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Wenn Unternehmen nach internationalen IT-Fachkräften suchen, richtet sich der Blick häufig nach Asien oder Osteuropa. Afrika spielt in den Sourcing-Strategien vieler Firmen dagegen bislang kaum eine Rolle.
Martin Hecker, Gründer und CEO von AmaliTech, will das ändern. Das gemeinnützige Unternehmen bildet junge IT-Fachkräfte in Ghana und Ruanda weiter und bereitet sie auf die Zusammenarbeit mit internationalen Kunden vor. Nach erfolgreichem Training können sie in einem der lokalen Service Center arbeiten. Überschüsse aus dem Geschäft fließen wiederum in Ausbildungsprogramme und soziale Projekte.
Das Unternehmen beschäftigt über 500 Mitarbeitende und hat seit seiner Gründung 2019 mehr als 3.000 Menschen ausgebildet. Im TechTalk-Interview erklärt CEO Hecker das Konzept und was ihn motiviert hat,
Wer hat das neue Notebook eigentlich geprüft, bevor es auf dem Schreibtisch landete? Oft niemand aus der IT-Sicherheit. Dabei waren laut Verizon Data Breach Investigations Report 2026 bei 48 Prozent der Datenschutzverletzungen Dritte im Spiel.
Im TechTalk erklären Michael Gieseke (HP), Dr. Markus Leberecht (Intel) und IT-Sicherheitsrechtler Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker, warum über die Sicherheit eines Geräts schon im Einkauf entschieden wird, weshalb bezahlte Schutzfunktionen so oft ausgeschaltet bleiben und warum eine Selbstauskunft des Herstellers im Haftungsfall wenig trägt. Kipkers Rat für jeden Vertrag: ein Recht auf Audits und Stichproben.
Jetzt reinhören und erfahren, wie der Einkauf zur ersten Verteidigungslinie wird.
Künstliche Intelligenz (KI) stellt die klassische Netzwerkwelt auf den Kopf. Im TechTalk-Gespräch zeigt Christian Korff, Vice President Strategic Sales bei Cisco, auf, warum KI im Netzwerk kein ferner Marketing-Hype mehr ist, sondern bereits heute reale Arbeitsprozesse revolutioniert. Etwa, indem die gesamte Netzwerkkonfiguration mit Hilfe eines Digitalen
Blickt man hinter die schillernde Fassade von ChatGPT und Co., zeichnet sich für Unternehmen eine unbequeme Realität ab: Eine massive Abhängigkeit von einer Handvoll globaler Cloud-Giganten. TechTalk-Gast Andreas Baresel, CEO des IT-Dienstleisters DATAGROUP SE, mahnt, dass so manchen IT-Entscheider hinter den Kulissen ein böses Erwachen erwartet. Etwa, wenn begriffen wird, dass die klassische First-Follower-Strategie nicht mehr funktioniert.
Was passiert eigentlich, wenn ein Pharma-Riese beschließt, wilde Ideen nicht nur zuzulassen, sondern sie systematisch in einem Inkubator zu züchten? In dieser TechTalk-Folge gewähren wir Ihnen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen von BI X, dem Digitallabor von Boehringer Ingelheim. Christian Tressel, Managing Director und CEO
Denn während ein herkömmlicher CIO die Stabilität und Effizienz der bestehenden Systeme sichern muss, arbeitet Tressel mit seinem BI-X-Team bereits an den IT-Standards von übermorgen. Mit einem Zeithorizont von fünf bis zehn Jahren entwickelt das Labor digitale Geschäftsmodelle, die die Zukunft der Humanpharma und
Jahrelang war die Sichtbarkeit bei Google das Maß aller Dinge. Doch in der KI-Ära mit ihrer Zero-Click-Economy gelten neue Regeln. Die Reaktion von Statista war drastisch und mehrschichtig, wie
Wenn Unternehmen heute über Cloud-Souveränität sprechen, geht es längst nicht mehr nur um Datenstandorte. Souveränität ist ein technisches Architekturprinzip – und entscheidet darüber, wie handlungsfähig ein Unternehmen bei geopolitischen, regulatorischen oder kommerziellen Verschiebungen bleibt.
