re:publica 18 - Politics & Society

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re:publica 18 - Politics & Society episodes

  • rp goes USA
    Sabela García Cuesta, Detlef Schwarte, Andreas Gebhard, Andreas Görgen
    next media accelerators: http://nma.vc 
    Reeperbahn Festival: www.reeperbahnfestival.com
    22 min
  • Entgeltgleichheit für Männer und Frauen – Ein Praxisbeispiel aus dem Journalismus
    Prof. Dr. Nora Markard, Chris Ambrosi
    Entgeltgleichheit ist ein wichtiges Ziel in unserer Gesellschaft. Dafür setzt sich die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) mit strategischen Klagen ein. Aktuell unterstützt die GFF eine Klage auf Entgeltgleichheit im Medienbereich. Ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern kommt in fast allen Berufsgruppen vor, insbesondere auch in der Digitalwirtschaft. Die Präsentation des Falls soll aufzeigen, wie juristisch vorgegangen werden kann und wie auch in Zukunft weitere Klagen folgen könnten. Damit wollen wir auch betroffenen Personen Mut machen undüber Erfahrungen und Rechtswege aufklären! Speaker: Prof. Dr. Nora Markard (Vorstand GFF) und Chris Ambrosi (Anwältin Berlin).
    26 min
  • re:claim autonomy – Digitale Freiheitsrechte in der neuen Legislatur
    Katarina Barley, Gerhart Baum, Constanze Kurz, Thomas Heilmann
    Unter dem Titel „re:claim autonomy – Selbstermächtigung in der digitalen Weltordnung" veranstaltete die Rudolf Augstein Stiftung im Jahr 2016 ein Symposium zu drängenden Fragen der Digitalisierung. Dabei ging es um die Macht digitaler Konzerne ebenso wie die Potenziale von Distributed-Ledger-Technologien und die Zukunft von Demokratien im digitalen Zeitalter.
    Das Panel knüpft an die Gedanken des Symposiums an und überträgt sie auf die digitale Agenda der neuen Bundesregierung: Wie können in den nächsten vier Jahren die Freiheitsrechte im Netz gestärkt werden? Inwiefern brauchen wir Leitlinien für den Einsatz automatisierter Entscheidungssysteme? Und wie kann angesichts umstrittener Initiativen wie dem NetzDG oder Upload-Filtern eine der Zukunft zugewandte Plattform-Politik aussehen?
    55 min
  • Freundeskreis Freiheit (im Netz)- Die freundliche Verweigerung
    Marc-Uwe Kling, Nana Karlstetter, Sibylle Berg, Andreas Buff, Hernâni Marques
    Biometrische Erfassung, Verwanzung von Geräten mittels Staatstrojaner und der Vorratsdatenspeicherung der gesamten Bevölkerung in unvorstellbaren Tera-, Peta- und Exabytemassen. Wir geben unsere Privatsphäre auf. Teilweise freiwillig mit Biotrackern,Ausscheidungsanalysetools, smartem Spielzeug, teils weil man meint, sich
    nicht wehren zu können gegen das große “die da Oben“.
    Es gibt drei Möglichkeiten dieser beunruhigenden Entwicklung zu begegnen.
    Die Wahrscheinlichste ist: Die Bevölkerung gewöhnt sich an die Kontrolle, die man kaum spürt und die so viele Erleichterungen mit sich bringt: Die Ersparnisse bei Kassenprämien, wenn man seine Gesundheitsdaten ordentlich übermittelt, die guten Kredite bei ordentlichem Benehmen, das Zahlen per Gesicht, die Abschaffung von Bargeld.
    Der zweite Ansatz ist: Alle Geräte entsorgen, zurück zur Schreibmaschine, der Bücherei. Die Umsiedlung in eine Höhle in Gomera.
    Die Dritte Möglichkeit ist: Die digitale Selbstverteidigung. Die ist unter Einhaltung bestimmter Verhaltensmassregeln und durch Einsatz einfach zu nutzender Werkzeuge möglich. Die ersten Ansätze für den automatischen Schutz der Privatsphäre und der Informationsfreiheit, präsentieren heute die Aktivisten der p≡p coop – die Genossenschafter von pretty Easy privacy.
