Rund um die Insel

Rund um die Insel

By Ilon Huang,RtiSociety & CultureGovernment
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Rund um die Insel episodes

  • Taiwan-Freundeskreis Bambusrunde zu Besuch in Taiwan
    In "Rund um die Insel" gibt es diesmal ein Interview mit Dr. Gerd Boesken, Präsident des Taiwan-Freundskreises Bambusrunde e.V. aus Hamburg.
    13 Mitglieder der Bambusrunde besuchten kürzlich Taiwan. Das war der erste Besuch der Bambusrunde in Taiwan seit der COVID-Pandemie.
    Im Rahmen einer 18-tägigen Reise durch Taiwan ging es u.a. nach Penghu, Kaohsiung, Kenting, Hualien, Ilan und nach Taipei.
    Neben Besuchen z.B. des Taipei 101, des Nationalen 228-Museums, der CKS-Gedenkstätte und des Nationalen Palastmuseums, fanden die Vertreter und Vertreterinnen der Bambusrunde auch Zeit zu einem Zusammentreffen mit der RTI-Deutschredaktion, vertreten durch Chiu Bi Hui, Eva Triendl und Ilon Huang.
    Dadurch ergab sich die Möglichkeit zu einem ausführlichen Interview mit Dr. Gerd Boesken, dem langjährigen Präsidenten der 1969 gegründeten Bambusrunde.
    Im Gespräch mit Ilon Huang geht Dr. Boesken darauf ein, was es mit der Bambusrunde auf sich hat, inwiefern COVID die Aktivitäten der Bambusrunde eingeschränkt hat, was die Gruppe diesmal gesehen hat und welche EIndrücke sie gesammelt hat. Außerdem beschreibt Dr. Boesken, wie er die Route für die diesmalige Reise geplant hat (eine Fahrt um die Insel auf einer Motorrad im Jahr 1976 spielt eine große Rolle), und welche Veränderungen er in Taiwan beobachtet hat, seit er 1976 das erste Mal in Taiwan war.
    Die Beschreibung der Bambusrunde von ihrer Webseite:
    Der Taiwan-Freundeskreis Bambusrunde e.V. wurde 1969 in Hamburg gegründet. Gründer war eine Gruppe von Journalisten und Publizisten, Geschäfts- und Privatleuten, Deutschen und Chinesen. Sie haben noch heute eines gemeinsam: das nicht nur geschäftliche Interesse an der Republik China auf Taiwan, ihren Menschen, ihrer chinesischen Kultur und Tradition.
    So ist das Ziel der Gesellschaft die Herstellung und Vertiefung von Beziehungen und Kontakten zwischen der Republik China auf Taiwan und der Bundesrepublik Deutschland in allen gesellschaftlichen Bereichen und auf allen Ebenen, insbesondere auf der kulturell-geistigen.
    Durch Veranstaltungen und persönliche Begegnungen will die Bambusrunde das gegenseitige Verständnis vertiefen, Vorurteile abbauen und dem gegenseitigen Informationsaustausch der fernöstlichen und europäischen Kulturkreise dienen. Dazu zählt auch die Verbreitung von Kenntnissen über die Republik China auf Taiwan in der Bundesrepublik Deutschland.
    AKTIVITÄTEN DER BAMBUSRUNDE
    Um die vorgegebenen Ziele zu erreichen, führt die Bambusrunde hauptsächlich in Hamburg jährlich eine Reihe von Veranstaltungen unterschiedlicher Art durch.
    13 min
  • Claudius Petzold über Adoption in Taiwan 4
    Claudius Petzold hat eine Tochter und einen Sohn in Taiwan adoptiert.
    In vier Teilen von Rund um die Insel erzählt Claudius Petzold von seinen Erfahrungen.
    Im heutigen letzten Teil geht Claudius Petzold u.a. wann und wie man das Adoptionskind das erste Mal mit nach Hause nehmen kann.
    11 min
  • Claudius Petzold über Adoption in Taiwan 3
    Claudius Petzold hat eine Tochter und einen Sohn in Taiwan adoptiert.
