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  • Second Unit #23 – JCVD

    Diese Woche gibt es mit JCVD (Amazon-Link*) mal wieder einen waschechten Geheimtipp, nicht nur für Van-Damme- oder Action-Fans. Der gealterte Star zeigt sich ungewohnt ernst und zerbrechlich.

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    Dieses Mal probieren wir wieder einen Energy Drink, mit „Wild Dragon“ einen Vertreter aus Österreich, der zu Recht mit Geschmacks-Auszeichnungen versehen wurde. Der bisher beste (normale) Energy-Drink, den wir ausprobiert haben.

    EDIT: Mea culpa. Wir haben ganz vergessen auf die Abstimmung zum Hörer-Vorschlag einzugehen. Zur Auswahl stehen Beverly Hills Cop 1, Ghost Dog: Way of the Samurai und Very Bad Things. Hier geht es zur Abstimmung!

    Natürlich gehen wir zu Beginn auch kurz auf unseren Kenntnis-Stand von Van Dammes Filme ein. Tamino kennt mit Universal Solider, Street Fighter und Legionnaire mal wieder mehr als ich. Dafür meine ich mich zu erinnern, vor Jahrtausenden mal Double Impact gesehen zu haben. Und wir spoilern natürlich wieder den gesamten Film, besonders kleinere Twists und das Ende. Ihr seid also gewarnt.

    Im Gegensatz zu diesen eher trashigen Action-Filmen liefert Van Damme aber in JCVD eine wirklich starke Leistung ab. Er trägt den gesamten Film souverän auf den eigenen Schultern und scheut sich auch nicht vor ruhigen, zerbrechlichen Momenten wie diesem Monolog. Wirklich großartig!

    Darüber hinaus diskutieren wir über Zeitsprünge als Stilmittel, Filme über gealterte und gefallene Stars sowie das Thema Filme in Filmen. JCVD thematisiert ja den gefallenen Star Van Damme, wir erwähnen aber auch Filme wie Unforgiven, The Expendables oder Schwarzeneggers neuer Film The Last Stand, in dem die Helden mehr oder weniger aus dem Ruhestand an die Film-Front gerufen werden. Beim Thema Film im Film tut sich bei uns aber eine recht große Bildungslücke auf. Mir fallen dazu nur TV-Serien von Aaron Sorkin ein, namentlich Sports Night, Studio 60 on the Sunset Strip und neuerdings The Newsroom. Deshalb hoffen wir auf euere Hilfe.

    Frage der Woche:

    Wir probieren diese Woche mal wieder etwas Neues aus. Wir möchten mit euch in den Kommentaren nicht nur über den Film diskutieren, sondern auch eine etwas allgemeinere Frage zu Filmen. Deshalb stellen wir ab jetzt jede Woche eine Frage an euch, liebes Publikum, und hoffen auf eine ergiebige Diskussion. Diese Woche möchten wir von euch wissen, ob ihr Filme kennt, in denen andere Filme das Setting für die eigentliche Geschichte bilden. Filme also, in denen es um das Filmemachen geht, ohne dabei nur ein Making-Of zu sein. Die oben erwähnten TV-Serien also in Film-Form. Meint ihr, dass das Thema überhaupt Potenzial hat, oder interessiert euch so ein Blick hinter die Kulissen gar nicht? Kennt ihr vielleicht noch mehr Filme mit gealterten Charakteren bzw. Schauspielern, die sich mit ihrem Film-Erbe beschäftigen? Haut in die Tasten und lasst es uns wissen!

    Auf nächste Woche freue ich mich persönlich ganz besonders. Endlich, endlich ist es soweit: Wir widmen uns The Avengers (Amazon-Link*). Im Frühjahr wollten wir ihn ja schon im Kino sehen, störten uns aber an dem 3D-Zwang hier in Kiel. Stattdessen haben wir uns damals mit Captain America auseinandergesetzt. Zur Vorbereitung auf den Blu-Ray-Start werde ich mir in den nächsten Tagen noch einmal alle Filme aus dem Marvel-Cinematic-Universe anschauen. Für ein Special hier wird es zwar nicht reichen, dafür werde ich meine Gedanken zu den Filmen ein wenig auf Twitter auskippen. Auf Facebook gibt es passenderweise ab morgen jeden Abend einen Trailer zu den Filmen.

