Schauspiel Frankfurt

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Schauspiel Frankfurt episodes

  • Vorgehört: »Alle Zeit der Welt« / Text und Regie: Wilke Weermann
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Autor und Regisseur Wilke Weermann, Physiker Dr. Sascha Vogel und Dramaturg Alexander Leiffheidt sprechen über »Alle Zeit der Welt«.
    Es ist der 31. Dezember 1999. Der Tag, an dem die Computer Amok laufen, die Banken kollabieren und die Atomkraftwerke schmelzen. Oder doch nicht? Sandra Schwartz und ihr Mann Polli, die Inhaber der Pension Schwartz, sind jedenfalls auf das Schlimmste vorbereitet. Das denkt Sandra zumindest. Doch dann buchen sich kurz vor dem Silvesterabend zwei Gäste bei ihr ein, die sich äußerst sonderbar verhalten. Fremde tauchen in ihrer Küche auf, geben sich als Zeitreisende aus und beunruhigen sie mit kryptischen Warnungen und noch kryptischeren Geschäftsideen. Das Radio sendet plötzlich die Lottozahlen von übermorgen. Dann ist es endlich soweit: Mitternacht. Und auf das, was dann geschieht, ist niemand vorbereitet.
    Wilke Weermanns Theaterarbeiten verbinden spielerisch philosophische Fragen unserer Gegenwart mit Science-Fiction, Horror und Thriller. Sein neues Stück widmet sich auf humorvolle Weise der Frage nach Zeit, Zukunftsangst und der Sehnsucht nach einer vermeintlich sicheren Vergangenheit. Was wäre, wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten? Würden wir Urlaub in der Vergangenheit machen? Die Welt retten? Oder gleich ganz in unsere Lieblingszeit ziehen? Und was geschieht mit einer Gesellschaft, die nicht mehr in der Lage ist, sich selbst in eine positive Zukunft zu projizieren? Ein transtemporales Kammerspiel über das Wertvollste, das wir haben.
    TEAM
    Regie: Wilke Weermann
    Bühne & Kostüme: Johanna Stenzel
    Musik: Constantin John
    Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
    Licht: Tobias Lauber
    MIT
    Tanja Merlin Graf, Katharina Linder, André Meyer, Annie Nowak, Sebastian Reiß, Wolfgang Vogler
    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    40 min
  • Vorgehört: »Faust 1 & 2« von Johann Wolfgang von Goethe / Regie: Jan-Christoph Gockel
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Regisseur Jan-Christoph Gockel, Puppenbauer Michael Pietsch und Dramaturgin Katrin Spira sprechen über »Faust 1 & 2«.
    »Oh Faust! – Theologie, Juristerei, Medizin und leider auch Philosophie studiert habendes Urbild des Bürgers, dessen Liebe Zerstörung ist und der gebrochene Seelen braucht, um seinen Kanal zu bauen!« – So Anton Kuh im prägnanten Versuch, ein Werk zusammenzufassen, über dessen Unabschließbarkeit seinerseits der Dichter befand: Der Faust II solle erst nach seinem Tode veröffentlicht werden, damit er zukünftig »Menschen fort und fort ergötze und ihnen zu schaffen mache.« Höher, schneller, weiter – in Begleitung des Teufels brettert Faust durch die kleine und große Welt.
