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Wirtsleute klagen, und der heimische Tourismus ist durch die Corona-Krise noch geschwächt. Braucht es neue Konzepte, und/oder sogar neue Vermarktungskonzepte, damit nicht jede*r nur das eigene Süppchen kocht? Denn wohin soll die Reise im Tourismus eigentlich gehen? Fliegen ist wegen dem CO2 Ausstoß nicht mehr so beliebt und bei einigen findet bereits ein Umdenken statt hin zu nachhaltigeren Reisen. Also nicht recht weit weg sein von daheim. Ist das dann die Urlaubsfrische im Baumhaus? Das Glamping? Was kann im Tourismus funktionieren?
Wir haben nachgefragt bei Gerald Aigmüller, Tourismuscoach und Lehrer an der Tourismus-Schule in Bad Leonfelden im Fach Fachtheorie Tourismus und bei Stefan Wunderle, neuer Geschäftsführer vom Tourismusverband Mühlviertler Alm Freistadt.
Diesmal spricht in der Rubrik Zuagroaste, Wegggezogene, Zurückgekommene: Sandra Jennings, eine gebürtige Lasbergerin, die erst nach Innsbruck, dann nach Neuseeland und schließlich wieder nach Tirol zurückgezogen ist.
STADT – LAND im Fluss:
Fraustadt - Freistadt war ein Projekt einer losen Frauengruppe zum Jubiläumsjahr Freistadt 2020. Geplant waren Veranstaltungen von und für Frauen, täglich mindestens eine im März 2020. Durch die Corona-Pandemie mussten Teile des Veranstaltungsprogramms ins Jahr 2021 verschoben werden. Nach dem Abschluss des Projektes kamen Hedi Hofstadler (Local-Bühne Freistadt) und Heidi Pöschko ins FRF-Studio, um mit Martin Lasinger über die Gruppe, über das Programm und seinen Erfolg zu sprechen. Außerdem ist natürlich Feminismus ein Thema - selbstverständlich bei einem ausdrücklichen Frauenprojekt. Von Hofstadler und Pöschko hören wir, dass ihre feministische Sozialisierung nicht in der Großstadt erfolgte, sondern erst "am Land" - in Freistadt. Während einigen das Programm zu wenig kämpferisch war, lobten andere die Anschlussfähigkeit von Fraustadt - Freistadt.
In der Rubrik Zuagroaste, Wegggezogene, Zurückgekommene:
Peter Larndorfer - ein gebürtiger Kefermarkter, der in einem Wohnprojekt in Wien lebt, bei dem das Dorf in die Stadt geholt wird.
Mit freundlicher Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union – Leader-Region Mühlviertler Kernland
http://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020/index_de.htm
www.bmlfuw.gv.at
www.land-oberoesterreich.gv.at
Foto Team Fraustadt - Freistadt: Alexandra Grill
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STADT -LAND im Fluss – diesmal über besonderes Engagement von Frauen in Freistadt
Fraustadt – Freistadt war ein Projekt einer losen Frauengruppe zum Jubiläumsjahr Freistadt 2020. Geplant waren Veranstaltungen von und für Frauen, täglich mindestens eine im März 2020. Durch die Corona-Pandemie mussten Teile des Veranstaltungsprogramms ins Jahr 2021 verschoben werden. Nach dem Abschluss des Projektes kamen Hedi Hofstadler (Local-Bühne Freistadt) und Heidi Pöschko ins FRF-Studio, um mit Martin Lasinger über die Gruppe, über das Programm und seinen Erfolg zu sprechen. Außerdem ist natürlich Feminismus ein Thema – selbstverständlich bei einem ausdrücklichen Frauenprojekt. Von Hofstadler und Pöschko hören wir, dass ihre feministische Sozialisierung nicht in der Großstadt erfolgte, sondern erst „am Land“ – in Freistadt. Während einigen das Programm zu wenig kämpferisch war, lobten andere die Anschlussfähigkeit von Fraustadt – Freistadt.
In der Rubrik Zuagroaste, Wegggezogene, Zurückgekommene:
Mit freundlicher Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union – Leader-Region Mühlviertler Kernland
Foto Team Fraustadt – Freistadt: Alexandra Grill
Fußball ist (r)eine Männersache, oder? Es ist auf jeden Fall die mit Abstand beliebteste Vereinssportart in Österreich. Der ÖFB hat rund 312.000 organisierte Fußballer*innen registriert. Aber das sind großteils Männer – von den gut 2500 Kampfmannschaften in Österreich sind gerade mal knapp 10% Frauenteams.