     

    [Teaser-Bild: „It’s so stupid to kill people“ by Lachlan Hardy is licensed under CC BY 2.0]

    *Amazon-Partner-Links: Über diese Links gekaufte Artikel werfen einen kleinen Obolus für uns ab. Für euch ändert sich nichts, schon gar nicht der Kaufpreis. Wir bedanken uns im Namen unserer Kaffee-Kasse.

    1 hr 7 min
  • Second Unit #22 – Trainspotting (#Filmvorschlag)

    Diese Woche habt ihr unser Programm bestimmt. Trainspotting (Amazon-Link*) wurde von euch vorgeschlagen und wir beugen uns eurem Wunsch.

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    Das Prozedere sollte ja mittlerweile bekannt sein, also nur eine kurze Zusammenfassung: Ihr schlagt uns Filme vor, wir suchen 3 davon aus und geben die Titel wieder an euch zur Abstimmung. Der Gewinner wird dann in der letzten Sendung des Monats von uns geguckt und diskutiert. So effektiv und einfach kann Demokratie sein!

    Ganz wichtig: Mit dieser Sendung ist die Vorschlagsrunde wieder eröffnet! Schreibt uns in den Kommentaren, welchen Film wir in Episode #26 besprechen sollen!

    Es fiel uns nicht leicht, ein passendes Getränk zu dem Film zu finden. Glücklicherweise ist mir aber eingefallen, dass der Film aus Schottland kommt, somit war der Griff zu einem Whisky naheliegend. Mit dem Red Label von Johnnie Walker haben wir zur Abwechslung also mal einen Scotch ausprobiert.

    Trainspotting dürfte vor allem der große Durchbruch sowohl für Ewan McGregor in der Hauptrolle, aber auch Danny Boyle als Regisseur gewesen sein. Eine kleine Anekdote zum Filmtitel: Sowohl das Beobachten von Zügen, als auch der Heroin-Konsum sind für den Autor der Buchvorlage gleichermaßen sinnlose Beschäftigungen. Und natürlich erwähnen wir auch die beiden ikonischen Szenen des Filmes: Gleich zu Beginn die schlimmste Toilette Schottlands und im späteren Teil das gruselige Baby an der Zimmerdecke. Wir spoilern also.

    Natürlich kommen wir auch in der Diskussion auf das „Genre“ des Drogenfilms zu sprechen, Tamino erwähnt dazu auch Requiem for a Dream (der natürlich nicht mit Christian Bale ist!) und Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Wir beschäftigen uns vor allem mit dem Paradoxon, dass solche Filme ja eigentlich kein wirkliches „Viewing Pleasure“ haben. Ähnlich wie bei Filmen wie Schindler’s List möchten wir uns zwar mit der Thematik auseinandersetzen, aber irgendwie auch lieber nicht. Zu diesem Paradox fallen mir auch unsympathische Charaktere wie Doctor House und Sherlock Holmes aus der BBC-Serie ein, die aber trotzdem eine gewisse Anziehungskraft besitzen.

    Nächste Woche gucken wir JCVD (Amazon-Link*), der vielleicht auch für Freunde der Expandables interessant sein könnte.

     

    [Teaser-Bild: „You Make Me“ by Sarah Durham is licensed under CC BY 2.0]

    *Amazon-Partner-Links: Über diese Links gekaufte Artikel werfen einen kleinen Obolus für uns ab. Für euch ändert sich nichts, schon gar nicht der Kaufpreis. Wir bedanken uns im Namen unserer Kaffee-Kasse.

    1 hr 4 min
  • Second Unit #21 – Total Recall [2012]

    Wir waren nie weg, sind aber doch zurück! Für uns gab es eine kleine Sommerpause, von der ihr glücklicherweise gar nichts mitbekommen habt. Dafür gibt es diese Woche mit dem Remake zu Total Recall (Amazon-Link*) mehr oder weniger business as usual.

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    Doch zu Beginn der Sendung sprechen wir zwei kleine Danksagungen aus: Wir sind im iPad Magazin vom Stromstock als Podcast-Empfehlung erwähnt und der Kollege Zombiebunker hat uns geflattrt. Vielen Dank dafür!

