Thorax Schweiz: Der Podcast

Thorax Schweiz: Der Podcast

By Tariq Abu-Naaj & Dr. med. Roland KusterScienceMedicineHealth & Fitness
Download on the App Store

Thorax Schweiz: Der Podcast episodes

  • #57 Die Stimme verstehen – und wiederfinden
    Phoniatrie & Logopädie – Wenn Stimme und Schlucken Hilfe brauchenIn dieser Episode des Thorax Schweiz Podcasts sind wir zu Gast bei der Praxis HNO medic im Herzen von Zürich. Eine moderne Gemeinschaftspraxis, die seit 2012 für hochwertige, persönliche und spezialisierte HNO-Medizin steht.Dr. med. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj sprechen vor Ort mit zwei ausgewiesenen Fachpersonen:
    👉 Dr. med. Evi Blaschek-Hinteregger, Fachärztin für HNO mit Spezialisierung auf Phoniatrie
    👉 Sabina Hotzenköcherle, klinische Logopädin mit langjähriger Erfahrung und Dozentin
    Gemeinsam öffnen sie die Tür zu einem Fachgebiet, das oft unterschätzt wird – aber für viele Menschen eine zentrale Rolle spielt: Stimme und Schlucken.
    💬 Worum geht es in dieser Folge?Stimm- und Schluckstörungen betreffen weit mehr Menschen, als man denkt. Sie können schleichend beginnen – mit Heiserkeit, Sprechanstrengung oder einem unklaren Schluckgefühl – und sich stark auf den Alltag auswirken.In dieser Folge erfahren Sie:
    • was hinter dem Fachgebiet der Phoniatrie steckt
    • wie Logopädie und Medizin Hand in Hand arbeiten
    • warum frühe Abklärung entscheidend ist
    • und wie moderne Diagnostik und Therapie heute aussehen
    🔍 Einblicke aus der PraxisDie beiden Expertinnen geben einen sehr praxisnahen Einblick in ihre tägliche Arbeit:
    ✨ Typische Beschwerden:
    • Heiserkeit
    • Sprechanstrengung
    • Schluckstörungen
    • „stille Aspiration“ (oft unbemerkt)
    ✨ Diagnostik auf höchstem Niveau:
    • Video-Stroboskopie der Stimmbänder
    • endoskopische Schluckuntersuchung (FEES)
    • funktionelle und akustische Stimmanalyse
    ✨ Therapie individuell abgestimmt:
    • operative Eingriffe bei organischen Ursachen
    • gezielte logopädische Therapie
    • moderne Verfahren wie Stimmlippen-Augmentation
    • praktische Alltagshilfen (z. B. Stimmtraining oder Hilfsmittel)
    🧠 Was diese Folge besonders machtDiese Episode lebt von der Kombination aus medizinischer Präzision und menschlicher Nähe.Die beiden Gesprächspartnerinnen zeigen eindrücklich:
    👉 Stimme ist nicht nur ein Werkzeug – sie ist Ausdruck unserer Persönlichkeit
    👉 Schlucken ist nicht nur eine Funktion – sondern LebensqualitätBesonders bewegend sind die Praxisbeispiele:
    • ein Lehrer, der seine Stimme zurückgewinnt
    • ein Patient, der nach schwerer Operation wieder essen kann
    • emotionale Momente, in denen Kommunikation wieder möglich wird
    ⚠️ Wichtige Botschaft für alle ZuhörerEin zentraler Takeaway dieser Folge:👉 Heiserkeit länger als 3 Wochen gehört unbedingt abgeklärt
    👉 Lieber einmal zu früh als zu spät zum Spezialisten gehenViele Betroffene warten zu lange – und verlieren wertvolle Zeit für eine erfolgreiche Behandlung.

    Kontakt zu unseren Expertinnen:
    Webseite HNO medic >>>
    Über thorax-schweiz.ch

    Ziel des von "Thorax-Schweiz" ist es, Hoffnung zu vermitteln und Chancen bei schwierigen Diagnosen aufzuzeigen. Dazu betrachten wir das Thema Thoraxerkrankungen aus einer ganzheitlichen Perspektive.

