Schauspiel Frankfurt

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Schauspiel Frankfurt episodes

  • Vorgehört: »Solastalgia« / Regie: Thomas Köck
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Dramaturgin Julia Weinreich gibt eine Einführung
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    2005 erfand der australische Naturphilosoph Glenn Albrecht den Begriff »Solastalgie«. Er setzt sich zusammen aus dem lateinischen Begriff für Trost (solacium) und der griechischen Wurzel (algia), die für Krankheit und Leiden steht. Anders als bei der Nostalgie, die sich auf räumlich und zeitlich entfernte Dimensionen bezieht, bezeichnet Solastalgie den Schmerz, den man im Augenblick der Erkenntnis erlebt, dass der Raum, den man bewohnt, der Ort, den man liebt, angegriffen wird. Er bezeichnet den stillen Schmerz und die Unmöglichkeit der Trauer.
    Denn wo trauern wir eigentlich über diese Welt, die jetzt gerade vor unseren Augen verschwindet? Was macht dieses Wissen um dieses Verschwinden mit uns, die wir die Gletscherschmelze beobachten, die Übersäuerung der Meere, das Verstummen der Himmel und der Wälder durch das Fehlen der Vogel- und Insektenschwärme, was bedeutet diese akustische Veränderung um uns herum und wo wird diese Welt eigentlich begraben? Wo ist ihr Totem, ihr Ort der Trauer? Was, wenn es einen Ort gäbe, wo wir diese Welt beerdigen könnten? Und was, wenn der Ort, an dem wir trauern, genau der Ort ist, um den wir trauern?
    Der Autor und Regisseur Thomas Köck geht zusammen mit dem Team auf Spurensuche nach angegriffenen Orten.
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    TEAM
    Regie: Thomas Köck
    Musik: Andreas Spechtl
    Bühne: Barbara Ehnes
    Kostüme: Agathe MacQueen
    Dramaturgie: Julia Weinreich, Marlies Kink
    Licht: Frank Kraus
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    BESETZUNG
    Katharina Linder, Agnes Kammerer, Mateja Meded, Miriam Schiweck
    Maria Laura Oliveira, Laia Haro Catalan, Patrícia Pinheiro
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    Premiere 23. September 2022, Kammerspiele
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    In unserer Audio-Einführung »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    4 min
  • Vorgehört: »Onkel Wanja« von Anton Tschechow / Regie: Jan Bosse
    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück
    Dramaturgin Katrin Spira spricht mit Regisseur Jan Bosse und Dramaturgin Gabriella Bußacker
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    Sonja bewirtschaftet das Gut ihrer verstorbenen Mutter gemeinsam mit deren Bruder Wanja, also ihrem Onkel, der das Anwesen verwaltet und bei dem sie aufgewachsen ist. Mit ihrer Arbeit unterstützen sie das Leben ihres Vaters, der als berühmter Professor der Kunstwissenschaften in der Stadt lebt und den sein Schwager Wanja verehrt. Sonja wiederum bewundert den mit ihm befreundeten Arzt und Umweltschützer Astrow, der gegen die Ignoranz und Dummheit der Menschheit vor allem verzweifelt Wodka einsetzt. Als der Professor mit seiner neuen jungen Frau Jelena zu Besuch aufs Land kommt, gerät das Leben, in dem sie sich eingerichtet haben, gründlich durcheinander. Gefrühstückt wird erst gegen Mittag, die Nacht wird zum Tag und der Alkohol fließt. Um das Chaos perfekt zu machen, verliebt sich Wanja in Jelena, die sich wiederum aber vor allem für Astrow interessiert. Die Stimmung wird explosiver, und in einer dieser Nächte lässt der Professor die Bombe platzen: Er braucht mehr Geld für sein Leben in der Stadt und will das Gut verkaufen, deren rechtmäßige Erbin eigentlich Sonja ist. Die Lebenslügen liegen plötzlich blank, alle Stützen der fragilen Konstruktion brechen zusammen. Wofür hat man sich die letzten Jahre aufgeopfert? Gibt es einen Aufbruch in eine neue, sinnvolle Zukunft?
