Schauspiel Frankfurt

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Schauspiel Frankfurt episodes

  • Vorgehört: »Das Bildnis des Dorian Gray« nach Oscar Wilde / Regie: Ran Chai Bar-zvi
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Regisseur Ran Chai Bar-zvi und Hauptdarsteller Mitja Over sprechen mit dem Dramaturgen Lukas Schmelmer über »Das Bildnis des Dorian Gray«.
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    Der junge Dorian Gray steht dem Künstler Basil Modell, der ihn auf Leinwand verewigt. Als Dorian in den Bann des zynischen Dandys Lord Henry gerät, beginnt er ein ausschweifendes Leben des kompromisslosen Hedonismus. Immer weiter steigert sich das toxische Verhältnis zwischen Lord Henry, Basil und Dorian. Doch die Ausschweifungen bleiben nicht konsequenzlos und es zeigen sich Spuren des Verfalls – aber nur auf dem Bildnis.
    Der Klassiker von Oscar Wilde über die (Un-)vergänglichkeit von Schönheit und verstecktes Begehren wird ergänzt und fortgeschrieben mit Texten des Dramatikers Marcus Peter Tesch, der in seinem Schreiben der Geschichte von Körpern und Körperbildern nachfühlt und diese in die Gegenwart holt.
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    TEAM
    Regie und Bühne: Ran Chai Bar-zvi
    Kostüme: Belle Santos
    Musik: Evelyn Saylor
    Dramaturgie: Lukas Schmelmer
    Licht: Frank Kraus
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    MIT
    Stefan Graf, Miguel Klein Medina, Mitja Over
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    PREMIERE 12. Dezember 2025, Kammerspiele
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    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    22 min
  • Vorgehört: »Hasenprosa« von Maren Kames / Bühnenfassung & Regie: Marlon Otte
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Regisseur Marlon Otte spricht mit der Dramaturgin Katrin Spira über »Hasenprosa« von Maren Kames.
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    »Wenn das alles gewesen ist, ziehe ich aus!«, ruft sie und macht sich – zusammen mit einem sprechenden Hasen – auf und davon. Die Reise, auf die sie nun gehen, hat mehr als einen doppelten Boden. Im Strichflieger zieht es sie in die Savanne, auf den Meeresgrund, ins Weltall und weit fort durch die Zeit, zurück in die eigene Vergangenheit. Die Protagonistin blickt auf ihre Familiengeschichte, besonders auf ihre Großeltern.
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    TEAM
    Regie: Marlon Otte
    Bühne: Marco Pinheiro
    Kostüme: Evelyn Gulbinski
    Musik: Anton Weigle
    Dramaturgie: Katrin Spira
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    MIT
    Sebastian Reiß, Nina Wolf
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    PREMIERE 09. Dezember 2025, Box
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    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    14 min
  • Vorgehört: »Spiel des Schwebens« von Anja Hilling / Regie: Christina Tscharyiski
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Regisseurin Christina Tscharyiski und Musikerin Cornelia Pazmandi sprechen mit dem Dramaturgen Alexander Leiffheidt über »Spiel des Schwebens« von Anja Hilling.
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    Vesna und Nils sind junge Eltern. Das Geld ist knapp, die Aussichten sind eher trübe. Wo es hingehen soll, wissen beide nicht so genau. Wo sie herkommen, wollen sie nicht mehr wissen. Aber eines wissen sie: Ihre Tochter Miko soll es einmal besser haben. Sie soll, wenn sie groß ist, nur sich selbst gehören und nicht den Fehlern ihrer Eltern. Ist es möglich, die Erziehung des Menschen zu entfesseln von allem, was uns zurückhält? Halb skeptisch, halb wild entschlossen verschreiben Vesna und Nils sich den Diensten der Assistentin Kali. Kali macht keine Fehler. Sie ist kein Mensch. Kali sagt: »Die neue Natur des Menschen wird das Schweben sein.« Sie sagt: »Um zu bestehen in dieser Welt, wird es nur ein Mittel geben gegen die Macht des Künstlichen: Die Maximierung des menschlichen Potenzials.«
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    TEAM
    Regie: Christina Tscharyiski
    Bühne: Marlene Lockemann
    Mitarbeit Bühne und Kostüm: Nora Schreiber
    Kostüme: Miriam Draxl
    Musik: Cornelia Pazmandi
    Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
    Licht: Frank Kraus
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    MIT
    Stefan Graf, Manja Kuhl, Tanja Merlin Graf, Rokhi Müller
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    PREMIERE 10. Oktober 2025, Kammerspiele
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    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    23 min
  • Vorgehört: »Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui« von Bertolt Brecht / Regie: Christian Weise
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Regisseur Christian Weise spricht mit Dramaturgin Katja Herlemann über »Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui« von Bertolt Brecht (mit einem Epilog von Soeren Voima)
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    Eine Stadt in der Wirtschaftskrise: Der Gemüsehandel stockt, die Händler verzweifeln. Die führenden Unternehmer wollen den Handel wieder ankurbeln, aber den Gangster Arturo Ui wollen sie nicht mitmischen lassen. Stattdessen spinnen sie ihre eigene Intrige und überreden die Politik zur Korruption. Doch Arturo Ui weiß die Schwächen der anderen gegeneinander auszuspielen und seine politische und geschäftliche Karriere nimmt schnell Fahrt auf.