    In vier Teilen von Rund um die Insel erzählt Claudius Petzold von seinen Erfahrungen.
    Im heutigen dritten Teil geht Claudius Petzold u.a. darauf ein, inwiefern man beim Adoptionsprozess Wünsche darüber äußern kann, was für ein Kind man haben möchte. Außerdem erzählt Claudius Petzold über die verschiedenen Brüche, die zur Adoption freigegebenen Kinder durchmachen müssen und wo die Wurzeln darin liegen, dass viele dieser Kinder indigener Abstammung sind. Und wie lange dauert so ein Prozess?
    10 min
  • Claudius Petzold über Adoption in Taiwan 2
    Claudius Petzold hat eine Tochter und einen Sohn in Taiwan adoptiert.
    In vier Teilen von Rund um die Insel erzählt Claudius Petzold von seinen Erfahrungen.
    Im heutigen zweiten Teil geht Claudius Petzold u.a. auf den Auswahlprozess und die Vorbereitungen für eine Adoption ein.
    10 min
  • Claudius Petzold über Adoption in Taiwan 1
    Claudius Petzold, der schon viele Jahre in Taiwan lebt, hat eine Tochter und einen Sohn in Taiwan adoptiert.
    In den nächsten vier Teilen von Rund um die Insel erzählt Claudius Petzold von seinen Erfahrungen mit dem Adoptionsprozess.
    Im heutigen ersten Teil geht Claudius Petzold u.a. auf die unterschiedlichen Regularien bei Inlands- und Auslandsadoptionen ein.
    11 min
  • Kathrin und Achim: Möchten auch indigene Stimmen zu Worte kommen lassen.
    Die Journalistin Kathrin Braun, die vor kurzem ein Austauschsemester an der Nationalen Cheng Chih Universität in Taipei beendet hat, und der Fotograf Achim Schmidt sind zwei Wochen in Taiwan umhergereist - auf der Suche nach interessanten Geschichten. Insbesondere möchten die beiden auch indigene Stimmen zu Worte kommen lassen.
    In Rund um die Insel erzählen Kathrin und Achim von ihrer Route, wie sie mit Leuten in Kontakt getreten sind und welche interessanten Geschichten sie gefunden haben. Außerdem geht Achim Schmidt darauf ein, ob er als Fotograf genug Motive finden konnte.
    11 min
  • Kathrin Braun - tolles Semester in Taiwan
    Kathrin Braun ist Journalistin für den Münchener Merkur, studiert aber auch Politikwissenschaften.
    Im Rahmen ihres Studiums hat sie kürzlich ein Austauschsemester an der Nationalen Cheng Chih Universität (NCCU) in Taipeh verbracht. Gleichzeitig hat Kathrin Braun auch einen mehrmonatigen Intensiv-Chinesischkurs an der NCCU belegt.
    In "Rund um die Insel" erzählt Kathrin Braun über das Leben in Taipeh, was sie während des Semesters z.B. über die Flut von Fake News aus China, unter der Taiwan leidet, gelernt hat, und welche Herausforderungen sie sich beim Chinesisch-lernen gegenübersah.
    Darüber hinaus hat Kathrin Braun die Zeit in Taiwan auch für die eine oder andere journalistische Recherche genutzt. So hat sie TSMC im nordtaiwanischen Hsinchu besuchen können, um von dort zu berichten.
    Über diesen Besuch bei TSMC und ihre Erkenntnisse daraus hat Kathrin Braun auch schon im Wirtschaftsmagazin von RTI berichtet.
    Das Interview über TSMC finden Sie HIER.
    13 min
  • 228-Vorfall - Die Opfer
    Am Dienstag den 28. Februar, wurde in Taiwan der 228-Feiertag begangen, der an die Opfer des 228-Zwischenfalls oder 228-Massakers von 1947 erinnert. Der 228-Zwischenfall war ein im Jahr 1947 ganz Taiwan erfassender Aufstand gegen die damalige Kuo-Min-Tang-Regierung, der durch Regierungstruppen gewaltsam niedergeschlagen wurde.
