Strom zum Anfassen

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Strom zum Anfassen episodes

  • Oma Krause kauft noch mehr Tomaten
    Klangkantine Studios

    In dieser Folge geht es tiefer hinein ins Strom- bzw. Tomatenbusiness. Ich spreche mit Catherine Schwarz, die bei 50Hertz im „Front Office“ arbeitet und an den Strombörsen treuhänderisch den Strom verkauft, den hunderttausende von Photovoltaik-Dachanlagen erzeugen und ins Netz einspeisen. Und sie kauft auch Strom an, um Netzverluste auszugleichen, die beim Transport und bei der Umwandlung von Strom entstehen. Das „Front Office“ ist also der Handelsraum für den börslichen Handel mit verschiedenen Stromprodukten.

    Auch in dieser Folge vergleichen wir den Strom- mit dem Wochenmarkt, auf dem mit Tomaten gehandelt wird. Und hier schauen wir uns das sogenannte Merit Order Prinzip etwas genauer an, nach dem am Day Ahead Markt geboten und bezuschlagt wird. Unsere fiktive Einkäuferin, Oma Krause, will dort Tomaten ersteigern. Sie und ihre Kolleginnen und Kollegen benötigen zusammen 100 kg. Auf der anderen Seite gibt es verschiedene Bauern, die ihre Tomaten anbieten. Die Ökobauern bieten 50 kg an. Sie sind – man staune – auf diesem speziellen Markt am günstigsten. Ihre Produktionskosten und Gewinne haben sie bereits vorab erhalten, weil sie aufgrund des Öko-Tomaten Gesetzes (ÖTG) für jedes Kilo Tomaten 20 Jahre lang einen staatlich garantierten Preis erhalten. Dieses Geld erhalten sie aus einem Gemeinschaftstopf.

    Damit in diesen Topf Geld zurückfließt, werden die Tomaten sehr günstig auf dem Tomatenmarkt angeboten. Der Markt ist sogar durch das ÖTG verpflichtet, diese Tomaten zu verkaufen. Daher sind die Öko-Tomaten konkurrenzlos günstig.  

    An unserem fiktiven Markttag können die spanischen Gewächshausbauern weitere 30 kg liefern, weil sie mit viel Sonne und in großen Plantagen sehr effizient produzieren. Die Holländer könnten auch 30 kg liefern, aber sie sind heute etwas teurer als die Spanier. Daher werden sie nur 20 kg los. Alle anderen, noch teureren Anbieter, verkaufen heute keine Tomaten, da die Nachfrage nach den 100 kg bereits durch die Öko-Bauern, die Spanier und teilweise die Holländer gedeckt ist.  Oma Krause bietet also bei der Versteigerung mit.

    Die Auktion wird dann geschlossen, wenn die Nachfrage nach den 100 kg Tomaten gedeckt wird. Wenn die holländischen Tomatenbauern ihre wenigen Tomaten jetzt für beispielweise ein Euro pro Kilo verkauft haben, dann ist das der finale Preis für sämtliche Tomaten. Anders ausgedrückt: Auch die Öko-Bauern und die Spanier, die ihre Tomaten für 20 oder 50 Cent angeboten haben, bekommen ein Euro und machen damit einen sehr guten Gewinn. Die Holländer hingegen werden weder alle Tomaten los, die sie produziert haben, noch erhalten sie eine gute Gewinnmarge. Auf diese Weise werden diejenigen belohnt, die günstig Tomaten produzieren. 

    Nach diesem Prinzip funktioniert auch der Strommarkt. Dabei spielen die sogenannten „Grenzkosten“ eine entscheidende Rolle bei der Preisbildung. Solar- und Windkraftanlagen haben keine Grenzkosten, weil jede Kilowattstunde ohnehin vergütet wird und es kaum einen Unterschied macht, ob sie nur eine Stunde am Tag Strom erzeugen oder fünf Stunden. Atomkraftwerke haben ebenfalls relativ geringe Grenzkosten. Sie laufen schon sehr lange, die Investitionen sind abgeschrieben, die Brennstoffkosten niedrig und die Kraftwerke sind darauf ausgelegt, kontinuierlich Strom zu liefern.  

    Bei anderen fossilen Kraftwerken fallen jedoch Grenzkosten in unterschiedlicher Höhe an, weil sie für den Einkauf von Kohle, Erdgas oder Öl – außerdem für CO2-Emissionszertifikate – Geld bezahlen müssen. Und sie brauchen viel Personal zum Betrieb der Kraftwerke. Aus diesen unterschiedlichen Grenzkosten ergibt sich eine bestimmte Reihenfolge, welcher Strom aus welchen Kraftwerken an der Strombörse zum Zuge kommt. Das ist die sogenannte Merit Order – die Einsatzreihenfolge von Kraftwerken.

    Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es u.a. hier:

    https://www.50hertz.com/de/Markt

    https://www.next-kraftwerke.de/wissen/strommarkt
    https://www.smard.de/page/home/wiki-article/446/384

    Impressum:   

    Der Podcast „Strom zum Anfassen“ ist eine Produktion von Klangkantine Studios im Auftrag von 50Hertz.    

    50Hertz Transmission   

    Bereich Kommunikation & Politik   
    Heidestraße 2   
    10557 Berlin  
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    39 min
  • Oma Krause kauft Tomaten
    Klangkantine Studios

    Strom ist eine Ware, die auf ähnliche Weise gehandelt wird wie Obst, Gemüse, Aktien oder Gold. Allerdings gibt es gravierende Unterschiede. So ist Strom leitungsgebunden und daher an physikalische Rahmenbedingungen wie Frequenz- und Spannungshaltung gekoppelt. Das bedeutet, dass die Lieferkette ungleich komplizierter ist als bei einem Transportweg via Straße, Schiene oder übers Meer.

    Um das Phänomen Strommarkt zu illustrieren, schicke ich in dieser Folge eine fiktive „Oma Krause“ auf den Wochenmarkt, um Tomaten zu kaufen. Und zwar nach den Handelsbedingungen, wie sie am Strommarkt üblich sind. Also an den Strombörsen EEX oder EPEX Spot. Da geht es um den OTC-Handel, den Day-Ahead-Handel und den Intraday-Handel und was Tomaten-Rudi damit zu tun hat.

    Ich wünsche Euch viel Spaß beim Entdecken der wundersamen Welt des Stroms.  

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    Der Podcast „Strom zum Anfassen“ ist eine Produktion von Klangkantine Studios im Auftrag von 50Hertz.    

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    10 min
  • Zugenähte Hühnerhintern

    Am 7. Dezember 1990, also nur wenige Monate nach der deutschen Wiedervereinigung, wurde das sogenannte „Stromeinspeisegesetz“ vom Deutschen Bundestag verabschiedet. Es war das erste Ökostromeinspeisegesetz der Welt. Zehn Jahre später wurde es abgelöst durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG).

    Das Grundprinzip dieser Gesetze geht so: Der Staat bietet Geld, damit Menschen etwas produzieren, was gesellschaftlich sinnvoll ist, sie aber unter normalen Umständen nicht produzieren würden, weil es sich nicht lohnt, es zu produzieren. Dazu ist er zunächst bereit, die Ware zu höheren Preisen staatlich anzukaufen als man beim Wiederverkauf erzielen kann.

    Man hofft darauf, dass durch diese Anschubförderung die Produktion der Ware irgendwann so preisgünstig wird, dass sie mit anderen konkurrieren kann und sie die Hilfe nicht mehr brauchen. Dadurch entsteht natürlich ein Loch in der Kasse. Dieses Loch gleicht man aus, indem der Staat bei (fast) allen Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Umlage erhebt.

    Das geht eine ganze Weile gut. Aber irgendwann wird’s teuer. Und an diesem Punkt beginnt meine ganz persönliche Geschichte über die Eier und den Sozialismus.

    Wer es ernsthaft und ausführlicher wissen will, der wird hier beim Umweltbundesamt fündig.

    https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/erneuerbare-energien-gesetz#erfolg

    Ich wünsche Euch viel Spaß beim Entdecken der wundersamen Welt des Stroms.  

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    18 min
  • Paragraphenstrom

    Manchmal habe ich das Gefühl, nur weil man Strom nicht sehen, riechen, hören oder schmecken kann, braucht es besonders viele Paragraphen, um ihn irgendwie in den Griff zu bekommen. Die Flüchtigkeit dieses merkwürdigen Produktes, das nur beim Anlegen einer Spannung zwischen Minus- und Pluspol vorhanden ist, steht in auffälligem Kontrast zur Fülle an Gesetzen, mit dem die Erzeugung, der Transport, der Handel und auch der Verbrauch von Strom geregelt wird.

    Energierecht ist heute also fast so wichtig wie die Energie selbst. Doch im Gestrüpp der Richtlinien, Gesetze und Verordnungen kennen sich nur noch Spezialjuristen aus. Die nennen sich dann auch standesgemäß Energierechtler.

