Schauspiel Frankfurt

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Schauspiel Frankfurt episodes

  • Podcast zu »Das Gesicht des Bösen« von Nis-Momme Stockmann / Regie: Lea Gockel
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führt Julia Weinreich mit Regisseurin Lea Gockel und Bühnenbildnerin Devin Rebecca McDonough
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    Blau und Schwarz, zwei Angestellte, sind mit dem Aufzug unterwegs in die Chefetage, um die gewünschten Geheimdokumente dort abzuliefern. Der Lift kommt auf halber Strecke zum Stehen, und während die Temperatur steigt und der Sauerstoffgehalt sinkt, läuft die Zeit gegen die beiden Fahrstuhlinsass:innen. Einziger Außenkontakt ist eine ominöse Stimme, die Befehle erteilt und den Druck auf Blau und Schwarz erheblich erhöht, bis die Situation eskaliert. Hilfe ist von außen jedenfalls keine zu erwarten.
    Die Fahrstuhlfahrt in die oberste Etage des Kapitals wird immer wieder durch die fiktive Figur des Autors unterbrochen, der die Ereignisse scharfzüngig kommentiert. Nis-Momme Stockmanns »Das Gesicht des Bösen« ist eine bitterböse Komödie über die Finanzwelt und ihre zersetzenden Mechanismen. Regie führt Lea Gockel, die mit dieser deutschsprachigen Erstaufführung debütiert.
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    TEAM
    Regie: Lea Gockel
    Bühne: Devin Rebecca McDonough
    Kostüme: Cosima Winter
    Musik und Sounds: Niels Lanz
    Dramaturgie: Julia Weinreich
    Licht: Ellen Jaeger
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    BESETZUNG
    Friederike Ott (Schwarz)
    Sebastian Kuschmann (Autor)
    Fridolin Sandmeyer (Blau)
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    Deutschsprachige Erstaufführung: 03. Dezember 2021, Kammerspiele
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    In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    17 min
  • Podcast zu »Wickie und die starken Männer« nach Runer Jonsson / Regie: Robert Gerloff
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führt Katja Herlemann mit Schauspielerin Annie Nowak
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    Im kleinen Wikingerdorf Flake lebt Wickie, das Kind des Dorfhäuptlings Halvar. Wickie ist – ganz untypisch für ein Wikingerkind – klein und schmächtig und wenig draufgängerisch. Anders als die vermeintlich starken Männer will Wickie nicht mit dem Kopf durch die Wand, sondern benutzt ihn lieber zum Denken. Auf der Suche nach Heldentaten stürzen sich die Wikinger regelmäßig in Abenteuer in fernen Weltgegenden, aus denen sie ohne Wickies Hilfe nicht mehr herausfinden. Mit sicherem Gespür reibt sich Wickie dann die Nase, bis die Sterne fliegen, und hat auch in scheinbar ausweglosen Situationen die rettende Idee.
    Die zeitlose Anti-Heldenfigur Wickie, die andere nicht das Fürchten, sondern Empathie lehrt, ist hierzulande seit Jahrzehnten bekannt und geliebt. Das Schauspiel Frankfurt zeigt eine eigene Bühnenfassung mit wilden Abenteuern für Kinder und Erwachsene.
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    TEAM
    Regie: Robert Gerloff
    Bühne und Video: Maximilian Lindner
    Kostüme: Johanna Hlawica
    Choreografie: Zoë Knights
    Musik: Cornelius Borgolte
    Dramaturgie: Katja Herlemann
    Licht: Johannes Richter
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    BESETZUNG
    Annie Nowak (Wickie)
    Susanne Buchenberger (Ylva, Königin & weitere)
    Michael Schütz (Halvar)
    Stefan Graf (Snorre)
    Nils Kreutinger (Gorm)
    Sebastian Reiß (Tjure)
    Amaru Albancando (Schrecklicher Sven, Kammerdiener & weitere)
    Abdul Aziz Al Khayat (Fleischsüchtiger König & weitere)
    Lenz Moretti (Baltac & weitere)
    Julia Pitsch (Anführerin Gespenstervolk & weitere)
    Alexej Voigtländer (Pokka, Cousin & weitere)
    Mario Garuccio, Hanns Höhn, Daniel Stelter,Tommy Baldu, Charly Härtel, Deniz Alatas (Live-Musik)
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    PREMIERE 13. November 2021, Schauspielhaus
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    In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    7 min
  • Podcast zu »Yvonne, die Burgunderprinzessin« von Witold Gombrowicz / Regie: Mateja Koležnik
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führt Alexander Leiffheidt mit Schauspielerin Manja Kuhl
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    Yvonne schweigt. Und gerade durch ihr Schweigen provoziert sie andere zum Handeln. Für den Prinzen eines imaginären Puppenstaats wird sie zum Objekt der Begierde. Zum Schrecken des Hofes verkündet der Thronfolger seine Verlobung mit der jungen Frau ohne Stand und Ansehen. Eine Handlung aus Edelmut, aus Mitleid, aus Hohn? Gar eine verkappte Kritik an der Hofgesellschaft? Niemand weiß es. Der Prinz weiß es selbst nicht. Yvonne schweigt. Sie tut alles, was man von ihr verlangt. Und je länger sie schweigt, desto mehr sprechen die anderen. Je länger sie zusieht, desto abgründiger werden die Taten derer, auf die ihr Blick fällt.
