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Aufgewachsen bei seiner Mutter, geprägt von Vinyl und Power-Stimmen wie Whitney Houston oder Chaka Khan, entdeckt er früh das Singen für sich. Seine ersten Clips lädt er dann auf TikTok hoch. Und siehe da - ein Video, gedreht in einem Parkhaus geht viral. Mit 16 unterschreibt er bei Good Soldier, kurz darauf steht er schon in Glastonbury auf der Bühne oder singt bei der Hochzeit von Brooklyn Beckham und supportet John Legend.
Vom TikTok-Viralhit zum BRIT-Rising-StarSeine Debüt-EP "Out of Mind" (2023) klingt wie ein offenes Tagebuch: „Better Man“, „Forgiving Myself“ oder „Time Will Tell“ erzählen von Familie, gebrochenen Herzen und der Suche nach einem Platz in der Welt. Sein Stil ist durchzogen von Pianoklängen, dezenten Beats und dieser starken und zugleich sanften Stimme.
2024 folgt die BRIT-Awards-Nominierung als „Rising Star“ und der Titelsong zur BBC-Serie This Town. Plötzlich ist Sekou überall im Gespräch, von BBC-Playlists bis zu prominenten Fans wie Bruno Mars oder Dua Lipa. Sekou verbindet oldschool Soul-Gefühl mit einer zu seiner Generation passenden Ehrlichkeit. Er wirkt bodenständig, witzig, mal introvertiert, mal extrovertiert und singt…als ginge es um Alles.
Mitte der 80er beschlossen wir zwar älter und vielleicht auch ein wenig erwachsener zu werden, aber die Begeisterung für Soul blieb. Es war die Zeit der KENT Sampler, die bei den ersten Soul Clubbings wie dem Soul Train in der Disco Montevideo rauf und runter gespielt wurden. Die ersten Northern Soul Singles tauchten auf, meist günstige Bootlegs aus England. Danach kamen die Youngsters wie Sascha und Alex, die Ende der 80er den 70s und Modern Soul im FUN Club populär machten.
In den 90ern folgten die Studienreisen auf die Insel - Cleethorpes, Blackpool, Manchester – und wir vertieften unsere Liebe für den Soul noch weiter. Der MAGIC TOUCH Allnighter der frühen 2000er war und bleibt ein Highlight in der Soul Szene.
Uns ist wichtig die Soul Musik in Wien mit zusätzlichen Veranstaltungen breiter aufstellen. Als DJs und Veranstalter haben wir die Szene über mehr als vier Jahrzehnte aufgebaut und mitgeprägt, und das möchten wir mit eurer Unterstützung erfolgreich fortsetzen. Folgt und teilt uns auf Facebook und Instagram. Soul on!
Diese Zeilen zeigen einen kleine und längst nicht vollständige Geschichte von Rare Soul in Wien. Insofern ist es ein lebendes "Dokument", welches weitergeschrieben und ergänzt werden wird.
Linda und Cecil Womack - besser bekannt als Womack & Womack - zwei Soul und R&B Superstars in den 80ern sind die Eltern von BG, Sumani und Kucha. Doch auch der Onkel der Womack Sisters ein regelrechter Soulgigant. Bobby Womack, Produzent und Musiker ist auch Teil dieser musikalischen Familie. Und wenn man glaubt, noch musikalischer geht es gar nicht irrt man sich gewaltig, denn: auch der Großvater war ein Soulgigant.
Sam CookeSam Cooke, einer der wichtigsten R&B Künstler und „Pioneer of Soul“, ist der Großvater der Womack Sisters. BG, Sumani und Kucha wuchsen nicht an einem Ort auf, sondern rund um die Welt. London, Paris, Amsterdam, Thailand, die Bahamas und Kenia prägten ihre Kindheit. Musik bestimmte dabei täglich ihr Leben. Backstage, im Studio und auf Tour lernten sie die Branche von Grund auf kennen. Ihr Vater Cecil Womack wollte, dass seine Kinder verstehen, wie Musik entsteht. Die Schwestern waren bei Aufnahmen, Proben und Songwriting Sessions dabei und standen später sogar mit ihrem Onkel Bobby Womack auf dessen letzter Tour 2014 auf der Bühne.
Sie schrieben bereits für Artists wie B.O.B, Maya oder The Game, doch ihr Herz schlägt für Soul und den Retro Sound, mit dem sie aufgewachsen sind. Ihre Musik erzählt echte Geschichten. Liebe, Schmerz und Zusammenhalt, geprägt durch persönliche Verluste wie den Tod des Vaters, des Onkels und auch eines Ehemanns.
