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Gerade aufgestiegen und schon Tabellenführer: Für die Frankfurt Skyliners und Head Coach Denis Wucherer konnte der erste Spieltag in der BBL nicht besser laufen. Nach dem Pokalsieg in Trier und dem Weiterkommen in die nächste Runde gab es gleich am ersten Spieltag einen klaren Auswärtssieg in Göttingen.
Es ist aus Trainersicht natürlich die berühmte Momentaufnahme, aber die Euphorie durch den Aufstieg aus der ProA über den Pokal in die Bundesliga zu halten, das muss erst einmal geschafft werden. Für Wucherer macht es dadurch die Arbeit mit seinen Jungs im Trainingsalltag einfacher, vor allem, weil er ein junges, aber hungriges Team coachen darf. Er hebt den Spaßfaktor in seinem Team aber auch die lernwilligen Spieler hervor.
In Zusammenarbeit mit Assistant Coach Klaus Perwas hat er zukünftig einiges vor mit den Frankfurtern. Geduldige Trainer and der Seite, wissbegierige Spieler auf dem Court und dazu ein begeisterungsfähiges Umfeld, nach enttäuschenden Jahren scheint ein zartes Pflänzchen rundum den Frankfurter Basketball zu entstehen.
In der neuen Folge von "Talkin' Basketball" äußert sich der Trainer auch über 3x3, den Basketballfrauen und die Auf- und Abstiegsregelung in der BBL. Vor lauter Basketball scheint aber sein Golf-Handicap darunter zu leiden...
Talkin' Basketball powered by Yuvoi (www.yuvoi.com)
Der Podcast "Talkin' Basketball" stellt sich inhaltlich zu Beginn der neuen Saison etwas anders auf als bisher, denn die Aktualität rundum den Basketball wird in den jeweiligen Folgen eine größere Fläche einnehmen, ohne aber auch das Persönliche der Interviewgäste aus den Augen zu verlieren. So kann es in Zukunft vorkommen, dass aus Gründen der Aktualität ein Gast aufgrund seiner Expertise zum zweiten Mal in diesem Podcast auftreten wird
So geschehen bei Folge 90 von "Talkin' Basketball" mit dem Spieler und Kapitän der Gießen 46ers Robin Benzing. Aufhänger der neuen Episode ist der Start der neuen Spielzeit mit dem Pokalwochenende, an dem seine Gießener auf den Erstligisten Mitteldeutscher BC treffen. In dieser ersten Runde treffen sieben Teams aus der Pro A in heimischer Halle auf Mannschaften aus der ersten Liga. Logisch, dass der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft es sich nicht nehmen liess, mit seinem kompetenten Blick auf jede Partie zu schauen.
Privat schaut der gebürtige Südhesse auf seine vergangene Zeit in Uruguay zurück. Zudem blickt er auf seine gegenwärtigen Aufgaben und Ziele beim ProA-Team in Gießen und natürlich dürfen ein paar Sätze zu seiner Zukunft nach der sportlichen Karriere nicht fehlen.
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Stephan Baeck war der Freigeist auf dem Freiplatz und hat dort das Basketballspielen gelernt und die Grundlagen zu seiner erfolgreichen Karriere gelegt. Sein Erfolgsgeheimnis war der Mix zwischen Liebe zum Basketball und erforderlicher Arbeit. Der Kölsche Jung begann seine Profilaufbahn in der Kölner Nachbarschaft bei Bayer Leverkusen. Am Ende standen unter dem Strich mit seinen Vereinen (u.a. Berlin, Köln) sechs Deutsche Meisterschaften, ein Pokalsieg und der Gewinn des europäischen Korac-Cups auf seiner Erfolgsliste.
Nationalspieler wurde Baeck schon mit 19 Jahren und er erlebte mit dem DBB-Team zwei absolute Highlights. Zum einen die olympischen Spiele 1992 mit dem Spiel gegen das US-Dreamteam oder auch das Spiel der Fanboys gegen die Superstars des Basketballs. Zum anderen gehörte Baeck einen Sommer später zum Team, dass den Europameistertitel nach Deutschland holte.
Basketball war in Deutschland endlich auf einmal schick, die Spieler in aller Munde und auch für die Werbung interessant. So wurde Baeck sogar zum Nutella-Boy. Spannende Erfahrungen, die er im fernen Südafrika beim Dreh erlebte.
Eine schwere Augenverletzung beendete fast seine Karriere, glücklicherweise konnte er aber weiterspielen. Diese negativen Erfahrungen liessen den "Luftikus" (so bezeichnet er sich selbst) reifen.
Seit 2000 versucht Baeck den Basketball in Köln wieder ganz nach oben zu bringen. Das ist wahrlich eine Lebensaufgabe.
