digitalen zu beleuchten und Ideen zusammenzutragen, wie es gelingen kann, Kindern bei der Gestaltung des Netzes eine stärkere (politische) Stimme zu geben.
Als die UN-Kinderrechtskonvention 1989 etabliert wurde, hatte das Internet noch keine breite Massenwirkung. Zeit genug, sich zu fragen, was es konkret mit digitalen Kinderrechten auf sich hat. Denn heute ist die Situation eine völlig andere als vor 30 Jahren – Kinder nutzen das Netz als Spiel-, Bildungs- und Kommunikationsraum. Aber in welchen Raum wachsen Kinder digital hinein? Wie kommen sie im Netz vor – und werden ihre Stimmen und Wünsche darin hörbar? Dass sie dies bislang noch so wenig tun, liegt neben dem gesellschaftlichen Kindheitsbild, das den bewahrenden Schutzgedanken in den Vordergrund stellt, an der fehlenden Bekanntheit von Kinderrechten. Zugleich fordern Kinderrechte neben Schutz und Förderung auch die Beteiligung von Kindern. Doch inwieweit partizipieren Kinder am gesellschaftlichen (Netz-)Diskurs? Welche Mitwirkungsmöglichkeiten haben sie bei der Gestaltung des digitalen Gemeinwesens?
Der Workshop blickt auf die Stimmen von Kindern in Form von demokratischer Teilhabe und Mitbestimmung. Mit kurzen Theorie- und Praxis-Impulsen werden Kinderrechte und Formate vorgestellt, in denen Kinder ihre Rechte mit digitalen Medien thematisieren (z.B. Podcasts). Anschließend möchten wir in einem interaktiven Ideenraum netzpolitische Visionen entwickeln, was digitale Kinderrechte sind bzw. sein könnten. Und gemeinsam mit euch herausfinden, welche Rolle wir als „Erwachsene“ dabei spielen (sollten), dass powerful POP-Kids im Netz mitbestimmen können.
35 TeilnehmerInnen
Almost thirty years after the inception of the World Wide Web, platform ownership is more concentrated than ever. It didn't take Facebook's massive data compromise or Care.com's unsustainably low wages to understand that a more diversified and democratic digital economy is more needed than ever.
How can especially workers on the edge of society respond to the numerous "disruptions" on the horizon including automation and algorithmic decision making as well as unanticipated and unpredictable changes? In his keynote, Scholz proposes an economic, political, and cultural alternative that responds to these challenges by driving the economic domain into more humane and equitable directions. Four years ago, Scholz introduced what he calls platform cooperativism, an Internet based on broad-based platform ownership and democratic governance.
This activist research project supports the integration of cooperatives into the digital economy. Showcasing work with platform co-ops in India, Germany, Spain, Italy, Australia, Columbia, Brazil, the UK and the United States, Scholz demonstrates that a democratically-owned People’s Internet is not only possible but that it already exists. Silicon Valley loves a good disruption; let’s give them one.
Seit Computer immer stärker an Kommunikation beteiligt sind, haben sich Organisationen grundlegend verändert. Entscheidungen folgen weniger Hierarchie, einflussreichen Mitarbeitern oder etablierten Dienstwegen. Mehr und mehr Entscheidungen werden ein für alle mal automatisiert und von Computern ausgeführt – zuverlässig, aber keineswegs ausfallsicher. So stellt sich die existenzielle Frage: Was passiert, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert?
„Mehr als früher braucht die Organisation jetzt Kompetenzen für das Überbrücken von situativ auftretenden Schwierigkeiten, aber woher sollen diese Fähigkeiten kommen, wenn alles auf den Computer eingestellt ist und Kompetenzen für Durchgriffe an anderen Stellen des Systems fehlen?“ – so formulierte es der Soziologe Niklas Luhmann schon vor über 20 Jahren.
In diesem Talk werden Annahmen der Systemtheorie zur Zusammenarbeit mit Computern auf anschauliche Art dargestellt und mögliche Konsequenzen für die Mitarbeitenden in Unternehmen diskutiert. Die Kernthese: Was menschliche Arbeit heute zentral von technisierter Arbeit unterscheidet, ist der flexible Umgang mit Unvorhersehbarem. Oder anders ausgedrückt: Sich in unklaren Situationen einfach „durchwurschteln“ zu können. Doch wann und wo wird diese Kompetenz in der Organisation 4.0 noch gebraucht? Wie könnte man die unterschiedlichen Fähigkeiten von Mensch und Maschine optimal miteinander verzahnen? Und was steht dem aktuell noch im Weg? Lasst es uns entdecken!
This talk is about inventing sustainable circular cities. It unfolds a positive utopia in order to inspire hacking our cities – for the better.
It starts with an analysis why it is so hard to even envision sustainable cities today: We are surrounded in them by unsustainable structures and processes every day. They shape our days and occupy our mind and make it hard to see beyond. We are “locked in” – physically and also mentally!
How to get out of these “prisons for our imagination”? Hacking seems to be the best and most sustainable answer we got. Hacking as a way to repurpose already existing systems can unveil new potentials and realities. Let’s create these and experience them and by that “unlock” our imagination step by step. And it is just sustainable to use what is already there!
After a presentation of this analysis the talk will present a longer and entertaining list of examples of hacks. They reach from small street-art-like interventions into road markings to complex hacks to outsmart camera surveillance that consolidates current – linear – power structures.
It will end with an outlook how everyone can get active and contribute to the global reinvention of our cities through hacking.