Für die Womack Sisters ist Musik eine Mission. Sie möchten Menschen berühren, Mut geben und zeigen, wie viel Kraft Worte haben. Vor Kurzem veröffentlichten sie ihre neuen Songs "If You Want Me" und "I Just Don’t Want You". Heute leben sie in Los Angeles und arbeiten an ihrem Debütalbum. Drei Frauen, die das Erbe ihrer Familie weiterführen und zugleich ihren eigenen musikalischen Weg formen.
Seine Karriere beginnt in den 1990ern mit Alliance Ethnik, einer Hip-Hop-Crew, die schon damals kulturelle Brücken baute. Während andere nach Ruhm strebten, zog es Guts schließlich in die Stille - oder besser gesagt: in die Wärme.
Von Paris nach Ibiza2007 verlässt Guts Paris und zieht nach Ibiza. Kein Handy, kein Großstadtstress, stattdessen Meer, Vinyl und Inspiration. Hier entstehen Tracks, die genau dort entstehen, wo andere Urlaub machen. Guts’ Musik ist schwer zu beschreiben - und genau das macht sie besonders. Er verbindet das Handwerk eines Musikproduzenten mit der Seele eines Weltenbummlers. Afro-Rhythmen, Jazz, Funk und karibische Leichtigkeit verschmelzen zu einem unverwechselbaren Klang. Seine Tracks erzählen Geschichten von Begegnung und Verbundenheit, ganz ohne viele Worte.
Seine Plattencover zeigen ein farbenfrohes Comic-Ich. Für ihn gilt: Anonymität als Haltung. Es geht um Musik, nicht ums Ego. Guts, ein Künstler mit viel Liebe für afro-atlantische Klänge und Kollaborationen und ein Meister im Bauen musikalischer Brücken. 2025 steht im Zeichen des Feierns: Gemeinsam mit dem kanadischen Produzenten Poirier, ebenfalls ein Grenzgänger zwischen Tropical Bass und Urban Electro, geht Guts auf Europatournee. Am 19. November bringen sie diesen Spirit zum Superfly-Konzert: Im Flucc feiern Guts und Poirier das 15-jährige Jubiläum ihrer legendären Alben "Paradise For All" und "Running High".
Es dauert nur ein paar Sekunden, bis klar ist, wohin die Reise geht: warme Tapesättigung, weiche Bläser, Background-Chöre, die nach Motown und lauen Sommernächten am Strand klingen. Mit "Give Me All Your Love" legt der australische Soul-Sänger Don West sein erstes richtiges Album vor, eine Liebeserklärung an klassischen Soul, die trotzdem nach 2025 klingt.
Don West stammt aus Manly Beach an Sydneys Nordküste und hat sich in den letzten Jahren mit einem geschmeidigen, stilvollen Soul-Sound einen Namen gemacht. Er wuchs musikalisch auf, indem er Gitarre lernte, inspiriert von seinem Bruder. Darüber hinaus entwickelte er bereits früh seine Liebe zu klassischem Soul, Blues und R’n’B. Dass er neben der Musik auch noch ein gut gebuchtes Model ist, hört man nicht, vermag aber vor allem bei den Live Konzerten zu punkten.
"Give Me All Your Love" ist mit 10 Songs und nur 38 Minuten ein angenehm kompaktes Debütalbum geworden. Produziert wurde es zusammen mit Nathan Hawes und bewusst auf „alt“ getrimmt: Vintage-Mikrofone, Live-Feeling, Wall of Sound Reverbs, satte Bläser und mehrstimmige Harmonie. Genau diese Zutaten lassen das Album wie eine moderne Hommage an Marvin Gaye, Al Green und die Daptone-Schule wirken.
Mit "Give Me All Your Love" schafft Don West genau das, woran viele scheitern: Er reitet die aktuelle Soul-Revival-Welle, ohne bloß Retro-Karikatur zu sein. Stattdessen klingt er, als hätte er sein Element endgültig gefunden, irgendwo zwischen Küste, Club und klassischem Soul-Studio. Eines der Debutalben des Jahres.
Anspieltipps der Musikredaktion:
Ob „Push It“, „Shoop“ oder „Let’s Talk About Sex“: Ihre Tracks waren und sind nicht nur Partyhymnen, sondern klare Statements für Selbstbewusstsein, weibliche Lust und Gleichberechtigung im Rapgame. Und natürlich stecken hinter diesen Hits so manche feine Sample-Perlen, die wir unter die Lupe nehmen.
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