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Sebastian Gleim wusste schon mit 16 Jahren, dass der Trainerjob im Basketball seine Berufung ist. Nachdem er anfangs für sich selbst Trainingspläne schrieb, um sich als Spieler verbessern zu können, zog es ihn später aus der sportlichen Provinz im osthessischen Bad Hersfeld über Bremerhaven und Wedel bis zu seinem Lieblingsklub Skyliners nach Frankfurt. Zunächst war er im Nachwuchsbereich des Bundesligisten tätig bis er dann 2019 die Position des Chefcoaches der Skyliners in der höchsten deutschen Spielklasse übernahm.
Anschliessend lehnte Gleim das Angebot ab, bei den Frankfurtern das Amt des Sportdirektors zu übernehmen und wechselte nach Crailsheim. Nach großartigen Erfolgen (Pokalfinale) kam es dann aber zur überraschenden Trennung. So bekam Gleim auch die negativen Erfahrungen des Trainergeschäfts mit, lernte aber für sich daraus, wie er sagt.
Nebenbei gehörte Gleim auch zum Trainerteam der deutschen Nationalmannschaft. Mit seinen ehemaligen Frankfurter "Kollegen" Gordon Herbert und Klaus Perwas vollbrachte er mit dem DBB-Team das scheinbar Unmögliche: Weltmeister!
Nachdem sich eine Anstellung im französischen Lyon zerschlug und eine Auslandserfahrung bei Gleim eine hohe Priorität besass, kam es dann zum sportlichen und privaten Abenteuer: Gleim unterschrieb beim neuseeländischen Klub Franklin Bulls.
Wie es ihm am anderen Ende der Welt ergeht und welches Niveau der Basketball in Neuseeland hat, verrät er in der neuen Folge von "Talkin' Basketball".
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Aktuell blicken die Basketballfans nach Paris, Olympia überstrahlt auch im Basketball alles. Dennis Schröder trägt die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier, die deutschen Weltmeister sind auf Medaillenjagd.
In diesen Zeiten schaut man gerne auch auf vergangene Spiele und landet dabei in Los Angeles 1984. Genau vor 40 Jahren führt Michael Pappert das DBB-Team bei den olympischen Spielen aufs Parkett. Das ist sicher einer der absoluten sportlichen Höhepunkte in seiner tollen Karriere. Die Eröffnungsfeier mit dem "Rocket Man" wie auch das Match gegen das nahezu unbesiegbare Team aus den USA gehören zu den beeindruckendsten Erlebnissen vor vier Jahrzehnten. Insgesamt kam der gebürtige Hamburger auf 169 Spiele für die deutsche Nationalmannschaft.
Nach seinem Beginn in der Bundesliga in Hagen und einem zweijährigen Aufenthalt in den USA sammelt Michael Pappert anschliessend in Köln und Leverkusen Meister- und Pokaltitel. Schon mit 32 Jahren beendet er seine erfolgreiche Karriere.
Aber auch danach holt er in diversen Ü-Mannschaften weitere Trophäen. Basketball lässt Michael Pappert auch heute noch nicht los.
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Möglicherweise hatte die Affinität zum Breakdance David McCray zu einem sehr guten Basketballer gemacht. Nicht zuletzt durch die tänzerische Beweglichkeit und die notwendige Kreativität brachte es der gebürtige Speyerer auf 423 Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse, extreme Situation wie die Insolvenz bei den Artland Dragons inklusive. In Ludwigsburg wurde er dank seiner überragenden Einstellung und seinen defensiven Qualitäten zur Legende, sein Trikot mit der Nummer 4 wurde nach seiner Karriere dort nicht mehr vergeben.
Fast schon logisch, dass er seine Trainerkarriere eben in Ludwigsburg begann. Als Assistant Coach war er vor allem an der Seite von John Patrick aktiv. Dieser Coach kommt nun nach Ludwigsburg zurück, aber dann wird David McCray nicht mehr da sein. Er wechselt nach Crailsheim zu seiner ersten verantwortlichen Position als Head Coach und will dort seine Trainerphilosphie seinem neuen Team weitergeben.
In der neuen Folge von "Talkin' Basketball" geht es auch um American Football, Musik, Mentoren und French Toast!
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Norbert Thimm ist eine deutsche Basketball-Legende. Und da die olympischen Spiele in Paris vor der Tür stehen, blickt der gebürtige Dortmunder in der aktuellen Folge von "Talkin' Basketball"zurück auf Olympia 1972 mit dem sportlichen Turnierverlauf mit Ausflügen nach Schwabing, aber auch auf den schrecklichen Terroranschlag in München und auf das vielleicht skurrilste Basketballspiel der Geschichte, dem Finale zwischen USA und der damaligen UdSSR.
Aber auch die Anekdoten rundum den deutschen Basketball in seiner aktiven Zeit sind sehr hörenswert. Selbstverständlich fehlt auch nicht sein Wechsel ins Ausland. Als erster deutscher Profi spielt er für den europäischen Spitzenklub Real Madrid. Für Thimm ist die Zeit in Spanien eine unheimlich spannende Zeit mit diversen Titelgewinnen. Aber auch in Deutschland gewinnt er mit Leverkusen mehrmals den Meistertitel und den Pokal.