    Hier geht es zur Webseite von thorax-schweiz >>

    Unsere facebook community finden Sie hier facebook thorax-schweiz

    thorax-schweiz gibt es auch auf linkedIn >>

    Sie haben Fragen oder wollen mit den hosts von thorax-schweiz in Kontakt treten ?
    Senden Sie uns eine email an: [email protected]
    59 min
  • #56 Ostern – Wenn Hoffnung leise beginnt
    Ostern – für viele ein verlängertes Wochenende, geprägt von Frühling, Familie und Schokolade. Doch hinter diesem Fest verbirgt sich eine tiefere Dimension: eine Geschichte von Abschied, Hoffnung und einem Neuanfang, der gegen alle Erwartungen steht.In dieser besonderen Osterfolge des Thorax Schweiz Podcasts sprechen Dr. med. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj erneut mit zwei vertrauten Stimmen: den reformierten Seelsorgerinnen Pfarrerin Mirjam Walser und Pfarrerin Katharina Hoby aus der Klinik Hirslanden Zürich (bekannt aus Folge #27 „Zwischen Zuwendung und Zuversicht“).Gemeinsam nähern sie sich der Frage:

    Was bedeutet Ostern heute – gerade in einer Welt voller Unsicherheiten, Krisen und persönlicher Herausforderungen?
    Die beiden Seelsorgerinnen geben berührende Einblicke in ihre tägliche Arbeit im Spital – dort, wo Themen wie Abschied, Angst, Hoffnung und Neubeginn besonders intensiv erlebt werden. Sie erzählen von Begegnungen mit Patientinnen und Patienten, von existenziellen Fragen und von Momenten, in denen sich „kleine Auferstehungen“ mitten im Alltag zeigen.Es geht um die Kraft des Aushaltens, um Vertrauen in Prozesse ohne fertige Antworten und um die leise, aber tiefgehende Hoffnung, dass selbst in den dunkelsten Momenten etwas Neues entstehen kann.
    Diese Folge lädt dazu ein, Ostern neu zu denken – nicht nur als religiöses Fest, sondern als Haltung zum Leben.
    ⏱️ Kapitelübersicht00:00 – Einstieg: Was bedeutet Ostern heute?
    02:30 – Vorstellung der Gästinnen & aktuelle Einblicke aus der Seelsorge
    06:00 – Kindheitserinnerungen und persönliche Osterbilder
    09:00 – Auferstehung: Wie erklärt man etwas, das man nicht greifen kann?
    13:30 – Ostern in Zeiten von Krisen und Unsicherheit
    18:00 – Orientierung durch Werte: Mitgefühl, Mut und Vertrauen
    22:00 – Die zentrale Botschaft von Ostern
    26:00 – Kleine Auferstehungen im Alltag
    30:00 – Rituale und Bräuche rund um Ostern
    34:00 – Transformation und innere Veränderung
    38:00 – Karfreitag: Warum Leiden dazugehört
    42:00 – Hoffnung in der Palliative Care
    47:00 – Natur als Symbol für Neubeginn
    50:00 – Warum Ostern bedeutender ist als Weihnachten
    54:00 – Persönliche Osterbotschaften an die Zuhörerinnen und Zuhörer
    Über thorax-schweiz.ch

    Ziel des von "Thorax-Schweiz" ist es, Hoffnung zu vermitteln und Chancen bei schwierigen Diagnosen aufzuzeigen. Dazu betrachten wir das Thema Thoraxerkrankungen aus einer ganzheitlichen Perspektive.

    Hier geht es zur Webseite von thorax-schweiz >>

    Unsere facebook community finden Sie hier facebook thorax-schweiz

    thorax-schweiz gibt es auch auf linkedIn >>

    Sie haben Fragen oder wollen mit den hosts von thorax-schweiz in Kontakt treten ?
    Senden Sie uns eine email an: [email protected]
    25 min
  • #55 Lieber einmal zu viel zum Arzt

    Über den Gast

    Michael Emmenegger-Müller ist 47 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Söhnen. Er ist selbst Lungenkrebsbetroffener und Präsident des Vereins «Leben mit Lungenkrebs», der einzigen schweizweiten Patientenorganisation für Menschen mit dieser Diagnose. Seine Erkrankung stellte ihn und seine Familie vor enorme Herausforderungen – medizinisch, finanziell und emotional. Aus dem persönlichen Bedürfnis nach Austausch und dem Fehlen einer geeigneten Anlaufstelle entstand 2022 der Verein, dem er seither mit vollem Einsatz vorsteht. 
    Über den Verein «Leben mit Lungenkrebs»