    In dieser Folge verlasse ich die Sphäre der Elektrotechnik, wo alles schön geregelt ist. Da, wo es mathematische Formeln gibt und physikalische Gesetzmäßigkeiten und man eindeutig sagen kann: Das ist falsch. Das ist richtig. So ist es murx, es läuft nur so, und deshalb machen wir das exakt ganz genauso. Punkt. Wir begeben uns heute hinein in die Welt der Paragraphen und der Juristerei. Da ist eben alles nicht so eindeutig wie in der Physik oder der Elektrotechnik. Vieles ist Auslegungssache, wird interpretiert von Anwälten, Gerichten oder juristischen Gutachtern.

    Zu Gast in dieser Folge ist Frank Hölzer und er leitet die Rechtsabteilung bei 50Hertz. Mit ihm spreche ich über meine ganz persönliche Top-10-Liste der wichtigsten Gesetze im Energiebereich. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

    Top 1. Das Energiewirtschaftsgesetz

    Top 2. Das Erneuerbare Energien Gesetz

    Top 3. Windenergie auf See-Gesetz

    Top 4. Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz

    Top 5: Energieleitungsausbaugesetz

    Top 6: Netzausbaubeschleunigungsgesetz

    Top 7: Bundesbedarfsplangesetz

    Top 8: Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz

    Top 9: Bundesimmissionsschutzgesetz

    Top 10: Bundesnaturschutzgesetz

    Wer sich ins Thema Energierecht einlesen will, dem empfehlen wir das Standardwerk zum Energierecht aus dem dtv-Verlag. Energierecht - Taschenbuch | dtv Verlag.

    https://www.dtv.de/buch/energierecht-53265

    Weitere Informationen zum Ausbau der Übertragungsnetze mit dem Status der einzelnen Projekte findet Ihr auf der Seite der Bundesnetzagentur. Ebenfalls viele Informationen beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

    https://www.netzausbau.de/home/de.html

    https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/netze-und-netzausbau.html

    Zu den Vorhaben der einzelnen Übertragungsnetzbetreiber gibt es weitere Informationen auf diesen Internetseiten von 50Hertz und Amprion, TenneT und TransnetBW:  

    http://www.50hertz.com/

    http://www.amprion.net/
    http://www.tennet.eu/
    http://www.transnetbw.de/

    Wer sich für noch mehr Zahlen, Daten, Fakten interessiert, dem empfehle ich die Energy-Charts des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme. www.energy-charts.info.  

    Ich wünsche Euch viel Spaß beim Entdecken der wundersamen Welt des Stroms.

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    Der Podcast „Strom zum Anfassen“ ist eine Produktion von Klangkantine Studios im Auftrag von 50Hertz.  
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    30 min
  • Die Strom-Bibel

    Habt Ihr Euch schon mal gefragt, wie ein Stromübertragungsnetz geplant, entwickelt und ausgebaut wird? Wer macht eigentlich die Vorschläge, ob irgendwo eine neue Leitung gebaut oder eine bestehende Leitung verstärkt wird? Wie sieht dieser Prozess aus? Wer kann da alles wann mitreden? Und wer entscheidet am Ende?

    In dieser Folge geht es um das große Ganze. Um den Netzentwicklungsplan Strom. Mit Eva Hegge-Goldschmidt spreche ich über die Entstehung des Netzentwicklungsplanes vom Szenariorahmenentwurf über die Konsultationsverfahren bis hin zum Bundesbedarfsplan.

    Wer sich in das Thema einlesen möchte, hier geht es zum NEP-kompakt, der Kurzform des aktuellen Netzentwicklungsplan Strom 2037/2045 (2023).

    https://www.netzentwicklungsplan.de/sites/default/files/2023-12/NEP%20kompakt_2037_2045_V2023_2E_0.pdf

    Netzentwicklungsplan Strom: https://www.netzentwicklungsplan.de/

    Weitere Informationen zum Ausbau der Übertragungsnetze mit dem Status der einzelnen Projekte findet Ihr auf der Seite der Bundesnetzagentur. Ebenfalls viele Informationen beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

    https://www.netzausbau.de/home/de.html
    https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/netze-und-netzausbau.html

    Zu den Vorhaben der einzelnen Übertragungsnetzbetreiber gibt es weitere Informationen auf diesen Internetseiten von 50Hertz und Amprion, TenneT und TransnetBW:  

    http://www.50hertz.com/

    http://www.amprion.net/
    http://www.tennet.eu/
    http://www.transnetbw.de/

    Wer sich für noch mehr Zahlen, Daten, Fakten interessiert, dem empfehle ich die Energy-Charts des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme. www.energy-charts.info.  

    Ich wünsche Euch viel Spaß beim Entdecken der wundersamen Welt des Stroms.