Auch in der öffentlichen Wahrnehmung fristet Frauenfußball ein Schattendasein. Nach dem überraschenden Einzug des österreichischen Teams ins Halbfinale bei der Frauen-EM 2017 in den Niederlanden erlebte aber auch Frauenfußball in der öffentlichen Wahrnehmung hierzulande einen kleinen Aufschwung. Für diesen Sport brennen tun jedoch viele Frauen schon länger.
Wir haben mit Katharina Rektenwald, langjähriger Spielerin der Union Kleinmünchen gesprochen, einem Verein, den es schon seit 1980, also seit über 40 Jahren gibt und mit Eva Gutenbrunner und Jasmin Mühleder vom USV St. Oswald, einem seit Jahren erfolgreichen Frauenfußballteam aus der Region. Mit ihnen sprechen wir über die Gründungszeit ihrer Vereine, die Nachwuchsarbeit im Verein, die Wege, die man für Spiele zurücklegen muss und die Ungleichheit in der Finanzierung zwischen Männer- und Frauenfußball. Sie sprechen aber auch darüber, dass man sich als Frau die Akzeptanz im Fußball hart erkämpfen muss und man oft eine dicke Haut braucht und dass es doch einen Unterschied macht, ob ein Verein in der Stadt oder auf dem Land angesiedelt ist.
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Fußball ist (r)eine Männersache, oder? Es ist auf jeden Fall die mit Abstand beliebteste Vereinssportart in Österreich. Der ÖFB hat rund 312.000 organisierte Fußballer*innen registriert. Aber das sind großteils Männer – von den gut 2500 Kampfmannschaften in Österreich sind gerade mal knapp 10% Frauenteams. Auch in der öffentlichen Wahrnehmung fristet Frauenfußball ein Schattendasein. Nach dem überraschenden Einzug des österreichischen Teams ins Halbfinale bei der Frauen-EM 2017 in den Niederlanden erlebte aber auch Frauenfußball in der öffentlichen Wahrnehmung hierzulande einen kleinen Aufschwung. Für diesen Sport brennen tun jedoch viele Frauen schon länger. Wir haben mit Katharina Rektenwald, langjähriger Spielerin der Union Kleinmünchen gesprochen, einem Verein, den es schon seit 1980, also seit über 40 Jahren gibt und mit Eva Gutenbrunner und Jasmin Mühleder vom USV St. Oswald, einem seit Jahren erfolgreichen Frauenfußballteam aus der Region. Mit ihnen sprechen wir über die Gründungszeit ihrer Vereine, die Nachwuchsarbeit im Verein, die Wege, die man für Spiele zurücklegen muss und die Ungleichheit in der Finanzierung zwischen Männer- und Frauenfußball. Sie sprechen aber auch darüber, dass man sich als Frau die Akzeptanz im Fußball hart erkämpfen muss und man oft eine dicke Haut braucht und dass es doch einen Unterschied macht, ob ein Verein in der Stadt oder auf dem Land angesiedelt ist.
In der Rubrik „Zuagroaste-Weggezogene-Zurückgekommene“ spricht diesmal Sundus Ibrahim, die in der Großstadt Bagdad aufgewachsen ist und nach mehreren Jahren in Freistadt nun in Wien lebt.
Mit freundlicher Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union – Leader-Region Mühlviertler Kernland
Dass es für das Bild eines Ortes sehr nachteilig ist, wenn sich ein Leerstand an den anderen reiht, ist ziemlich unbestritten. Für die meisten von uns fühlt es sich seltsam an, wenn Häuser leer stehen – immerhin wurden sie gebaut, um bewohnt und belebt zu werden.
Diese Ausgabe von STADT-LAND im Fluss widmet sich leerstehenden Immobilien, und wie man damit umgehen kann.
Und die Zugezogene der Woche ist: Claudia Prinz! Claudia ist Freistädterin und nach ihrem Studium in Wien und ein paar Jahren in der weiten Welt jetzt Redakteurin im Freien Radio Freistadt.
Mit freundlicher Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union – Leader-Region Mühlviertler Kernland
Der Traum vom Einfamilienhaus ist, wenn man Expertinnen und Experten fragt, schon lange nicht mehr zeitgemäß! Zu viel Platzverbrauch, zu wenig ressourcenschonend. Einfamilienhäuser sind oldschool, oder?