    Jan Bosse gilt als Regisseur, dem es immer wieder gelingt, klassische Stoffe mit großer Lebendigkeit, Humor und Spielfreude zu füllen und durch genaue Lesart der Texte heutige Perspektiven freizulegen. Die Figuren Tschechows sieht er als vom Leben Getriebene, die sich in Sackgassen verirren, aus denen sie voller Panik nach Auswegen suchen. Zitat Bosse: »Wer will schon gerne unglücklich sein?«
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    TEAM
    Regie: Jan Bosse
    Bühne: Stéphane Laimé
    Kostüme: Kathrin Plath
    Musik: Carolina Bigge, Arno Kraehahn
    Dramaturgie: Gabriella Bußacker
    Licht: Marcel Heyde, Jan Walther
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    BESETZUNG
    Peter Schröder, Melanie Straub Lotte Schubert, Christina Geiße, Heiko Raulin, Wolfram Koch, Torsten Flassig, Carolina Bigge, Ralf Göbel
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    Premiere 22. September 2022, Schauspielhaus
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    In unserer Audio-Einführung »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    32 min
  • Podcast zu: »Die Goldberg-Variationen« von George Tabori / Regie: Data Tavadze
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führt Dramaturgin Julia Weinreich mit Regisseur Data Tavadze (in englischer Sprache)
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    In »Die Goldberg-Variationen« verknüpft George Tabori die biblische Schöpfungsgeschichte und die Christus-Passion mit einer Theaterprobe: Der Regisseur Mr. Jay probt mit seinem Assistenten Goldberg und Schauspieler:innen Szenen aus der Heiligen Schrift – vom Garten Eden bis Golgatha ist alles dabei. Doch die Proben geraten außer Kontrolle und die Bibelrevue endet mit einer Regisseurspassion. Es ist ein Theaterkreuzweg, in dem Licht- und Musikeinsätze grundsätzlich zur falschen Zeit kommen, Schauspieler:innen auftreten, die ihren Text nicht können, und Terese Tormentina sich weigert, die Paradiesszene nackt zu spielen. Vor allem aber ist es eine Genesis: die Erschaffung der Welt als Theater und das Theater als die Erschaffung der Welt. Regie führt Data Tavadze, der oft klassische Dramen mit Gegenwartsfragen verbindet. Er leitet das Royal District Theatre in Tiflis und ist u. a. mit dem Sandro Achmeteli Preis ausgezeichnet worden.
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    TEAM
    Regie: Data Tavadze
    Bühne und Kostüme: Wolfgang Menardi
    Musik: Nika Pasuri
    Dramaturgie: Julia Weinreich
    Licht: Johannes Richter
    Dolmetscherin: Irina Bondas
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    BESETZUNG
    Anna Kubin (Terese Tormentina)
    Peter Schröder (Mr. Jay)
    Mark Tumba (Masch)
    Torsten Flassig (Goldberg)
    Wolfgang Vogler (Raamah)
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    Premiere: 10. Juni 2022, Kammerspiele
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    In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    13 min
  • Podcast zu »Hiob« nach Joseph Roth / Regie: Johanna Wehner
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führt Dramaturgin Katrin Spira mit Regisseurin Johanna Wehner
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    Der fromme jüdische Lehrer Mendel Singer lebt mit seiner Familie im Russischen Reich. Diesen »einfachen Mann« schickt Joseph Roth in seinem Roman auf eine Odyssee: Mendels jüngster Sohn kommt schwer krank zur Welt, der älteste geht zum Militär, der mittlere verlässt die Heimat in Richtung Amerika. Als sich die Tochter mit den Kosaken einlässt, beschließt Mendel, ebenfalls zu emigrieren und mit ihr und seiner Frau in New York das Glück zu suchen. Schweren Herzens lassen sie den kranken Sohn zurück. Doch Mendel findet weder Heimat noch Glück. Im Gegenteil: Er verliert beide Söhne im Krieg, die Frau stirbt, die Tochter wird wahnsinnig. Verzweifelt sagt Mendel sich von dem los, was ihm geblieben ist: von seinem Gott. Und dann bringt eine Melodie ein unfassbares Wunder mit sich…
    Johanna Wehner folgt Klängen, Stimmen und Fragen des Romans: Gibt es einen Plan – vom Leben, vom Glück, vom richtigen Leben?