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    Bertolt Brecht schrieb 1941 im Exil diese Parabel auf die Karriere Adolf Hitlers und erzählt sie als Konsequenz der herrschenden Verhältnisse unter der Mitwirkung Vieler - denn Faschismus ist kein historischer Einzelfall, sondern auch die immer wieder mögliche Fortsetzung der Geschäfte mit anderen Mitteln. Die bildgewaltige Inszenierung mit Live-Musik unterzieht Brechts bissige Satire einer zeitgenössischen Betrachtung.
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    TEAM
    Regie: Christian Weise
    Bühne: Julia Oschatz
    Kostüme: Josa Marx
    Musik: Jens Dohle
    Dramaturgie: Katja Herlemann
    Licht: Ellen Jaeger
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    MIT
    Christoph Bornmüller, Annie Nowak, Andreas Vögler, Sebastian Kuschmann, Christina Geiße, Mitja Over, Michael Schütz, Viktoria Miknevich, Heidi Ecks, Miguel Klein Medina, Sebastian Reiß, Uwe Zerwer, Vincent Schlarbaum, André Meyer, Tobias Lutze, Jens Dohle (Live-Musik) und Angelo Lo Bello, Amanda Schulenburg, Joëlle Pidoux, Lisa Noll (Live-Video)
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    PREMIERE 18. Oktober 2025, Schauspielhaus
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    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    15 min
  • Vorgehört: »Antigone« von Sophokles / Regie: Selen Kara
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Regisseurin Selen Kara spricht mit Dramaturg Alexander Leiffheidt über »Antigone«.
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    Tochter und Schwester des Ödipus, Tochter und Enkelin der Iokaste, Schwester von Helden und Mördern, letztes Kind eines verfluchten Geschlechts: der Mythos Antigone fasziniert die Menschen seit Jahrtausenden. Ist ihr Beharren darauf, den gefallenen Bruder Polyneikes gegen den zum Gesetz erhobenen Willen des Herrschers Kreon zu begraben, die Tat einer Heldin? Oder die Untat einer Fanatikerin? Antigones unbedingtes moralisches Bewusstsein entlarvt den Pragmatismus der Macht um den Preis des Lebens – nicht nur des eigenen. Ihr Begehren unterwandert eine kalte Ordnung, öffnet darin jedoch die Tür zu Grausamkeit und Zerstörung. Was bedeutet das »ungeschriebene Gesetz«, auf das sie sich bezieht, für uns heute?
    Regisseurin Selen Kara befragt den antiken Stoff aus der Perspektive der Frauen. Dabei lenkt sie den Blick auf die Kontinuitäten der Konflikte zwischen Gewissen und Ordnung, Freiheit und Fügung – vom uralten Fluch der Labdakiden bis zu den Menetekeln der Gegenwart.
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    TEAM
    Regie: Selen Kara
    Bühne: Lydia Merkel
    Kostüme: Anna Maria Schories
    Musik: Torsten Kindermann, Uğur Köse
    Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
    Licht: Marcel Heyde
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    MIT
    Annie Nowak, Arash Nayebbandi, Miguel Klein Medina, Michael Schütz, Katharina Linder, Viktoria Miknevich
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    PREMIERE 20. September 2025, Schauspielhaus
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    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    31 min
  • Vorgehört: »So langsam, so leise« von Björn SC Deigner / Regie: Luise Voigt
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Autor Björn SC Deigner und Regisseurin Luise Voigt sprechen mit Dramaturg Lukas Schmelmer über »So langsam, so leise«.
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    Eigentlich wollte Karen ihrem Vater nur einen Besuch abstatten, doch dessen Demenz und der Dauerregen zwingen sie zu bleiben. Die Welt scheint sich buchstäblich vor den eigenen Augen aufzulösen: Extremwetterereignisse bedrohen sicher geglaubte Rückzugsorte, schwindende Erinnerungen lassen die Identität bröckeln und reißen zugleich alte Wunden von Neuem auf. Es ist ein Scheideweg, an dem die Protagonistin Karen steht. Doch woher kommt er und wohin wird er sie führen?
