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Na, jetzt ist es aber schon früh dunkel draußen. Das Wintersemester ist in vollem Gange, der Plaid-Rock sitzt, die (faux-)Lederschultertasche ist frisch beladen mit Büchern über Kunst, Musik und Literatur. Und ihr wisst ganz genau, was das heißt: Dark Academia is back!
Die Vibes stimmen schonmal, und so schauen sich Shelly und Jaci die Ursprünge des beliebten Subgenre an, sprechen darüber, warum wir jahrhundertealte Lesesäle und dunkle Universitätshallen so gern mögen, und geben unzählige Leseempfehlungen – da ist selbst für alteingesessene Dark Academia-Fans noch was Neues dabei. Also, legt mal kurz euren Sophokles beiseite (ist das Altgriechisch?!), schnappt euch einen Tee und leistet unseren Hosts Gesellschaft bei ihrer Reise durch das Genre. Leseinspiration garantiert.
Was ist euer Dark Academia-Must Read? Schreibt uns auf [email protected] oder Instagram (stadtbibliothek.innsbruck).
Alle im Podcast erwähnten Bücher:
Fourth Wing, Rebecca Yarros
Weitere Dark Academia-Titel in der Stadtbibliothek:
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Jane Austen würde dieses Jahr ihren 250. Geburtstag feiern. Zu diesem Anlass lädt die Stadtbibliothek Innsbruck ihre Biografin Elsemarie Maletzke ein, um ihr Buch „Jane Austen: Die Biografie“ (Schöffling & Co.) vorzustellen.
Frau Maletzke arbeitet neben dem Verfassen zahlreicher Biografien (unter anderem auch über die Brontë-Schwestern) auch als Reisejournalistin und war unter anderem für die Satirezeitschriften „pardon“ und „Titanic“ tätig. Mit Boris spricht sie über ihr Interesse am England des 19. Jahrhunderts und darüber, warum Jane Austen auch heute noch so viele Leser*innen findet.
„Jane Austen“ von Elsemarie Maletzke bei Schöffling & Co.:
Gibt’s auch in der Stadtbibliothek:
Elsemarie Maletzkes Literaturtipps:
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Schon seit jungen Jahren weiß Isabella Straub um die Kraft der Literatur. Trotzdem war es für sie viele Jahre lang unvorstellbar, einen Roman zu schreiben. Spontan nimmt sie dennoch an einem Kurzgeschichtenwettbewerb teil und wird in einem von Sibylle Berg herausgegeben Sammelband veröffentlicht. Seither ist die österreichische Autorin mit vielen Ehrungen und Preisen für ihr literarischen Schaffen ausgezeichnet worden, unter anderem war sie 2024 Stadtschreiberin von Hamburg.
In ihrem Gespräch mit Boris geht sie auf ihren Werdegang ein, spricht über den Vorteil von Pseudonymen in einem Literaturbetrieb, in dem Unterhaltungs- und Hochliteratur oft Hand in Hand gehen. Außerdem teilt sie ihre Meinung dazu, wie Künstliche Intelligenz schon jetzt auf Teile des Buchmarktes wirkt und wie sie das Thema KI in ihrem neuen Roman (da heißt das Modell „Mandy“) selbst bearbeitet hat.
„Nullzone“ von Isabella Straub bei Elster & Salis:
Gibt’s auch in der Stadtbibliothek:
Isabell Straubs Literaturtipps:
https://stbibk.litkatalog.eu/litterare/simple_search?query=zeruya%20shalev
„Serge“ von Yasmina Reza
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Pia und Christina haben wieder eure Lieblingsrubrik mitgebracht: Die Literarischen Entstehungsgeschichten.
Ihr könnt abstimmen, welche Geschichte euch besser gefallen hat. Oder vielleicht interessiert ihr euch für eine Entstehungsgeschichte, und Christina oder Pia sollen sie recherchieren und erzählen: Schreibt uns auf Instagram (stadtbibliothek.innsbruck) oder [email protected].
Veranstaltungstipp:
Gibt’s auch in der Stadtbibliothek:
Im Podcast erwähnte Links:
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Faszination klassische Literatur: Bookstagram und Booktok sind voll davon. Warum ist das eigentlich so? Unter welchen Kriterien wählen die Mitglieder der Communities die Klassiker-Lektüren? Welche Klassiker haben das Potential, viral zu gehen und warum? Und was haben all die Memes damit zu tun? In der heutigen Folge der Teatime beschäftigen sich Jaci und Shelly mit diesen Fragen und mehr. Außerdem empfehlen die beiden ein Starterpaket mit niederschwelligen Klassikern für alle, die nach der nächsten Leseempfehlung suchen.
Welchen literarischen Klassiker (oder welche Buchverfilmung) ist euer Favorit? Schreibt uns auf Instagram (stadtbibliothek.innsbruck) oder [email protected]
Gibt’s auch in der Stadtbibliothek:
Das Teatime-Klassiker-Starterpaket für Bibliophile und alle, die’s werden wollen:
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Vom Spex-Magazin einst als Gitarrengott bezeichnet, heute Literat und Essayist: Hans Platzgumer, im Innsbrucker Stadtteil Hötting geboren, ist Musiker und Schriftsteller. Mit elf Jahren spielt er sein erstes Konzert, mit 14 Jahren tritt er mit seiner Band auf der Innsbrucker Bergisel-Schanze vor 30.000 Zuschauer*innen auf. Über 2.000 Konzerte hat er seither weltweit gespielt und zahlreiche Alben veröffentlicht. Neben der Musik ist er vor allem als Schriftsteller bekannt: acht Romane und sechs weitere Bücher hat er bereits veröffentlicht.