    Witold Gombrowicz’ berühmtes Theaterstück von 1935 ist ein in sich selbst gekehrter Spiegel, der auf radikale Weise Sinnstiftung von uns fordert und zugleich verweigert. Wie wenige andere Werke ist es daher zu einer Projektionsfläche gesellschaftlicher Sinnbedürfnisse geworden, in der sich im Laufe der Aufführungsgeschichte immer wieder die Präsenz des Zukünftigen in der Gegenwart abgebildet hat. Mateja Koležnik stellt sich mit dieser Inszenierung erstmals in Frankfurt vor.
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    TEAM
    Regie: Mateja Koležnik
    Bühne: Raimund Orfeo Voigt
    Mitarbeit Bühne: Andrej Rutar
    Kostüme und Choreographie: Matija Ferlin
    Musik: Malte Preuss
    Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
    Licht: Marcel Heyde
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    MIT
    Max Böttcher, Torsten Flassig, Stefan Graf, Sarah Grunert, Manja Kuhl, Katharina Linder, Christoph Pütthoff, Peter Schröder
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    PREMIERE 22. Oktober 2021, Schauspielhaus
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    In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    22 min
  • Podcast zu »Michael Kohlhaas« nach Heinrich von Kleist / Regie: Felicitas Brucker
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führen Shirin Saber und Alexander Leiffheidt
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    Die Geschichte des Bürgers Kohlhaas, der zur Selbstjustiz greift und schließlich in seinem Verlangen nach Gerechtigkeit so unbedingt wird, dass er über Leichen geht, zählt zu den bekanntesten und zugleich komplexesten Werken Heinrich von Kleists. Wie in einem Vexierspiel erscheinen der Protagonist und seine Widersacher uns bald im Recht, bald im Unrecht, bald beides zugleich. Wie ist das möglich? Wie viele unterschiedliche, gar konkurrierende Gerechtigkeiten gibt es? Und wie lässt sich Gerechtigkeit in letzter Instanz begründen?
    Die Erfahrung der Krise, die die Welt seit knapp zwei Jahren in Atem hält, hat gezeigt, von welcher Relevanz diese Fragen sind – dann nämlich, wenn in einem Ausnahmezustand verschiedene Konstruktionen von Gerechtigkeit kollidieren. An dieser Bruchstelle beschreibt Kleist das Phänomen einer eruptiven Gewalt, die beinahe richtungs- und unterscheidungslos alles zerstört. Felicitas Brucker spürt in ihrer Inszenierung diesen modernen Aspekten eines beunruhigenden Textes nach.
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    TEAM
    Regie: Felicitas Brucker
    Bühne und Kostüme: Viva Schudt
    Video/ Animation: Luis August Krawen
    Musik: Mark Badur
    Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
    BESETZUNG
    Stefan Graf, Sarah Grunert, Nils Kreutinger, Annie Nowak, Matthias Redlhammer, Sebastian Reiß
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    PREMIERE 18. September 2021, Schauspielhaus
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    In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    21 min
  • Podcast zu »Öl!« nach dem Roman von Upton Sinclair / Regie: Jan-Christoph Gockel
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führt Katrin Spira mit Regisseur Jan-Christoph Gockel
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    Glänzend und klebrig eröffnete das »schwarze Gold« ein neues Menschheitszeitalter. Dass Öl den Traum von Reichtum und Macht Realität werden lassen kann, zeigt die Geschichte des gerissenen Erdölmagnaten J. Arnold Ross in Upton Sinclairs Roman »Öl!« aus dem Jahr 1926. Ross‘ Imperium hat bereits einen Erben: seinen Sohn Bunny. Doch Bunny ist anders als sein Vater. Je älter er wird, umso mehr widern Ausbeutung und Bestechung ihn an. Während Ross auf dem Weg ist, Hollywood zu einem weiteren Baustein seines Erfolges zu machen, gerät Bunny mit seinem Idealismus zwischen die Fronten von Glamour und Politik, Glaube und Kapital, den eigenen Privilegien und den Sympathien gegenüber der Arbeiterschaft. Jan-Christoph Gockel bearbeitet Sinclairs Epos, das unter dem Titel »There Will Be Blood« verfilmt wurde. »Öl!« verbindet einprägsam das dreckige Geschäft um den Rohstoff, die Ausbeutung der Natur und die Auswüchse des größenwahnsinnigen Kapitalismus.
