SoftwareForFuture PODCAST Made by Lionizers

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By Nils & Friederike Löwe: Software-Engineers, Entrepreneurs, Digital NativesSociety & CultureNewsTechnologyTech News
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SoftwareForFuture PODCAST Made by Lionizers episodes

  • E032: Wie verändert sich HR und Recruiting durch die Digitalisierung? – Verena Traub (yngage)
    In den meisten der vergangenen Interviews kamen die Themen Führung und Motivation, sowie viele weitere Punkte aus dem Bereich Personalführung und HR auf. Die Digitalisierung stellt ganz neue Herausforderungen an Mitarbeiter*innen und die jungen Talente von heute stellen auch ganz andere Anforderungen an die Unternehmen. Was macht all dies mit jemandem, der für genau diese Bereiche in einem Unternehmen verantwortlich ist?

    Heute spreche ich mit Verena Traub, Geschäftsführerin von yngage, einer Firma die sich auf Recruiting im IT-Bereich spezialisiert hat. Durch den Fachkräftemangel sind gute Softwareentwickler*innen heute schwer zu finden, vor allem ist diese Zielgruppe sehr wählerisch und stellt hohe Ansprüche an einen Arbeitgeber. Verena erzählt uns im Gespräch, was sich im HR Bereich in den letzten Jahren und Jahrzehnten durch die Digitalisierung verändert hat, wo die Trends gerade hinzeigen und vor allem, was sich wohl nie ändern wird.
    Viel Spaß beim Zuhören!
    Was sind deine Gedanken zu dieser Episode? Schreib uns direkt hier einen Kommentar.
    Links aus dem Interview

    * Verena Traub
    * yngage

    Buchtipps

    * Der Circle (Roman)
    Dave Eggers
    * Qualityland (Roman)
    Marc-Uwe Kling

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    0 min
  • E031: Wie wird die Produktentwicklung sinnvoll digitalisiert? – Petra Wille

    Petra Wille ist freiberufliche Produktmanagerin und Beraterin für Produktmanagement-Teams. Sie hat Erfahrung bei Unternehmen wie SAP, Xing und Tolingo. Seit fünf Jahren arbeitet sie als Coach und Organisatorin der Konferenz Mind the Product Engage in Hamburg.

    Sie beschreibt Digitalisierung in drei Phasen: die Digitalisierung klassischer Geschäftsmodelle, die Verbesserung des Zugangs zu Dienstleistungen und die aktuelle Phase der Digitalisierung in der Produktentwicklung, besonders in der Industrie 4.0.

    Ihr Schwerpunkt liegt auf der Brücke zwischen gut digitalisierten Unternehmen und Nachzüglern. Sie hilft Unternehmen, agile Methoden einzuführen, indem sie Anknüpfungspunkte wählt, die zu deren spezifischem Kontext passen.

    Sie betont, dass die Herausforderung nicht nur technisch ist, sondern auch kulturell. Die Angst vor Digitalisierung ist heute geringer, da Mitarbeiter sie im Alltag erleben. Dennoch fehlt oft die Qualifikation, um die Veränderungen zu bewältigen.

    0 min
  • E030: Wie bringen wir Wissen über Digitalisierung in die Schulen? – Diana und Philipp Knodel (AppCamps)

    Diana und Philipp Knodel von AppCamps entwickeln digitale Unterrichtsmaterialien für Informatik und Medienkompetenz. Beide haben unterschiedliche Hintergründe: Diana in Informatik und Psychologie, Philipp in Bildungspolitik. Ihr Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler durch praktische, kreative Workshops in Programmierung einzuführen.

    AppCamps startete als außerschulisches Projekt für Mädchen und entwickelte sich zu einer Plattform mit Videos, Lernkarten und Abschlussvideos. Die Materialien werden von Lehrkräften in Schulen genutzt, die sich selbstständig weiterbilden. Die Plattform erreichte 70.000 Schüler im letzten Schuljahr.

    Um mehr Lehrkräfte zu erreichen, bauen sie eine zweite Plattform namens Phobit, auf der Lehrkräfte eigene Fortbildungen erstellen können. Sie arbeiten auch mit Hochschulen zusammen, um Studierende frühzeitig in digitale Kompetenzen einzuführen. Die Herausforderung bleibt die Skalierung und die Integration in die bestehende Bildungspolitik.

    Die Gastgeber betonen, dass es nicht um Technologie an sich geht, sondern um Kreativität, Teamarbeit und Verständnis für digitale Prozesse. Sie nutzen internationale Tools wie App Inventor und Scratch, passen sie an deutsche Bedürfnisse an und fördern eine bottom-up-Entwicklung im Bildungsbereich.

    0 min
  • E029: Was bedeutet Digitalisierung für eine Volkspartei? – Alexander Piehl (SPD)

    Alexander Piehl ist Softwareentwickler und Mitglied des SPD-Kreisvorstands. Er engagiert sich in der Partei seit 2006, zunächst als Juso, und beschäftigt sich aktuell mit der Digitalisierung der SPD auf Kreisebene.

