SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Rekord bei Erbschaften: "…viel Psychologie dabei"
    Die Menschen in Deutschland vererben und verschenken so viel Vermögen wie noch nie. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Und das ist natürlich nicht nur für die Erben schön, sondern auch für den Staat: Denn der hat im vergangenen Jahr durch Erbschafts- und Schenkungssteuern Rekord-Einnahmen erzielt. Und weil gerade so viel vererbt und verschenkt wird, haben wir nachgefragt, was man dabei beachten sollte, und zwar bei Gerhard Ruby, er ist Sektionsleiter Baden-Württemberg des Deutschen Forums für Erbrecht und Fachanwalt für Erbrecht in Villingen-Schwenningen. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Jenny Beyen erklärt er, warum es klug sein kann, Vermögen noch aufzuteilen, solange man am Leben ist. Und warum gute Erbrechtler manchmal vielleicht auch gute Psychologen sein sollten.
    4 min
  • 5 Jahre 5G-Mobilfunk: "Noch immer weiße Flecken"
    Wer unterwegs ist, fernab von einem WLAN, ist in Deutschland mit dem Smartphone oder Tablet auf mobiles Internet angewiesen und immer häufiger ist das 5G, also die fünfte Mobilfunkgeneration in Deutschland. Sie sorgt vielfach dafür, dass wir inzwischen auch unterwegs schneller surfen können als z.B. noch mit dem Vorgänger 4G – wenn die Datenrate denn erreicht wird. Und wenn ein Mobilfunk-Mast in der Nähe steht. Nutzer im Funkloch merken immer wieder: In Deutschland gibt es gerade auf dem Land noch etliche weiße Flecken auf der Landkarte der Netz-Abdeckung.
    Alle zehn Jahre neue Standards: Halbzeit für 5G
    Etwa alle zehn Jahre etabliert die Mobilfunk-Industrie einen neuen Standard, und weil unser 5G-Standard jetzt genau fünf Jahre alt ist, haben wir da gleichsam Halbzeit. Alexander Winkler aus der SWR-Wirtschaftsredaktion erklärt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Jenny Beyen zahlreiche Hintergründe, zum Beispiel welche Anbieter top und welche eher ein Flop sind – und warum nicht alle mit 5G schneller surfen als mit 4G.
    4 min
  • "Compact"-Verbot: Was bedeutet das Aus für die rechtsextreme Szene?
    Das Bundesinnenministerium hat das Magazin "Compact" des Publizisten Jürgen Elsässer und auch angeschlossene Veröffentlichungen und Plattformen verboten. Der Vorwurf: menschenverachtende Hetze. Damit verschwindet das reichweitenstärkste Organ der heute aktiven, rechtsextremen Szene. Rechtsgrundlage für das Verbot ist das Vereinsrecht, wonach auch Unternehmen, die sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richten, vom Bundesinnenministerium verboten werden können.
    ARD-Terrorismus-Experte Holger Schmidt erklärt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph, welche Verbreitungsmöglichkeiten Elsässer über das Magazin hinaus genutzt hat und was das Verbot des als "gesichert rechtsextremistisch" eingestuften Mediums für die rechtsextreme Szene bedeutet.
    6 min
  • Klima: Keine Lust auf Wandel
    In dieser Woche schauen wir auf scheinbar Gegensätzliches: Auf den Sommer, der ins Wasser fällt und die Erderwärmung, die uns trotzdem zu schaffen macht. „Die Natur braucht den Regen“, so oder so ähnlich versuchen sich manche Menschen, den aktuell verregneten Sommer schönzureden. Gleichzeitig kann darin manchmal die Prämisse mitschwingen, dass das Problem mit dem Klimawandel doch nicht so schwerwiegend zu sein scheint, wie gedacht. Der Kognitionspsychologe und Spiegel-Online-Kolumnist Christian Stöcker nennt das einen "betreuten Selbstbetrug". Wie genau der funktioniert, erläutert er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.
    7 min
  • Konstituierende Sitzung: Wie geht’s nach der EU-Wahl weiter im Parlament?
    Für viele ist es eine Art "politischer erster Schultag", wenn nach der Europawahl zum ersten Mal das neu gewählte Europaparlament zusammenkommt. Mehr als die Hälfte der Abgeordneten sind neu im Parlament.
    Wie das Durcheinander des ersten Tages sich allmählich beruhigt, was die ersten und wichtigsten Aufgaben sind und wie die gemäßigten Parteien der Mitte mit der erstarkten Rechten umgehen will, das schildert die rheinland-pfälzische CDU-Europaabgeordnete Christine Schneider im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.
    6 min
  • Bahn-Sanierung: "Bitte langfristig denken!"