    Der Verein «Leben mit Lungenkrebs» wurde am 18. Mai 2022 in Luzern gegründet. Er ist die erste und bislang einzige schweizweite Patientenorganisation für Lungenkrebsbetroffene. Mitgliedschaft und Angebote sind kostenlos – der Verein finanziert sich ausschließlich über Sponsoring und Spenden. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Der Verein ist politisch und konfessionell unabhängig sowie als gemeinnützige Organisation anerkannt (Spenden sind steuerlich abziehbar). Er ist Mitglied bei Lung Cancer Europe (LuCE). Zu den zentralen Angeboten des Vereins gehören:•       Persönliche Vernetzung von Betroffenen und Angehörigen mit ähnlichen Geschichten•       Regelmässige Events mit Fachvorträgen, Erfahrungsberichten und Speed-Dating zur Vernetzung•       Ein kostenloser Ratgeber über Lungenkrebs (auch für Eltern mit erkrankten Kindern)•       Patientinnen- und Angehörigenrat für individuelle, flexible Mitarbeit•       Telefonische und persönliche Begleitung durch selbst Betroffene•       Informationsangebote auf Deutsch, Französisch und Italienisch•       Zusammenarbeit mit Ärzteschaft, anderen Organisationen und der Pharmaindustrie 
    Themen dieser Folge

    •       Michaels persönliche Diagnosegeschichte: COPD, Lungenkrebs mit 43, Operation, Chemotherapie, Pneumothorax, Sauerstoff•       Das Stigma rund um Lungenkrebs und Rauchen – und warum es Menschen davon abhält, rechtzeitig 
    Hilfe zu suchen•       Die Entstehung des Vereins «Leben mit Lungenkrebs» (2022) und die ersten Jahre•       Wie der Verein Betroffene und Angehörige begleitet – individuell und vernetzt•       Die besondere Herausforderung: Kinder über die Krebserkrankung eines Elternteils informieren•       Finanzielle Folgen einer schweren Erkrankung – ein oft unterschätztes Thema•       Das Fatigue-Syndrom: Was es bedeutet, wie es sich anfühlt und wie man damit umgeht•       Komplementär- und Alternativmedizin als Ergänzung zur Schulmedizin•       Zusammenarbeit mit Ärzteschaft, Pharmaindustrie und anderen Organisationen•       Finanzierung des Vereins und Möglichkeiten zur Unterstützung•       Abschlussbotschaft: Warum es sich lohnt, früh zum Arzt zu gehen – und zu kämpfen 
    Zitate aus der Episode

    «Jeder, der eine Lunge hat, kann auch Lungenkrebs bekommen – egal ob er raucht oder nicht.» «Eine Schuldzuweisung verhindert nur, dass Betroffene frühzeitig zum Arzt gehen und senkt die Überlebenschancen.» «Man kann sich vergleichen mit einer Batterie, die leer ist. Es braucht Tage, bis sie wieder einigermassen gefüllt ist.» «Lieber einmal zu viel zum Arzt gehen als zu spät. Bei Lungenkrebs sind die Heilungschancen viel grösser, wenn er früh erkannt wird.» 
    Links & Ressourcen

    •       Verein «Leben mit Lungenkrebs >>•       Über den Verein: www.leben-mit-lungenkrebs.ch/verein/uber-uns•       Ratgeber Lungenkrebs bestellen: www.leben-mit-lungenkrebs.ch/angebot/broschure•       Erfahrungsberichte von Betroffenen: www.leben-mit-lungenkrebs.ch/berichte/erfahrungsberichte•       Spenden (steuerlich abziehbar): www.leben-mit-lungenkrebs.ch/verein/uns-unterstutzen•       Freiwilligenarbeit via Benevol: www.benevol.ch•       Lung Cancer Europe (LuCE): www.lungcancereurope.eu•       Kontakt Verein: [email protected]
    Über thorax-schweiz.ch

    Ziel des von "Thorax-Schweiz" ist es, Hoffnung zu vermitteln und Chancen bei schwierigen Diagnosen aufzuzeigen. Dazu betrachten wir das Thema Thoraxerkrankungen aus einer ganzheitlichen Perspektive.