    Regisseur Jan-Christoph Gockel setzt Goethes »Monster«-Drama auf die Schienen einer Geisterbahn und nimmt besonders den zweiten Teil in den Fokus - und mit ihm das Hellsichtige, das Heutige des Stücks: Ausbeutung und Zerstörung von Mensch und Natur. »Das kann mich nicht zufriedenstellen«, klagt Faust irgendwann auf einem weiteren Gipfel des Zugewinns an Macht und Reichtum, während selbst Mephisto die Ahnung beschleicht, dass die Zeit der mittelalterlichen Teufelspakte ans Ende gelangt und dass der neue Faust vor allem eins ist: homo oeconomicus, »ein Mensch, der in der Fülle das Fehlen verspürt, im Mangel die Bedingung seines Wünschens erfährt und die Kunst des Verfehlens beherrscht: nämlich im unendlichen Streben endliche Güter zu wollen.« (Joseph Vogl)
    TEAM
    Regie: Jan-Christoph Gockel
    Bühne: Julia Kurzweg
    Kostüme: Janina Brinkmann
    Musik & Hörspiel: Matthias Grübel
    Video: Eike Zuleeg
    Puppenbau: Michael Pietsch
    Dramaturgie: Claus Philipp, Katrin Spira
    Licht: Marcel Heyde
    MIT
    Torsten Flassig, Wolfram Koch, Lotte Schubert, Andreas Vögler, Melanie Straub, Christoph Pütthoff , Caroline Dietrich, Mark Tumba, Michael Pietsch; Roman Fischer, Edeltrud Thobe, Lieselotte Schweikhardt, Wolfgang Schreiber (Statisterie), Thomas Moschny und Eike Zuleeg (Live-Kamera)
    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    27 min
  • Vorgehört: »Killology« von Gary Owen / Regie: Helena Jackson
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Regisseurin Helena Jackson und Dramaturgin Katja Herlemann sprechen über »Killology«.
    Davey wächst in einem Arbeiterviertel auf und wird früh mit der rohen Gewalt der Straße konfrontiert. Paul ist mit einem Computerspiel reich geworden, in dem man für das Foltern seiner Opfer belohnt wird. Daveys Vater Alan plant einen Rachemord an Paul, nachdem sein Sohn scheinbar knapp eine Nachahmertat überlebt, deren brutale Choreografie aus Pauls Spiel kopiert wurde. Drei Männer verschiedener Generationen erzählen parallel ihre Geschichten. Die Erzählstränge nähern sich aneinander an, treffen sich momentweise, um dann unmerklich auseinanderzudriften. Gewalt erzeugt neue Gewalt, zerstörerische Vater-Sohn-Beziehungen, Schuld und unerwiderte Liebe schreiben die Geschichten fort. Gibt es Hoffnung auf Vergebung? Welchen Ausgang der Geschichte wünschen wir den Figuren? Und hat Davey die Gewalttat überhaupt wirklich überlebt?
    TEAM
    Regie: Helena Jackson
    Bühne: Katharina Oleksinska
    Kostüme: Antonia Mahr
    Sounddesign: Nicola T. Chang
    Dramaturgie: Katja Herlemann
    Licht: Tobias Lauber
    MIT
    Arash Nayebbandi, Mitja Over, Uwe Zerwer
    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    10 min
  • Vorgehört: »Die Brüder Karamasow« nach F. M. Dostojewski / Regie: Laura Linnenbaum
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Philipp Basener, Wolfgang Michalek und Alexander Leiffheidt sprechen über »Die Brüder Karamasow«.
    Der alte Fjodor Karamasow ist ein Säufer, Lüstling und Geizhals; ein kleiner Landadliger, der durch Spekulationen und das Geld seiner beiden verstorbenen Ehefrauen reich geworden ist. Jeder seiner Söhne hätte Gründe genug, ihn zu verabscheuen: Dimtrij, der Soldat, der mit dem Vater um die Gunst der raffinierten Gruschenka rivalisiert. Iwan, der Intellektuelle, der keine Moral für sich gelten lassen will. Aljoscha, der Klosternovize und Iwans Vollbruder – beider Mutter hat sich aufgrund der Grausamkeiten des Vaters das Leben genommen. Und schließlich Smerdjakow, der Lakai: Koch im Gutshaus des Alten und vermutlich von diesem durch die Vergewaltigung einer Landstreicherin gezeugt. Dann wird der alte Karamasow tatsächlich ermordet. Wer ist der Täter? Wer ist schuld am Mord? Und was heißt das überhaupt: Schuld?
    »Die Brüder Karamasow« war Dostojewskis letzter monumentaler Roman und stellt die Quintessenz seines Schaffens dar. Laura Linnenbaums Inszenierung befragt Dostojewskis Männerwelt – in der zwar die Patriarchen sterben, nicht aber das Patriarchat – mit einem reinen Frauenensemble aus der Perspektive der Gegenwart. Sie schafft eine assoziative, beinahe fiebertraumartige Bilderwelt, in der die großen Menschheitsfragen, die Dostojewksi zeitlebens umtrieben, aus dem Gewand des Kriminalromans hervortreten: Wofür leben wir? Was können wir hoffen? Warum gibt es das Böse?
