Schnittstellen des Lebens - mit Barbara Messer

Schnittstellen des Lebens - mit Barbara Messer

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Schnittstellen des Lebens - mit Barbara Messer episodes

  • 018: Schwellengänge – Wenn die Natur beginnt, mit uns zu sprechen (Gespräch mit Kollegenfreund)
    Über Übergänge, innere Wandlung, verbotene Wege und die Kunst, sich von der Natur spiegeln zu lassen

    Jeder Mensch kennt Übergänge.

    Geburt und Tod.

    Anfang und Ende.
    Ankommen und Aufbrechen.
    Loslassen und Neuwerden.

    Doch oft durchschreiten wir diese Schwellen, ohne sie bewusst wahrzunehmen.

    In dieser Folge sprechen Boris Braun und Barbara Messer über Schwellengänge als uralte Form der Selbstbegegnung. Sie erzählen von kleinen Schwellengängen im Alltag, von mehrstündigen Medicine Walks bis hin zu tiefgreifenden Übergangsritualen.

    Gemeinsam erkunden sie Fragen wie:

    Warum spricht die Natur manchmal deutlicher zu uns als andere Menschen?

    Was geschieht, wenn wir ohne Ziel losgehen?
    Weshalb können ein Reiher, ein Hirsch oder ein fallendes Blatt zu Lehrern werden?
    Warum sind Übergänge so wichtig für persönliche Entwicklung?
    Was bedeutet es, einen „verbotenen Weg“ zu betreten?
    Weshalb gehört das bewusste Zurückkehren genauso zum Schwellengang wie das Aufbrechen?
    Wie können Natur, Trauer und Wandlung zusammenwirken?

    Boris Braun berichtet aus seiner Arbeit mit Naturcoaching, Wildnispädagogik und Männerinitiationen. Barbara Messer erzählt von ihren Erfahrungen mit Visionssuchen, Übergängen, Trauerarbeit und ihrer tiefen Verbindung zur Natur.

    Eine Einladung, langsamer zu werden, genauer hinzuschauen und vielleicht selbst einmal eine Schwelle bewusst zu überschreiten.

    Meist beginnt dort ein neuer Weg, wo der alte endet.

    26 min
  • 017: Die Liebe nach der Liebe (Paargespräch)
    Was geschieht, wenn ein verstorbener Mensch Teil einer neuen Beziehung bleibt – und warum Liebe keine Konkurrenz kennt

    SHOWNOTE

    Es gibt Beziehungen, die enden durch Trennung.

    Und es gibt Beziehungen, die enden durch den Tod.

    Doch was geschieht danach?

    In dieser Folge sprechen Barbara Messer und Heiko Gruner über die besondere Erfahrung, einen Menschen zu lieben, dessen früherer Lebenspartner gestorben ist.

    Ausgangspunkt ist eine Trommel aus Pferdefell, die Barbara einst für ihre Trauerarbeit anlässlich des Todes von Josef bauen ließ. Als sie diese Trommel bei einer Schwitzhütte an Heiko weitergibt, entsteht ein Moment, der weit über einen Gegenstand hinausweist.

    Die beiden sprechen darüber, wie frühere Partner Teil der eigenen Geschichte bleiben, ohne zu Konkurrenten einer neuen Liebe zu werden.

    Es geht um Elli und Josef. Um Verlust und Verbundenheit. Um die Frage, was Trauer mit einem Menschen macht und wie sie ihn verändert.

    Dabei entsteht ein wichtiger Gedanke:

    Liebe endet nicht mit dem Tod.

    Sie verändert ihre Form.

    Barbara und Heiko sprechen über das Wort „Loslassen“, das ihnen oft zu einfach erscheint, und über das „Lösen“ – einen bewussten Prozess, der Würde, Zeit und Aufmerksamkeit braucht.

    Auch ganz konkrete Dinge bekommen dabei eine neue Bedeutung: Kleidung, Werkzeug, Erinnerungsstücke. Nicht als Reliquien einer Vergangenheit, sondern als Dinge, die weiterleben dürfen.

    Eine Folge über:

    – Verwitwung und neue Liebe

    – Trauer und Reifung
    – Würde gegenüber früheren Beziehungen
    – Loslassen und Lösen
    – Erinnerung und Gegenwart
    – Gegenstände mit Geschichte
    – Liebe nach dem Verlust
    – die Fähigkeit, weiterzulieben.

