SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Trump wird wieder US-Präsident: Darum hat er gewonnen
    Donald Trump wird der 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Überraschend schnell stand das Ergebnis der Wahlen fest, Staatschefs aus aller Welt haben ihm zum Sieg gratuliert. Für viele Deutsch-Amerikaner ist der Triumph des Republikaners ein Schock, zum Beispiel für Jessica Strain. Ihr Vater kommt aus den USA, sie selbst lebt seit 2006 in Tübingen. Aktuell unterrichtet sie dort Englisch am Deutsch-Amerikanischen Institut. Warum sie über den Sieg Trumps dennoch nicht wirklich überrascht ist, hat sie SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex verraten.
    8 min
  • Spanien nach der Flutkatastrophe: Weitere Tote befürchtet
    Rund eine Woche ist seit den verheerenden Unwettern im Osten Spaniens vergangen. Offiziellen Angaben zufolge sind mehr als 200 Menschen dabei ums Leben gekommen. Ob es dabei bleibt oder noch mehr Tote geborgen werden, wird sich zeigen, wenn die Aufräumarbeiten etwas weiter fortgeschritten sind. SWR Aktuell-Moderator Albrecht Ziegler hat mit unserer Spanien-Korrespondentin Franka Welz über die aktuelle Lage in den Flutgebieten gesprochen.
    6 min
  • Hoffen, Bangen, Daumen-Drücken: So schauen Harris-Wähler in Deutschland auf die US-Wahl
    Wer wird in Zukunft die USA politisch führen: Gibt es ein Trump-Revival oder steigt die aktuelle Vizepräsidentin auf - das ist die große Frage bei der Präsidentschaftswahl in den USA. Ab heute wird gewählt. Nicht nur US-Amerikanerinnen und -Amerikaner vor Ort können ihre Stimme abgeben, sondern auch die, die im Ausland leben. So wie Sasha Arrington. Die US-Bürgerin wohnt in Baden-Württemberg, genauer in Ludwigsburg. Sie ist Mitglied bei "Democrats Abroad", der Auslandsorganisation der US-Demokraten und freut sich auf die Wahl, sagt sie. "Aber trotzdem bangen wir darum, weil es eine reelle Chance gibt, das Trump gewinnt".
    Mit ihrer Arbeit will sie US-Amerikaner informieren, sagt sie. Denn: der Wahlprozess sei schwierig. Viele wüssten nicht, wie das funktioniere, wenn man vom Ausland aus wählen möchte. Wie diese Arbeit aussieht und wie die Stimmung bei den "Democrats Abroad" vor der Wahl ist, erklärt Sasha Arrington im Gespräch mit SWR Aktuell Moderator Stefan Eich.
    5 min
  • Ansage an die Politik: "Wir sind als Tafeln nicht für die Bekämpfung von Armut zuständig"
    Die Rente zu klein, das Bürgergeld reicht nicht: Wer so wenig Geld hat, dass er sich nicht genug Lebensmittel kaufen kann, ist meist froh über die Tafeln. Dort geben Ehrenamtliche unter anderem Essen aus, das zum Beispiel Supermärkte oder Bäckereien spenden, wenn sie keine Verwendung mehr dafür haben. Doch die Tafeln ächzen unter dem Druck: Sehr viele Menschen sind offenbar bedürftig. Deshalb gab es in der Vergangenheit schon Aufnahmestopps. Immer wieder stoßen die Tafeln an ihre Grenzen.
    Tafel Deutschland sieht Politik in der Verantwortung
    Andreas Steppuhn vom Verein "Tafel Deutschland" sagt, die Situation sei anhaltend schwierig. Es gebe zwei Faktoren, von denen abhängig sei, wie viel Tafeln leisten könnten: einmal die ehrenamtlichen Helfer und einmal die Menge an gespendetem Essen. Über die aktuelle Situation der Tafeln und wie er die Bemühungen der Politik gegen Armut einschätzt, darüber hat Andreas Steppuhn mit SWR Aktuell Moderator Stefan Eich gesprochen.
    5 min
  • "Das System blockiert und frustriert" - und entscheidet trotzdem die Wahl in den USA
    Morgen ist in den USA der große Tag der Entscheidung. Das Land wählt einen neuen Präsidenten oder eine Präsidentin. Nach Ansicht politischer Beobachter wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der demokratischen Vizepräsidentin Kamala Harris und dem republikanischen Ex-Präsidenten Donald Trump.
    "Es gibt kaum Bewegung in den Meinungsumfragen in den vergangenen Monaten. Das heißt, es gibt kaum Wechselwähler in den USA. Der Wahlsieg hängt davon ab, ob eine Partei es schafft das eigene Lager maximal zu mobilisieren", sagt Manfred Berg, Professor für Amerikanische Geschichte an der Universität in Heidelberg. Die Lager seien sehr stark nach weltanschaulichen und sozial-strukturellen Kriterien gespalten.
    Veraltetes politisches System statt moderne Demokratie