    TEAM
    Regie: Laura Linnenbaum
    Bühne: Valentin Baumeister
    Kostüme: Philipp Basener
    Musik und Video: Jonas Englert
    Choreografie: Ted Stoffer
    Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
    Fassung: Wolfgang Michalek
    MIT
    Christina Geiße, Tanja Merlin Graf, Sarah Grunert, Katharina Linder, Annie Nowak, Lotte Schubert, Melanie Straub, Elzemarieke de Vos
    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    22 min
  • Vorgehört: »Heute leider Konzert!« mit Liedern und Texten von G. Kreisler / Regie: Martha Kottwitz
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Jana Fritzsche gibt eine Einführung in die Inszenierung »Heute leider Konzert!« und Einblicke in das Leben von Georg Kreisler
    Aufgewachsen als jüdisches Kind im Wien der 1920er Jahre, flieht Georg Kreisler mit seiner Familie 1938 in die USA und muss dort »Jude üben statt Klavier«. Nach einem Durchbruch als Musiker, Entertainer und Komponist in New York kehrt er in seine Heimatstadt zurück, die noch immer von antisemitischen Furchen durchsetzt ist. Also stellt sich Kreisler dieser neuen Wirklichkeit - mit bitterbösem Humor singt er Lieder und schreibt gesellschaftskritische Texte, in denen er alle, aber auch wirklich alle Akteure der Gesellschaft aufs Korn nimmt.
    Martha Kottwitz stellt mit erzählerischen, poetischen und dramatischen Versatzstücken aus Kreislers Texten und Liedern einen vielseitigen musikalischen Abend zusammen, der weit mehr bietet als eine Nacherzählung seines bewegten Lebens. Mit geschärftem Witz lässt er uns nachdenken über die Welt, in der wir leben. Ein schonungs-, aber nicht hoffnungsloser Blick in den Abgrund.
    TEAM
    Regie: Martha Kottwitz
    Bühne und Video: Marco Pinheiro
    Kostüme: Mirjam Kiefer
    Musikalische Einrichtung: Christina Lutz
    Dramaturgie: Jana Fritzsche
    Licht: Tobias Lauber
    BESETZUNG
    Torsten Flassig, Yuriy Sych
    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    9 min
  • Vorgehört: »Die Ehe der Maria Braun« von Rainer Werner Fassbinder / Regie: Lilja Rupprecht
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Schauspielerin Manja Kuhl und Dramaturgin Katrin Spira sprechen über »Die Ehe der Maria Braun«.
    Während 1943 draußen die Bomben fallen, geben sich Hermann und Maria Braun das Ja-Wort. Wenige Stunden später muss Hermann zurück an die Front, Maria bleibt bei ihrer Mutter zurück, hoffend und überzeugt davon, dass ihr Mann zurückkehren wird.
    Nach Kriegsende beginnt sie in einer Bar zu arbeiten, wo sie sich in den GI Bill verliebt. Als eines Abends Hermann in der Tür steht, kommt es zum Streit, in dem Maria Bill erschlägt. Vor Gericht nimmt Hermann die Schuld am Tod des US-Soldaten auf sich und wird zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt. Maria will für Hermann und für sich selbst eine Zukunft aufbauen. Sie nimmt ihr Leben in die Hand, arbeitet im Betrieb des Industriellen Oswald – und hat Erfolg. 1954 wird ihr Mann aus der Haft entlassen, Deutschland gewinnt die Fußballweltmeisterschaft, doch für Hermann und Maria gibt es kein Happy End…
    TEAM
    Regie: Lilja Rupprecht
    Bühne und Kostüme: Annelies Vanlaere
    Musik: Fabian Ristau
    Video: Moritz Grewenig
    Choreographie: Rônni Maciel
    Dramaturgie: Katrin Spira
    Licht: Marcel Heyde
    BESETZUNG
    Manja Kuhl, Isaak Dentler, Heidi Ecks, Caroline Dietrich, Mark Tumba, Sebastian Reiß, Michael Schütz, Christoph Pütthoff
    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    12 min
  • Vorgehört: »They Them Okocha« / Text und Regie: Bonn Park
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Regisseur Bonn Park und Dramaturgin Katja Herlemann sprechen über »They Them Okocha«.