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    TEAM
    Regie: Jan-Christoph Gockel
    Bühne: Julia Kurzweg
    Kostüme: Amit Epstein
    Musik und Hörspiel: Matthias Grübel
    Videokonzept und Bildgestaltung: Eike Zuleeg
    Dramaturgie: Katrin Spira
    BESETZUNG
    Caroline Dietrich, Torsten Flassig, Wolfram Koch, André Meyer, Lotte Schubert, Andreas Vögler
    Benjamin Lüdtke (Live-Kamera)
    Eike Zuleeg (Live-Kamera)
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    PREMIERE 16. September 2021, Schauspielhaus
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    In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    17 min
  • Podcast zu »Nach Mitternacht« nach Irmgard Keun / Regie: Barbara Bürk
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führt Julia Weinreich mit Barbara Bürk und Markus Reschtnefki
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    Irmgard Keuns Frankfurt-Roman »Nach Mitternacht« spielt 1936. Adolf Hitler ist am Opernplatz. Vom Balkon des Cafés Esplanade sehen Sanna und Gerti seinem Aufmarsch zu. Sanna versteht die Hysterie nicht. So wenig wie die Tatsache, dass Gerti nicht mit Dieter Aaron tanzen darf, Sannas Bruder Alois plötzlich Bücher schreibt, die auf der Liste der verbotenen Bücher stehen und Tante Adelheid sie denunziert, weil sie sich weigert, sich im Radio von Göring beschimpfen zu lassen.
    Irmgard Keun veröffentlichte ihren Roman 1936 im Exil. Gleichwohl er heute als Exilroman gilt, sind die wesentlichen Teile des Konzepts in Nazi-Deutschland entstanden. Als Repräsentant:innen ihrer Lebensformen geben Keuns Figuren mit ihren Denk- und Sprechweisen und ihrem Handeln Aufschluss über die alles bestimmende Frage nach der Reaktion auf den sich verschärfenden Anpassungsdruck der Diktatur. Keun, die eine Zeit lang im belgischen Ostende lebte und schrieb, kehrte mit falschem Pass nach Deutschland zurück, um in der Nachkriegszeit das Fortleben des deutschen Ungeistes zu geißeln.
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    TEAM
    Regie: Barbara Bürk
    Bühne und Kostüme: Anke Grot
    Musik: Markus Reschtnefki
    Dramaturgie: Julia Weinreich
    MIT
    Christina Geiße, Christoph Pütthoff, Michael Schütz, Melanie Straub,
    Wolfgang Vogler, Uwe Zerwer und Markus Reschtnefki (Live-Musik)
    PREMIERE 17. September 2021, Kammerspiele
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    In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    17 min
  • Podcast zum Spielzeit-Schwerpunkt 2020/21: Folge 6 »(BÜHNEN)BESETZUNGEN«
    Im Oktober 1985 besetzten Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Frankfurt die Bühne der Kammerspiele, um die Premiere der Uraufführung von Rainer Werner Fassbinders Stück »Der Müll, die Stadt und der Tod« zu verhindern. Die Bühnenbesetzung und die Verhinderung der Inszenierung stellten eine Form der Selbstermächtigung dar, mit der sich die jüdische Gemeinschaft in der Bundesrepublik erstmals öffentlich Gehör verschaffte. Am 25. April 2021 fand auf gemeinsame Initiative des Schauspiel Frankfurt, des Jüdischen Museums Frankfurt, des Fritz Bauer Instituts und der Theaterwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main ein Symposium zur Bühnenbesetzung statt: Zeitzeug:innen, Wissenschaftler:innen und Künstler:innen nahmen dabei eine Neubewertung dieses historischen Aktes zivilen Ungehorsams aus heutiger Perspektive vor.
    In der sechsten Folge des Podcast zum Schwerpunktprogramm der Spielzeit 2020/2021 diskutieren der Philosoph Leon Joskowitz und Dramaturg Lukas Schmelmer im Nachklang des Symposiums ihren Blick auf Fassbinders Stück, die Bühnenbesetzung, deren historische Bedeutung und Nachwirkung in der Gegenwart.