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    27 min
  • Hightech im Mantel

    Der Kern eines Höchstspannung-Gleichstromkabels besteht aus ganzen Bündeln von Kupferdrähten. Aber das wirklich Besondere an einem solchen Turbo-Kabel ist die Ummantelung, oder auch Isolierung genannt. Wenn die Elektronen durchs Kabel rasen, dann darf sich ihnen kein einziges Fitzelchen in den Weg stellen. Es muss wirklich flutschen. Der kleinste Widerstand würde sofort zum Stau, zu extrem hohen elektrischen Feldstärken, zu Überhitzung und damit im Extremfall zumKabeldurchschlag führen. Oder anders ausgedrückt: zur Explosion. 

    Um so etwas zu vermeiden, kam der britische Elektroingenieur Sebastian Ziani de Ferranti (1864 –1930) auf die Idee, bei solchen Höchstpannungskabeln kunstvoll gefaltetes und mit Mineralöl durchtränktes Papier als Isolator zu verwenden. Dadurch werden kleinste Unebenheiten ausgeglichen. Aber in einem Ölkabel muss ein konstanter Druck herrschen, was die Sache aufwändig und wartungsabhängig macht. Und umweltfreundlich ist es auch nicht, wenn das Kabel einmal undicht wird. Dann läuft die ganze Ölsoße ins Erdreich -oder bei einem Seekabel -ins Meer. 

    Bei modernen neuen Erdkabeln besteht die Isolatorschicht dagegen aus einer speziellen Kunststoffmischung, dem sogenannten vernetzten Polyehtylen (VPE). Diese Super-Kunststoffe werden unter Reinraumbedingungen hergestellt, damit keine fremden Stoffe hineingeraten. Sie zeichnen sich unter anderem durch ihre thermodynamische Beständigkeit aus. Ob warm oder kalt, niemals verändern sie gravierendihre isolierenden Eigenschaften.

    Solche Kabel werden zum Beispiel benötigt, um Strom von Windparks auf dem Meer an Land zu bringen, als Unterseekabel zwischen zwei Ländern und in Zukunft auch um Gleichstrom aus dem Norden Deutschlands in den Süden zu bringen. Die Bauarbeiten an den ersten „Stromautobahnen“ SuedOstLink, SuedLink und A-Nord haben jetzt begonnen. Mit Schwerlasttransportern Schwerlasttransportern oder Lastschiffen werden tonnenschwere Kabeltrommeln durch halb Deutschland gekarrt.

    Aber was sind das eigentlich für Kabel, die in der Erde verlegt werden? Was ist das Besondere daran? Darüber spreche ich mit Maciej Jazgar aus dem Team Kabeltechnik von 50Hertz. Er war jahrelang Entwicklungsingenieur bei einem der führenden Hersteller der Welt, der dänischen Firma NKT mit Werken in Leverkusen und Karlskrona in Schweden. Er verrät, wie es im Inneren eines solchen Hochleistungskabels aussieht und was bei der Installation zu beachten ist.

    Weitere Informationen zum Thema Strom und Stromnetze gibt es auf diesen Internetseiten von 50Hertz und den anderen deutschen Übertragungsnetzbetreibern Amprion, TenneT und TransnetBW. 

    http://www.50hertz.com/

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    Netzentwicklungsplan Strom : https://www.netzentwicklungsplan.de/

    Mehr zu Netztransparenz: https://www.netztransparenz.de/

    Wer sich für Zahlen, Daten, Fakten interessiert, dem empfehle ich die Energy-Charts des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme.

    www.energy-charts.info

    Ich wünsche Euch viel Spaß beim Entdecken der wundersamen Welt des Stroms.

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    27 min
  • Nähen, Flicken, Kaufen
    Klangkantine Studios

    In dieser Folge verlassen wir die elektrotechnischen Grundlagen und begeben uns auf eine Ebene höher - auf die Planungsebene. Jeder weiß inzwischen, dass unsere Stromnetze wegen der Energiewende ausgebaut werden sollen. Und zwar in einem ganz enormen Umfang. Der Grund dafür sind überwiegend die Erneuerbaren Energien. Aber nach welchen Kriterien erfolgt dieser Ausbau der Stromnetze? Wie wird ermittelt, welche Leitung von A nach B erforderlich ist? Und heißt Stromnetzausbau wirklich immer Neubau? Oder gibt es da auch so etwas wie das Auf-Pimpen bestehender Leitungen?

    Darüber spreche ich heute mit einem neuen Gast. Es ist Dirk Biermann und er ist der Chief Operations Officer (COO) von 50Hertz. Außerdem geht es um Umspannwerke als wichtige Netzknotenpunkte und deren Rolle für das Gesamtsystem und die zukünftige Bedeutung der verschiedenen Speichersysteme und Speichermedien, um Batterien also und auch Wasserstoff.