    Er sieht Digitalisierung nicht als technische Umstellung, sondern als Möglichkeit, die Partei für Menschen zu öffnen, die nicht vor Ort oder zeitlich eingeschränkt sind. Beispiele sind digitale Teilnahme an Wahlkampfplanungen oder Parteitagen.

    Bestehende Versuche wie MySPD oder Nutzung von Facebook-Gruppen zeigen, dass digitale Werkzeuge bereits genutzt werden. Doch es fehlt an struktureller Integration und Akzeptanz, besonders bei älteren Mitgliedern.

    Gesetzliche Rahmenbedingungen, insbesondere bei Wahlen, schränken digitale Prozesse stark ein. Datenschutz (DSGVO) und Sicherheit sind zentrale Herausforderungen, die den Einsatz von Drittanbietern wie Google einschränken.

    Die SPD kauft Software ein, entwickelt keine eigenen Tools. Der Fokus liegt auf regionalen, ehrenamtlichen Lösungen. Die Partei bleibt strukturell dezentral, was die Digitalisierung komplex macht.

    32 min
  • E028: Gibt es die perfekten Arbeitsbedingungen? – Isabelle Pfister (easYgeneration)

    Isabelle Pfister ist Psychologin und Coach. Sie arbeitet seit 2013 selbstständig. Ihr Schwerpunkt liegt auf Kommunikation, Selbstmanagement und Zeitmanagement. Sie führt Seminare in Unternehmen, vor allem in größeren Organisationen.

    Sie berichtet von zwei extremen Arbeitsumgebungen. Ein Unternehmen hat starke Hierarchien, vordefinierte Aufgaben und keine Entscheidungsfreiheit. Mitarbeiter fühlen sich überfordert durch digitale Kommunikation und steigende Aufgaben. Das andere Unternehmen ist selbstorganisiert, aber Mitarbeiter leiden unter zu viel Eigenverantwortung und organisatorischem Aufwand.

    Beide Extremformen führen zu Überforderung. In der hierarchischen Firma fehlt Freiheit. In der selbstorganisierten Firma fehlt Struktur. Pfister betont, dass es keine perfekte Arbeitsform gibt. Entscheidend ist, dass Mitarbeiter wertgeschätzt werden und ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden.

    Sie empfiehlt, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Wertschätzung und Feedback sind wichtiger als starre Strukturen. Die Lösung liegt nicht in einer einzigen Organisationsform, sondern in der Akzeptanz von Vielfalt und Lebensphasen.

    38 min
  • E027: Wie führt man in Zeiten von Digitalisierung und Veränderung? – Rolf Hunck (Deutsche Bank)

    Rolf Hunck war über 50 Jahre bei der Deutschen Bank tätig, unter anderem als Geschäftsführer. Er hat die Entwicklung von Handbuchung über Lochkarten bis zur Digitalisierung miterlebt.

    Er warnt vor der Gefahr, dass 50 Prozent der Backoffice-Stellen in Banken und Versicherungen durch Digitalisierung verschwinden. Die soziale Nähe zwischen Mitarbeitern leidet unter Homeoffice und Videokonferenzen.

    Hunck fordert kleine Teams, Vertrauen in Mitarbeiter und eine Führung, die Projekte begeistert statt Hierarchien zu nutzen. Er kritisiert zu viele Regulierungen, die Innovationskraft behindern.

    Er sieht die Digitalisierung als Werkzeug, das den Menschen unterstützen soll – nicht ersetzen. Die Führung muss sich anpassen, um Menschen zu motivieren und soziale Nähe zu bewahren.

    45 min
  • E026: Welche Rolle spielt (gutes) Design bei der Digitalisierung? – Karel Golta (indeed innovation)

    Karel Golta ist Industriedesigner und Gründer von Indeed Innovation, einem Unternehmen, das Unternehmen bei der Entwicklung von Innovationen im Zeitalter der Digitalisierung unterstützt. Er hat am ersten MP3-Player mitgearbeitet und vertritt den Ansatz, dass Technologie menschenzentriert sein muss.

    Die Kunden kommen mit Problemen, die sich aus der vierten industriellen Revolution ergeben: Sie verstehen nicht, dass Digitalisierung nicht nur Prozesse, sondern auch Geschäftsmodelle und die gesamte Wertschöpfungskette betrifft. Viele Unternehmen versuchen, Digitalisierung nur in einzelnen Abteilungen einzuführen, ohne die notwendigen organisatorischen Veränderungen voranzutreiben.

    Golta warnt vor der Gefahr, dass durch KI und Automatisierung menschliche Fähigkeiten abnehmen, insbesondere bei Kindern durch übermäßigen Einsatz von Tablets. Er betont, dass Technologie nicht nur zur Effizienz, sondern auch zur Bewahrung menschlicher Kompetenzen beitragen muss.

