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Während in Sölden die internationale Ski-Elite in die neue Weltcup-Saison startet, richtet sich der Blick wieder auf Österreichs Bergdestinationen. Während auf dem Rettenbachgletscher um die ersten Weltcuppunkte gekämpft wird, beschäftigen wir uns mit einer anderen spannenden Frage: Welche alpinen Destinationen sind eigentlich wirtschaftlich besonders stark aufgestellt – und warum?
Shownotes/Links:
Alle Jahre wieder, pünktlich zum Start der Wintersaison, beginnt in Österreich dieselbe Diskussion: Die Skipasspreise steigen, Tageskarten kosten mittlerweile mehr als 80 Euro und die Schlagzeilen überschlagen sich. Auch heuer ist es wieder so weit. Doch ist Skifahren tatsächlich so außergewöhnlich teuer, wie es die öffentliche Debatte vermuten lässt? Oder vergleichen wir seit Jahren die falschen Zahlen miteinander?
Shownotes/Links:
Stammgäste, Wunschgäste und Zukunftsgäste: Warum die richtige Zielgruppenstrategie über den wirtschaftlichen Erfolg eines Hotels entscheidet.
Volle Zimmer bedeuten nicht automatisch wirtschaftlichen Erfolg. Denn nicht jeder Gast trägt gleichermaßen zum Betriebsergebnis bei. Während Stammgäste für Stabilität sorgen, können neue Zielgruppen zusätzliche Ertragspotenziale eröffnen. Und wer heute Millionen in sein Hotel investiert, sollte auch wissen, welche Gäste er in zehn Jahren ansprechen möchte.
In dieser Folge von Smart Hotel Key beschäftigt sich Marco Riederer mit der Frage, warum Zielgruppenkenntnis weit mehr als eine Marketingaufgabe ist. Im Mittelpunkt stehen drei Perspektiven: Stammgäste, Wunschgäste und Zukunftsgäste. Warum können ausgerechnet treue Stammgäste notwendige Veränderungen bremsen? Weshalb investieren Hotels häufig in Angebote, ohne die tatsächlichen Bedürfnisse ihrer Wunschgäste zu kennen? Und wie lassen sich zukünftige Gästebedürfnisse schon heute bei strategischen Entscheidungen berücksichtigen?
Dabei geht es vor allem um die wirtschaftlichen Auswirkungen einer klaren Zielgruppenstrategie. Von Preisbereitschaft und Buchungsverhalten über Zusatzumsätze und Kostenstrukturen bis hin zu Positionierung und Investitionsentscheidungen. Auch die Rolle von Gästedaten und Künstlicher Intelligenz wird beleuchtet: Wie gut kennen Hotels ihre Gäste tatsächlich und welche Potenziale bleiben bislang ungenutzt?
Die zentrale Botschaft: Erfolgreiche Hotels müssen nicht möglichst viele unterschiedliche Gäste ansprechen, sondern jene gewinnen, die zum eigenen Geschäftsmodell passen. Denn eine klare Positionierung bedeutet manchmal auch, bewusst auf bestimmte Gäste zu verzichten.
Weiterführende Informationen:
Vor kurzem durfte ich in meiner Rolle als Präsident des Travel Industry Club Tourismus Austria durch die Travel Start-up Night Wien 2026 führen. Gemeinsam mit dem Travel Industry Club Deutschland und dem VIR haben wir fünf junge Unternehmen ins Innovation Lab der ÖBB am Wiener Hauptbahnhof geholt. Gerade weil die fünf Start-ups so unterschiedlich waren, fand ich den Abend besonders spannend.
Shownotes/Links:
Der Fachkräftemangel gehört seit Jahren zu den meistdiskutierten Themen in der Hotellerie. Wir sprechen über Mitarbeiterunterkünfte, neue Arbeitszeitmodelle, Employer Branding, Recruiting im Ausland und darüber, wie wir Menschen aus Drittstaaten schneller in unsere Betriebe bekommen. Was mich dabei zunehmend beschäftigt: Wir diskutieren sehr intensiv darüber, woher zusätzliche Arbeitskräfte kommen sollen. Deutlich weniger sprechen wir darüber, was passiert, wenn sie da sind.
Shownotes/Links:
Stell dir vor, ein potenzieller Gast plant ein verlängertes Wochenende und fragt ChatGPT: „Ich suche ein ruhiges Wellnesshotel in Österreich, maximal drei Stunden von Wien entfernt, mit sehr guter Küche, nicht zu groß und idealerweise familiengeführt. Was kannst du mir empfehlen?“ Noch vor wenigen Jahren hätte dieser Gast wahrscheinlich bei Google gesucht, mehrere Websites geöffnet, Bewertungen gelesen, Angebote verglichen und sich Schritt für Schritt selbst eine Auswahl zusammengestellt. Heute übernimmt zunehmend die künstliche Intelligenz einen Teil dieser Vorauswahl. Statt zehn Links bekommt der Gast drei, vier oder fünf konkrete Empfehlungen – oftmals bereits inklusive einer kurzen Begründung, warum genau diese Hotels zu seinen Wünschen passen könnten.
