Superfly Selected

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Superfly Selected episodes

  • Superfly Portrait | Valérie Ekoumé
    Wenn Tradition auf Moderne trifft und daraus Musik entsteht, die zum Tanzen einlädt, dann klingt das nach Valérie Ekoumè. Mit ihrer Musik verbindet sie moderne Afropop-Klänge mit den traditionellen Rhythmen ihrer Heimat Kamerun. Ihre Songs sind bunt und voller Energie. Sie erzählen von Liebe, Zusammenhalt und Lebensfreude. Auf der Bühne steckt Valérie Ekoumè ihr Publikum mit ihrer positiven Ausstrahlung an und macht jedes Konzert zu einem gemeinsamen Erlebnis.
    3 min
  • Superfly Featured | Tag der Jugend

    Komisch eigentlich, dass an den übrigen 364 Tagen oft genau das Gegenteil passiert: Es wird viel über junge Menschen geredet, aber viel zu selten mit ihnen. Deshalb möchten wir heute nicht nur einen weiteren Aktionstag abhaken, sondern echte Aufmerksamkeit schaffen. Für ihre Perspektiven. Für ihre Stimmen. Und für unsere gemeinsame Zukunft. Denn die Jugend ist nicht nur irgendwann dran. Sie ist längst da!

    6 min
  • Superfly Album der Woche | Jungle - "Sunshine"

    Der Titel ist Programm. „Sunshine“ klingt warm, leicht und mühelos. Die elf Songs leben von sanft treibenden Basslines, analogen Synthesizern, lässigen Grooves und den charakteristischen Falsett-Harmonien. Statt auf einzelne große Hits zu setzen, entfaltet das Album seine Stärke als geschlossenes Hörerlebnis.

    Schon die Vorab-Singles „Carry On“, „The Wave“ und „Someday, Somewhere“ zeigten die Richtung: weniger Club-Euphorie als auf dem Vorgänger „Volcano“, dafür entspannte Eleganz. Jungle bleiben tanzbar, ohne Frage, nehmen aber bewusst Tempo heraus und schaffen Raum für Melodien, die nachwirken.

    Seit ihrem Debüt 2014 zählt die Band zu den stilprägendsten Acts zwischen Neo Soul, Disco und modernem Pop. Ihr Erfolgsrezept ist dabei unverändert geblieben: Musik, die nicht nur gehört, sondern vor allem gefühlt werden will. „Sunshine“ ist kein Album der großen Gesten. Es überzeugt mit Atmosphäre und einer wohltuenden Gelassenheit.

    3 min
  • Superfly Album der Woche | Dead Horse Beats - "Chilling Effect"

    Patrick Wade gehört zu jenen Musikern, die lieber an ihrem Sound arbeiten als an ihrer Sichtbarkeit. Der Produzent aus Toronto komponiert unter anderem für Filmproduktionen und das Royal Winnipeg Ballet. Mit seinem Soloprojekt Dead Horse Beats veröffentlicht er hingegen nur in größeren Abständen neue Musik. Und nun sein Album „Chilling Effect“.

    "Chilling Effect" knüpft an den Ansatz an, den er bereits mit der EP Moon Mist begonnen hat: ein Album, das Soul, brasilianische Rhythmen, dezente Electronica und elegante Disco-Elemente zu einem stimmigen Ganzen verbindet. Wade setzt dabei konsequent auf Reduktion. Nichts wirkt überladen, jeder Klang hat seinen Platz. Flöten, Bläser und fein akzentuierte Gitarrenlinien verleihen den Songs eine organische Leichtigkeit, während die Produktion durchgehend warm und transparent bleibt.

    Besonders deutlich wird Wades musikalische Handschrift in den einzelnen Songs. „See/Believe“ wirkt mit schwebenden Harmonien und einer entspannten Mischung aus Soul und brasilianisch inspirierten Rhythmen. Der Titelsong „Chilling Effect“ setzt auf zurückhaltende Grooves, psychedelische Klangfarben und eine Produktion, die viel Raum für Details lässt. „Using the Spoon“ schließlich bringt etwas mehr Bewegung ins Album.

    "Chilling Effect" ist kein Album für den schnellen Effekt. Es entwickelt seine Qualität mit jedem Hördurchgang und überzeugt weniger durch große Gesten als durch feine Arrangements und ein ausgeprägtes Gespür für Atmosphäre. Ein unaufgeregtes, stilistisch vielseitiges Soul-Album.