    Laut Berg ist das amerikanische politische System eigentlich nicht für eine Massendemokratie gemacht. Es stamme aus dem späten 18. Jahrhundert und war immer stark von der Kooperationsbereitschaft der politischen Parteien abhängig.
    Mit der Ausbildung zweier weltanschaulichen Lager ließen sich Kompromisse immer schwerer schließen. Dadurch würde das System immer mehr blockiert, was schließlich den Frust innerhalb der Bevölkerung anheize.
    Die amerikanische Demokratie befindet sich in einer sehr gravierenden Krise.

    Quelle: Manfred Berg, Professor für Amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg

    Zwar wäre es hilfreich, wenn Ex-Präsident Trump, die Wahl verlieren würde, so Berg, strukturelle Probleme würden dadurch aber nicht verschwinden. Je nachdem wer das Rennen mache, sei es außerdem fraglich, ob das Wahlergebnis akzeptiert werde. Warum der Professor für Amerikanische Geschichte daran zweifelt und welche Folgen er befürchtet, erklärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Albrecht Ziegler.
    6 min
  • Wärmepumpe: So schütze ich mich vor teuren Überraschungen
    Die Heizung ist aufgedreht, aber warm wird es nicht? Wenn die alte Heizungsanlage kaputt ist, stehen Hausbesitzer häufig vor der Frage: Wärmepumpe – ja oder nein? Geld kostet das auf jeden Fall, vor allem Unionspolitiker betonen häufig, wie unbezahlbar so eine Wärmepumpe sei. Aber stimmt das? Nein, sagt Anlagentechniker Frank-Rolf Roth. Er berät als "Wärmepumpendoktor" zu dem Thema. Ein Selberbauer könne das für 5.000 Euro umsetzen. Das geht laut ihm zum Beispiel mit einem Monoblock-Gerät mit normalem Netzstrom. Teurer wird es, wenn es größer wird - und man einen Heizungsbauer beauftragt. Unnötig teuer wird es, wenn man Teile kaufen soll, die man aber gar nicht braucht, warnt Roth. Heißt im Umkehrschluss:
    Je einfacher die Anlagen aufgebaut sind […] desto effizienter laufen sie.

    Quelle: Anlagentechniker Frank-Rolf Roth

    Sobald man Puffermischer, Überströmer oder hydraulische Weichen angeboten bekomme, müsse man ganz genau schauen. Sei das nötig "wird es nicht besonders gut und wenn es nicht nötig ist, sollte man es nicht kaufen". Das können Bauteile für 10.000 Euro sein, sagt er. Wo sich Wärmepumpen-Interessenten beraten lassen können und wie einfach man an Förderungen kommt, erklärt "Wärmepumpendoktor" Frank-Rolf Roth im Gespräch mit SWR Aktuell Moderator Stefan Eich.
    6 min
  • Bekenntnis zur EU: So war die Stichwahl in Moldau
    In Moldau hat sich die pro-europäische Präsidentschaftskandidatin Maia Sandu gegen ihren pro-russischen Konkurrenten Alexandr Stoianoglo durchgesetzt. Sandu galt zwar als Favoritin, stand aber auch in der Kritik wegen mangelnder wirtschaftlicher und sozialer Fortschritte. Aus der EU gibt es erleichterte Reaktionen: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat der Präsidentin zur Wiederwahl gratuliert. Sie freue sich, mit Sandu weiter auf eine europäische Zukunft für Moldau hinzuarbeiten.
    Dass viele zu Recht in der EU jetzt aufatmen, davon ist Raimar Wagner überzeugt. Er ist Projektleiter FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung in der Republik Moldau. Auffällig sei, dass auch viele junge Menschen wählen gegangen seien. Gerade die seien dafür, dass ihr Land näher an die EU heranrücke. Außerdem habe Russland versucht, die Wahl massiv zu beeinflussen. „Am Ende war es absolut ein Geo-Politikum zwischen der EU und Russland“. Wie groß Wagner den Einfluss Russlands auf die Wahl in Moldau einschätzt – und für wie fair Wagner die Wahl hält, darüber hat SWR Moderator Stefan Eich mit ihm gesprochen.
    4 min
  • Vor der US-Präsidentschaftswahl: Wie ist die Stimmung im Swingstate Wisconsin?
    Einen Tag vor der US-Präsidentschaftswahl fokussieren sich beide Kandidaten - der Republikaner Donald Trump und die Demokratin Kamala Harris - auf die Swingstates. Diese Bundesstaaten gelten als wahlentscheidend, weil dort bei Präsidentschaftswahlen keine Partei klar favorisiert wird. Mal gewinnen dort die Republikaner, mal die Demokraten.
    Swingstate Wisconsin: Wie stehen junge Menschen zur US-Wahl?