Nach seiner Karriere als Spieler bleibt er dem Basketball treu und wurde unter anderem Verfechter des Basketballs der Frauen, den er mit Herzblut begleitet. Gerne würde er auch noch bei Olympia 2024 in Paris für Deutschland aktiv teilnehmen, aber Thimm befürchtet, dass Head Coach Gordon Herbert keine Rolle für ihn vorsieht.
In der nostalgischen, aber auch humorvollen Podcast-Folge mit Norbert Thimm geht es dazu auch um Erbsensuppe, Günter Netzer und Hund Oskar.
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Es war ein langer Kampf, ob Ingo Freyer mit in die Gebäudereinigungsfirma seines Vaters einsteigt oder mit Basketball sein Geld verdient. Am Ende wurde er Basketballprofi und später dann Trainer in der BBL.
Als Spieler erlebte er dreimal den Aufstieg in die höchste Spielklasse und feierte die größten Erfolge bei Alba Berlin inklusive Gewinn des Korac-Cups. Ingo Freyer war dabei, als zum ersten Mal ein deutsches Team international für Furore sorgte und einen Titel holte, das fast ausschliesslich mit deutschen Spielern.
Weitere Stationen waren dann noch Hagen, Ulm, der MBC, Ludwigsburg, Quakenbrück und Bremerhaven. Die kuriosesten Erlebnisse hatte Freyer allerdings bei seiner kurzen Station in Caserta in Süditalien.
Als Trainer startete er seine Karriere bei seinem Heimatverein in Wedel, ehe er fast 10 Jahre in Hagen coachte. Nach drei Jahren Gießen setzte Freyer dann in der BBL seine Zeichen als der Feuerwehrmann der Liga. Nacheinander rettete er Oldenburg, den MBC und Heidelberg vor dem Abstieg in die Zweitklassigkeit.
Zurzeit ist er ohne Verein, würde aber gerne wieder mal ein Langzeitprojekt in Angriff nehmen.
Warum aber auch Mike Krüger und Prince in seinem Leben eine große Rolle spielen, verrät er in der neuen Folge von "Talkin' Basketball".
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Fabian Bleck ist ein ganz besonderere Basketball-Spieler, denn er hat bisher nur drei Vereine in seiner Vita: Phoenix Hagen, Eisbären Bremerhaven und Crailsheim Merlins. Nach fünf Jahren ist aber nun Schluss in Crailsheim. Der Kapitän der Merlins verlässt aufgrund des Abstiegs in die Pro A aber nicht das sinkende Schiff, er sucht eine neue Herausforderung.
Die größte Challenge in seinem Leben musste er ab dem elften Lebensjahr antreten, denn er bekam die Diagnose Diabetes. Das Leben eines Sportlers wird durch diese Krankheit sehr kompliziert, aber Fabian Bleck hat sich mit Diabetes arrangiert und nach anfänglichen Zweifeln gemeistert. Nun gehört es einfach zum Alltag dazu. Beeindruckend! Nur zweimal konnte er wegen dieser Krankheit nicht an einem Spiel teilnehmen.
Eine Folge über Zwillinge, Fussball, Ruhrpott-Slang, Rindviecher und sportlichen Zielen.
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Der Freundin eines ehemaligen Mitspielers in der Universität ist es zu verdanken, dass Chris Fleming die Basketball-Laufbahn einschlug, die es dann geworden ist. Denn eigentlich wollte er nicht nach Deutschland. Aber dort war nun mal sein amerikanischer Freund sehr einsam und brauchte unbedingt Gesellschaft. So nahm die Freundin des Kumpels die Fäden in die Hand und besorgte Chris Fleming einen Klub, ohne dass er davon wusste. Und dann war sein erster Ort in Deutschland das schöne und beschauliche Quakenbrück.
Es wurden dann tatsächlich 20 Jahre, zunächst als Spieler, dann als sehr erfolgreicher Head Coach. Vor allem in Bamberg hatte er an der Seitenlinie großen Erfolg. Unterm Strich gewann er als Vereinstrainer viermal die deutsche Meisterschaft und viermal wurde er dazu Pokalsieger.
Ab Sommer 2014 war er bei mehreren Klubs in der NBA im Trainerstab aktiv und übernahm zusätzlich am 01.12.2014 die deutsche Basketball-Nationalmannschaft und betreute diese bis Herbst 2017.
Aktuell sucht er in den USA eine neue Herausforderung, denn nach fünf Jahren ist das Kapitel bei den Chicago Bulls für Chris Fleming beendet.
Eine Folge über verlorenes Gepäck, Familie, den Vergleich zwischen BBL und NBA, Dirk Nowitzki und Arbeit im Gemüsegarten.
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