SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • FDP-Bündnis #Weckruf-Freiheit will aus Ampel raus
    Ein Zusammenschluss von FDP-Politikern aus ganz Deutschland ruft unter #Weckruf-Freiheit dazu auf, dass sich die Liberalen aus der Ampelkoalition im Bund zurückziehen sollen. Das sei spätestens nach den Landtagswahlen in Ostdeutschland fällig, sagt auch Herbert Münch aus dem FDP-Kreisverband in Ludwigshafen.
    Die FDP habe sich in eine Richtung manövrieren lassen, die politisch "sehr ungesund" sei, sagte Münch in SWR Aktuell: "Wir stehen innerhalb der Ampel sehr insoliert da. Wir haben kaum Kontakte oder nur Streitkontakte in Richtung SPD und Grüne." Deshalb sei es besser, nicht zu regieren als schlecht zu regieren. Denn derzeit regiere man innerhalb der Ampel schlecht.
    Opposition würde auch bei Wählern gut ankommen
    Münch meint, dass eine Arbeit in der Opposition auch bei den FDP-Wählern gut ankommen würde: "Ich denke, ihnen wäre es lieber, wenn wir uns nicht verbiegen, wenn wir zu dem stehen, was wir innerhalb der politischen Meinung klargestellt haben." Welche Konsequenzen ein Rückzug der FDP aus der Ampel hätte, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch mit Münch gesprochen.
    6 min
  • Ministerpräsident Schweitzer: Zuversicht trotz Ampel-Wahl-Debakel im Osten
    Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer (SPD), ist zuversichtlich, bis zur Landtagswahl in etwa eineinhalb Jahren "sehr gute Ergebnisse für die SPD" erreichen zu können. Rheinland-Pfalz wird von einer Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grünen regiert. In den jüngsten Umfragen im Auftrag des SWR hatte die Ampel in Rheinland-Pfalz zum zweiten Mal in Folge keine Mehrheit. Die Auswirkungen der Bundespolitik auf Rheinland-Pfalz hält Schweitzer trotz des schlechten Abschneidens der Ampelparteien in Sachsen und Thüringen für "überschaubar".
    Umfragen geprägt von Performance der Bundesregierung
    In SWR Aktuell sagte er: "Das eine ist eine Wahl, das andere eine Umfrage. […] Die Menschen werden dann, wenn es tatsächlich um eine Landtagswahl geht, auch eine Entscheidung für ihre Heimat, ihre Kommune und für Rheinland-Pfalz treffen." Die aktuellen Umfragen seien "geprägt von der Stimmung, die im ganzen Land, auch durch die Ampel und schwierige Themen", herrschten. Die politische Situation in Rheinland-Pfalz ist seiner Ansicht nach allerdings "nicht vergleichbar mit der leider auch manchmal sehr kritikwürdigen Performance der Bundesregierung", so Schweitzer.
    Bund kann von Rheinland-Pfalz lernen
    Der Ministerpräsident sieht die Arbeit seiner eigenen Ampelkoalition im Land, beispielsweise in der Asyl- und Zuwanderungspolitik, als mögliches Vorbild für Berlin: "Wir haben schon früher als andere ein zentrales Ausländeramt für Aufgaben, auch der Anerkennung und der Staatsbürgerschaftsfragen, zuständig gemacht. Das heißt, wir haben diese Aufgaben konzentriert und sind damit schneller geworden als wir das früher waren."
    Vereinheitlichung bei Berufsanerkennungsverfahren
    Angesprochen auf seine Forderung, Flüchtlingen mit Bleibeperspektive leichteren Zugang zur Arbeit zu ermöglichen, sagte Schweitzer, es müsse länderübergreifend besser zusammengearbeitet werden. Bisher sind die Approbationsverfahren von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich: "Die Vereinheitlichung ist für uns als Standort Deutschland eine wichtige Frage. Die Menschen kommen nach Deutschland und nicht in ein Bundesland“, so Schweitzer im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.