    Einer dieser Swingstates ist Wisconsin. Wie ist dort die Stimmung? David Coury, Professor für Humanistic und Global Studies an der University of Wisconsin sagt, er spüre eine Spaltung. Seine Studierenden redeten ungern über Politik, von der ständigen Werbung hätten sie die Nase voll. Was bei dieser Wahl anders ist als vor vier Jahren und wie er die Sicht der Studenten darauf einschätzt, darüber hat SWR Aktuell Moderator Stefan Eich mit ihm gesprochen.
    7 min
  • Waffen am Glühwein-Stand: Wie Verbotszonen auf Weihnachtsmärkten helfen würden
    Noch gut einen Monat dauert es, dann öffnen die ersten Weihnachtsmärkte ihre Tore. Es wird wieder ausgelassen Glühwein geschlürft und allerlei Gebäck verschlungen. Und gleichzeitig haben viele Menschen manchmal ein mulmiges Gefühl in Menschenmassen im Advent. Spätestens seit dem Anschlag am Berliner Breitscheidtplatz ist Sicherheit und der Schutz vor Waffen auf den Weihnachtsmärkten ein großes Thema.
    Messer-Verbotszonen und Konflikte mit den Händlern auf dem Weihnachtsmarkt
    Der Präsident des Deutschen Schaustellerverbands hat in dieser Woche gefordert, Weihnachtsmärkte zu Waffen-Verbotszonen zu erklären. Das hält auch Mark Roschmann für sinnvoll. Er ist der Vorsitzende des Schaustellerverbands Südwest Stuttgart. Warum es aber gleichzeitig auch Konflikte mit den einzelnen Händlern auf den Weihnachtsmärkten geben könnte, erklärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr.
    5 min
  • Warum Trump die Religiösen auf seiner Seite hat
    Die USA gelten als die gläubigste Demokratie weltweit. 90 Prozent der Amerikanerinnen und Amerikaner gehören einer Religion an. 56 Prozent glauben an Gott. Kein Wunder, dass oft synonym für die Vereinigten Staaten auch von „God’s own Country“ gesprochen wird. Wie wirkt sich das auf die Präsidentschaftswahl aus? "Man kann sagen: Die Religion ist wichtig – aber nicht notwendigerweise religiöse Inhalte", sagt Michael Hochgeschwendner, Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der der Ludwig-Maximilians-Universität München in SWR Aktuell. "Vor allem Evangelikale, konservative Katholiken und Anhänger von konservativen protestantischen Mainstream-Religionen wählen bevorzugt republikanisch. Die Angehörigen der 'Black Churches', die auch evangelikal sind und Angehörige moderater Mainstream-Religionen wählen bevorzugt demokratisch. Insofern spielt die Gesamt-Weltanschauung eine Rolle." Warum gerade konservative Christen mehrheitlich Trump unterstützen, obwohl der Kandidat der Republikaner nicht gerade als religiös gilt, wollte SWR Aktuell-Moderatorin Jenny Beyen von Michael Hochgeschwender wissen.
    7 min

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