    Im Mittelpunkt der Folge steht ein aus vier Buchstaben bestehende Abkürzung: NOVA. Sie bedeutet, dass Engpässe in der Stromübertragung auf möglichst effiziente Weise in dieser Reihenfolge beseitigt werden: NetzOptimierung vor NetzVerstärkung vor NetzAusbau.

    Ich selbst bin mit diesem Prinzip gewissermaßen aufgewachsen. Wenn ich als Kind vom Bolzplatz mit aufgerissenen Stellen an der Hose oder am Pullover zurückkam, trat das Prinzip O = Optimierung in Kraft. Anstatt bei Karstadt neue Sachen zu kaufen, nahm meine Mutter Nadel und Faden zur Hand und stopfte die kaputten Stellen mit wenigen Stichen. Das sah dann einigermaßen okay aus. Wurde diese Optimierungsmaßnahme jedoch an meine wegen eines grauen Stars fast blinde Oma delegiert, erinnerten die Hosenbeine danach an die Narben im Gesicht des Unholds aus dem Kinofilm „Frankenstein“. Optimierung ist also nicht immer die beste Lösung.

    Bei stark aufgerissenen Hosenbeinen gingen wir zu meinem Verdruss leider immer noch nicht zu Karstadt, sondern es folgte das Prinzip V = Verstärkung. Hosen oder Pullover bekamen im Bereich der Knie oder Ellenbogen große Flicken aus Leder – in jüngeren Jahren gerne in Form roter Herzen appliziert. Das Prinzip V wurde auch im Fall ganz gewöhnlichen Wachstums angewendet; meine Hosen bekamen sozusagen Jahresringe. Es handelte sich dabei um bunte Bordüren, wie sie die Hippies Ende der 60er Jahre trugen. Ich war aber kein Hippie!!! 

    Erst wenn O und V vollständig ausgereizt waren, griff das Prinzip A = Ausbau. Endlich gingen wir zu Karstadt – oder noch besser zu Benetton – und kauften neue Hosen oder Sweatshirts.

    Bei Stromleitungen funktioniert das ganz ähnlich. Bevor man mit großem Brimborium für teuer Geld und in einem gefühlt endlosen Genehmigungsverfahren eine ganz neue Stromleitung plant und baut, wird im übertragenen Sinne erst einmal zu Nadel und Faden gegriffen. Man schaut sich also die bestehenden Leitungen und die Systemprozesse an und sucht nach Möglichkeiten, diese so gut es geht weiterzunutzen und trotzdem mehr Strom übertragen zu können. Eine Möglichkeit ist der sogenannte witterungsabhängige Freileitungsbetrieb (WAFB), der bereits in Folge 8 Rechte Masche, linke Masche zur Sprache kam.

    Beim V wie Netzverstärkung sind zum Beispiel neue Leiterseile das Pendant zum Lederflicken an der Hose. Oftmals ist es nicht erforderlich, eine ganz neue Leitung zu planen. Stattdessen kann man bestehende 220 kilovolt-Trassen auf Systeme mit 380 kilovolt aufrüsten und dadurch mit mehr Spannung mehr Strom transportieren. Erst wenn all diese Maßnahmen ausgereizt sind, so sieht es der Gesetzgeber vor, kommt A wie Netzausbau dran. Statt einer neuen Hose wie im privaten Beispiel wird dann eine nigelnagelneue Stromleitung geplant, genehmigt und gebaut.

    Weitere Informationen zum Thema Strom und Stromnetze gibt es auf diesen Internetseiten von 50Hertz und den anderen deutschen Übertragungsnetzbetreibern Amprion, TenneT und TransnetBW. 

    Netzentwicklungsplan Strom : https://www.netzentwicklungsplan.de/  

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    49 min
  • Tour der Blindleister

    Die Blindleistung ist so etwas wie die kleine Schwester oder der kleine Bruder der sogenannten Wirkleistung - eigentlich unnütz und nervig, aber irgendwie braucht man sie dann doch hin und wieder für allerlei niedere Tätigkeiten.

    Wenn man Strom über weite Strecken transportiert, geht unterwegs viel Energie verloren, weil sich den Elektronen überall kleinste Hindernisse (Ohmsche Widerstände) in den Weg stellen. Das zeigt sich daran, dass Leitungen warm werden und der Strom als Wärmenergie verpufft. Oder es gibt dieses typische Knistern unter Freileitungen, wenn es im Herbst neblig-feucht wird. Das sind die sogenannten Korona-Entladungen mit K, die mit dem ähnlich klingenden Virus weder verwandt noch verschwägert sind.

