Rund um die Insel

Rund um die Insel

By Ilon Huang,RtiSociety & CultureGovernment
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Rund um die Insel episodes

  • Kevin Chen: Habe meine Heimat-Trilogie beendet
    Kevin Chen (陳思宏) stammt ursprünglich aus Zentraltaiwan, lebt aber schon über 20 Jahre in Berlin, eine Stadt, die ihn inspiriert, wie er mal sagte. Kevin ist Schauspieler, Übersetzer, Journalist und Autor.
    Nun wurde im März 2025 "Geisterdämmerung", die deutsche Übersetzung seines Romans Ghost Town bzw. 鬼地方 veröffentlicht. Gleichzeitig hat Kevin den dritten Roman seiner Changhua ( 彰化)-Trilogie beendet - 社頭三姊妹 (She Tou San Jiemei), was man in etwa mit "Drei Schwestern von She Tou" übesetzen könnte.
    Derzeit befindet sich Kevin Chen in Taiwan und trotz seines hektischen Terminplans, inkl. Dreh eines Porträts von Kevin Chen in seinem Heimatort, einer Vielzahl von Vorträgen und Buchvorstellungen, nahm sich Kevin Chen die Zeit zu einem Gespräch mit Ilon Huang.
    In dem Gespräch ging es u.a. über die Veröffentlichung von Geisterdämmerung und die darauffolgenden Lesungen (z.B. Ocelot-Buchladen in Berlin), über seine Art Hassliebe zu seiner Heimatregion ChanghHua, und natürlich auch über seinen dritten Roman, 社頭三姊妹, und was seine Art Changhua-Trilogie mit der Danziger Trilogie von Günter Grass zu tun hat. Außerdem gibt Kevin Chen einen Ausblick über seine bevorstehende Sommertour durch Deutschland (Bremen, Hamburg, Heidelberg, Düsseldorf usw. - Details posten wir, wenn die Daten näher kommen)
    Aber auch in Taiwan kann man Kevin Chen derzeit sehen und hören: TERMINE - BUCHVORSTELLUNGEN
    Übrigens einen Beitrag für 3Sat vom Journalisten Klaus Bardenhagen und dem Filmemacher Michael Geier über Kevin Chen und seine Übersetzerin Monika Li in Kevins Heimatort Yongjing ist nun Online zu finden: "Taiwan und die Geister der Identität"
    26 min
  • Monika Li übersetzt "Geisterdämmerung" und entdeckt Geister Taiwans
    Im März 2025 wurde "Geisterdämmerung", die deutsche Übersetzung des Romans Ghost Town bzw. 鬼地方 des taiwanischen Autors Kevin Chen (陳思宏) veröffentlicht.
    Monika Li hat den Roman übersetzt, der zwischen Kevin Chens alten Heimat, Yongjing (永靖) in Zentraltaiwan, und seiner neuen Heimat, Berlin, spielt. Monika Li befand sich kürzlich in Taiwan und so ergab sich für Ilon Huang tatsächlich die Gelegenheit, Monika Li zu einem Gespräch zu RTI einzuladen.
    Monika Li sprach darüber, wie sie den Roman entdeckte und während der COVID-Zeit verschlang und danach entschied, dass dieser Roman auf Deutsch übersetzt werden müsste. (Es war nich einfach, einen Verlag dafür zu finden). Sie erzählte über ihre Zusammenarbeit und der Buchvorstellung mit Kevin Chen, was sie während der Übersetzung gelernt hat und wie sehr sie das Schicksal der Frauen in dem Roman betroffen hat. Außerdem ging sie auf das Zusammentreffen mit Kevin Chen in dessen Heimatort Yongjing ein, wo der Journalist Klaus Bardenhagen und der Filmemacher Michael Geier ein Portrait über Kevin Chen drehten, ein Projekt, das laut Klaus Bardenhagen auf Anregung von Monika Li angegangen wurde.
    Der Beitrag für 3Sat ist nun Online zu finden: "Taiwan und die Geister der Identität"
    Monika Li, die seit 2020 taiwanische Literatur ins Deutsche übersetzt, ist übrigens keine Unbekannte bei RTI.
    Schon mit unserer ehemaligen Mitarbeiterin Tatjana Romig sprach Monika Li über ihre Übersetzung von „Am Fuße des Kavulungan – Eine philosophische Reise", ein Roman von Lung Ying-Tai, und von "Das blaue Kleid", ein taiwanisches Kinderbuch. Davon haben Monika und Tatjana sogar ein Hörspiel produziert.