    1 hr 15 min
  • Soziopod Live: Pop & Popper - Was Geschichten im Netz mit Identität und Werten machen
    Patrick Breitenbach, Nils Köbel
    Diese und andere Fragen werden Herr Breitenbach und Doktor Köbel vom Soziopod auf der re:publica 18 aus soziologischer und philosophischer Perspektive auch mit VertreterInnen aus dem Publikum diskutieren. Im ersten Teil der Session geben die beiden eine kurze Einführung in das Thema und erklären wie Identität und Werte entstehen und welchen Einfluss die Kommunikation (unabhängig vom Internet) auf das eigene Ich und unser Wertegerüst haben. Im zweiten Teil öffnen die beiden dann die Bühne für das Publikum in Form einer Fishbowl. Dann wird gemeinsam über das Themenfeld diskutiert.
    Der Soziopod will Soziologie und Philosophie wieder auf die Straße bringen und Popper per Pop vermitteln oder wie es Teresa Sickert (Deutschlandfunk Kultur) formulierte:  
    "In ihrem Podcast wird der Dialog zwischen den Geisteswissenschaftlern Patrick Breitenbach und Dr. Nils Köbel zum Vehikel des Wissenstransfers – und liefert erhellende Einsichten. Die Gespräche über gesellschaftsrelevante Themen sind immer wissenschaftlich fundiert, tiefgründig, erhellend und anspruchsvoll. Soziopod ist mehr als nur ein Podcast, es ist ein Projekt sozialen Engagements. Soziopod macht - um es mit Immanuel Kant zu sagen – "Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen"."
    1 hr 3 min
  • Unfassbare Internet-Geschichten und was dahinter steckt
    Ole Reißmann
    Hört Facebook zu, wenn sich Menschen in einem Raum unterhalten, um anschließend passende Werbung auszuspielen? Wir stellen unfassbare Fälle rund um Social Media und das Internet vor. Sind diese Geschichten wirklich so passiert oder haben wir sie frei erfunden?
    30 min
  • Algorithmen: Zu Risiken und Nebenwirkungen – fragen Sie Ihren Informatiker
    Matthias Spielkamp, Katharina Simbeck, Simon Hegelich
    Unternehmen wie IBM oder SAP versprechen, mit Hilfe „künstlicher Intelligenz“ Entscheidungen auf eine sichere und objektive Grundlage zu stellen. Um den Schein der Objektivität zu durchbrechen, schauen wir uns in einer Beispielsimulation an, wie solche Algorithmen arbeiten und wie sie analysiert werden können. Als Beispiel dient ein Testdatensatz von IBM zum Talent Development für das Personalwesen. Welche Probleme können bei einer (Teil-)Automatisierung der Personalplanung per Algorithmus auftreten? Wie wird über die scheinbare Objektivität der Algorithmen Macht ausgeübt? Welche Formen der Gegenmacht sind denkbar?
    1 hr 4 min
  • The Political Tragedy of Data-Driven-Determinism
    Mushon Zer-Aviv
    The Oracle of Delphi predicted that King Laius’ son would murder his father and marry his mother. In the Greek tragedy, as much as both King Laius and his son Oedipus tried to fight the prophecy, to avoid their fate, there was no escape from this tragic future.
    The Oracles of London predicted that Brits will come to their senses and vote against Brexit. And the Oracles of New York and Washington predicted that Americans will vote for Hillary Clinton ("because it is her turn") rather than go for a man with no political experience, and no personal integrity. And yet, tragically maybe, the political dramas we've recently witnessed have not panned out exactly like a Greek tragedy.
    But is this wide public decent against things as they are so uncalled for? Are these protest votes against the political status quo and the predictable future really a tragedy? Of course, one can rightfully claim that voting for unknown futures is irresponsible and even childish. But if the alternative is this patronizing political determinism, deprived of any real possibility for change, should we really be surprised?
    Today we are surrounded by Oracles, mainly algorithmic ones, predicting and dictating our every move, crippling our political imagination. In that framework, what are the prospects for autonomy, creativity and leadership? Can we maintain this political freedom and still addressing the prophecies we cannot run away from? Most prominently climate change. How can we learn from art, poetry, science fiction? What is our role in this play? And does it really have to be so tragic?