    Ein Abend, der die Nostalgie des Lebens jongliert – und es fällt uns oft aus den Händen. Eine wehmütige Rückschau auf das Privileg der Jugend, als lebendig sein noch cool war und der Blick in die Zukunft interessant und angsteinflößend, aber auf eine gute Weise: Als wir noch dachten, die Welt gehört uns und alles ist möglich. Eine Erzählung von der Illusion der Entscheidungen, die wir treffen können, aber auch von der Magie des Pulsschlags, den wir einfach haben. Ein Blick auf vier Jungs, die Männer werden müssen, weil sie keine Wahl haben, und das ist vielleicht auch nicht schlimm.
    Autor und Regisseur Bonn Park, der sich in seinen popkulturell inspirierten Theaterabenden gerne verdrängten Themen und randständigen Figuren annimmt, entwickelt mit dem Komponisten Ben Roessler ein kleines Coming-of-age-Drama für die Kammerspiele mit Liedern aus der Welt der bodenlosen Traurigkeit.
    TEAM
    Regie: Bonn Park
    Bühne: Sina Manthey
    Kostüme: Leonie Falke
    Musik: Ben Roessler
    Dramaturgie: Katja Herlemann
    Licht: Frank Kraus
    MIT
    Lioba Kippe, André Meyer, Jannik Mühlenweg, Arash Nayebbandi und Ralf Merten (Live-Musik)
    PREMIERE 12. April 2024, Kammerspiele
    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    13 min
  • Vorgehört: »Don Carlos« von Friedrich Schiller / Regie: Felicitas Brucker
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Komponist und Sounddesigner Markus Steinkellner und Dramaturg Alexander Leiffheidt sprechen über »Don Carlos«.
    In den niederländischen Provinzen erhebt sich ein Aufstand gegen die Willkürherrschaft Philipps II., dem mit grausamer Härte begegnet wird. Doch auch die Gewalt kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Imperium des spanischen Königs zu bröckeln beginnt, während im Hintergrund die Karrieristen der Kirche und des Militärs, Domingo und Herzog von Alba, bereits ihre Machtübernahme planen. Zurückgezogen an seinem Hofe hält der alte König an seiner Macht fest, misstrauisch gegen alle in seinem Umfeld. Sein Argwohn macht auch vor dem eigenen Sohn Don Carlos nicht halt, dem er den Zugang zur Macht verweigert.
    Don Carlos ist unglücklich in seine Stiefmutter verliebt. Ursprünglich war Elisabeth von Valois ihm versprochen, bis sie in die politisch motivierte Ehe mit seinem Vater einwilligte. Mit dem Erscheinen seines Jugendfreundes Marquis von Posa wird Don Carlos aus seiner Isolation und Ohnmacht gerissen. Der glühende Idealist hofft, in Don Carlos einen Mitstreiter zu finden, der die unterdrückten Provinzen von der spanischen Krone befreit. Es entbrennt ein von Intrigen durchzogener Kampf um Einfluss, Macht, Freiheit und Liebe.
    Die Regisseurin Felicitas Brucker rückt in ihrer Inszenierung von Schillers dramatischem Gedicht die strukturelle Gewalt innerhalb gesellschaftlicher, politischer und familiärer Konstellationen in den Mittelpunkt.
    TEAM
    Regie: Felicitas Brucker
    Bühne und Kostüme: Viva Schudt
    Video: Florian Seufert
    Musik: Markus Steinkellner
    Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
    Dramaturgie Fassung: Arved Schultze
    Licht: Ellen Jaeger
    MIT
    Christoph Bornmüller, Torsten Flassig, Stefan Graf, Tanja Merlin Graf, Sarah Grunert, Matthias Redlhammer
    PREMIERE 16. März 2024, Schauspielhaus
    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    37 min
  • Vorgehört: »Phädra, in Flammen« von Nino Haratischwili / Regie: Max Lindemann
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Regisseur Max Lindemann und Dramaturg Lukas Schmelmer sprechen über »Phädra, in Flammen«.