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    TEAM
    Regie: Johanna Wehner
    Bühne: Volker Hintermeier
    Kostüme: Ellen Hofmann
    Musik: Daniel Kahn und Christian Dawid
    Dramaturgie: Katrin Spira
    Licht: Ellen Jaeger
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    BESETZUNG
    Caroline Dietrich, Heidi Ecks, Stefan Graf, Agnes Kammerer, Nils Kreutinger, Christoph Pütthoff, Matthias Redlhammer
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    Premiere 07. Mai 2022, Schauspielhaus
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    In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    25 min
  • Podcast zu: »Der diskrete Charme der Bourgeoisie« nach Luis Buñuel / Regie: Claudia Bauer
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führt Dramaturgin Katja Herlemann mit Regisseurin Claudia Bauer
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    Einige lässig elegante und kultiviert gelangweilte Angehörige des Bürgertums laden sich gegenseitig zum Essen ein – und ständig kommen ihnen die merkwürdigsten Vorfälle dazwischen. Sie wahren indes stets die Contenance, sei es angesichts eines Truppenmanövers, der Verhaftung wegen ihrer Drogengeschäfte oder wenn die Gastgeber vor dem Dinner Sex im Gebüsch haben. Allerdings häufen sich in Luis Buñuels Oscar-prämiertem Film von 1972 zusehends die Seltsamkeiten und etwas makabren Zufälle, bis die Dramaturgie zum Traumspiegelkabinett wird und die Realität als Referenzpunkt nicht mehr greifbar ist. In ihren Träumen grinst die Bourgeoisie in vielfacher Gestalt der Tod an, ihre Dekadenz, ihre eigene überfällige Liquidation. Regisseurin Claudia Bauer setzt mit dieser Arbeit ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem Musiker und Autor PeterLicht fort. Er überführt Buñuels surrealistische Traumordnung in eine heutige urbane Middleclass-Bubble mit hohem Wiedererkennungswert.
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    TEAM
    Regie: Claudia Bauer
    Bühne: Andreas Auerbach
    Kostüme: Vanessa Rust
    Musik: Peer Baierlein
    Video: Jan Isaak Voges
    Mitarbeit Video: Rebekka Waitz
    Dramaturgie: Katja Herlemann
    Licht: Marcel Heyde
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    BESETZUNG
    Anna Kubin (Lizzy)
    Sebastian Kuschmann (Don Raffi)
    Katharina Linder (Flori)
    Fridolin Sandmeyer (Atmò, Einsatzleiter)
    Lotte Schubert (Moni)
    Mark Tumba (Franky)
    Andreas Vögler (Henri)
    Philipp Alexej Voigtländer (Tatti, Polizist)
    Benjamin Lüdtke, Rebekka Waitz (Live-Kamera)
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    Uraufführung 12. März 2022, Schauspielhaus
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    11 min
  • Podcast zu »Der große Kunstraub (DGKR)« / Eine Uraufführung von Alexander Eisenach
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führt Produktionsdramaturgin Katrin Spira mit Alexander Eisenach.
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    Während die Kripo im Dunkeln tappt, plant eine Gruppe Kunsträuber das ganz große Verbrechen – ein Heist, abschnurrend nach einem perfekten Plan, getrieben von einer Mission, bei der sich der Einbruch der umstrittensten Immobilie der Republik widmen wird...
