
Sign up to save your podcasts
Or


Als Achtjährige durfte sie keine Ministrantin werden – heute ist sie Professorin für Predigtlehre und forscht zu Missbrauch an erwachsenen Frauen in der katholischen Kirche. „Meine Muttersprache ist katholisch“, sagt sie – und deswegen kann sie übersetzen und aufdecken, was für Muster es sind, die Missbrauch in der Kirche begünstigen. Ihre Überzeugung ist: Das, was passiert ist, darf nicht ungesagt bleiben.
Die im Gespräch erwähnte Homepage lautet: Missbrauchsmuster.de; das erwähnte Buch heißt „Erzählen als Widerstand“ – ebenso wie das Gespräch im Hörraum der Akademie.
November 2024 in Berlin Mitte, der Club der polnischen Versager ist proppenvoll. Johanna Haberer, ehemalige Theologieprofessorin und Podcasterin, hat einen Schatz mitgebracht: zwei Lieder von Paul Gerhardt, vertont von Johann Sebastian Bach. Gerhardt schrieb sie vor fast 400 Jahren. Ihre Innigkeit und Leichtigkeit berührt, tröstet und stärkt bis heute - auch an einem trüben Novemberabend im 21. Jahrhundert in Berlin.
„Ich wollte auch so was wie die Bibel schreiben“, sagte John von Düffel, nachdem ihm in der Grundschule zum ersten Mal daraus vorgelesen wird: Eine meisterhafte Erzählung, die den Menschen erlaubt, sich selbst als Teil einer großen Geschichte zu sehen - die man erfinden müsste, wenn es sie nicht schon gäbe, ergänzt Mirja Kutzer.
„Du bist der religiöseste Atheist, den ich kenne“, sagt seine Frau über den Künstler Thomas Lucker. Bei seiner Arbeit kommen immer wieder religiöse Themen auf ihn zu: die Figur des segnenden Christus, das Relief einer Prozession und ein Auferstehungsbild, nämlich „Levitation im neuen Berlin“. Er erzählt uns von seinen Begegnungen, Auseinandersetzungen und Erkenntnissen beim Schaffen dieser Werke und davon, immer wieder an der Grenze zwischen Glauben oder Unglauben unterwegs zu sein.
Aufgenommen am 28.11.2023 im Club der polnischen Versager, Berlin.
Folge 2: Im Garten der Liebe wächst allerlei: Das Begehren und die Gewohnheit, die Menschenliebe und die Gottesliebe, die Eifersucht und der Liebeskummer. Pater Elmar Salmann hat uns im zweiten Teil des Gesprächs weiter durch diesen Garten geführt und uns Staunen lassen vor kleinen Pflänzchen der Zugewandtheit und der Zärtlichkeit, dem Mammutbaum der Ehe und den Früchten des Eros.
Im Garten der Liebe wächst allerlei: Das Begehren und die Gewohnheit, die Menschenliebe und die Gottesliebe, die Eifersucht und der Liebeskummer. Pater Elmar Salmann hat uns durch diesen Garten geführt und uns Staunen lassen vor kleinen Pflänzchen der Zugewandtheit und der Zärtlichkeit, dem Mammutbaum der Ehe und den Früchten des Eros.
Marguerite Porete und Mechthild von Magdeburg haben im Mittelalter gelebt und aufregende theologische Schriften verfasst. Sie waren Beginen, keine Nonnen, und lebten in
Am Flughafen von Moskau liegt ein kleiner Koran unter einer Sitzbank. Darauf sitzt eine afghanische Flüchtlingsfamilie. Der 13jährige Milad findet ihn. Viele Jahre sind vergangen. Seither ist das Buch sein ständiger Begleiter. Denn es enthält, was keiner ihm nehmen kann: Poesie. Ihn fasziniert das, was zwischen den Worten liegt: nicht eindeutige Benennung, sondern Vieldeutigkeit, die staunen lässt.
From the publisher's feed

123 Listeners

0 Listeners

35 Listeners

0 Listeners

3 Listeners