    Eine stille und berührende Folge über die Erkenntnis, dass Liebe nicht weniger wird, wenn sie geteilt wird.

    Und dass eine neue Liebe manchmal gerade deshalb möglich wird, weil eine frühere Liebe das Herz vorbereitet hat.

    11 min
  • 016: Jetzt bist du da (Paargespräch)
    Über Sehnsucht, Wiedersehen und die kleinen Rituale, die aus zwei Orten ein Zuhause machen

    SHOWNOTE

    Wie fühlt sich Liebe an, wenn der andere nicht da ist?

    Und was passiert in dem Moment, in dem man sich nach mehreren Tagen wieder gegenübersteht?

    Barbara Messer und Heiko Gruner zeichnen in dieser Folge die kleinen und großen Bewegungen einer Fernbeziehung nach. Sie sprechen über das Vermissen, über Gewohnheiten, die plötzlich fehlen, über Spaziergänge, die sonst gemeinsam stattfinden, und über die Herausforderung, sich immer wieder auf das Alleinsein einzustellen.

    Dabei wird deutlich: Die eigentliche Frage lautet nicht, wie man die Trennung aushält, sondern wie man Verbundenheit lebendig hält.

    Fotos, Videotelefonate, kurze Nachrichten aus Lederhose oder Neuruppin, gemeinsame Erinnerungen und die Vorfreude auf das Wiedersehen werden zu kleinen Brücken über die Distanz hinweg.

    Gleichzeitig geht es um etwas Größeres:

    Wie verändert sich das Leben, wenn ein Mensch Teil des eigenen Alltags wird?

    Wann wird aus „dein Zuhause“ und „mein Zuhause“ ein gemeinsames Zuhause?

    Und wie gelingt es, Verliebtheit nicht als vorübergehenden Zustand zu betrachten, sondern als etwas, das gepflegt und genährt werden kann?

    Eine Folge über:

    – Fernbeziehung und Wiedersehen

    – Sehnsucht und Verbundenheit
    – Rituale der Nähe
    – Geborgenheit und Zuhause
    – Spaziergänge, Fotos und Videotelefonate
    – Verliebtheit jenseits der ersten Monate
    – gemeinsames Ankommen
    – das Glück, wieder zusammen zu sein.

    Vielleicht kennt jeder Mensch diesen Moment:

    Man wartet.

    Man hört ein Auto.
    Man lauscht auf Schritte.

    Und plötzlich steht jemand in der Tür.

    Und alles fühlt sich wieder richtig an.

    „Jetzt bist du da.“

    12 min
  • 015: Ein Buch, dass es noch nicht gibt (Gespräch mit Kollegenfreund)
    Barbara Messer und Dr. Stephen Wagner über Präsentationen, Pannen und die Vorfreude aufs gemeinsame Schreiben

    In dieser ersten gemeinsamen Podcastfolge sprechen Barbara Messer und Dr. Stephen Wagner über ihr neues Buchprojekt – ein Buch über Präsentationen, Vortragsformate und die vielen Wege, wie Menschen Inhalte wirksam auf die Bühne bringen können.

    Noch ist das Buch nicht veröffentlicht, der Titel noch nicht offiziell draußen – aber die Vorfreude ist deutlich spürbar.

    Barbara und Steven erzählen von eigenen Vortragserfahrungen, von Pannen, Blackouts, falschen Themen, Overheadfolien, Störungen und der Kunst, genau daraus zu lernen.

    Themen dieser Folge:

    • Warum ein Buch über Präsentationen?

    • Welche Vortragsformate spielen eine Rolle?
    • Was lernen wir aus misslungenen Auftritten?
    • Wie geht man mit Störungen um – vom Blackout bis zum Hahn im Hintergrund?
    • Warum Irritation ein wertvoller Teil guter Präsentationen sein kann
    • Was Toastmasters, Theater, Pflegekongresse und Trainingsräume miteinander zu tun haben
    • Warum gute Vorträge Verbindung brauchen – zum Thema, zum Publikum und zu sich selbst
    • Und weshalb die Vorfreude auf ein Buch fast wie ein zweiter Geburtstag sein kann

    Ein lebendiges, ungeschnittenes Gespräch über Präsentationen, Zusammenarbeit, Kreativität und den Weg von der Idee zum Buch.