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    TEAM
    Regie: Alexander Eisenach
    Bühne: Daniel Wollenzin
    Kostüme: Julia Wassner
    Video: Oliver Rossol
    Musik: Sven Michelson
    Dramaturgie: Katrin Spira
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    MIT
    Caroline Dietrich, Annie Nowak, Christoph Pütthoff, Sebastian Reiß, Holger Stockhaus, Luana Velis und Sven Michelson (Live-Musik), Oliver Rossol (Live-Kamera)
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    URAUFFÜHRUNG 05. Februar 2022, Bockenheimer Depot
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    In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    29 min
  • Podcast zu »Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen! Was ich sagen wollte« von Elfriede Jelinek
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führt Julia Weinreich mit Stefan Bachmann.
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    Der Berg ruft und alle kommen: das Virus, der junge Fürst der Finsternis, Odysseus, Bill Gates und Circe, die große Zauberin. Bei ihr gibt’s Zaubertrank für jede:n und das Virus inklusive. Vom Après Ski geht’s direkt in den Hades, wo alle mit Blindheit geschlagen sind. – Wie blind kann man sein? Der Text selbst ist eine Odyssee der Wahrheitssuche inmitten einer Welt, in der »der Vorgang des Sehens vom Vorgang des Blindseins abgelöst« wird. In »Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen!« rechnet Jelinek mit kruden Verschwörungsmärchen ab und lotet – in Zeiten von Pandemie und Populismus – die sich selbst bedrohende zivile Vernunft aus. Extra für das Schauspiel Frankfurt hat Elfriede Jelinek zudem einen neuen Text geschrieben: In »Was ich sagen wollte« geht es um den jähen Fall des als Wunderwuzzi gefeierten Ex-Bundeskanzlers Sebastian Kurz, absonderliche politische Pfade und darum, wie die eigene unselige Geschichte immer wiederkehrt: Der alte Gott wird der neue sein.
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    TEAM
    Regie: Stefan Bachmann
    Bühne: Olaf Altmann
    Kostüme: Jana Findeklee, Joki Tewes
    Choreografie: Sabina Perry
    Dramaturgie: Julia Weinreich
    Licht: Frank Kraus
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    BESETZUNG
    Heidi Ecks, Christina Geiße, Melanie Straub, Agnes Kammerer, Heiko Raulin, André Meyer, Susanne-Marie Wrage
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    URAUFFÜHRUNG 11. Februar 2022, Schauspielhaus
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    In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    26 min
  • Podcast zu »Hedda Gabler« von Henrik Ibsen / Regie: Mateja Koležnik
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führt Dramaturg Alexander Leiffheidt mit Espen Børdahl, Lektor für Norwegisch am Institut für Skandinavistik der Goethe-Universität Frankfurt.
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    Hedda hat von ihrem Vater, dem General Gabler, eine Waffensammlung geerbt. Wenn ihr langweilig ist, macht sie Schießübungen. Mit scharfer Munition. Und langweilig ist ihr nicht eben selten: Ihr frischgebackener Gatte Jørgen Tesman hat sich als veritabler Spießer entpuppt, und seine omnipräsente Tante macht die Sache nicht besser. Wenigstens steht Tesman eine wohldotierte Professur in Aussicht. Doch dann taucht Ejlert Løvborg in der Stadt auf, Tesmans alter Freund, Rivale und Kollege, diesem an Brillanz deutlich überlegen. Ejlert und Hedda haben eine gemeinsame Vergangenheit. Heute ist Ejlert jedoch ein neuer Mensch – dank Frau Elvstedt, seiner ergebenen Freundin, Muse und Mitarbeiterin. Alte Wunden brechen wieder auf. Alte Leidenschaften entflammen aufs Neue. Rivalitäten, Hass, Liebe brodeln unter den Oberflächen. Langweilig ist Hedda gar nicht mehr. Doch die Pistolen bleiben in Reichweite.