Sein neues Buch „What Goes up Must Come Down“ ist benannt nach dem Song „Spinning Wheel“ der Band Blood, Sweat & Tears, der 1969, dem Geburtsjahr des Autors, die Charts angeführt hat. Entsprechend autobiografisch ist diese Abhandlung mit der Popmusik für Hans Platzgumer, er habe die Welt immer schon durch die Musik erlebt, Fan sei er aber nie gewesen. Das Buch befasst sich mit dem gesellschaftlichen, auch politischen Einfluss, den die anglo-amerikanische Popmusik seit der Nachkriegszeit auf das Zeitgeschehen ausübt. „Die Popmusik“, so Platzgumer, „war immer schon Motor für die gesellschaftliche Entwicklung“.
„What Goes Up Must Come Down: Kleine Geschichte der Popmusik“ von Hans Platzgumer:
DIE GOLDENEN ZITRONEN:
Hans Platzgumers Literaturtipp:
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In ihrem neuen Format besprechen Pia und Christina aktuelle österreichische Gegenwartsliteratur. Hier findet ihr die aktuellsten Romane von neuen und bekannten Stimmen der österreichischen Literaturlandschaft.
In der heutigen Folge sprechen die beiden über Doris Knechts aktuellen Roman „Ja, nein, vielleicht“, erschienen 2025 bei Hanser.
Verlagsangabe:
Zum ersten Mal seit vielen Jahren fühlt sie sich wieder frei: Die Kinder sind ausgezogen, in ihrem Dasein zwischen Großstadt und Landleben breitet sich Ruhe aus. Doch dann wird ihre Wohnung von ihrer Schwester besetzt, es droht ihr ein Zahn auszufallen und sie wird mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert. Während sich das eher marginale gesundheitliche Dilemma zu einer kleinen existenziellen Krise auswächst, trifft sie im Supermarkt einen Mann von früher wieder: Friedrich. Eine Begegnung, die sie vor eine Frage stellt, mit der sie sich eigentlich nicht mehr beschäftigen wollte: Ist sie bereit für eine weitere Liebesbeziehung? Oder besser gesagt: Ist sie bereit, ihr gutes Leben zu teilen, ihre innere Zufriedenheit zu riskieren, schon wieder? Ein moderner Roman über das Leben als Frau, der das ewige Primat der romantischen Liebe infrage stellt – unverbittert, witzig, lebensklug.
„Ja, nein, vielleicht“ von Doris Knecht gibt’s auch in der Stadtbibliothek:
Christinas Literaturtipp:
Pias Literaturtipp:
Weitere Lesetipps:
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Ihr sucht nach guten Beach Reads für den Urlaub? In der heutigen Teatime-Folge stellen Jaci und Shelly ihre heißesten Tipps für den Sommer vor. Auswahlkriterien: Spannende Pageturner, die eure Herzen höher schlagen lassen und in jeden Koffer passen.
Am Ende der Folge gibt’s auch noch ein kurzes Update zur diesjährigen TBR-Liste!
Für literarische Enemies-to-Lovers Fans:
Für Freunde der Second-Chance-Romance mit One Bed-Trope:
Für Love Triangle-Enthusiasten mit Coming-of-Age-Flair:
Für eine gehörige Portion Empowerment im Profi-Tennis-Setting:
Second-Chance-Romance auf großer Europa-Tour:
Nostalgische Dual-Timeline Second-Chance mit Sommern an einem kanadischen See:
Märchenhaft erzählte Heldinnengeschichte auf Grundlage von koreanischen Mythen:
Spicy Slow-Burn mit Herz:
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Hanno Millesi interessiert sich früh für Kunst: das sind für ihn Filme, das ist die Bildende Kunst, Musik, und eben auch Literatur. Früh steht für ihn fest, „irgendwas mit Kunst zu machen“. Es folgt ein Studium der Kunstgeschichte. Ausdruck findet Hanno im Schreiben und im Anfertigen von Collagen. Wer seine Romane liest, merkt sehr schnell, dass sich darin zahlreiche Motive anderer Kunstformen wiederfinden.
So auch seinem neuen Roman „Zur Zeit der Schneefälle“. Das Loch, das eines Tages im Wohnzimmer des Protagonisten Rainer auftaucht, beschreibt er für sich dabei als „Spielanleitung“: Um diese Situation herum baut sich der Text explorativ auf, findet auf mehreren Erzählebenen statt. Auch stellt sich die Frage nach parallelen Realitäten, die übers Radio und die Nachrichten entstehen.
Im Gespräch mit Boris geht Hanno auf diesen und viele weitere Aspekte seines künstlerischen Schaffens ein. Wie unterscheidet sich der Prozess für ihn über die verschiedenen Kunstformen hinweg, und wo liegen die Gemeinsamkeiten? Wie gestaltet sich sein Schreibprozess? Am Schluss teilt er seine Ansichten über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Literatur – die seiner Meinung nach eher eine Auswirkung auf die Rezipientinnen und Rezipienten sein könnte.
„Zur Zeit der Schneefälle“ von Hanno Millesi bei Sonderzahl:
Hannos Collagen (und viele interessante Informationen) findet ihr auf seiner Webseite:
Hannos Lesetipps:
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