    Außerdem greifen wir noch die Diskussion zu Prometheus auf, den wir ja vor zwei Wochen im Kino gesehen haben. Mittlerweile sind einige andere Meinungen dazu eingetroffen (Red Letter Media + 5 Minuten Spoiler-Fragen, die Fünf Filmfreunde, ben_ und bullion), zu denen wir kurz Stellung beziehen und das Kapitel somit abschließen.

    Als Verköstigung gibt es ebenfalls ein Remake, mit Coke Zero verkauft Coca Cola ja mehr oder weniger alten Wein in neuen Schläuchen. Oder in diesem Fall alte Cola in neuen Dosen.

    Natürlich vergleichen wir das Remake mit dem Original von 1990. Dort spielt Arnold Schwarzenegger die Hauptrolle und Regie führt Paul Verhoeven. Dabei erwähnen wir diese wunderschöne Szene mit Arnie und können uns natürlich auch den Vergleich zu Raw Deal nicht verkneifen. Total Recall basiert in beiden Fassungen auf einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick. Dicks Geschichten haben Hollywood schon so manche Perle beschert, unter anderem Minority Report und Blade Runner. Natürlich spoilern wir auch die beiden Filmversionen, zumal sich das Remake auch nur im Detail vom Original unterscheidet.

    Total Recall versammelt ein paar Namen unter sich, ohne dabei die Talente der Teilnehmer auszuschöpfen. Mit dabei sind Colin Farrell, Jessica Biel, Kate Beckinsale und Bryan Cranston. Dabei haben wir besonders Probleme mit den Damen, die nicht mehr mit ihren Rollen machen (dürfen), als hübsch auszusehen bzw. nur in dieser Funktion glaubwürdig bleiben. Das erinnert uns an Filme wie Hanna oder Drive. Bei letzterem glücklicherweise nur, weil Ryan Gosling mehr macht, als nur gut auszusehen. Im Zuge dessen erwähne ich noch Point Break, ohne mich an den Filmtitel erinnern zu können.

    Insgesamt lassen wir in der Sendung unserem Frust freien Lauf. Dabei schimpfen wir auf das seelenlose Multiplex-Kino, in dem wir den Film sehen mussten, auf seelenlose Hollywood-Remakes und auf seelenlose Drehbücher. Wenn ihr aber was zu schimpfen oder loben über uns habt, dann macht das doch am besten drüben bei iTunes und verhelft uns so zu einem größeren Bekanntheitsgrad.

    Das Programm für nächste Woche wurde ja von euch vorgeschlagen und abgestimmt: Trainspotting (Amazon-Link*) ist es geworden und wir freuen uns drauf!

     

    [Teaser-Bild: „Bonnie“ by Aviva West is licensed under CC BY-SA 2.0]

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    1 hr 17 min
  • Second Unit #20 – Sindbad – Herr der sieben Meere

    Diese Woche ist meine Urlaubswoche, weshalb wir die Sendung schon vor der letzten Episode aufgezeichnet haben. Sinbad of the Seven Seas (Amazon-Link*) passt perfekt in eine locker-leichte Urlaubsstimmung, weil der Film eine Perle des 80er Trash-Kinos ist.

    [YouTube Direktlink]

    Wie versprochen ist heute auch die Auswertung der Umfrage zum Hörervorschlag fällig. Da wir die Sendung vor der Umfrage aufgezeichnet haben, gehen wir nicht auf das Ergebnis ein, sondern liefern es hier nach: Der Gewinner ist: Trainspotting! Zuletzt gab es ein Kopf-An-Kopf-Rennen, doch 51,61% von euch haben sich für den Film entschieden. Also steht das Programm für Episode #22 fest.

    Als Verköstigung hat Tamino einen Apfelkorn von Berentzen mitgebracht. Das Getränk ist wie der Film ein kleines Guilty Pleasure für ihn.

    Doch kommen wir zum eigentlichen Thema. In der Hauptrolle spielt Lou Ferrigno, der vielleicht durch die uralte Incredible Hulk TV-Serie oder seine Gastrolle in King of Queens bekannt sein könnte. Sinbad of the Seven Seas lebt einfach von ihm und seinen Muskeln. Das wird im Trailer und besonders in dieser Szene deutlich.