    Aus diesem Anlass gibt es in Rund um die Insel eine dreiteilige Serie zum 228-Vorfall geben.
    Unterhalten hat sich Ilon Huang dazu mit Cheng Nai Wei, Direktor vom Nationalen 228-Museum in Taipeh (National 228 Memorial Museum).
    Im ersten Teil ging es um die Vorgeschichte, die erklären soll, wieso die Stimmung in Taiwan so geladen war, dass ein unter normalen Umständen eher kleiner Vorfall, nämlich die Konfiszierung illegal verkaufter Zigaretten, zu einer Explosion führen konnte, an deren Ende tausende von Toten standen.
    Im zweiten Teil ging es um den Ausbruch des 228-Vorfalls und wie dieser so verheerende Ausmaße annahm.
    Im heutigen dritten und letzten Teil geht es um die Geschichten einiger dieser vielen Opfer des 228-Vorfalls.
    Schon wenige Tage nach dem Beginn des Vorfalls am 27. und 28. Februar 1947 schien sich die Lage beruhigt zu haben, denn der Gouverneur Chen Yi versprach, auf die Protestanten zuzugehen, um an Lösungen zu arbeiten. Er rief die Bevölkerung sogar auf, ihre Beschwerden und auch Ideen an die Regierung zu schicken. Doch Chen Yi spielte ein doppeltes Spiel - gleichzeitig bat er Chiang Kai-shek um Truppen, um diesen gefährlichen Aufstand in Taiwan niederschlagen zu können. Andernfalls würde Taiwan den Kommunisten in die Hände fallen.
    Chiang Kai-shek, der sich selbst noch in Festlandchina im Kampf gegen die Kommunisten unter Mao Ze Dong befand, reagierte sofort und schickte Truppen. Diese landeten am 8. und 9. März in Keelung und gingen von dort aus rücksichtslos und mörderisch gegen die Protestanten/Aufständischen vor, die letztendlich hoffnungslos unterlegen waren. Wohl erst durch die Landung der neuen KMT-Truppen in Taiwan konnten die Opferzahlen so dramatisch anwachsen.
    Hier und heute können natürlich nur die Geschichten einiger weniger Opfer erzählt werden.
    Da ist die Geschichte des Richters Wu Hong-chi (吳鴻麒), der unter einem Vorwand aus seinem Büro gelockt und einige Tage später tot unter der Nan Gang Brücke gefunden wurde.
    Oder Lin Lien Zong (林連宗), der noch 1946 als Abgeordneter Taiwans an der Verfassungsgebenden Versammlung in Nanjing teilnahm und ursprünglich große Hoffnungen für die Republik China hatte. Zusammen mit seinen Freunden, den Brüdern Li Rui Han (李瑞漢) und Li Rui Feng (李瑞峰), beides Anwälte, wurde er am 10. März 1947 in dessen Haus festgenommen. Alle drei blieben verschwunden.
    Dann ist da Shi Ru Zhen (施儒珍), der 17 Jahre lang in einem etwa 2-3 Quadratmeter großen Versteck lebte, das sein Bruder für ihn in einem Schuppen gebaut hatte.
    Teil 1 - Die Vorgeschichte
    Teil 2 - Der Ausbruch
    11 min
  • 228-Vorfall - Der Ausbruch
    Vorgestern, am Dienstag den 28. Februar, wurde in Taiwan der 228-Feiertag begangen, der an die Opfer des 228-Zwischenfalls oder 228-Massakers von 1947 erinnert. Der 228-Zwischenfall war ein im Jahr 1947 ganz Taiwan erfassender Aufstand gegen die damalige Kuo-Min-Tang-Regierung, der durch Regierungstruppen gewaltsam niedergeschlagen wurde.
    Aus diesem Anlass gibt es in Rund um die Insel eine dreiteilige Serie zum 228-Vorfall geben.
