Folge 2: Stefanie Haas, Chefarztsekretärin und Krankenschwester, erklärt uns die Abläufe einer geriatrischen Tagesklinik
Nicht selten hört man den Satz von Oma oder Opa: „Ich bin doch erst 76 – was soll ich denn auf der Geriatrie!“ Die Geriatrie ist eine medizinische Spezialdisziplin, die sich mit den körperlichen, geistigen, funktionalen und sozialen Aspekten bei der Versorgung von Menschen ab 65 Jahren befasst. Oft stellen sich in dieser Altersgruppe besondere Herausforderungen: Es liegen z.B. mehrere unterschiedliche Grunderkrankungen vor, die Beweglichkeit ist eingeschränkter, der Bedarf nach sozialer Unterstützung größer. Die Behandlung auf einer geriatrischen Station bietet deswegen viele Vorteile. So ist das Team interdisziplinär aufgestellt, es steht mehr Personal zur Verfügung und für manche Therapien und die Pflege wird mehr Zeit eingeplant. Heute schließen wir an die letzte Folge an und berichten speziell über die geriatrische Tagesklinik in den DRK Kliniken Köpenick. Während der Corona-Zeit war die Tagesklinik geschlossen, doch nun kann sie wieder öffnen. Was eine Tagesklinik leisten kann und wo ihre Grenzen liegen, und wie man überhaupt in eine geriatrische Tagesklinik kommt, dass kläre ich heute mit Stefanie Haas. Sie ist Chefarztsekretärin und Krankenschwester in der Geriatrie in den DRK Kliniken Berlin Köpenick und das Thema Tagesklinik ist ihr eine Herzenssache. Einschalten lohnt sich, wie immer.