    Wir vergleichen den Film deshalb mit anderen (Trash-)Perlen jener Zeit. Unter anderem mit Raw Deal, Bill & Ted’s Excellent Adventure und Battlefield Earth, aber auch mit neueren Filmen wie Tucker and Dale vs. Evil, Planet Terror und Lesbian Vampire Killers (auf den Film-Titel kam ich während der Aufzeichnung nicht). Natürlich versuchen wir auch insgesamt das Trash-Genre zu beschreiben und zu verstehen.

    Nächste Woche gehen wir wieder ins Kino und schauen uns das Remake zu Total Recall (Amazon-Link*) an. Bis dahin könnt ihr uns behilflich sein und eine (ehrliche) Meinung zum Podcast bei iTunes hinterlassen. Damit werden neue Hörerinnen und Hörer auf uns aufmerksam und wir bleiben motiviert.

     

    [Teaser-Bild: „Ferrigno“ by Bryan Horowitz is licensed under CC BY-SA 2.0]

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    1 hr 5 min
  • Second Unit #19 – Prometheus – Dunkle Zeichen

    Ridley Scott kehrt nach über 30 Jahren in das Alien-Universum zurück und wir kommen mit. Diese Woche waren wir (mal wieder) im Kino und haben uns das Irgendwie-Aber-Doch-Nicht-Prequel zur SciFi-Serie angeschaut.

    [YouTube Direktlink]

    Doch zunächst gibt es ein paar Ankündigungen abzuarbeiten; in der Sendung und auch hier im Artikel. Wir brauchen nämlich eure Meinung zu der Frage, welchen Film wir in drei Wochen thematisieren sollen. Zu Auswahl stehen Lady Vengeance, Strange Days und Trainspotting. Hier drüben könnt ihr (auch ohne Anmeldung) abstimmen. Also hin da!

    Außerdem wurde in den letzten Tagen fleißig über den Begriff „Kultfilm“ in den Kommentaren zur letzten regulären Sendung diskutiert. Wir verweisen darüber hinaus auf unsere Präsenz bei Bitlove. Auf der Plattform könnt ihr unsere Sendungen auch verfolgen und diese per Torrent herunterladen. Das schont unseren kleinen Server.

    Ein großes Highlight war diese Woche eine Hörer-Einsendung. Wir haben ein ganzes Paket voller Filme zugeschickt bekommen, für die wir uns ganz herzlich bedanken!

    Doch kommen wir zum eigentlichen Thema. In Anlehnung an unser Alien-Special trinken wir diese Woche Cherry-Coke, die eigentlich als Metapher für den Film gedacht war. Leider stellt er sich aber nicht als Kirschen-Krönung eines Klassikers heraus.

    Weil Prometheus gerade erst angelaufen ist, teilen wir die Diskussion in zweit Abschnitte. Im ersten Teil geht es ganz allgemein um den Film und die Darsteller. Da sind – neben Ridley Scott als Regisseur– die Hauptdarsteller Guy Pearce, Noomi Rapace, Michael Fassbender, und Charlize Theron zu nennen, aber auch der Drehbuchator Damon Lindelof. Letzterer ist für seine Arbeit an der TV-Serie Lost berühmt-berüchtigt.

    Ab dem Zeitpunkt 36:35 beginnt dann der Spoiler-Part, bei dem wir ganz konkret auf den Inhalt, Plot und Charaktere eingehen. Wir diskutieren die Probleme des Filmes (die es leider mehr als genug gibt), aber auch die allgemeine Prequel-Problematik, die Verortung des Filmes in der gesamten Alien-Reihe und beschäftigen uns mit den offenen Fragen und mangelhaften Antworten.

    Nächste Woche gibt es Sindbad of the Seven Seas (Amazon-Link*) mit Lou Ferrigno in der Hauptrolle. Den Podcast haben wir aus urlaubstechnischen Gründen schon vor Prometheus geguckt und aufgenommen. Freut euch drauf, die Sendung hat uns großen Spaß gemacht!