    Über Athen hängt ein trügerischer Stillstand. Der alte König Theseus hat unlängst wieder einmal verkündet, sich von der Macht zurückziehen zu wollen – doch folgten den Worten bislang keine Taten. Die Königin Phädra fühlt sich als eine Gefangene ihres eigenen Lebens innerhalb der beengenden geistigen, formalen und moralischen Strukturen des Hofstaats. Derweil ist hinter den Kulissen ein erbitterter Kampf um Einfluss entfacht. Als Thronfolger ist Demophon – erstgeborener Sohn des Herrscherpaars – auserkoren. Seine Heirat mit Persea ist bereits arrangiert, um die politischen Verhältnisse weiter zu stabilisieren und die Machtübergabe einzuleiten. Doch statt sich in ihr Schicksal zu fügen, bringt Persea durch ihr unbeugsames Handeln die politischen und persönlichen Verhältnisse ins Wanken.
    Die Autorin Nino Haratischwili verwebt Motive des antiken Mythos um die legendäre Königin Phädra mit gegenwärtigen Fragestellungen von Sexualität, Emanzipation und Machtpolitik. Ihr Stück zeugt vom System im Umbruch, in dem progressives Denken und regressive Kräfte miteinander um Deutungshoheit ringen. Die Arbeit von Regisseur Max Lindemann zeichnet sich durch eine hohe Musikalität mittels eigens kreierten Soundscapes aus. In seiner Inszenierung stellt er das Schwanken der Figuren zwischen persönlichem und politischem Verlangen ins Zentrum.
    TEAM
    Regie: Max Lindemann
    Bühne: Signe Raunkjær Holm
    Kostüme: Eleonore Carrière
    Dramaturgie: Lukas Schmelmer
    Licht: Jan Walther
    MIT
    Miguel Klein Medina, Anna Kubin, Sebastian Kuschmann, Mitja Over, Lotte Schubert, Andreas Vögler
    PREMIERE 15. März 2024, Kammerspiele
    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    16 min
  • Vorgehört: »Der Raub der Sabinerinnen« nach den Gebrüdern Schönthan / Regie: Christina Tscharyiski
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Regisseurin Christina Tscharyiski und Dramaturgin Katrin Spira sprechen über »Der Raub der Sabinerinnen«.
    Der Gymnasialprofessor Martin Gollwitz hat in seiner Jugend ein Theaterstück verfasst, das seither sein Dasein in der Schublade fristet: Die Römertragödie »Der Raub der Sabinerinnen« wird allenfalls von Gollwitzʼ Dienstmädchen Rosa geliebt, ihm selbst ist das pathetische Stück mittlerweile peinlich. Eine Jugendsünde, mehr nicht. Oder vielleicht doch? Urplötzlich jedenfalls rückt der Text und mit ihm Professor Gollwitz in den Fokus, denn der umtriebige Theaterdirektor Striese gastiert mit seiner Truppe in der Stadt und sucht nach Stoffen, die das Publikum begeistern. Dabei greift er in die Theaterleitungs-Trickkiste: Prominenz geht immer, sagt er sich – und versucht Stücke stadtbekannter Persönlichkeiten auf den Spielplan zu bringen. Er wirft sich ins Zeug, umschmeichelt den zögerlichen Professor, dessen Ehefrau, die mit Theater wirklich gar nichts anfangen kann und gerade zur Kur gereist ist, doch dieses »wunderbare Stück« aufführen zu dürfen und verspricht eine grandiose Inszenierung. Ein Versprechen, das er nicht ganz halten kann – es folgen Verwechslungen, Streitereien und Besetzungsschwierigkeiten, die sowohl Striese als auch das Gollwitzʼsche Familienleben in Aufruhr bringen. Während die Aufführung zur Blamage zu geraten droht, hat Frau Striese eine rettende Idee und schafft es, das Ruder noch einmal rumzureißen.
    TEAM
    Regie: Christina Tscharyiski
    Bühne: Stéphane Laimé
    Kostüme: Svenja Gassen
    Musik: Thorsten Drücker
    Dramaturgie: Katrin Spira
    Licht: Frank Kraus
    MIT
    Isaak Dentler, Christina Geiße, Annie Nowak, Christoph Pütthoff, Manja Kuhl, Michael Schütz, Mark Tumba, Wolfram Koch, Heidi Ecks, Thorsten Drücker
    PREMIERE 10. Februar 2024, Schauspielhaus
    In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    14 min

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