    27 min
  • Civic & Tech: Open Government Jetzt!
    Michael Peters, Damian Paderta, Anke Knopp
    Seit Dezember 2016 nimmt die deutsche Bundesregierung an der Open Government Partnership (OGP) teil. Sie hat sich zu den Prinzipien eines offenen und transparenten Regierungshandelns bekannt: Transparenz, Partizipation, Koproduktion. Die OGP ist ein internationales Kompetenz- und Evaluationsnetzwerk zu offenem Regierungs- und Verwaltungshandeln, welches 2011 von der US-amerikanischen Regierung ins Leben gerufen wurde und im Rahmen dessen sich bislang die Regierungen von 75 Nationen durch ihre Teilnahme zur Umsetzung von Open Government selbst verpflichten.
    Open Government ist ein Querschnittsthema: Ein angestrebter Kulturwandel in Politik- und Verwaltungsverständnis hin zu einer partizipativen Demokratie, der sich in mehr oder weniger ausgeprägter Form in unterschiedlichen Prozessen in Deutschland schon findet, aber ausgeweitet werden muss. In vielen Fällen ist man sich vermutlich des Gebrauchs oder des Potenzials von Open-Government-Prinzipien noch nicht bewusst. Viele machen es, nennen es aber schlicht anders.
    Wir möchten als Netzwerk in einem Workshop gemeinsam “unentdecktes” Open Government identifizieren und Schnittmengen mit anderen Akteuren herausarbeiten. Adressiert sind somit Akteure in der Zusammenarbeit mit Regierungen und Verwaltungen und klassischen Open Government Themen. Wir blicken dabei sowohl auf nationale als auch auf Landes- und Kommunale Ebene.
    In unserem Workshop geben wir als Netzwerk eine kurze Einführung zum Thema Open Government und zur OGP. Danach gibt es eine offene Diskussionsrunde mit dem Publikum zum Thema: Was passiert bereits in Deutschland? Hier möchten wir best-practice Ergebnisse zu Open Government sammeln.
    Im zweiten Teil unseres Workshops gehen wir genauer auf die nationalen Aktionspläne ein. Anschließend fragen wir, welchen Input die Community für den zweiten Nationalen Aktionsplan hat. Welche Open Government Reformen müssen unbedingt in Deutschland umgesetzt werden?
    1 hr 2 min
  • Klima-Fakt statt Klima-Fake
    Ingrid Brodnig, Carel Mohn
    Die Klimawissenschaft hat eindeutig belegt, dass die Klimakrise menschengemacht ist. Spätestens seit der UN Klimakonferenz in Paris im Jahre 2015 gibt es auch einen weltweiten politischen Konsens: Es wurde beschlossen, die Erwärmung auf deutlich weniger als 2 Grad einzudämmen, um gravierende Klimaveränderungen noch in den Griff zu bekommen.
    Doch es gibt nach wie vor starke Interessengruppen, welche die Erderhitzung anzweifeln, um so Klimaschutzmaßnahmen und Energiewende aufzuhalten.  Die heutige Vielfalt an direkten Kommunikationskanälen scheint für die Desinformationskampagnen dieser Initiativen wie gemacht.
    Umfragen zeigen, dass in Deutschland bis zu 14% der Befragten meinen, den menschengemachten Klimawandel gäbe es nicht, ein schnelles Handeln sei deshalb auch nicht nötig.
    Wie funktioniert die Desinformation über den Klimawandel im Netz? Mit welchen Methoden werden wissenschaftliche Fakten zur Klimakrise in den Social Media Kanälen in Zweifel gezogen? Was tragen Menschen und Initiativen, was Algorithmen zur Verbreitung von falschen Informationen bei? Wie können wir, wie könnten die Betreiber der Kanäle dagegen vorgehen?
    1 hr 5 min

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Politik und Gesellschaft in all ihren Dimensionen sind mehr denn je ein Thema, dem wir uns auf der re:publica 2018 zuwenden wollen.