    27 min
  • 014: Der Klo-Deckel und der Frieden (Paargespräch)
    Wie aus einem kleinen Reiz ein Spiel – und aus einem Spiel ein vorwurfsfreier Raum wurde

    SHOWNOTE

    Oben oder unten?

    Der Klo-Deckel wird in dieser Folge zum Ausgangspunkt für ein Gespräch, das viel größer ist als Badezimmerlogik oder Gewohnheiten.

    Barbara Messer und Heiko Gruner sprechen darüber, wie schnell Vorwürfe entstehen – und wie vertraut ihre Sprache oft klingt. Nicht selten sprechen durch uns alte Stimmen, frühe Erfahrungen und Herkunftsmuster.

    Was passiert, wenn man nicht sofort in die klassische Dynamik von Recht haben, Meckern oder Verteidigen einsteigt?

    Die beiden erzählen, wie sie aus einem möglichen Streit ein Spiel machten – absichtlich gegensätzlich, humorvoll und mit dem Wunsch, Lebendigkeit statt Rechthaberei entstehen zu lassen.

    Dabei öffnet sich ein größerer Gedanke:

    Gibt es so etwas wie einen vorwurfsfreien Raum?

    Einen Raum, in dem Wünsche, Bedürfnisse und Irritationen ausgesprochen werden dürfen, ohne dass der andere beschuldigt oder klein gemacht wird?

    Die Folge führt vom Badezimmer in die Tiefe alltäglicher Beziehungskultur – zu Fernbeziehung und Kontaktbedürfnis, zu Familienprägungen, alten Erziehungstönen und der Frage, wie Frieden zwischen zwei Menschen entstehen kann.

    Eine Folge über:

    – Vorwürfe und Beziehungsmuster

    – Alltag als Spiegel
    – Herkunftsfamilie und Trigger
    – Humor als Friedensstifter
    – Bedürfnisse aussprechen ohne Anklage
    – Paarperspektiven und Kommunikation
    – Spiel statt Rechthaberei
    – den vorwurfsfreien Raum.

    Und am Ende bleibt eine Frage offen:

    Wo beginnt Frieden eigentlich – im Herzen, im Gespräch … oder vielleicht manchmal tatsächlich am Klo-Deckel?

    13 min
  • 013: Geborgenheit - die Kunst zu bleiben (Paargespräch)
    Warum Geborgenheit manchmal dort beginnt, wo zwei Menschen ihre größte Angst aussprechen.

    Was ist Geborgenheit?

    Ist sie ein Gefühl? Ein Ort? Ein Mensch? Oder vielleicht etwas, das entsteht, wenn zwei Menschen aufhören, sich beweisen zu müssen?

    In dieser Folge sprechen Barbara Messer und Heiko Gruner über ein Wort, das beide erst spät in ihrem Leben wirklich verstanden haben: Geborgenheit.

    Sie erzählen von ihrem frühen Morgenritual des Anschauens, von Berührung und Nähe, von kleinen Momenten des Innehaltens und von der überraschenden Erfahrung, dass Liebe nicht an Leistung gebunden sein muss.

    Das Gespräch führt nach Mykonos, zu einer kleinen Kapelle und zu einem frühen Geständnis ihrer größten Angst: dass jemand geht. Genau dort beginnt die Spur eines gemeinsamen Verständnisses von Sicherheit und Bleiben.

    Die beiden sprechen über innere Kinder, Kissenkinder, Wärmflaschen, Rollenbilder, Sehnsüchte und Übertragungen – und darüber, wie alte Verletzungen aus Herkunftsfamilien noch heute Beziehungen prägen können.

    Dabei entsteht keine Anleitung für Partnerschaft, sondern ein sehr persönlicher Denk- und Erfahrungsraum.

    Eine Folge über:

    – Geborgenheit und emotionale Sicherheit

    – Liebe ohne Leistung
    – innere Kinder und kindliche Räume
    – Körperkontakt und Rituale
    – Bindungsängste und das Bleiben
    – Paarperspektiven und Wahrhaftigkeit
    – frühe Verletzungen und neue Erfahrungen
    – Beziehung als gemeinsamer Lösungsraum
    – die Schönheit kleiner Augenblicke.