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    TEAM
    Regie: Luise Voigt
    Bühne und Kostüme: Maria Strauch
    Musik und Video: Nicolas Haumann
    Choreografie: Minako Seki
    Dramaturgie: Lukas Schmelmer
    Licht: Jan Walther
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    MIT
    Amelle Schwerk, Matthias Redlhammer, Nina Wolf, Max Masahiro Levy, Melanie Straub
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    PREMIERE 13. September 2025, Kammerspiele
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    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    21 min
  • Vorgehört: »Sanatorium zur Gänsehaut. Eine Entfaltung« von Ferdinand Schmalz / Regie: Jan Bosse
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Regisseur Jan Bosse spricht mit Dramaturgin Katrin Spira über »Sanatorium zur Gänsehaut. Eine Entfaltung«.
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    Was gäbe es in schwierigen Zeiten Besseres als dort einzuchecken, wo sich die Reichen und Schönen aufhalten: Im »Sanatorium zur Gänsehaut«. Zu Gast sind unter anderem die Pharmaunternehmerin Hannelore Krautwurm-Bouillon sowie eine Influencerin mit Ehemann. Sie versprechen sich von der nach der Hotelchefin benannten »Tiefenbach-Methode« ewige Jugend – und geben dafür alles, sogar die eigene Haut. Dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht, ahnt Investigativjournalistin Lio Laksch und schleust sich inkognito in die tiefenentspannte Gesellschaft ein. Concierge Anton reicht ihr den Bademantel, Hautchirurg Dr. Klotz forscht an Nacktmullen und verpasst Lio diverse Injektionen – zunehmend verliert sie so ihre Recherche aus den Augen …
    Der für seine komischen und sprachkünstlerischen Texte bekannte Ferdinand Schmalz hat für das Ensemble ein »Grusical« geschrieben.
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    TEAM
    Regie: Jan Bosse
    Bühne: Moritz Müller
    Kostüme: Kathrin Plath
    Video: Meika Dresenkamp
    Musik: Carolina Bigge, Arno Kraehahn
    Dramaturgie: Katrin Spira
    Licht: Marcel Heyde
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    MIT
    Melanie Straub, Christoph Pütthoff, Wolfram Koch, Anna Kubin, Anabel Möbius, Torsten Flassig, Lotte Schubert und Carolina Bigge, Ralf Göbel (Live-Musik)
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    PREMIERE 12. September 2025, Schauspielhaus
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    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    22 min
  • Vorgehört: »Der Sandmann« nach E.T.A. Hoffmann / Regie: Lilja Rupprecht
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Schauspieler Mitja Over spricht mit Dramaturgin Katrin Spira über »Der Sandmann«.
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    Sehnsucht, Liebe, Angst und Wahn geben sich in »Der Sandmann« die Hand. Der junge Student Nathanael schreibt an seinen Freund: »Etwas Entsetzliches ist in mein Leben getreten!« Die Begegnung mit dem Wetterglashändler Coppola lässt bei ihm düstere Erinnerungen an seine Kindheit wach werden. Als kleiner Junge war er der Überzeugung, dass der »fürchterliche Sandmann« seinen Vater umgebracht habe. Hinter dieser Schreckgestalt, die angeblich den Kindern, die nicht schlafen wollten, Sand in die Augen streute, »dass sie blutig zum Kopf herausspringen«, steckte seiner Meinung nach der Advokat Coppelius.
    Mit der Gestalt Coppolas schleichen sich die traumatischen Erlebnisse aus Nathanaels Kindheit in seine Gegenwart hinein. Wahn und Fiktion überlagern sich und Nathanael verliert zunehmend den Halt. Umso mehr, als darüber hinaus noch eine »falsche« Liebe in sein Leben tritt…
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    TEAM
    Regie: Lilja Rupprecht
    Bühne: Christina Schmitt
    Kostüme: Annelies Vanlaere
    Live-Video (KI): Moritz Grewenig
    Musik: Philipp Rohmer
    Choreografie: Raimonda Gudavičiūtė
    Dramaturgie: Katrin Spira
    Licht: Frank Kraus
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    MIT
    Mitja Over, Sebastian Kuschmann, Heidi Ecks, Tanja Merlin Graf, Manja Kuhl, Matthias Redlhammer und Philipp Rohmer (Live-Musik)
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    PREMIERE 23. Mai 2025, Schauspielhaus
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    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    12 min
  • Vorgehört: »Die Frau vom Meer - oder: Finden sich Rudimente einer Ur-Fischart im menschlichen Gemüt?« nach Henrik Ibsen / Regie: Barbara Bürk
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Regisseurin Barbara Bürk spricht mit dem Ibsen-Spezialisten Espen Børdahl und dem Dramaturgen Alexander Leiffheidt über »Die Frau vom Meer - oder: Finden sich Rudimente einer Ur-Fischart im menschlichen Gemüt?«.