    Er plädiert für eine verantwortungsvolle Nutzung von KI und sieht die Verantwortung in der Demokratisierung der Technologie: Jeder, der sie nutzt, trägt Verantwortung. Er nennt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) als ersten Schritt, aber fordert stärkere gesetzliche Regelungen für KI und Algorithmen.

    57 min
  • E025: Wie bewahrt man den Sinn eines Magazins, wenn sich (fast) alles wandelt? – Nikolaus Förster (impulse)

    Nikolaus Förster ist Geschäftsführer und Herausgeber des Unternehmermagazins impulse. Er übernahm 2013 gemeinsam mit seinem Team den Verlag aus dem Konzern Gruner und Jahr. Seitdem führt er impulse als eigenständigen Verlag mit Fokus auf Inhaber von Mittelständlern.

    Das Magazin verfolgt einen Praxisbezug: Es sucht erfolgreiche Unternehmergeschichten, die übertragbar sind. Impulse bietet neben Print und digitalen Inhalten Seminare, Reisen, Coaching und Online-Kurse. Beispiele sind Chicago-Reisen zur Firmenkultur oder Schweizer Uhrenmanufakturen als Lernfelder.

    Digitalisierung verändert den Markt: Hürden sind gesunken, aber die Herausforderung liegt in der Qualität und der Relevanz von Informationen. Impulse setzt auf Inhalte statt auf Prämien. Die Kundenbindung basiert auf echtem Nutzen, nicht auf Werbeartikeln.

    Förster betont, dass die wichtigsten Quellen für Innovation persönliche Begegnungen mit Unternehmern sind. Er besucht regelmäßig erfolgreiche Unternehmen wie Otto, Haufe-Lexwer oder Miniaturwunderland, um Praxisbeispiele zu sammeln. Diese Erfahrungen prägen die Inhalte und Strategien des Verlags.

    1 hr
  • E024: Was ist Digitalisierung? – Nils Löwe (Lionizers)

    Nils Löwe, Geschäftsführer der Lionizers, spricht über sein verändertes Verständnis von Digitalisierung nach einem Jahr intensiver Interviews mit Experten aus verschiedenen Branchen. Er betont, dass Digitalisierung keine technische Einheit ist, sondern ein komplexes Phänomen, das soziale, ethische und wirtschaftliche Dimensionen umfasst.

    Er beschreibt, wie technische Fortschritte wie exponentielle Rechenleistungssteigerung und weltweite Verfügbarkeit von Tools wie Smartphones die Geschwindigkeit und Skalierung von Veränderungen erhöhen. Diese Dynamik führt zu Angst und Unsicherheit, besonders bei etablierten Unternehmen und älteren Generationen, die sich an stabile Strukturen gewöhnt haben.

    Löwe betont, dass Technologie nur ein Werkzeug ist. Erfolgreiche Digitalisierung erfordert menschliche Kommunikation, Verantwortung und das Bewusstsein, dass nicht alles neu sein muss. Beispiele wie die Umstellung von gedruckten Katalogen auf digitale Plattformen oder die Entwicklung von Software in globalen Teams zeigen, dass alte Strukturen sich anpassen können, ohne komplett zu verschwinden.

    Er sieht die größte Herausforderung nicht in der Technologie selbst, sondern im Prozess der Digitalisierung – insbesondere in der eigenen Organisation. Die Fähigkeit, Prozesse zu dokumentieren, zu skalieren und Verantwortung zu übernehmen, ist entscheidend. Die Zukunft ist nicht vorhersehbar, aber durch Verständnis und Reflexion gestaltbar.

    56 min
  • E023: Die Veränderung war schon immer da – was ist daran heute anders? – Ulrich Sucker (Kommunikations-Berater)

    Ulrich Sucker ist Kommunikations-Berater mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung und Beratung von digitalen Systemen. Er hat seit den 80er Jahren an Videokonferenzsystemen für die Deutsche Post gearbeitet, bevor diese in die Telekom überging.

    Er erklärt, dass digitale Technologien wie Videokonferenzen schon in den 80er Jahren existierten, aber nicht akzeptiert wurden, weil Nutzer Hemmungen hatten, gesehen zu werden. Erst später, mit der Verbreitung von Smartphones und Plattformen wie Skype, wurde die Technik allgemein angenommen.

    Sucker betont, dass die Veränderung heute schneller ist, weil digitale Systeme leichter wiederverwendet werden können und die Technologie in fast alle Haushalte vorgedrungen ist. Dennoch bleibt der Mensch im Mittelpunkt: Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug zur Verbesserung von Prozessen und Beziehungen.

    Er warnt vor der Illusion, dass digitale Systeme immer zuverlässig sind. Beispiele aus der Schifffahrt zeigen, dass zu viel Vertrauen in Technik gefährlich sein kann. Auch Mittelständler müssen heute nicht nur technisch, sondern auch in Marketing, Finanzen und Kundenbindung gut sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

    1 hr 4 min

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