    Über alle Spannungsebenen hinweg gehen in Deutschland rund sechs Prozent der elektrischen Energie beim Transport in den Leitungsnetzen verloren. Und um diese Verluste zu minimieren und dafür zu sorgen, dass möglichst viel Wirkleistung beim Verbraucher mit der richtigen Spannung und Frequenz ankommt, muss man das genau richtige Maß an Blindleistung hinzufügen.

    Wie kann man das bloß erklären? Vielleicht sportlich. Jedes Jahr radeln bei der Tour de France über 150 Hochleistungssportler rund 3.500 km kreuz und quer durch Frankreich und benachbarte schöne Regionen. Sie wollen möglichst viele gelbe, grüne und gepunktete Hemden ergattern und am Ende in Paris oben auf dem Siegertreppchen stehen. Wer bummelt, wird vom sogenannten Besenwagen eingesammelt und scheidet aus. Das ist dann totaler Energieverlust.

    Damit die Fahrer diese Kraftanstrengung bewältigen können, umschwärmen sie unsichtbare Helferlein. Diese reichen aus fahrenden Autos Bananen, Getränke, Vitaminpillen – früher häufiger auch mal andere Substanzen – und ölen nach jeder Etappe die Ketten, justieren die Schaltungen, optimieren den Reifendruck. Den Fahrern wird also ständig BLINDLEISTUNG hinzugeführt, damit sie WIRKLEISTUNG in die Pedalen bringen, nicht aus dem Tritt geraten (Frequenzhaltung), sprintfähig bleiben (Spannungshaltung) und genug Puste haben. (Energieausgleich). Dabei kommt es auf die richtige Dosierung und die richtigen Präparate und Methoden an. Den Fahrer vor einer Etappe mit Schokoriegeln vollzustopfen ist weniger sinnvoll, als ihm unterwegs zum richtigen Zeitpunkt die richtige Menge Kalorien zuzuführen.

    Beim Stromnetz funktioniert das mit der Blindleistung ähnlich. Auch hier muss man an den strategisch richtigen Stellen Energie für verschiedene Anwendungszwecke zuführen. Das ist die sogenannte Blindleistungskompensation. Kommt der Strom also im Umspannwerk schon mit etwas schlappen Beinen an, kann man ihn gewissermaßen mit elektrotechnischen Vitaminen wieder aufpäppeln. Dafür stehen sogenannte Blindleistungskompensationsanlagen bereit.

    Sie sind eine Art High-End-Servicestationen, an denen nicht nur Nahrung verabreicht und Ketten geölt, sondern gleich die Zahnkränze samt Hinterrad ausgetauscht werden.

    Warum Blindleistung so wichtig ist und es sie momentan aus den Kraftwerken gratis gibt, darüber spreche ich mit Claus Hodurek, der in seiner langen Laufbahn bei 50Hertz und den Vorgängerunternehmen und -betrieben schon viele Stationen durchlaufen hat. Von der Systemführung über den Netzbetrieb bis hin zum Energiemarktexperten.

    Blog: https://www.linkedin.com/pulse/tour-der-blindleister-19-volker-gustedt/

    Buch: Strom fürs Hertz (bod.de)

    Weitere Informationen zum Thema Strom und Stromnetze gibt es auf diesen Internetseiten von 50Hertz und den anderen deutschen Übertragungsnetzbetreibern Amprion, TenneT und TransnetBW.

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    http://www.tennet.eu/
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    Mehr zu Netztransparenz: https://www.netztransparenz.de/

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    28 min
  • Muttis Türsteher
    Klangkantine Studios

    Stellen wir uns das Stromnetz wie eine Badewanne vor. Und zwar ohne Überlauf. Lässt man in die Badewanne unkontrolliert Wasser ein, schwappt es über den Rand. Wohnt man in einem Mehrfamilienhaus zur Miete, sind die Nachbarn von unten nicht gerade erfreut, wenn es durch die Decke tröpfelt. Beim ersten Mal geht das meistens glimpflich ab. Man entschuldigt sich kleinlaut für das Malheur, die Nachbarn heucheln Verständnis, Versicherungsnummern werden ausgetauscht, Handwerker kommen – erledigt.