    8 min
  • Alpentunnel: So kommen Sie gut durch
    Die Alpentunnel sind immens wichtig - sowohl für den Waren- als auch den Personenverkehr. Eine der meist genutzten Straßenverbindungen zwischen Frankreich und Italien, der Mont Blanc-Tunnel, ist wegen einer Sanierung bis zum 16. Dezember gesperrt. „Tunnel sind halt Dauerbaustellen“, sagt ADAC-Sprecherin Melanie Mikulla. „Wegen der Sicherheit müssen sie regelmäßig saniert werden“. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex gibt Mikulla nützliche Tipps zum Umfahren des Mont Blanc-Tunnels. Hören Sie auch, was demnächst im Gotthard-Basistunnel geplant ist und wie Sie unliebsame Überraschungen auf Ihrem Weg über die Alpen vermeiden können.
    4 min
  • Populismus auf dem Vormarsch: Was die etablierten Parteien jetzt tun sollten
    Bei der Landtagswahl in Thüringen ist die AfD stärkste Kraft geworden. In Sachsen wurde es die CDU - direkt gefolgt von der AfD. Auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist in beiden Ländern mit großem Erfolg eingestiegen. Was macht das aber mit den etablierten Parteien? "Sie müssen sich auf Themen besinnen, die nicht nur der AfD in die Karten spielen", rät der Politik- und Kommunikationsberater Johannes Hillje.
    Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Marie Gediehn analysiert er den Charakter von AfD und BSW und wagt einen Ausblick in die Parteienlandschaft der Zukunft. "Die alten Lager, die alten Koalitionsmöglichkeiten sind alle passé", sagt Hillje. Hören Sie im Interview, was SPD, Grüne & Co seiner Meinung nach jetzt tun sollten.
    6 min
  • CDU-Vize Jung: Regierungsbildung mit Wagenknecht schwierig
    Nach der Landtagswahl in Thüringen zeichnet sich eine schwierige Regierungsbildung ab: Wenn CDU-Spitzenkandidat Mario Voigt Ministerpräsident werden will, müsste er mit der Linken und dem Bündnis Sahra Wagenknecht, BSW, zusammenarbeiten. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU, Andreas Jung, bezeichnete diese Ausgangslage als "ungemein schwierig".
    In SWR Aktuell sagte er: "Rechnerisch geht eine Mehrheit anders nicht. Aber wenn etwas politisch nicht zusammenpasst, bringt auch die rechnerische Mehrheit nichts. Wir haben bei der Linken einen Beschluss zur Unvereinbarkeit und beim BSW stellen sich viele Fragen. Dann einen Weg zugehen, wo man sogar auf beide angewiesen wäre, das kann nicht am Montagmorgen nach der Landtagswahl ein Ergebnis sein." Die CDU sei bereit, zu Gesprächen einzuladen, aber man sei "weit von einem Ergebnis entfernt". Wie er eine mögliche Zusammenarbeit mit dem BSW sieht, darüber hat Jung mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch gesprochen.
    6 min
  • SPD-Vorsitzende Esken: Abschneiden der AfD "bedrückend"
    In Sachsen 7,3 Prozent, in Thüringen 6,1 Prozent: Das sind die Ergebnisse für die SPD bei den Landtagswahlen für die Kanzler-Partei. Die SPD-Bundesvorsitzende, Saskia Esken, bezeichnete die Ergebnisse als "bedrückend" - nicht nur wegen der Ergebnisse, die die SPD erzielt habe. Das Abschneiden der AfD sei "beunruhigend".
    Die Menschen hätten den Eindruck, dass in der Bundesregierung nur gestritten würde, was nicht richtig sei. In SWR Aktuell sagte Esken, sie halte trotz des schlechten Abschneidens bei den Wahlen in Sachsen und Thüringen am SPD-Bundesvorsitz fest. Über die Erkenntnisse aus den Wahlergebnissen hat SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch mit Esken gesprochen.
    5 min
  • Wie vom Kleinwagen zum Porsche: Darum braucht es Sicherheitstrainings für E-Bikes
    Der E-Bike-Boom nimmt kein Ende. Jeder vierte Erwachsene hat schon eins, das hat kürzlich eine Umfrage des Energieversorgers Eon ergeben. Im vergangenen Jahr wurden zum ersten Mal mehr E-Bikes verkauft als herkömmliche Fahrräder. Klar, warum auch mühsam den Berg hochstrampeln oder den Kinderanhänger aus eigener Kraft ziehen, wenn es auch bequemer geht? Mit einem Motor, der einen bis 25 km/h unterstützt, kommt man ohne Schweißflecke und zudem schneller ans Ziel.