    Bundesverkehrsminister Volker Wissing, FDP, hat mit seinen Plänen für General-Sanierungen am deutschen Schienennetz viele Reaktionen bekommen: Für die aktuellen Arbeiten zwischen Mannheim und Frankfurt gibt es viel Kritik aber auch Verständnis. Andreas Geißler, Referent für Verkehrspolitik beim Bündnis Allianz pro Schiene, wünscht sich vor allem, dass solche Sanierungen auch langfristiger geplant und vorausschauend finanzierbar gemacht werden. Einige Nachbarländer, allen voran die Schweiz und Österreich, würden hier viel mehr Geld investieren und auch deutlich zukunftsorientierter handeln, sagt Geißler im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Jenny Beyen. Deutschland sei da im europäischen Vergleich weit abgeschlagen, das zeigten aktuelle Erhebungen der Organisation. Um den Frust nicht zu verstärken, verrät Geißler im Gespräch auch, wo es leider noch schlechter läuft.
    5 min
  • US-Wahl: "Trump nun stärker als zuvor"
    Das Attentat auf Donald Trump wird Folgen für und Auswirkungen auf den Wahlkampf in den USA haben. Der Geschichtswissenschaftler und Amerika-Experte Manfred Berg von der Universität Heidelberg meint: „Trump ist nun stärker als zuvor“. Als Anwärter auf das Amt des U.S.-Präsidenten könnte Trump in den Augen seiner Anhänger nun als Retter auftreten, im religiösen Sinn sogar als jemand, der seinerseits „von der Vorsehung gerettet wurde“, in jedem Fall als Person, die ein Attentat überstanden hat und somit gestärkt daraus hervorgeht. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph gibt Manfred Berg auch Antworten auf die Frage, ob das Rennen ums Weiße Haus jetzt schon gelaufen sein könnte.
    7 min
  • Klima: Darum ist zu viel Regen im Sommer schlecht fürs Klima(-Bewusstsein)
    Sonne, Hitze und kräftige Gewitter - dann wieder Dauerregen, Starkregen, Nieselregen. Dieser Sommer fühlt sich nur zeitweise auch sommerlich an - in großen Teilen sind wir weit entfernt von dem, wie sich viele einen Sommer mit Erderwärmung im Klimawandel vorgestellt haben. Aber: Wetter und Klima sind nicht das Gleiche – und am Ende hat das alles doch sehr viel mit uns zu tun. In unserer Serie schauen wir in dieser Woche auf scheinbar Gegensätzliches: Auf den Sommer, der zeitweise heftig ins Wasser fällt – und auf die Erderwärmung, die uns trotzdem zu schaffen macht.
    Einer der renommiertesten Klimaforscher nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, ist Mojib Latif vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich berichtet er, wie er die beiden großen kognitiven Probleme in seinem Bereich erlebt: die Verwechslung von Wetter und Klima sowie die Unfähigkeit, das eigene Handeln ohne "Belohnung" in der baldigen Gegenwart anzupassen.
    6 min
  • Klimaschutz nur noch per Gerichtsbeschluss?
    Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg verhandelt aktuell über das Luftreinhaltegesetz. Auch das Bundesverfassungsgericht und viele weitere Richterinnen und Richter beschäftigen sich in Deutschland seit Jahren mit dem Umwelt- und Klimaschutz. Roda Verheyen ist Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Umweltrecht. Außerdem ist sie Richterin am Hamburgischen Verfassungsgericht. Obwohl sie erfolgreich an der Klage mitgewirkt hat, die vor einigen Jahren durch das Bundesverfassungsgericht eine Grundrechtsverletzung wegen mangelnden Klimaschutzes festgestellt hat, findet Verheyen im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Albrecht Ziegler: Der Weg durch die juristischen Instanzen ist nicht als das Mittel der Wahl für mehr Klimaschutz.
    7 min
  • "Pro Bahn" zu Riedbahn-Sperrung: "Es wird schwierig werden"
    Die Bahn beginnt mit der Sanierung der "Riedbahnstrecke" - der Verbindung zwischen Frankfurt und Mannheim - ab dem 15. Juli 2024 um 23:00 Uhr, dann gilt eine Vollsperrung. Dabei werden in den kommenden fünf Monaten Gleise, Signale, Weichen, Oberleitungen und Bahnhöfe modernisiert. Der Fahrgastverband "Pro Bahn" forderte verlässliche Ersatzverbindungen. Der Bundesvorsitzende Detlef Neuß sagte im Gespräch mit SWR Aktuell Moderator Stefan Eich: "Beim Fernverkehr sind natürlich die längeren Fahrzeiten auf Ausweichstrecken irgendwo einkalkuliert", aber ob im Nahverkehr auch alle Vorkehrungen getroffen seien, da zweifle er noch, so der "Pro Bahn"-Vorsitzende.
    Die Strecke ist eine der am meisten befahrenen in Deutschland. Die geplanten Kosten für die Bauarbeiten liegen laut Bahn bei 1,3 Milliarden Euro.
    5 min

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