    Wenn das aber regelmäßig passiert, wird’s ungemütlich. Dann stehen auch die Mieter der darunterliegenden Wohnungen erbost auf der Matte. Anwälte werden eingeschaltet und der Vermieter droht mit Kündigung. So ähnlich war das vor einigen Jahren mit der deutschen Stromnetz-Badewanne. Windräder und PV-Anlagen haben nahezu unkontrolliert ihren Strom reingekippt – und unsere europäischen Nachbarn in Polen, Tschechien, Niederlande und Belgien bekamen nasse Füsse. Und das hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt: deren Stromnetzbetreiber haben sich bei ihren Regierungen beschwert, deren Regierungen bei unserer Bundesregierung, die bei der Bundesnetzagentur und die bei den ÜNBs. Am Ende landete der ganze Schlamassel bei der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Tisch, weil die bei irgendeinem EU-Dinnerabend blöd von der Seite angequatscht wurde. Und wenn Mutti böse ist, das kennen wir alle aus unserer Kindheit, dann sollte man besser handeln…

    Jetzt könnte man natürlich gegenüber den europäischen Nachbarn einwenden: Was regt Ihr Euch so auf? Ist doch guter Ökostrom, der da kostenlos rüberschwappt. Dieses Argument zieht nur bedingt. Man würde ja auch nicht den Nachbarn von unten sagen: Freut Euch doch über unser Wasser, das direkt in Eure Zahputzbecher tropft. Es ist sehr gutes Wasser. Und wir zahlen sogar die Wasserrechnung. Ihr merkt. So funktioniert das nicht.

    Vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle: es kann ja wohl nicht allzu schwer sein, ein Überlaufventil zu installieren? Stimmt - wenn man in die Badewanne Gleichstrom einfüllen würde. Der Gleichstrom ist von seinem Charakter her vollkommen anders als der Wechselstrom. Dem Gleichstrom sagst du: Du fließt jetzt von A nach B durch diese Leitung! Dann schlägt der Gleichstrom die Hacken zusammen und führt den Befehl exakt so aus. Er ist da sehr preußisch-deutsch.

    Der Wechselstrom dagegen ist eher anarchistisch veranlagt. Dem kannst du 1000 mal sagen, dass er bitte den Weg über das Umspannwerk X oder Y nehmen soll. Er sagt ja, ja, ja und sucht sich dann doch seinen eigenen Weg. In der Vergangenheit (ohne Grenzkontrolle) gerne über Polen oder Tschechien Richtung Bayern durch das europäische Stromverbundnetz vagabundierend. Ganz wie Pipi Langstrumpf: Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Und im Westen nahm der Wechselstrom gerne den Weg über Belgien und Holland, wo er doch eigentlich nach Baden-Württemberg unterwegs war.

    Und jetzt kommt als Lösung für diesen Anarcho-Strom der Phasenschieber ins Spiel. Man nennt ihn auch Phasenschieber-Transformator oder auch Querregel-Transformator. Er funktioniert wie der Türsteher im nächtlichen Clubleben. Der Wechselstrom kommt, wie im Kapitel Generator beschrieben, über drei Leitungen, also drei Phasen sinuswellenförmig im Phasenschieber an. Wenn man jetzt in diese Leitungen solche Querregler einsetzt, dann werden diese Phasen manipuliert und so kann man die Leistung auf den einzelnen Leitungen anders aufteilen, also die Phasen verschieben. Auf diese Weise kann man regulieren, wie viel Strom ins Ausland oder in ein anderes Netzgebiet fließt. So macht es auch der Türsteher, wenn drei Leute vor ihm stehen: „Pass auf Alter. Dein Gesicht gefällt mir nicht. Du bleibst draußen. Dein Kumpel kann rein, steckt sich aber das Hemd in die Hose und Eure Tussi kann schon mal durchgehen.“ Sorry, ist jetzt etwas sexistisch, aber echt Phasenschieber-Realität.

    Übertragen auf den Wechselstrom bedeutet das: Manchmal muss Strom wieder umkehren, manchmal lässt der Phasenschieber etwas Strom passieren und manchmal – wenn er echt gute Laune hat – grinst er nur und winkt ein paar hundert Megawatt einfach so durch.

    Wie der Phasenschieber das genau macht und warum es noch einen zweiten Typus gibt, den rotierenden Phasenschieber, darüber spreche ich mit Claus Hodurek, der in seiner langen Laufbahn bei 50Hertz und den Vorgängerunternehmen und -betrieben schon viele Stationen durchlaufen hat. Von der Systemführung über den Netzbetrieb bis hin zum Energiemarktexperten.

    Blog: https://www.linkedin.com/pulse/muttis-t%25C3%25BCrsteher-17-volker-gustedt/

    Buch: https://buchshop.bod.de/strom-fuers-hertz-volker-gustedt-9783756885213

    Weitere Informationen zum Thema Strom und Stromnetze gibt es auf diesen Internetseiten von 50Hertz und den anderen deutschen Übertragungsnetzbetreibern Amprion, TenneT und TransnetBW.