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    Henrik Ibsen hat seine Frauenfiguren sorgfältig mit bürgerlichen Biographien ausgestattet. Die tiefere Herkunft einer Nora, einer Hedda oder einer Ella liegt aber, so könnte man vermuten, jenseits alles Bürgerlichen in einer Art Urkraft oder Naturgewalt, einem elementaren, atavistischen Begehren. So ist auch Ellida, die »Frau vom Meer«, eine Art Mischwesen: halb zweite Ehefrau des früh verwitweten Kleinstadtarztes Dr. Wangel, halb Meereswesen, das sich nach der willenlosen Weite des Ozeans zurücksehnt. Eine Nixe, zerrissen zwischen Freiheit und Bindung. Wie aber, wenn dieser Konflikt in jedem Menschen schlummerte? Sind wir nicht alle ein wenig Fisch? »Eine Fischart bildet ein Urglied in der Entwicklungsreihe des Menschen«, notierte schon Ibsen.
    Barbara Bürk, bekannt für den skurrilen Humor ihrer singenden, tanzenden und mitunter bitterböse ins Groteske schwingenden Arbeiten, begibt sich dieses Mal mit tatkräftiger Unterstützung des »nordischen Magus« Ibsen auf die Suche nach der Fischnatur im Menschen.
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    TEAM
    Regie: Barbara Bürk
    Bühne & Kostüme: Anke Grot
    Musik: Markus Reschtnefki
    Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
    Licht: Jan Walther
    Bewegungscoach / GaGa-Class: Etay Axelroad
    MIT
    Uwe Zerwer, Melanie Straub, Christina Geiße, Viktoria Miknevich, Wolfgang Vogler, Christoph Pütthoff und Markus Reschtnefki (Live-Musik)
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    PREMIERE 16. Mai 2025
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    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    25 min
  • Vorgehört: »Solaris« nach Stanisław Lem / Regie: Christian Friedel
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Regisseur Christian Friedel spricht mit dem Dramaturgen Lukas Schmelmer über »Solaris«.
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    Um eine rote und eine blaue Sonne kreist der Doppelsternplanet Solaris. Seit seiner Entdeckung zieht der rätselhafte intelligente Ozean des Planeten immer neue Generationen von Wissenschaftler:innen an. Bei den unzähligen Versuchen, das Geheimnis des Ozeans zu ergründen, kam es bereits zu zahlreichen merkwürdigen Zwischenfällen, von denen viele tödlich endeten. Seit einiger Zeit stagniert die Forschung und auf der Solaris-Raumstation ist von der Euphorie der Anfangsjahre längst nichts mehr zu spüren. Als der Psychologe Kris Kelvin dort eintrifft erfährt er, dass Gibarian, sein langjähriger Vertrauter und Leiter der Besatzung, am Vortag Suizid begangen hat. Die zwei verbliebenen Wissenschaftler, der Kybernetiker Snaut und der Biochemiker Sartorius, wirken verstört und werden von seltsamen »Gästen« heimgesucht: ominösen Doppelgängern von Personen aus ihrem früherem Leben. Plötzlich sieht sich Kelvin seiner längst verstorbenen Frau Harey gegenüber. Nach und nach begreift er, dass der intelligente Ozean mit all dem in Verbindung steht. Ist das die lang ersehnte Kontaktaufnahme, eine Abwehrreaktion oder nur eine zufällige Spielerei?
    Stanisław Lem entwickelt in diesem Meisterwerk der Science-Fiction Literatur ein fesselndes Szenario, das die menschliche Identitätssuche und Schuldbewältigung, das Streben nach Wissen und die Begegnung mit dem Unbekannten befragt. Der Schauspieler, Musiker und Regisseur Christian Friedel bringt in seiner ersten Regiearbeit am Schauspiel Frankfurt den Stoff in einer eigenen Bearbeitung als musikalische Produktion auf die Bühne. Seine Inszenierung setzt auf das enge Zusammenspiel zwischen Musik und Spiel, Video und Licht, Bewegung und Raum.
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    TEAM
    Regie: Christian Friedel
    Bühne: Fabian Wendling
    Kostüme: Ellen Hofmann
    Musik: Woods of Birnam
    Video: Clemens Walter
    Choreografie: Valentí Rocamora i Torà
    Dramaturgie: Lukas Schmelmer
    Licht: Marcel Heyde
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    MIT
    Anna Kubin, Anabel Möbius, Lotte Schubert, Annie Nowak, Michael Schütz, Christoph Bornmüller, Arash Nayebbandi, Torsten Flassig, Stefan Graf, Miguel Klein Medina und Max Mahlert (Live-Musik)
    PREMIERE 26. April 2025
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    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    19 min

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