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Pia und Christina haben wieder eure Lieblingsrubrik mitgebracht: Die Literarischen Entstehungsgeschichten.
Diesmal geht es zum einen an Stephen Kings bescheidenen Schreibtisch in einem Wohnwagen in Maine, in dem er den Weltbestseller „Carrie“ verfasst hat. Zum anderen verpasst Pia dem Vampirmythos einen dringend erforderlichen Faktencheck! Schon mal was von John Polidori gehört? Nein? Der hat nämlich sie allerallererste Vampirgeschichte zu Papier gebracht. Taucht ein hinter die Kulissen großer Literatur.
Ihr könnt abstimmen, welche Geschichte euch besser gefallen hat. Oder vielleicht interessiert ihr euch für eine Entstehungsgeschichte, und Christina oder Pia sollen sie vortragen: Schreibt uns auf Instagram (stadtbibliothek.innsbruck) oder [email protected].
Gibt’s auch in der Stadtbibliothek:
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Der Journalismus, sagt Journalist Dirk Kurbjuweit, sei für ihn die Nabelschnur zur Welt. Das Schreiben wiederum diene der Erholung – denn Dirk Kurbjuweit ist nicht nur Chef-Redakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, sondern auch Schriftsteller, der bereits etliche Romane und Theaterstücke verfasst hat. Sein neuer Roman „Nachbeben“ ist 2025 im Penguin-Verlag erschienen.
Im Gespräch mit Boris teilt er seinen Weg zur Schriftstellerei, spricht über seinen Roman, aber auch darüber, was es bedeutet, heute Journalismus zu betreiben und Nachrichten zu machen. Tempo und Tiefe – das ist die journalistische Strategie des Spiegels.
„Nachbeben“ von Dirk Kurbjuweit im Penguin-Verlag:
Dirk Kurbjuweits Buchtipp:
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Von Homer zu Madeline Miller: die Nacherzählung griechischer Mythen und Legenden lag immer schon im Trend. Homer wusste, wie man das Publikum verzaubert: Er integrierte die griechische Götterwelt in den literarischen Mainstream, damals noch ziemlich im Male Gaze ™ verhaftet. In Gesängen wurden seine Epen „Ilias“ und „Die Odyssee“ vorgetragen.
In der heutigen Folge setzen Shelly und Jaci sich mit der griechischen Mythologie auseinander, von den literarischen Ursprüngen über römische Götterwelt („Metamorphosen“ von Ovid, anyone?) bis hin zu BookTok-Sensationen wie „Das Lied des Achill“ von Madeline Miller, die für viele Leser*innen das Beste aus beiden Welten bietet: klassische Stoffe frisch erzählt. Es geht um Modernisierung, dem Erzählen von marginalisierten Perspektiven, um Götter, Halbgötter und Menschen und, seufz, um tragische Liebe.
Gibt’s auch in der Stadtbibliothek:
„Ilias“ von Homer:
„Das Lied des Achill“ von Madeline Miller:
„The Silence of the Girls“ (dt. „Die Stille der Frauen“) von Pat Barker (englisches Original):
„Stone Blind“ von Natalie Haynes:
Die „Percy Jackson“-Reihe von Rick Riordan:
Auguste Lechners Nacherzählungen berühmter Stoffe:
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Mit Boris spricht Martin Walker über die Schriftstellerei und die berührende Geschichte, wie Bruno zum Protagonisten seiner Kriminalromane avancieren durfte. Er schwärmt vom Essen, vom Périgord, von Croissants und Wein.
„Déjà-vu“ von Martin Walker im Diogenes-Verlag:
Gibt’s auch in der Stadtbibliothek:
Weitere Titel von Martin Walker:
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In ihrem neuen Format besprechen Pia und Christina aktuelle österreichische Gegenwartsliteratur. Hier findet ihr die aktuellsten Romane von neuen und bekannten Stimmen der österreichischen Literaturlandschaft.
In der heutigen Folge sprechen die beiden über Johanna Sebauers Debütroman „Nincshof“, erschienen 2023 im DuMont-Verlag.
Verlagsangabe:
„Nincshof“ von Johanna Sebauer gibt’s auch in der Stadtbibliothek:
Christinas Literaturtipp:
Pias Literaturtipp:
Thomas Arzt schreibt fürs Theater, fürs Radio und für die „Langstrecke, den Marathon“, wie er selbst sagt, wenn er Prosa meint. Sein zweiter Roman „Das Unbehagen“ ist 2025 im Residenz Verlag erschienen. Wie unterscheidet sich das Schreiben von Theaterstücken von Romantexten? Wie entscheidet er, welchen Stoff er als Stück verarbeitet, und was zum Roman wird? Welche Rolle spielen Tirols Berge in seinem neuen Roman?