    17 min
  • Irena Chih-Yen Tzeng: Bin eine Weltbürgerin
    Die Eltern von Irena Chih-Yen Tzeng kommen aus Kaohsiung, doch sie selbst ist Hamburg geboren und in der norddeutschen Region aufgewachsen.
    Seit einigen Jahren lebt Irena Chih-Yen Tzeng nun in Taiwan - nach einem Studium an der Tamkang Universität in Nordtaiwan macht sie derzeit ein Praktikum bei Deutschen Wirtschaftsbüro Taipei.
    Im Gespräch mit Ilon Huang spricht Irena Chih-Yen Tzeng über ihr Aufwachsen mit zwei Kulturen, und wie sie sich entschieden hat, sich nicht durch Zuordnungen einschränken zu lassen. Sie erzählt über ihre frühen Kontakte mit der Logistik-Branche (ihr Vater war für die taiwanische Containerschiff-Reederei Evergreen Marine Corp. (Taiwan) Ltd./長榮海運 in Hamburg tätig) und ihre einjährige Tätigkeit in Kenia. Außerdem vergleicht Irena Chih-Yen Tzeng ihre Praktika und Studien in Deutschland und Taiwan.
    33 min
  • Julie Huang: Mit dem Rad um die Insel, und von Taipei nach Kaohsiung
    Julie Huang (黃竹均) hat während ihres Germanistik-Studiums an der Soochow University das Radfahren als Hobby entdeckt. Nachdem sie an der von der Soochow Universität organisierten Radtour um Taiwan teilgenommen hatte, hat sie im Jahr darauf die Tour mit organisiert.
    In Rund um die Insel erzählt Julie Huang von ihren Erfahrungen als Co-Organisatorin und -Leiterin der Radtour um Taiwan, das auch vom Erdbeben der Stärke 7,3 im vergangenen April beeinträchtigt wurde. Außerdem berichtet Julie von ihrer Teilnahme an der Twin City Challenge, einem Radrennen über eine Strecke von 360 km von Taipei im Norden bis nach Kaoshiung im Süden.
    Von ihrer ersten Teilnahme an der Radtour um die Insel berichtet Julie HIER.
    15 min
  • Rachel Cheng - Das Leben einer Diplomatenfamilie
    Rachel Cheng (程宜宜) ist gerade mit ihrem Mann Mo-shun Lo und Sohn David Lo nach Frankfurt gezogen, denn Herr Lo ist Diplomat und ist seit Februar 2025 der Generaldirektor des Frankfurter Büros der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland.
    An der Seite ihres Mannes hat Rachel Cheng vorher schon in Litauen und viermal in Deutschland gelebt. Einmal für kurze Zeit in Bonn für einen Sprachlehrgang und dreimal langfristig in München, Hamburg und Berlin, aufgrund Herrn Los Position als Diplomat.
    Kurz vor dem Umzug der Familie nach Frankfurt hat Rachel Cheng RTI besucht und erzählt im Gespräch mit Ilon Huang über das Leben einer Diplomaten-Familie, was das Aufregende und was das Stressige daran ist, und wie sie angefangen hat Deutsch zu lernen. Außerdem geht sie darauf ein, wie sie mit dem Gitarre spielen angefangen hat und wie sie mit diesem Hobby auch die diplomatische Arbeit ihres Mannes unterstützt.
    Übrigens hat Rachel Cheng in Taipei längere Zeit eine Gruppe für Deutschlerner organisiert, in der sich Deutsch-Muttersprachler mit taiwanischen Deutschlernern getroffen haben.
    18 min
  • David Lo: Von Deutschland nach Taiwan und zurück
    David Lo ist in München geboren, hat in Berlin und Hamburg gelebt, und nach drei Jahren in Taipei ist er nun mit seinen Eltern wieder nach Frankfurt gezogen. Denn David Los Vater, Mo-shun Lo, wurde als Diplomat schon dreimal nach Deutschland entsandt, und ist seit Februar 2025 der Generaldirektor des Frankfurter Büros der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland.
    Kurz vor dem Umzug der Familie nach Frankfurt hat David Lo RTI besucht und erzählt im Gespräch mit Ilon Huang über seine Erlebnisse und Erfahrungen in Deutschland und Taipeh . Außerdem geht er auf die Unterschiede des Schülerlebens in Deutschland und Taiwan ein und erzählt von seinem sportlichen Hobby, das er vor einiger Zeit für sich entdeckt hat - Muay Thai
    18 min
  • Huang Shun-hsing - taiwanischer Parlamentarier und Mitglied des Nationalen Volkskongresses
    Derzeit findet in China der Nationale Volkskongress statt. Das hat Ilon Huang an einen ehemaligen Politiker aus Taiwan erinnert, Huang Shun-hsing 黃順興.