    E-Bikes sind schneller und schwerer
    Und genau das ist das Problem: Die höheren Geschwindigkeiten, der oft ungeübte Umgang mit dem Motor und das höhere Gewicht des Bikes können zu schweren Unfällen führen. Besonders für Senioren ist das Verletzungsrisiko dabei hoch. Damit es gar nicht so weit kommt, hat das Land Rheinland-Pfalz zusammen mit den gesetzlichen Krankenkassen und der Unfallkasse eine Aktion gestartet: "Fit mit dem E-Bike". Teil davon sind kostenlose Fahrsicherheitstrainings für Versicherte, organisiert vom Fahrradclub ADFC in Rheinland-Pfalz. Landesvorsitzender Bernd Lohrum betont, wie groß der Unterschied beim Fahrgefühl ist. "Das ist, als wären sie ihr Leben lang einen Kleinwagen gefahren, um dann mit dem Porsche 911er über die Rennstrecke rasen."
    Welche typischen Fehler dabei besonders oft gemacht werden, erzählt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Moritz Braun.
    6 min
  • "Ein niedriger Blutdruck ist super im Vergleich zu hohem Blutdruck": Wann es trotzdem gefährlich werden kann
    Mit niedrigem Blutdruck müsse man leben lernen, ergänzt der Arzt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel. Schwindel und Konzentrationsschwäche seien häufig die Folge. Durch diese Begleiterscheinungen drohe allerdings Gefahr. Ein Sturz, ausgelöst durch ein Schwindelgefühl, könne Knochenbrüche zur Folge haben.
    Ein niedriger Blutdruck ist super im Vergleich zu hohem Blutdruck.

    Quelle: Lothar Zimmermann, Arzt und Journalist

    Trotzdem sei niedriger Blutdruck besser für die Gesundheit. Denn bei zu hohem Blutdruck würden die Gefäße geschädigt. Mögliche Folgen seien Schlaganfall oder Herzinfarkt.
    Bei niedrigem Blutdruck Medikamente überprüfen
    Generell empfiehlt der Mediziner Menschen mit niedrigem Blutdruck auch einen Check der eingenommenen Arzneimittel. "Es gibt Medikamente, die den Blutdruck beeinflussen. Wenn ich Psychopharmaka oder Antidepressiva einnehme - also Medikamente gegen Depressionen oder Schlafstörungen - dann kann es auch sein, dass der Blutdruck absinkt. Dann muss ich die Medikamente möglicherweise wechseln oder absetzen."
    Ein niedriger Blutdruck könne auch die Folge einer Unterfunktion der Schilddrüse sein. Eine solche hormonelle Störung lasse sich einfach mit der Einnahme von Tabletten beheben.
    Was bei niedrigem Blutdruck hilft
    Wer unter niedrigem Blutdruck leidet, dem empfiehlt der Arzt Lothar Zimmermann Ausdauersport. "Radfahren, Schwimmen oder Joggen hilft dem Körper, dass er schnell auf Veränderungen reagiert und letztendlich die Gefäße aktiv gehalten werden." Auch Wechselduschen am Morgen böten sich an: "Da muss der Körper auch eine ganze Menge machen. Das Kreislaufsystem reagiert, wenn es mal kalt und mal warm ist." An heißen Tagen rät der Mediziner dazu, mehr Salz zu sich zu nehmen. Begründung: "Das Salz bindet das Wasser in den Gefäßen und der Blutdruck steigt an."
    6 min
  • Frühstücks-Quarch: Kommt das Gefühl der Sicherheit zurück?
    Mit einem verschärften Waffenrecht und schnelleren Abschiebungen von Flüchtlingen versucht die Bundesregierung nach dem Attentat von Solingen für mehr Sicherheit zu sorgen. - Kann das gelingen? Der Philosoph und Autor Christoph Quarch hat sich im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch seine Gedanken darüber gemacht.
    5 min

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