„Das Unbehagen“ von Thomas Arzt (Residenz Verlag):
„Das Unbehagen“ und „Die Gegenstimme“ gibt’s auch in der Stadtbibliothek:
Thomas‘ Literaturtipp:
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Mit DNF (Did not finish) meinen wir ausnahmsweise nicht die im Sport gebräuchliche Bezeichnung für Teilnehmer*innen, die einen Wettkampf abbrechen müssen. Nein! Denn die besonders auf Booktok und Bookstagram beliebte DNF-Liste bezeichnet jene Bücher, die man mittendrin abgebrochen hat.
Grundsätzlich gibt es ja zwei Arten von Leser*innen: Solche, die ihre Bücher IMMER zu Ende lesen (komme was da wolle!) und solche, die nach spätestens 30 Seiten das Buch in die Ecke werfen.
Shelly und Jaci verraten, welche Book Icks sie zum DNF’n ihrer Bücher bewegt, welche Bücher bzw. Buchreihen sie nicht beenden konnten und was ihre Gründe dafür waren. Bibliothekarischer Geheimtipp: Die Praxis ist nicht nur ungemein befreiend, sondern umso leichter, wenn man es mit Bibliotheksbüchern macht ;-) Aber Achtung: Gibt man zu schnell auf, verpasst man vielleicht was.
Letztlich gilt:
„Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher.“
Verratet uns das Buch, das ihr zuletzt auf den DNF-Stapel gepackt habt auf Instagram (stadtbibliothek.innsbruck) oder [email protected].
Shellys und Jacis DNF-Listen gibt’s (trotzdem) in der Stadtbibliothek:
Schriftstellerin Valerie Fritsch spricht mit Boris über ihren Roman „Zitronen“ (Suhrkamp 2024). Im Gespräch beschreibt Valerie die intensive Recherche, die sie zum Schreiben des vorliegenden Buches bewegt hat. Als „Tetrisspiel der Wahrheit“ bezeichnet sie diesen Prozess. Im Buch geht es um Gewalt, in der Familie und in der Kindheit. Die Mutter leidet am Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom, die Gewalterfahrung des Sohnes bleibt über Jahre unsichtbar oder unberührt, der Vater ist körperlich gewalttätig, verlässt die Familie früh. Der Roman beschäftigt sich mit der Verwechslung von Gewalt und Liebe, und allen Arten der Gewalt, von „klein bis groß“.
„Zitronen“ von Valerie Fritsch (Suhrkamp):
„Zitronen“ gibt’s auch in der Stadtbibliothek:
Valeries Literaturtipp: „Umlaufbahnen“ von Samantha Harvey:
Wie forscht man zu Volksmusik? Gehört Heavy Metal beim Krampusumzug zur Tradition? Wie gelangt ein österreichischer Forscher an Tonaufnahmen der Gesänge der Old Order Amish in Iowa? Und: Sind Hymnen heutzutage überhaupt noch relevant? Die Antworten auf diese und viele weitere spannenden Fragen gibt es in dieser Folge.
A.o. Univ.-Prof. Dr. Thomas Nußbaumer ist als Volksmusikforscher am Innsbrucker Standort der Universität Mozarteum Salzburg tätig und beschäftigt sich unter anderem mit musikalischer Tradition im Alpenraum. Im Zuge der Veranstaltung „O du mein Österreich – (K)eine Lobeshymne“ war er in der Stadtbibliothek zu Gast.
Thomas Nußbaumers Literaturtipp:
O du mein Österreich – (K)eine Lobeshynme im Anton Pustet-Verlag:
A.o. Univ.-Prof. Dr. Thomas Nußbaumer an der Universität Salzburg:
Heute haben unsere Teatime-Hosts eine ganz besondere Folge für euch: Sie sprechen über „A Court of Thornes and Roses“. Das ist nicht nur ein erfülltes TBR-Ziel für Shelly (yeah!), die sich vom Sarah J. Maas-Fieber hat anstecken lassen, sondern ein Herzensprojekt für Jaci. Die ist nämlich Fan der Reihe, und das schon seit Jahren!
Gemeinsam geben die beiden euch einen Überblick über die Handlung – falls ihr Neueinsteiger*innen seid und vielleicht noch nicht sicher, ob ihr die Reihe lesen wollt. Aber Achtung: ganz spoilerfrei wird das Gespräch nicht! Außerdem sprechen sie über die Entwicklung der Protagonistinnen Feyre und deren Schwester Nesta im Laufe der Reihe. Und sie stellen die Frage, warum Young Adult-Romane oft toxische Beziehungen in den Mittelpunkt der Handlung stellen (looking at you, Tamlin *hust*).
Die New Adult-Buchreihe „A Court of Thornes and Roses“ von der U.S.-amerikanischen Autorin Sarah J. Maas wurde 2015 unter großem Anklang erstveröffentlicht. Im Deutschen ist sie unter dem Titel „Das Reich der Sieben Höfe“ bekannt.
Euch gefallen Buchgespräche dieser Art? Abonniert uns und schreibt uns eure Themenwünsche auf [email protected] oder auf Instagram (stadtbibliothek.innsbruck).
ACOTAR gibt’s auch in der Stadtbibliothek:
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