    38 min
  • Podcast zum Spielzeit-Schwerpunkt 2020/21: Folge 7 »Was tun! Gespräch, Performance und Konzert«
    In der siebten Folge des Podcasts schauen Leon Joskowitz und Lukas Schmelmer zurück auf das Schwerpunktprogramm der Spielzeit 20/21 und die Abschlussveranstaltung »Was Tun!«, die sich aus einem Gespräch, einer Performance von Joël-Conrad Hieronymus und dem Konzert »Freedom is a verb« von Daniel Kahn & Christian Dawid zusammensetzte. Im Gespräch waren bei dieser Veranstaltung Idil Baydar, Dr. Uta George, Hibba Kauser, Dr. Meron Mendel und Leon Joskowitz, die gemeinsam die Frage erörterten, wie der Appell »Was Tun!« zu einer gelebten Realität werden kann.
    Der Spielplan der Saison 2020/21 ist ein Plädoyer für ein gesellschaftliches Miteinander und zugleich ein Statement gegen Antisemitismus und Rassismus. Denn in einer Zeit, in der hasserfüllte Angriffe auf eine plurale Gesellschaft immer stärker werden, braucht es kraftvolle, solidarische Gegenpositionen. Programmatisch bildet sich das Thema in einer Vielzahl von Inszenierungen und einem facettenreichen Schwerpunktprogramm ab. Jede Folge dieses Podcasts featured eine von sechs Veranstaltungen, die vom 04. Oktober 2020 bis zum 30. Mai 2021 am Schauspiel Frankfurt stattfanden.
    44 min
  • Das Loch (in) der Zeit: Ein Hörstück
    DAS LOCH (IN) DER ZEIT
    Eine Textcollage von Teresa Uhr
    Gelesen von Lotte Schubert und Mark Tumba
    Phänomen der Pandemie: Ein Gefühl der Zeitlosigkeit, während die Zeit gleichzeitig noch schneller als sonst an uns vorbeizuziehen scheint. Die scheinbar immer gleichen, sich wiederholenden Tage unterscheiden sich kaum voneinander, laufen übergangslos in einander hinein. Wie können wir im Jetzt sein?
    Teresa Uhr hat in der Spielzeit 2020/21 ein FSJ Kultur in der Abteilung Dramaturgie absolviert. In ihrer Collage fängt sie das Gefühl vor allem junger Menschen in den letzten Monaten ein, alle Möglichkeiten zu verpassen, während sie unter dem Druck stehen, etwas aus ihrem Leben machen zu sollen.
    Die beiden jungen Spieler:innen Lotte Schubert und Mark Tumba sind ab nächster Spielzeit fest im Ensemble des Schauspiel Frankfurt! Jetzt schon zu sehen in »NSU 2.0« und »Mephisto«.
    5 min
  • Podcast zu »Malina« nach Ingeborg Bachmann / Regie: Lilja Rupprecht
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führt Katrin Spira mit Lilja Rupprecht
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    Es endet mit einem lautlosen Knall: »Es war Mord!« ist der berühmt gewordene Schlusssatz Ingeborg Bachmanns 1971 veröffentlichten Roman, mit dem die namenlose Ich-Erzählerin in einem Spalt der Wand ihrer Wiener Wohnung verschwindet. Vordergründig geht es in drei großen Kapiteln um die Dreiecksgeschichte zwischen der Erzählerin, dem viel reisenden Ungarn Ivan und dem braven Historiker Malina. Zu ihnen kommt »Der dritte Mann«, eine grausame, die Tochter zerstörende Vaterfigur. Persönliche und historische Erfahrungen Bachmanns durchweben den Text: Die gescheiterten Liebesbeziehungen zu Paul Celan und Max Frisch schimmern ebenso durch wie die Person von Bachmanns Vater, der 1932 in die NSDAP eingetreten war. Doch »Malina« ist keine Autobiografie. Die Figuren bleiben abstrakt und scharfsinnig. Im Zentrum steht die Frau, die sich bissig-humorvoll zu behaupten weiß, um im nächsten Moment dorthin zu gehen, wo die Worte schwer, fast unsagbar werden: zu den eigenen Ängsten und Traumata, aber auch dorthin, wo die Sehnsucht liegt, frei zu lieben und zu begehren.
    TEAM
    Regie: Lilja Rupprecht
    Bühne: Anne Ehrlich
    Kostüme: Annelies Vanlaere
    Video: Moritz Grewenig
    Musik: Philipp Rohmer
    Dramaturgie: Katrin Spira
    BESETZUNG
    Inga Busch, Manja Kuhl, Fridolin Sandmeyer
    Philipp Rohmer (Live-Musik)
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    In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    15 min

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