Shownotes/Links:
Das KI-Update zu den wichtigsten Themen der vergangenen Smart-Hotel-Key-Folgen. Gemeinsam mit Tina Brandstetter und Elfriede Krempl blickt Marco Riederer auf aktuelle Entwicklungen in der Hotellerie und zeigt auf, wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung ganz konkret dabei unterstützen können, Prozesse effizienter zu gestalten, Kosten zu senken und die Wirtschaftlichkeit von Hotelbetrieben zu verbessern.
In der zweiten Ausgabe von „Ertrag trifft KI“ geht es um die wirtschaftliche Seite des Ganzjahrestourismus. Ausgangspunkt ist die Frage, ob sich längere Öffnungszeiten und zusätzliche Saisonzeiten für Hotels tatsächlich rechnen – und was am Ende nach Abschreibungen, Zinsen und weiteren Kosten wirklich übrig bleibt.
Gemeinsam mit Elfriede Krempl und Tina Brandstetter blickt Marco Riederer deshalb tiefer in die Ergebnisrechnung unterschiedlicher Hotelkategorien. Während ein gut positionierter Vier-Sterne-Superior-Betrieb auch bei hoher Investitionsintensität attraktive Ergebnisse erzielen kann, zeigt sich vor allem im unteren Quartil der Vier-Sterne-Hotellerie ein deutlich schwierigeres Bild. Ein operativ zunächst noch akzeptabel wirkender GOP kann nach Zinsen, Abschreibungen, Pachten und weiteren Aufwendungen rasch zu wenig sein, um einen Betrieb langfristig wirtschaftlich abzusichern.
Spannend ist dabei auch der Blick auf die Drei-Sterne-Hotellerie: Eine geringere Komplexität, schlankere Strukturen und weniger kostenintensive Leistungsversprechen können wirtschaftlich durchaus von Vorteil sein. Die zentrale Erkenntnis lautet daher: Mehr Sterne, mehr Ausstattung und mehr Service führen nicht automatisch zu mehr Ertrag. Entscheidend ist, ob Produkt, Kostenstruktur, Preis und Nachfrage zusammenpassen.
Genau hier kommt Künstliche Intelligenz ins Spiel. An zwei konkreten Praxisbeispielen zeigen Tina Brandstetter und Elfriede Krempl, wie KI bereits heute Prozesse effizienter machen kann. Bei der Mitarbeiterbedarfs- und Dienstplanung konnten in einem Hotel rund zwölf Arbeitsstunden pro Woche eingespart werden. Ein zweites Beispiel betrifft das Onboarding neuer Mitarbeiter: Mithilfe einer individuell aufgebauten KI-gestützten Lernanwendung konnte der Einschulungsaufwand deutlich reduziert werden.
Die entscheidende Frage bleibt jedoch auch hier: Was passiert mit der eingesparten Zeit? Erst wenn frei werdende Kapazitäten genutzt werden, um tatsächlich Kosten zu reduzieren, Prozesse anders zu organisieren oder zusätzlichen Umsatz zu erzielen, wird aus einer Zeitersparnis auch ein wirtschaftlicher Effekt. Damit wird KI letztlich nicht nur zur Technologie-, sondern auch zur Führungsfrage.
Die wichtigsten Erkenntnisse dieser Folge:
Wichtige Links:
In der Gastronomie wird viel über Umsatz gesprochen. Wie viele Gäste waren da? Wie hoch war der Tagesumsatz? Welche Gerichte wurden am häufigsten verkauft? Doch die entscheidende Frage liegt eine Ebene tiefer: Was bleibt davon tatsächlich übrig? Ein volles Restaurant, ein Bestseller auf der Speisekarte oder ein steigender Umsatz sagen für sich genommen noch wenig darüber aus, wie profitabel ein Betrieb wirklich arbeitet.
Shownotes/Links:
Volle Zimmer, gute Nachfrage, steigende Umsätze… und trotzdem bleibt am Ende zu wenig Geld übrig. In der aktuellen Podcast-Folge behandeln wir, warum eine hohe Auslastung noch lange kein Beweis für einen wirtschaftlich gesunden Hotelbetrieb ist.
Shownotes/Links:
Wenn wir uns die österreichische Ferienhotellerie ansehen, haben wir vielerorts nicht zu wenig Qualität. Eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Das Qualitätsniveau ist grundsätzlich eher hoch. Viele Betriebe haben zudem in den vergangenen Jahren massiv investiert und ihr Angebot laufend erweitert. Zimmer wurden größer und hochwertiger, Wellnessbereiche umfangreicher, die Kulinarik anspruchsvoller und das Freizeitangebot vielfältiger. Und genau darin liegt ein Problem: Wenn alle gut sind, reicht „gut“ nicht mehr zur Differenzierung.
Shownotes/Links:
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