    Anspieltipps der Musikredaktion:

    • Chilling Effect
    • Tomorrow/Yesterday
    • See/Believe
    • Using The Spoon
    • The Softer Fur
    3 min
  • Superfly Musikgeschichten | Sommersong: Summer Samba

    Der Komponist war der junge brasilianische Musiker Marcos Valle. Er war gerade Anfang zwanzig und gehörte zur zweiten Generation der Bossa-Nova-Bewegung. Gemeinsam mit seinem Bruder Paulo Sérgio Valle schrieb er diesen unsterblichen Klassiker. „Summer Samba“ entstand in der goldenen Zeit der Bossa Nova, diesem fast magischen Genre, das die Rhythmen des Samba mit den harmonischen Farben des Jazz verband. Dieser Sound wurde weltweit als Inbegriff brasilianischer Coolness gesehen.

    Als Marcos Valle das Lied schrieb, war Brasilien kulturell in einer unglaublich kreativen Phase. Künstler wie Antônio Carlos Jobim und João Gilberto hatten die Bossa Nova bereits berühmt gemacht. Valle brachte eine jüngere, frische Perspektive hinein, und „Samba de Verão“ wurde sein großer Wurf. Zunächst erschien das Lied auf Portugiesisch. Doch dann bekam es englische Lyrics von Norman Gimbel, demselben Texter, der auch englische Fassungen anderer Bossa-Nova-Klassiker schrieb. So wurde aus „Samba de Verão“ das international bekannte „So Nice (Summer Samba)“.

    Den entscheidenden Schub erhielt das Stück durch den brasilianischen Organisten Walter Wanderley. Seine Version von 1966 wurde in den USA ein großer Erfolg und brachte den entspannten Rio-Sound direkt in amerikanische Wohnzimmer. Manche Kritiker gingen sogar so weit zu sagen, Wanderleys Aufnahme sei eine ebenso prägende Bossa-Nova-Hymne wie „The Girl from Ipanema“.

    Was danach geschah, ist bemerkenswert: „Summer Samba“ entwickelte sich zu einem echten Standard. Mehr als 180 Künstler nahmen ihre eigene Version auf. Jazzmusiker, Popsänger, Lounge-Bands und Bossa-Nova-Interpreten griffen immer wieder auf diese Melodie zurück. Mehr als 60 Jahre nach seiner Entstehung wirkt „Summer Samba“ immer noch wie eine Postkarte aus einem Rio, das vielleicht nie ganz verschwunden ist: jung, sommerlich und voller Musik. Und jedes Mal, wenn die ersten Takte erklingen, scheint der Sommer für drei Minuten zurückzukehren.

    4 min
  • Superfly Featured | Tag der Freundschaft

    Anstatt ein Straßeninterview zu führen, bleibt der Beitrag bei Superfly, um zu sehen, ob auch dort Freundschaften entstehen, die über den Arbeitsplatz hinausgehen. Auf die Frage, was Freundschaft für sie bedeutet, antwortet Samy, dass Freundinnen und Freunde etwas Essentielles in ihrem Leben und Alltag sind. Es sei schön, bei der Arbeit zu merken, dass man sich mit den Kollegen versteht und dort echte Freundschaften entstehen können, bei denen es um die Person und nicht nur um die Arbeit geht.

    Es wird reflektiert, dass man mit manchen Kolleginnen oft mehr Zeit verbringt als mit engsten Freundinnen. Man teilt stressige Tage, Pannen und Erfolge. Oft reicht ein kurzer Blick durch das Studio, um zu wissen, was das Gegenüber denkt. Freundschaft hat demnach nicht immer mit der Dauer einer Beziehung zu tun, sondern oft einfach mit Vertrauen. Gerade beim Radio scheint das wichtig zu sein, da manche Moderatoren auch privat befreundet sind.

    Ein Beispiel für eine solche Verbindung ist die Sendung „Rare and Modern“, die als „kölschwienerische Freundschaft“ auf Radio Superfly in Sendung geht. Abschließend wird festgehalten, dass das Schöne an Freundschaften ist, dass sie nicht spektakulär sein müssen. Sie entstehen oft nebenbei aus gemeinsamen Projekten, Gesprächen oder der wöchentlichen Zusammenarbeit am Mikrofon. Es reicht das Wissen, dass jemand da ist, auf den man sich verlassen kann. Der Beitrag schließt mit dem Wunsch für einen schönen Tag der Freundschaft und dem Rat, sich mal wieder bei jemandem zu melden, von dem man lange nichts gehört hat.

    4 min

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