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    TEAM
    Regie: Mateja Koležnik
    Bühne: Raimund Orfeo Voigt
    Kostüme: Ana Savić-Gecan
    Choreografie: Matija Ferlin
    Musik: Bert Wrede
    Sounddesign: Christoph Mateka
    Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
    Licht: Marcel Heyde
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    BESETZUNG
    Anna Kubin (Hedda Tesman)
    Torsten Flassig (Jørgen Tesman)
    Katharina Linder (Fräulein Juliane Tesman)
    Peter Schröder (Gerichtsrat Brack)
    Tanja Merlin Graf (Frau Elvsted)
    Andreas Vögler (Ejlert Løvborg)
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    PREMIERE 15. Januar 2022, Schauspielhaus
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    In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    20 min
  • Podcast zu »Liberté oh no no no« von Anja Hilling / Regie: Sebastian Schug
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führen Lukas Schmelmer, Mia Germer und Lotte Schubert
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    »Im Zentrum steht R. R ist eine Frau (!).« Eine Tochter aus gutem Haus, gefüttert mit den Ingredienzen der Gegenwart: Der Freiheit, jemand zu sein, sich selbst zu definieren, einen Beruf zu finden. Aber wessen Vorstellungen folgen wir, wenn wir unser Selbstbild entwickeln? Welche Grenzen bestimmen unser Dasein, unser Geschlecht, unser Begehren? Inspiriert von Rimbauds »Illuminationen« entwickelt Anja Hilling ein irisierendes Stationendrama: Schlaglichter der Kindheit wechseln sich ab mit Szenen einer jungen Berufstätigen, Großstadtbilder knallen auf Momente absoluter Einsamkeit. Anja Hilling ist eine Poetin unter den zeitgenössischen Dramatiker:innen. Splitter unserer Gegenwart verdichtet sie in ihrem neuen Stück zu einer rasenden Suchbewegung nach – Glück? Schmerz? Liebe? Gott? Freiheit? Oh no no no…
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    TEAM
    Regie: Sebastian Schug
    Bühne: Thea Hoffmann- Axthelm
    Kostüme: Nini von Selzam
    Musik: Thorsten Drücker
    Dramaturgie: Lukas Schmelmer
    Licht: Ellen Jaeger
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    BESETZUNG
    Lotte Schubert (R)
    Angelika Bartsch (MA, uvm.)
    Mark Tumba (V, uvm.)
    Uwe Zerwer (PA, uvm)
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    URAUFFÜHRUNG 14. Januar 2022, Kammerspiele
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    In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    14 min
  • Podcast zu »In letzter Zeit Wut« von Gerhild Steinbuch / Regie: Christina Tscharyiski
    VORGEHÖRT – Der Stückeinführungspodcast des Schauspiel Frankfurt
    Das Gespräch führt Alexander Leiffheidt mit Autorin Gerhild Steinbuch
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    Bilder. Kopien von Bildern. Kopien von Kopien von Bildern. Wie eine Nachtschicht von Facebook-Contentmoderator:innen arbeitet sich ein Chor durch eine Flut von Bildern aus Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft und Fiktion. Die Frauen kopieren die Rückseiten der Bilder, sortieren Orte und Szenen eines Widerstands gegen die intakten Heldengeschichten der Sieger heraus, speisen das raubkopierte Material wieder in den Stream ein – Material, das sich im Kopierprozess verformt, bis es lebendig wird. Um 392 v. Chr. schrieb der griechische Dichter Aristophanes seine Komödie »Frauenvolksversammlung«, in der als Männer verkleidete Frauen im Parlament das Patriarchat abschaffen.
    Die mehrfach ausgezeichnete österreichische Autorin Gerhild Steinbuch begibt sich mit ihrer modernen Überschreibung der antiken Komödie auf Spurensuche nach einer Welt vor oder zwischen den herrschaftlichen, gewalttätigen Bildern. Sie lässt ihre Protagonistinnen suchen nach der Idee einer eigenen Frauenvolksversammlung als Möglichkeit einer Heterotopie.
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    TEAM
    Regie: Christina Tscharyiski
    Bühne: Sarah Sassen
    Kostüme: Svenja Gassen
    Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
    Licht: Frank Kraus
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    MIT
    Sarah Grunert
    Tanja Merlin Graf
    Katharina Linder
    Melanie Straub
    Isaak Dentler
    Uwe Zerwer
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    PREMIERE 12. November 2021, Kammerspiele
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    In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.
    15 min

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