The talk has another political dimension: It wants to contribute to the “smart city” discourse. This discourse is often governed by companies or institutions that push ideas to deploy sensor networks or similar technologies across the city that can quickly be turned into surveillance and “control” systems. But there are and positive ways to make our cities smart and effective that don’t create “potential weapons” against its citizen but the other way around. Let’s find them and advocate for them! And by doing that discover and discuss what are really good uses for digital technology and what may not be that good.
Context: The talk presents ideas and research of the art and activism city hacking project ”The City Is Open Source”.
Künstliche Intelligenz ist DER technologische Megatrend des 21. Jahrhunderts und wird unsere Welt massiv verändern. Unzulängliche User Interfaces wie Mäuse, Tastaturen und Smartphones werden verschwinden. Marketing ist eines der ersten Felder, in denen leistungsfähige KI Services bündeln und den Wettbewerb verschärfen wird. Wir müssen KI in unsere Geschäftsprozesse und das Marketing integrieren, um zu überleben.
Künstliche Intelligenz ist Hype und Alltag zugleich. Oft bemerken wir nicht einmal mehr, dass wir KI nutzen. Schon John McCarthy, der den Begriff Artificial Intelligence 1956 prägte, beschwerte sich: „Sobald es funktioniert, nennt es keiner mehr KI.“ Sind wir auf der exponentiellen Entwicklungskurve schon nahe dem Punkt, ab dem wir als Menschen die Kontrolle verlieren?
Klar ist: KI wird sich weit über das heutige Prozesssteuerungs-Niveau hinaus entwickeln und Mäuse, Tastaturen, Apps, wahrscheinlich sogar die Smartphones als solche auslöschen. Das ist das Ende technisch unzulänglicher User Interfaces. Technologie wird nahtlos und ergonomisch in unser Leben „embedded“ sein.
Produkte lösen sich immer häufiger zu Services auf und KI wird umfassend und individuell eine echte Unterstützung für jedermann. Gleichzeitig bringt die neue Berechenbarkeit von allem und jedem die Notwendigkeit, Kundenbeziehungen und ganze Gesellschaftsverträge, z.B. über Sicherheit und Privatsphäre, neu zu verhandeln.
Marketing ist eines der ersten Felder, in denen leistungsfähige KI Services bündeln und den Wettbewerb verschärfen wird. Wir müssen KI in unsere Geschäftsprozesse und das Marketing integrieren, um zu überleben.
Yourstory is one of the leading digital magazines in India. The platform portrays startups and founders and gives insights into the shapers of India’s technology scene. CEO and chief editor of YourStory Shradha Sharma will be sharing insights of the past ten years on India's entrepreneurship scene. Together with Niklas Wirminghaus, who previously worked for Gründerszene and now for Capital magazine, Shradha will be comparing and discussing the differences in both the startup ecosystem, founders mentalities but also the media landscape in both countries. The panel is being moderated by Sara Weber, Senior News Editor at LinkedIn, who has insights in both the media and the startup side of things.
A broad range from health apps, such as ‘GiftedMom’ from Cameroon and ‘Ask without shame’ from Uganda, mobile educational solutions such as ‘Eneza’ from Kenya and career platforms such as ‘She leads Africa’ provide innovative solutions for women’s economic, social and political empowerment. Others address sexual harassment, such as the worldwide platform ‘Safecity’ and the SMS based reporting system ‘Harrassmap’.
On the other hand, we see a gendered divide in terms of access to and use of digital technologies worldwide. Once online, many women suffer from attacks and hate speech and as a result, many of them shy away from participating in controversial online discourses. It sometimes seems as though the Internet reverses the achievements of feminism and female empowerment of the past decades.
We want to hear from feminists from all around the world how digital tools help them to make their voices heard and to fight unequal gender relations. What backlashes do they face and what do they do to create safe spaces online? And how can tech promote an inclusive feminist dialogue that involves women and men from different margins of society?
Am 2. Mai 2018 versammeln wir uns in Berlin-Kreuzberg, um die Offenheit der Regierung, Verwaltung und Behörden zu besprechen. Hunderte Aktivisten und Aktivistinnen engagieren sich täglich für eine offenere und transparentere Regierung. Während wir sprechen, sind sie mit Digitalen Agenden, PDFs und Gesetzesparagraphen konfrontiert - und doch war die Community noch nie so aktiv wie heute! In den vergangenen 12 Monaten wurden Kontakte geknüpft, Netzwerke aufgebaut, Open-Data-Portale gelauncht und zahlreiche Informationen befreit.
Wir sehen, dass dies die entscheidende Dekade in der Geschichte der Transparenz ist und wir eine einzigartige Rolle in der Geschichte spielen. Wenn wir vor die Wahl gestellt werden, uns entweder der Tyrannei der Verschwiegenheit zu unterwerfen oder für mehr Transparenz zu kämpfen, wissen wir: Wir wählen die Transparenz!
Das letzte Mal, als wir hier zur Lage der Offenheit und Transparenz gesprochen haben, haben wir über zarte Pflanzen der Verwaltungsöffnung gesprochen. Wir haben unsere Hoffnung geäußert, dass das Thema Open Government in ganz Deutschland fußt fasst. Manche dieser Träume sind in Erfüllung gegangen, andere werden niemals Realität werden. Und doch, tief in der Seele der Open-Knowledge-Aktivistin ist der Wille stärker als der Zynismus!
Über die unermüdliche Arbeit der Community und die politischen Zusammenhänge, Strategien und Entwicklungen wollen wir in diesem Vortrag berichten!
Themen u.a.
- Die besten Klagen zu Informationsfreiheits- und Transparenzgesetzen
- Open Government Partnership
- OpenData-Vorhaben der neuen Bundesregierung
- Der Staat fördert OpenSource-Projekte
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