Im TechTalk erklärt Thomas Weber, wie Unternehmen ihre Workloads nach Daten-, operativer und technischer Souveränität klassifizieren, warum Open Source als Designprinzip der T Cloud Wechselfähigkeit garantiert und welche Rolle Landing Zones, eigenes IAM und mitgebrachte Schlüssel für eine echte Hyperscaler-Alternative spielen.
Warum der Weg aus einem Hyperscaler-Ökosystem mit der Tiefe der Integration immer schmerzensreicher wird, was Egress-Kosten und Legacy-Integrationen damit zu tun haben – und warum die Zeit für souveräne Plattformen jetzt reif ist, hören Sie in dieser Episode.
Jetzt reinhören und verstehen, warum digitale Souveränität eine Architekturentscheidung ist.
Ständig online und erreichbar zu sein, kann der Karriere helfen. Gleichzeitig erzeugt es aber digitalen Stress, digitale Überlastung, weil man nicht abschalten kann – aber auch nicht will.
Die IU Internationale Hochschule hat in einer Studie untersucht, wie weit dieses Phänomen verbreitet ist – und welche Folgen das für die Betroffenen hat. Die Autoren der Studie, Stefanie André, Professorin für Gesundheitsmanagement, und Timo Kortsch, Professor für Wirtschaftspsychologie, geben Einblicke - und Tipps zum Abschalten.
Wenn ein US-Cloud-Anbieter morgens den Stecker zieht – steht Europa dann am Nachmittag still? Was vor zwei Jahren noch nach Szenariotechnik klang, ist heute belegt. Office 365 wurde Mitarbeitern des Internationalen Strafgerichtshofs abgeschaltet, Microsoft musste vor dem französischen Senat einräumen, Daten unter US-Recht teilen zu müssen. Cloud Souveränität ist damit endgültig auf der Vorstandsebene angekommen.
Im TechTalk erklärt Dr. Christine Knackfuss-Nikolic, die erste Chief Sovereignty Officer der T-Systems, warum Souveränität eine strategische Geschäftsentscheidung ist und keine Compliance-Übung. Sie zeigt, wie Unternehmen ihre Workloads nach Risikoprofil klassifizieren, weshalb Multi-Cloud mit unterschiedlichen geopolitischen Hintergründen die typische Antwort wird und welche drei Risikoszenarien – Daten- und IP-Verlust, Vendor-Lock-in, Kill-Switch – heute auf jede Agenda gehören.
Warum Sicherheit der unterschätzte Standortvorteil Deutschlands ist, was Abhängigkeitsasymmetrien für die IT-Strategie bedeuten und weshalb das eigene 90/60/30-Cloud-Setup der T-Systems das beste Argument gegen Schwarz-Weiß-Denken liefert – hören Sie in dieser Episode.
Jetzt reinhören und verstehen, wie aus Cloud-Souveränität ein echter Wettbewerbsvorteil wird.
Im Podcast-Gespräch zeichnet Prof. August-Wilhelm Scheer, Wissenschaftler, Unternehmer, Vordenker und Mitgestalter einer Branche, die Deutschland über Jahrzehnte geprägt hat, ein kritisches Bild der deutschen IT-Entwicklung. Deutschland habe zwar den Computer mitentwickelt und verfüge mit SAP über einen weltweiten Softwareerfolg. Den Übergang von Hardware- zu Softwareinnovationen habe man insgesamt aber verpasst.
Dennoch blickt Prof. Scheer positiv in die Zukunft. Die Rahmenbedingungen für Startups seien heute deutlich besser als noch vor Jahrzehnten. Jungen Gründern rät er, nicht auf schnelle Erfolge oder Finanzierungsrunden zu setzen. Unternehmen sollten möglichst organisch wachsen und sich nicht zu früh von Investoren abhängig machen. Als Vorbilder nennt er die frühe Entwicklung von IDS Scheer und SAP, die bis zu ihrem Börsengang ohne klassisches Fremdkapital gewachsen seien.
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