     

    [Teaser-Bild: „Prometheus“ byKevin Dooley is licensed under CC BY 2.0]

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    1 hr 21 min
  • Second Unit Special #06 – Alien

    Im All hört uns niemand schreien, aber wir wagen uns trotzdem an diesen schaurigen Klassiker! Schließlich läuft Prometheus bald in den Kinos und spielt ebenfalls in der Alien-Welt (Amazon-Link*). Deshalb frischen wir unsere Erinnerungen an Ridley Scotts Meisterwerk auf, der bei weitem keine Enttäuschung wie Alien 3 darstellt.

    [YouTube Direktlink]

    Passend zu einem Klassiker-Film trinken wir auch ein Klassiker-Getränk. Die gute, alte, supersüße Coca Cola. Stilvoll aus der Glasflasche natürlich!

    Zu Beginn gehen wir kurz auf die Besetzung ein, konkret Sigourney Weaver als Ripley, Ian Holm als Ash und John Hurt als Kane. Natürlich muss Ridley Scott als Regisseur erwähnt werden, aber auch die großartigen Designs von H. G. Giger sind zu nennen. Leider fallen uns keine so richtigen Vertreter des Space-Horrors neben Alien ein, außer vielleicht Event Horizon und Pitch Black. Schade eigentlich, weil wir diese Art von Sci-Fi doch sehr schätzen.

    Im Zuge der Verbindungen zu Prometheus spekulieren wir ein bisschen und überlegen, wie ein Prequel in unseren Augen funktionieren könnte. Wir wollen nämlich keine komplett durchdeklinierten Antworten und Vorgeschichten, sondern eher lose Erzählungen, die in derselben Welt wie das Original spielen. Vielleicht haben wir ja Glück und bekommen genau das mit Prometheus zu sehen.

    Und weil wir so gerne herumschimpfen, driften wir gegen Ende komplett in eine Grumpy-Old-Man-Diskussion zum Status Quo des Sci-Fi-Kinos ab. Tamino äußert dabei seine Vorliebe für dystopische Weltraumgeschichten, während ich eher in das Lager der optimistischen Zukunftsvisionen einzuordnen bin. Dabei erwähnen wir natürlich Star Wars und Star Trek, aber auch Moon, 2001: A Space Odyssey und Avatar. Wir vermissen aber beide den handgemachten Ansatz der alten Sci-Fi-Filme, besonders der Einsatz von Modellen statt Bluescreens. Tamino erwähnt dabei ein kleines Making-Of-Video zu Lord of the Rings, das diesen praktischen Ansatz perfekt einfängt.

    [Teaser-Bild: „Mouth of Alien Queen“ by Ewen Roberts is licensed under CC BY 2.0]

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    1 hr 8 min
  • Second Unit #18 – The Big Lebowski

    Diese Woche widmen wir uns einem modernen Klassiker: The Big Lebowski (Amazon-Link*) steht auf dem Programm. Der Film gibt uns außerdem einen guten Anlass, über den Begriff des Kultfilms zu diskutieren.

    [YouTube Direktlink]

    But first things first: Wir wurden von ben_ großzügig mit DVDs von unserer Amazon-Wunschliste versorgt. Dafür ein dickes Dankeschön! Außerdem gehen wir ein wenig auf das Feedback zu The Dark Knight Rises ein. Dazu haben wir uns letzte Woche mit den Reviews von Spill, den Fünf Filmfreunden, Half in the Bag und dem /Filmcast auseinandergesetzt. Das beste Fazit hat aber Dan Trachtenberg von der Totally Rad Show getweetet.

    Wir verköstigen die Sendung natürlich mit einem selbst gemixten White Russian. Der hat für uns Neulinge sogar erstaunlich gut geklappt und geschmeckt.

    The Big Lebowski überzeugt vor allem mit seiner Besetzung: Jeff Bridges als der Dude, John Goodman als Walter, Steve Buscemi als Donny und Pilip Seymour Hoffmann in einer Nebenrolle, um nur einige bekannte Namen zu nennen. Und natürlich sprechen wir über Coen Brothers, von denen Tamino mal wieder viel mehr Filme kennt als ich. Die beiden Brüder haben sogar zugegeben, dass es den Dude tatsächlich gibt. Mehr oder weniger zumindest. Ich kenne neben The Big Lebowski bisher nur Burn After Reading, der mich aber nicht sonderlich begeistern konnte.