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    Netzentwicklungsplan Strom : https://www.netzentwicklungsplan.de/

    Mehr zu Netztransparenz: https://www.netztransparenz.de/

    Wer sich für Zahlen, Daten, Fakten interessiert, dem empfehle ich die Energy-Charts des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme.

    www.energy-charts.info

    Ich wünsche Euch viel Spaß beim Entdecken der wundersamen Welt des Stroms.

    Impressum: 

    Der Podcast „Strom zum Anfassen“ ist eine Produktion von Klangkantine Studios im Auftrag von 50Hertz.  
    50Hertz Transmission 
    Bereich Kommunikation & Politik 
    Heidestraße 2 
    10557 Berlin
    www.50hertz.com
    21 min
  • Advent, Advent, die Bratenspitze brennt
    Klangkantine Studios

    Und so geht’s. Notiert zu jeder Aussage, ob sie Eurer Meinung nach falsch oder richtig ist. Die 24 Antworten schickt Ihr an [email protected]. Bitte Namen und Adresse nicht vergessen. Für alle richtigen Einsendungen gibt es den wunderschönen 50Hertz-Wandkalender „Ode an die Freileitung“ mit Fotos, die unsere Kolleginnen und Kollegen aus den Regionalzentren aufgenommen haben. Einsendeschluss ist der Freitag, 13. Dezember 2024.

    Tür 1)

    Drosseln sind Geräte, die zur Regulierung von Blindleistung beitragen.

    Tür 2)

    Der vertikale Belastungsausgleich ist ein Mechanismus, um zum Beispiel Netzentgelte gerecht zu verteilen.

    Tür 3)

    Intransiente Stabilität ist eine wichtige Kenngröße der Netzstabilität.

    Tür 4)

    Ein Hybrider Interkonnektor ist ein Zwitter aus Stromleitung und Offshore-Windpark auf dem Meer.

    Tür 5)

    Bei einem Systemflip kippt das europäische Stromsystem um.

    Tür 6)

    Der Markträumungspreis bezeichnet bei Stromauktionen an der Börse den Preis, den alle Bieter unabhängig von ihrem eigenen Gebot erhalten.

    Tür 7)

    Thyristoren sind elektrotechnische Bauteile in Konverteranlagen.

    Tür 8)

    Beim ökonomischen Trassenmanagement geht es darum, die Kosten für Baumbeschnitt möglichst niedrig zu halten.

    Tür 9)

    Scheinleistung ist die vektorielle Summe aus Wirk- und Blindleistung.

    Tür 10)

    Korona-Entladungen kann man bei bestimmten Wetterladungen an Freileitungen beobachten.

    Tür 11)

    Ein vermischtes Gleichstrom-Netz besteht aus Höchst- und Hochspannungsleitungen.

    Tür 12)

    Ein glasisolierte Schaltanlage nutzt ein spezielles Plexiglas als Isolator.

    Tür 13)

    Eine Sammelschiene dient dazu, Wechselstrom im Umspannwerk auf verschiedene Leitungen zu verteilen.

    Tür 14)

    Im Week ahead Handel wird Strom bereits eine Woche vor Lieferung gehandelt.

    Tür 15)

    Die Momentanreserve gleicht kleinste Schwankungen in der Ein- und Ausspeisung von Strom automatisch aus.

    Tür 16)

    Bei Brownouts handelt es sich um geplante Blackouts.

    Tür 17)

    Das Lustmanagement ist ein spezielles Motivationstraining in der Energiewirtschaft.

    Tür 18)

    Schwarzstartfähigkeit bezeichnet die Eigenschaft eines Kraftwerkes, unabhängig vom Stromnetz wieder anfahren zu können.

    Tür 19)

    Im Marktstammzellenregister der Bundesnetzagentur müssen alle Solarzellen von PV-Anlagen erfasst werden.

    Tür 20)

    Wer Regelzonenverantwortung übernimmt, muss Stromausfälle verhindern.

    Tür 21)

    Das N minus 3-Kriterium besagt, dass in einem Wechselstromsystem immer 3 Phasen unter Spannung stehen müssen.

    Tür 22)

    An einer Grenzkoppelstelle fließt Strom zwischen zwei benachbarten europäischen Netzgebieten.

    Tür 23)

    Eine Strompreiszone hat einen einheitlichen Strompreis.

    Tür 24)

    Unter Bratenspitze versteht man eine erhöhte Stromnachfrage zur Weihnachtszeit.
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    50Hertz Transmission  

    Bereich Kommunikation & Politik  
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    10557 Berlin 
    www.50hertz.com  
    25 min

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