Verdichtetes Wohnen, generationenübergreifende Wohnprojekte oder doch das tiny house. Es gibt bereits Möglichkeiten wie man ressourcenschonend und sozial verträglich bauen bzw. wohnen kann. Angesichts der zunehmenden Bodenversiegelung besteht sogar dringend Handlungsbedarf sich vom altbewährten Einfamilienhaus mit Garten, von dem aus mit dem Auto zum nächsten asphaltierten Parkplatz beim Einkaufszentrum gefahren wird, zu verabschieden. Wir haben Landschaftsplanerin Elke Szalai und Architekt Herbert Poitner befragt, was denn die Wohnform der Zukunft wäre. Was ist gut für Bewohnerinnen und Bewohner und was ist gut für die Natur?
In der Rubrik „Zuagroaste-Weggezogene-Zurückgekommene“ spricht diesmal Günter Hellwagner, ein gebürtiger Innviertler, der nach 15 Umzügen vom Land in die Stadt, und von der Stadt zurück aufs Land, nun glücklich in Freistadt lebt.
Mit freundlicher Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union – Leader-Region Mühlviertler Kernland
Wir leben in einer Zeit in der Wachstum das Maß aller Dinge ist. Aber was bedeutet Wachstum für eine Gemeinde, für eine Region? Was lässt eine Gegend wirklich wachsen? Zuerst denkt man gleich einmal an Raumplanung. Man denkt an Umwidmungen, Betriebsansiedelungen und Wohnungsbau. Aber schaut man hinter diese Kulissen entdeckt man, dass es auch andere Faktoren des Wachstums gibt. Eine Region kann wachsen, wenn die Kultur lebendig ist, wenn Know How durch Innovationen in die Region kommt, wenn Regionalität zum Wirtschaftsmotor wird. Es gibt viele Faktoren, die eine Region wachsen lassen.
Wolfgang Grabner-Sittentaler beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Wachstum – sowohl aus raumplanerischer, als auch aus regionalentwicklerischer Sicht. Er spricht in dieser Ausgabe von STADT-LAND im Fluss mit Marita Koppensteiner darüber, was Wachstum für eine Region bedeuten kann und was es für ein gesundes und nachhaltiges Wachsen braucht. Wolfgang Grabner-Sittentaler ist Raumplaner und Planungsstadtrat von Braunau. Überdies ist er Geo-Informations-System-Koordinator für den Bezirk Braunau.
In der Rubrik „Zuagroaste-Weggezogene-Zurückgekommene“ philosophiert Andreas Wahl über Vorurteile, Eigenheiten und Liebenswürdigkeiten seiner Mitmenschen in Stadt und Land.
Mit freundlicher Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union – Leader-Region Mühlviertler Kernland
Im Jahr 2015 kam es zu einer starken Zunahme von geflüchteten Menschen und Migranten innerhalb Europas. Zu den Fluchtursachen gehörten damals unter anderem der syrische Bürgerkrieg, der Terror der Taliban und des IS, sowie humanitäre Versorgungskrisen.
In der Rubrik „Zuagroaste-Weggezogene-Zurückgekommene“ spricht diesmal Gertraud, eine gebürtige Mühlviertlerin, die nach 16 Jahren in Wien wieder aufs Land zurückgezogen ist.
Mit freundlicher Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union – Leader-Region Mühlviertler Kernland
Rund um Bräuche gibt es viele Geschichten, viele Meinungen, was "richtig" und was "falsch" ist, und viele historische Irrtümer. Bräuche sind ein emotionales Thema, geht es doch um die gemeinsame Vergangenheit als kulturelle Gruppe und darum, wer definieren darf, in welche Richtung Bräuche verändert werden dürfen.
Thekla Weissengruber ist Sammlungsleiterin für Volkskunde und Alltagskultur am Oberösterreichischen Landesmuseum. Seit ihrem Studium der Volkskunde / Europäischen Ethnologie beschäftigt sie sich mit diesem Spannungsfeld, speziell mit der Tracht - mit ihren vielfältigen Formen, dem Umgang damit und auch ihrer Vereinnahmung.
Für STADT - LAND im Fluss hat sie Martin Lasinger erklärt, was Bräuche allgemein ausmacht, und was es mit der Geschichte der volkskulturellen Vereine auf sich hat. Außerdem gibt sie Beispiele für den Weg ländlicher Bräuche in die Stadt und den umgekehrten Weg von Stadtbräuchen, die heute auch am Land wie selbstverständlich dazugehören.
In der Rubrik Zuagroaste-Weggezogene-Zurückgekommene berichtet Nicole Legat von ihrem persönlichen Weg aus der Stadt aufs Land.
Redaktion: Marita Koppensteiner, Claudia Prinz und Martin Lasinger
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