    Das besondere an ihm war, dass er nicht nur in den 70er Jahren dem Parlament der Republik China, Taiwan, angehörte, sondern dass er auch von Ende der 80er bis Anfang der 90er Mitglied des Nationalen Volkskongresses der Volksrepublik China war. Sowohl in Taiwan als auch in China gehörte er zu den eher unbequemen Oppositionellen.
    So war er 1988 das erste Mitglied des Nationalen Volkskongresses, das einen Einspruch einlegte. In westlichen oder englischsprachigen Quellen wird er, soweit ich herausgefunden habe, in erster Linie mit seinem Protest gegen den Drei Schluchten Staudamm am Jangtse Fluss in Verbindung gebracht.
    In Taiwan gilt er auch als eine Persönlichkeit des frühen Umweltschutzes und auch der Demokratiebewegung. Ich hatte vor einigen Jahren das Glück, den Neffen von Huang Shun-hsing, der selbst schon Rentner ist, und seinen Onkel selbst kannt.
    Und da beim diesmaligen Nationalen Volkskongress in Peking sicherlich wieder einfach nur alles abgenickt wird, was Xi Jinping will, wollen wir hier nochmal das alte Interview über Huang Shun-hsing, der mehrmals im Volkskongress seinen Einspruch einlegte, senden.
    27 min
  • Prof. Birgit Haese, Leiterin des Ostasienzentrums der TU Dresden zu Besuch in Taipei
    Prof. Birgit Haese, Leiterin des Ostasienzentrums der TU Dresden, befand sich Ende des letzten Jahres in Taipei, um auf einer Bildungsmesse die TU Dresden vorzustellen. Tatsächlich kommt Birgit Haese schon seit etwa 20 Jahren nach Taipei zur Bildungsmesse und nutzt die Zeit auch jedes Mal, um etwas zu entdecken.
    Im Gespräch mit Ilon Huang spricht Prof. Haese über Veränderungen, die sie in den 20 Jahren sowohl in Bezug auf die Bildungsmesse als auch in Bezug auf Taipei beobachtet hat. Sie vergleicht Taipei mit europäischen und anderen asiatiaschen Großstädten/Metropolen und geht auf ihre Leidenschaft für Tee aus Taiwan ein.
    18 min
  • Geschichte zum 228-Massaker
    Heute wird in Taiwan des 228-Vorfalls bzw. 228-Massakers gedacht.
    Was ist beim 228-Vorfall passiert? Wie konnte es dazu kommen? Wer sind die Opfer?
    Dazu hier heute noch einmal ein Interview, das Ilon Huang mit Cheng Nai Wei, Direktor vom Nationalen 228-Museum in Taipeh (National 228 Memorial Museum) schon vor zwei Jahren geführt hat.
    Das ursprünglich in drei Teilen ausgestrahlte Interview haben wir zum heutigen Anlass zusammengesetzt, damit Sie es einem durchhören können.
    29 min
  • Janet Kung: Durch Tischtennis lerne ich sehr viel
    In Taiwan gibt es kein Vereinssystem, der organisierte Sport findet in den Schulen statt, d.h. ähnlich wie in den USA muss man versuchen, in einer Schulmannschaft aufgenommen zu werden, wenn man z.B. Basketball, Tennis, Badminton oder Tischtennis organisiert betreiben will.
    Eine, die seit ihrer Grundschulzeit Tischtennis spielt, ist die Germanistikstudentin Janet Kung (龔榆蓁), die derzeit in der Uni-Mannschaft der National Cheng Chih Universität spielt.
    Im Gespräch mit Ilon Huang erzählt Janet Kung warum sie als Grundschülerin mit dem Tischtennis angefangen hat, wie das Training in der Grundschule und heute in der Uni aussieht, wie sie mit der Doppelbelastung Sport und Schule umgegangen ist und was ihr das Tischtennis heutzutage bedeutet.
    Janet Kung erzählt aber auch, wieso sie auf Verlangen ihrer Eltern nach der Grundschule aufgehört hat, Tischtennis zu spielen, ehe sie dann in der Uni wieder weiterspielen durfte.
    11 min

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In dieser Rubrik hören sie jeden Donnerstag interessante Berichte rund um Taiwan. Die Themen sind so abwechslungsreich wie die Insel selbst. Tauchen Sie ein in das moderne Leben Taiwans.