    Im ersten Teil ging Ilon Huang auf die Vorgeschichte ein, die erklären soll, wieso die Stimmung in Taiwan so geladen war, dass ein unter normalen Umständen eher kleiner Vorfall, nämlich die Konfiszierung illegal verkaufter Zigaretten, zu einer Explosion führen konnte, an deren Ende tausende von Toten standen.
    Im zweiten Teil heute geht es um den Ausbruch des 228-Vorfalls und wie dieser so verheerende Ausmaße annahm.
    Anders als der Name "228" es vermuten lässt, begann es tatsächlich schon am Abend des 27.2.1947, als Beamte des Tobacco Monopoly Bureau Zigaretten von Lin Jiang-mai (林江邁) konfiszierten, für die sie nur teilweise die notwendigen Lizensen hatte. Bedrängt von der wütenden Menge schossen die Beamten in die Luft, trafen aber einen Fußgänger tödlich.
    Am 28.2.1947 gingen Menschen auf die Straße, um die Bestrafung der Beamten zu fordern. Als am Gouverneursbüro auf die Menge geschossen wurde, wurde die Kunde von den Geschehnissen in Taipei über eine ehemalige Radiostation im heutigen 228-Park über ganz Taiwan verbreitet, worauf sich die Unruhen über ganz Taiwan verbreitete.
    Schon nach wenigen Tagen schien sich die Lage zu beruhigen, denn der Gouverneur Chen Yi versprach, auf die Protestanten zuzugehen, um an Lösungen zu arbeiten. Er rief die Bevölkerung sogar auf, ihre Beschwerden aber auch Ideen an die Regierung zu schicken. Doch Chen Yi spielte ein doppeltes Spiel - gleichzeitig bat er Chiang Kai-shek um Truppen, um diesen gefährlichen Aufstand in Taiwan niederschlagen zu können. Andernfalls würde Taiwan den Kommunisten in die Hände fallen.
    Am 8. und 9. Februar landeten dann die Truppen, die Chiang Kai-shek geschickt hatte, der sich selbst noch in Festlandchina im Kampf gegen die Kommunisten unter Mao Ze Dong befand. Diese Truppen gingen rücksichtslos und mörderisch gegen die Protestanten/Aufständischen vor, die letztendlich hoffnungslos unterlegen waren.
    Im dritten und letzten Teil geht es dann um die Geschichten einiger der vielen Opfer des 228-Vorfalls.
    Unterhalten hat sich Ilon Huang dazu mit Cheng Nai Wei, Direktor vom Nationalen 228-Museum in Taipeh (National 228 Memorial Museum).
    Den ersten Teil, mit den Hintergründen zur Vorgeschichte, findet man HIER.
    10 min
  • 228-Vorfall - Die Vorgeschichte
    Nächste Woche Dienstag ist der 28. Februar, ein Feiertag in Taiwan, der an die Opfer des 228-Zwischenfalls oder 228-Massakers von 1947 erinnert. Der 228-Zwischenfall war ein im Jahr 1947 ganz Taiwan erfassender Aufstand gegen die damalige Kuo-Min-Tang-Regierung, der durch Regierungstruppen gewaltsam niedergeschlagen wurde.
    Aus diesem Anlass wird es in Rund um die Insel eine dreiteilige Serie zum 228-Vorfall geben.
    Im ersten Teil geht Ilon Huang auf die Vorgeschichte eingehen, die erklären soll, wieso die Stimmung in Taiwan so geladen war, dass ein unter normalen Umständen eher kleiner Vorfall, nämlich die Konfiszierung illegal verkaufter Zigaretten, zu einer Explosion führen konnte, an deren Ende tausende von Toten standen.
    Im zweiten Teil in der kommenden Woche geht es dann um den Ausbruch des 228-Vorfalls und wie dieser so verheerende Ausmaße annahm.
    Im dritten und letzten Teil geht es dann um die Geschichten einiger der vielen Opfer des 228-Vorfalls.
    Unterhalten hat sich Ilon Huang dazu mit Cheng Nai Wei, Direktor vom Nationalen 228-Museum in Taipeh (National 228 Memorial Museum).
    10 min

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