    Im letzten Teil der Sendung diskutieren wir über den Begriff ‚Kultfilm‘, irgendwann muss sich das Philosophie-Studium ja mal bemerkbar machen. Im Zuge dessen fallen einige Filmtitel, unter anderem The Boondock Saints (der nicht mehr indiziert ist), Star Wars, Donnie Darko, The Rocky Horror Picture Show, die Feuerzangenbowle und Drive.

    Nächste Woche gehen wir wieder ins Kino und gucken Prometheus (Amazon-Link*). Für das Ende des Monats haben wir außerdem ein kleines Experiment mit euch vor: Schickt uns eure Filmvorschläge! Egal ob hier in den Kommentaren oder über Twitter bzw. Facebook. Perfekt wäre natürlich gleich eine Kombination aus Getränk und Film. Einzige Voraussetzungen: Wir müssen (legal) an den Film herankommen und ihn selber nicht erst vor kurzem gesehen haben. Also her mit euren Lieblingsfilmen!

     

    [Teaser-Bild: „Obviously,“ by elvissa is licensed under CC BY 2.0]

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    1 hr 5 min
  • Second Unit #17 – The Dark Knight Rises

    Die Batman-Trilogie von Christoper Nolan kommt zu einem Ende. Mit The Dark Knight Rises (Amazon-Link*) verabschiedet sich der dunkle Ritter von der großen Leinwand. Zumindest vorerst.

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    Wie jede Woche beginnen wir die Diskussion aber mit der Vorstellung eines Getränks, das mehr oder weniger zum Film passt. Dieses Mal haben wir uns für Jim Beam Lime Splash entschieden. In der ersten Sendung zu Iron Sky hatten wir noch die Cola-Whiskey-Variante ausprobiert.

    Es sollte keine große Überraschung sein, aber für’s Protokoll: Wir spoilern in dieser Sendung den gesamten Film. Den Anfang, das Ende, die Charaktere, einfach alles!

    Mit den Neuzugängen in der Besetzung halten wir uns aber nur recht kurz auf. Anne Hathaway als Selina Kyle, Joseph Gordon-Levitt als John Blake und Tom Hardy als Bane sind alle drei eine große Bereicherung für den Cast und in Verbindung mit Marion Cotillard quasi die halbe Besetzung aus Inception.

    Besonders Bane steht als großer Gegenspieler im Rampenlicht des Filmes. Bekannt geworden ist er aus der Knightfall-Saga in den Comics und besonders wahnwitzig auf der Leinwand durch seine Maske inszeniert. Tom Hardy schafft es trotzdem mit seiner Ausstrahlung und seinen Augen angsteinflößend zu wirken, aber die Frage bleibt, warum Nolan ihm das halbe Gesicht verdeckt hat. Ähnlich wie bei Kingdom of Heaven und V for Vendetta, in denen bekannte Darsteller komplett hinter Masken spielen. Kleine Randnotiz: Anscheinend haben mich meine Augen getrübt und Ian Holm ist doch nicht der US-Präsident in The Dark Knight Rises gewesen.

    Wir beenden die Diskussion mit einer Bewertung der gesamten Trilogie. Schafft Nolan einen würdigen Abschluss? Oder scheitert er an seinen selbstgesteckten Zielen? Ganz besonders schön gefällt mir dabei Taminos Interpretation der letzten Film-Momente, auf die ich selbst gar nicht gekommen wäre. Nolan lässt genug Interpretationsspielraum, der wie auch bei Inception Zündstoff für so manche Diskussion im Freundeskreis sein könnte.

    Nächste Woche widmen wir uns The Big Lebowski (Amazon-Link*), natürlich stilecht mit White Russian.

    Ihr könnt unsere Sendung übrigens nicht nur komfortabel und kostenlos bei iTunes abonnieren, sondern auch bewerten. Wir freuen uns über jede einzelne Stimme.

     

    [Teaser-Bild: „random: Batman“ by semihundido is licensed under CC BY 2.0]

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    1 hr 14 min
  • Second Unit Special #05 – The Dark Knight

    „Some men just want to watch the world burn.“ So oder so ähnlich lautet das Motto zu The Dark Knight (Amazon-Link*), dem wir uns in diesem Special widmen.