    Womöglich erinnert diese Folge an eine Höhle aus Wolldecken, an Butterkekse unterm Tisch oder an das leise Wissen:

    Ich darf sein.

    21 min
  • 011: Das erste Mal Yoga – und was es mit uns gemacht hat (Paargespräch)
    Über erste Male, Nähe, Vergleiche und die Schönheit gemeinsamer Anfänge

    Das erste Mal Yoga – und was es mit uns gemacht hat

    Über erste Male, Nähe und die Schönheit gemeinsamer Erfahrungen

    25 Minuten Yoga in einer kleinen, feinen Dachgeschosswohnung – und plötzlich wird daraus ein Gespräch über weit mehr als Dehnung und Beweglichkeit.

    Barbara Messer und Heiko Gruner sprechen unmittelbar nach ihrem ersten gemeinsamen Yoga über das, was zwischen zwei Menschen entsteht, wenn sie etwas Neues zusammen beginnen.

    Es geht um:

    • das erste gemeinsame Yoga

    • Körpergefühl und Selbstwahrnehmung
    • Vergleichen und innere Muster
    • Attraktivität, Scham und Nähe
    • unterschiedliche Erfahrungen mit dem eigenen Körper
    • verschwitzte Yogamatten und kleine Eigenarten
    • gemeinsame Routinen und Gesundheit unterwegs
    • und um eine Frage, die Barbara besonders bewegt:

    Wie bewusst erleben wir eigentlich unsere ersten Male?

    Denn während wir selten wissen, wann etwas zum letzten Mal geschieht, können wir erste Momente bewusst wahrnehmen und sammeln wie kleine Schätze.

    Wann hatten wir das erste gemeinsame Essen?

    Das erste Glas Wein?
    Den ersten Spaziergang?
    Oder eben: das erste Mal Yoga?

    Eine Folge über Partnerschaft, Achtsamkeit und die Schönheit gemeinsamer Anfänge – und darüber, warum genau diese Momente ein gemeinsames Leben reich machen.

    11 min
  • 010: Witwe ohne Trauschein (Gespräch mit mir)
    Über Liebe, Verlust und die Kunst, weiterzulieben

    Witwe ohne Trauschein – Über Liebe, Verlust und die Kunst weiterzulieben

    In dieser sehr persönlichen Episode spricht Barbara Messer über eine Erfahrung, die ihr Leben tief verändert hat.

    Nach Jahren verschiedener Lebens- und Liebesformen begegnet sie im Frühjahr 2023 Joseph – einem Handwerker, Motorradfahrer und Holzmenschen, mit dem sich eine gemeinsame Zukunft abzeichnete.

    Doch mitten im Renovieren der ersten gemeinsamen Wohnung stirbt Joseph plötzlich und unerwartet.

    Was folgt, ist nicht nur Abschied, sondern die lange und oft unterschätzte Arbeit der Trauer.

    Barbara erzählt von:

    • Liebe ohne Trauschein

    • dem plötzlichen Verlust eines Partners
    • Abschied und Trauerarbeit
    • Ritualen, Feuer, Trommel und Natur
    • Freundschaft als Halt in dunklen Zeiten
    • dem Winter nach dem Tod
    • der Erfahrung, als „Witwe ohne Trauschein“ keinen offiziellen Platz zu haben – und dennoch tief verbunden zu bleiben
    • und von der Frage, die alles verändert hat:

    „Was ist durch den Tod von Joseph möglich geworden?“

    Die Antwort, die sie am Feuer fand, begleitet diese Episode:

    „Durch den Tod von Joseph ist noch mehr Liebe möglich geworden.“

    Eine Folge über Liebe über den Tod hinaus, über Verletzlichkeit, Frieden und die Kraft, weiterzuleben, ohne das Vergangene zu verraten.

    16 min

About Schnittstellen des Lebens - mit Barbara Messer

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In diesem Podcast dreht sich alles um Persönlichkeitsentwicklung, Reflexion und die Kraft der eigenen Gedanken. Es ist eine Einladung zum Denken, Fühlen und Wachsen – ein Raum für ehrliche Selbstbetrachtung, inspiriert durch Geschichten, Erfahrungen und tiefgehende Gespräche.