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Denn für Alfa Mist ist Musik nichts, das irgendwann abgeschlossen ist. Er will nicht jahrelang an einem Album arbeiten und danach wieder verschwinden. Lieber bleibt er ständig kreativ, probiert Neues aus und entwickelt sich weiter. Alfa Mist hat längst seinen eigenen Sound gefunden. Aber fertig ist er noch lange nicht.
Latimore, früher auch Benny Latimore ist spät zum Star geworden, aber nie wirklich von der Bühne verschwunden. RIP Latimore, bei uns auf Radio Superfly bleibt er!
Die Londonerin zählt schon eine ganze Weile zu den prägendsten Stimmen des modernen britischen Soul, mit ihren Soloarbeiten ebenso wie mit dem Sound des geheimnisvollen Kollektivs SAULT. Für „Gentlewoman“ arbeitete sie erneut mit ihrem Ehemann und Produzenten Inflo zusammen, mit dem sie auch das gemeinsame Label „Forever Living Originals“ leitet. Es ist eine Veröffentlichung im einnehmend warmen Stil von Cleo Sol. Sie lässt uns durch sanfte, rhythmische Klänge treiben. Mal bauen sie sich langsam auf, dann werden sie emotional intensiv, dabei sind sie immer perfekt aufeinander abgestimmt.
Inhaltlich verändert Cleo Sol diesmal die Blickrichtung. Nachdem ihre früheren Platten viel Trost nach außen getragen haben, kümmert sie sich nun stärker um sich selbst. In „Gentlewoman“ geht es um Vergebung, Selbstachtung und die Erkenntnis, dass man andere Menschen nicht immer retten kann. Ihre Songs beschreiben oftmals den Punkt, an dem sie sich erlaubt, auch einfach mal müde zu sein, auf sich selbst zu schauen oder ehrlich mit sich zu sein.
Die große Stärke von „Gentlewoman“ liegt genau in diesem Wechselspiel: musikalisch weich, inhaltlich stark und voller bestärkender Messages. Liebe und Dankbarkeit bleiben wichtige Anker, wobei Sanftheit hier nicht bedeutet, alles einfach hinzunehmen. Cleo Sol scheint ihre Kraft immer mehr zu finden und das als Gentlewoman.
Anspieltipps der Musikredaktion:
Aber es geht auch um die Gegenwart: um die neue Soul-Renaissance, um Musik in Zeiten von Algorithmen und 15-Sekunden-Aufmerksamkeitsspannen und um die Frage, ob entschleunigte, handgemachte Musik heute vielleicht sogar eine Form von Widerstand ist. Hört rein!
Im Gespräch mit Henry Murray, einem der Gründer von waterdrop, geht es um die Realität hinter dieser Erfolgsgeschichte: um die ersten Zweifel, unterschätzte Herausforderungen und die Frage, was es tatsächlich braucht, um aus einer guten Idee ein funktionierendes Unternehmen zu machen. Wir sprechen über internationale Expansion, Markenbildung und Social Media, über Image und Nachhaltigkeit, aber auch über Wettbewerb und den Umgang mit Kopien. Dabei geht es immer wieder um eine zentrale Frage: Wie findet man den Mut, den ersten Schritt zu machen und wie verändert sich Unternehmertum, wenn aus einem Start-up ein international tätiges Unternehmen wird?
Ein Gespräch , das jungen Menschen, die selber eine Idee haben, einen Motivationsschub geben könnte.
Nach ihrer „Legacy“-EP von 2022 ist „The Womack Sisters“ nun ihr erstes vollständiges Album. Elf Songs, veröffentlicht bei Daptone Records, die jede der drei Schwestern auch als eigene Sängerin zeigen. Kucha bringt eine sanfte, von Curtis Mayfield und Smokey Robinson geprägte Soulstimme mit, Zeimani setzt auf Wärme und Groove, während BG zwischen Gospelkraft und bluesiger Rauheit wechselt. Am stärksten wirkt das Album aber oft dann, wenn sich ihre Stimmen zu, man könnte sagen, Familienharmonien verbinden.
Musikalisch erinnert vieles an klassischen Soul, die Geschichten darin gehören aber ganz klar ins Heute. „Chauffeur“ entstand aus einer Zeit, in der die Schwestern selbst Uber fuhren, um ihre Miete bezahlen zu können. Ein Song über Rechnungen, Durchhaltevermögen und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Auch sonst geht es um Liebe, Abschiede, Verletzlichkeit und Zusammenhalt. Eben alles, was das Leben mit sich bringt. Den passenden Schlusspunkt setzt Track 11: „My Sisters and Me“, in dem es heißt: People come and go, but, darling, this I know, it will always be my sisters and me. Nach allen Umwegen bleibt nämlich genau das bestehen: drei Schwestern, drei Stimmen und eine gemeinsame Geschichte.
Anspieltipps der Musikredaktion:
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