    [YouTube Direktlink]

    Dazu verköstigen wir uns in der Diskussion passenderweise mit einem Whiskey. Wir trinken feinen Bourbon aus dem Hause Jim Beam. Den hatten wir zum Startschuss ja schon in Dosenform mit Cola gemixt, in dieser Ausgabe trinken wir ihn aber pur und teilweise auf Eis.

    Unser erster Themenschwerpunkt in der Diskussion ist die phänomenale Besetzung. Gary Oldman, den Tamino noch aus The Fifth Element, True Romance und Léon kennt. Mir ist er besonders durch The Book of Eli im Gedächtnis geblieben. Morgan Freeman kennt man entweder als amerikanischen Präsidenten in fast jedem größeren Blockbuster oder auch als Gott in Bruce Almighty. Beide Rollen sind perfekt mit ihm besetzt. Den grandiosen Heath Ledger hätte man diese Rolle besonders nach A Knight’s Tale zunächst ja gar nicht zugetraut. Gerade in der Verhör-Szene lässt er seine Klasse erkennen.

    Wir verweisen in der Diskussion auch auf Spider-Man 3, der ja ein ähnliches Aufgebot an Gegenspielern hatte, aber im Gegensatz zu The Dark Knight inhaltlich völlig auseinanderfällt. Außerdem verweisen wir natürlich auf Heat, bei dem wir damals schon Parallelen zum vorliegenden Film feststellen mussten.

    Weiterhin diskutieren wir die verschiedenen Ansätze von Tim Burton und Christoper Nolan. Im Zuge dessen übt Tamino ein wenig Kritik, unter anderem an der etwas lächerlichen Batman-Stimme. Außerdem erwähnen wir kurz die anderen Comic-Verfilmungen, die sich auf einer Meta-Ebene mit kostümierten Helden beschäftigen. Namentlich Watchmen, Kick-Ass und Super.

    Zum Abschluss spekulieren wir munter, wie „The Dark Knight Rises“ die Trilogie wohl beenden könnte und was danach mit DC-Comic-Helden auf der großen Leinwand passieren wird. Dazu vergleichen wir die Möglichkeiten einer Justice-Leage-Verfilmung mit dem Marvel Cinematic Universe und seinem riesigen Einspielergebnis. Dabei verweise ich in meiner großen, großen Nerd-Liebe auf Superman und die beiden Man-Of-Steel-Teaser, die zumindest bei mir für Gänsehaut sorgen.

    [Teaser-Bild: „The Joker“ by johnantoni is licensed under CC BY-SA 2.0]

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    1 hr 14 min
  • Second Unit Special #04 – Batmans Rückkehr

    Wir eröffnen die Vorbereitungen zu The Dark Knight Rises (Amazon-Link*) mit dem zweiten Teil der Tim-Burton-Batman-Verfilmungen. Tamino freut es ganz besonders, schließlich ist Batman Returns (Amazon-Links*) sein Lieblings-Batman-Film.

    [YouTube Direkttrailer]

    Als Verköstigung trinken wir Karamell-Baileys, der als süßer Whiskey ziemlich perfekt die Stimmung des Filmes einfägt.

    In der Diskussion konzentrieren wir uns natürlich stark auf den Burton-Ansatz und seine Unterschiede zu den späteren Nolan-Filmen. Da fällt zum Beispiel der Soundtrack mit seinen Themes auf, die es so bei Hans Zimmers Vertonungen nicht gibt. Wir versuchen auch ein wenig auf die späteren beiden Filme einzugehen und verwechseln dabei munter die Reihenfolge der Titel. Zum Klarstellen: Batman Forver ist der dritte Teil, Batman & Robin der vierte.

    Doch es gibt auch einige Kritikpunkte. Mir hat Catwoman zum Beispiel nicht gefallen, auch wenn sie wohl immer noch besser als die Version mit Halle Berry sein wird. Tamino spielt außerdem mit seiner „Giant Spider“-Bemerkung auf dieses Video mit Kevin Smith an, das tief in die Hollywood-Abgründe blicken lässt.

    Zum Schluss erwähne ich noch ein paar Comics, namentlich Watchmen, Batman: Year One und The Dark Knight Returns. Alle drei sind klare Empfehlungen!

    [Teaser-Bild: „batman“ by Bruce Fingerhood is licensed under CC BY 2.0]

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    1 hr 2 min

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