    Hier geht es zur Webseite von thorax-schweiz >>

    Unsere facebook community finden Sie hier facebook thorax-schweiz

    thorax-schweiz gibt es auch auf linkedIn >>

    Sie haben Fragen oder wollen mit den hosts von thorax-schweiz in Kontakt treten ?
    Senden Sie uns eine email an: [email protected]
    30 min
  • #54 Mehr als Worte !
    Nilüfer Cetin ist muslimische Spitalseelsorgerin am Kantonsspital Winterthur (KSW) und arbeitet im Rahmen der QUAMS – Qualitätssicherung muslimischer Seelsorge. Nach ihrem Studium und jahrelanger Tätigkeit in muslimischen Verbänden und Stiftungen absolvierte sie eine intensive Ausbildung, inklusive Praktika am USZ und dem KSW sowie einem CAS-Studium im Bereich Seelsorge. Heute begleitet sie Patientinnen und Patienten muslimischen Glaubens sowie deren Angehörige in schwierigen Lebenssituationen. Themen dieser Folge•       Was muslimische Seelsorge ist und wie sie in der Schweiz entstanden ist•       Die Gründung der QUAMS (2017) und ihre Aufgaben im Kanton Zürich•       Tagesalltag einer muslimischen Spitalseelsorgerin•       Spiritualität und Krankheitsbewältigung aus muslimischer Perspektive•       Zusammenarbeit mit Pflegepersonal und interreligiöse Teamarbeit•       Kulturelle Missverständnisse im Spitalalltag – und wie man ihnen begegnet•       Begleitung in der letzten Lebensphase: Tod, Trauer und Abschied•       Ausbildungsweg zur muslimischen Seelsorgerin•       Zukunft der muslimischen Seelsorge in der Schweiz Links & Ressourcen•       QUAMS – Qualitätssicherung muslimischer Seelsorge•       24-Stunden-Hotline der QUAMS:•       VIOZ – Verein Islamischer Organisationen Zürich•       ZIG – Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft, Universität Fribourg
    Über thorax-schweiz.ch

    Ziel des von "Thorax-Schweiz" ist es, Hoffnung zu vermitteln und Chancen bei schwierigen Diagnosen aufzuzeigen. Dazu betrachten wir das Thema Thoraxerkrankungen aus einer ganzheitlichen Perspektive.

    Hier geht es zur Webseite von thorax-schweiz >>

    Unsere facebook community finden Sie hier facebook thorax-schweiz

    thorax-schweiz gibt es auch auf linkedIn >>

    Sie haben Fragen oder wollen mit den hosts von thorax-schweiz in Kontakt treten ?
    Senden Sie uns eine email an: [email protected]
    25 min
  • #53 Dr. Theresa Schreder: Wenn die Lunge mehr braucht als ein Medikament
    Interventionelle Pneumologie – was die Lunge heute kann, wenn sie Hilfe brauchtViele Menschen wissen, dass es die Bronchoskopie gibt – die Lungenspiegelung. Aber was dahinter steckt, welche Möglichkeiten sie bietet, und was erfahrene Spezialist:innen damit heute alles leisten können, das ist für die meisten ein echtes Neuland. Diese Folge öffnet genau diese Tür.Dr. med. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj treffen Dr. med. Theresa Schreder in den neuen Räumlichkeiten der AEOLUS Lungenpraxis Bern – mitten in der PostFinance-Arena, dem Heimstadion des SC Bern. Eine Praxis, die die Hosts sichtlich beeindruckt: hell, modern, mit atemberaubendem Bergpanorama. Und dahinter: eine Ärztin, die über neun Jahre am Inselspital Bern gearbeitet hat, zuletzt als Co-Koordinatorin des Lungenkrebszentrums – und seit März 2025 ihre Erfahrung als Partnerin in dieser Praxis einbringt.Dr. Schreder erklärt geduldig, direkt und mit echter Begeisterung für ihr Fach. Ein Gespräch, das man nicht so schnell vergisst.
    🎙️ Gast & HostsGast: Dr. med. Theresa Schreder Fachärztin für Pneumologie, Fähigkeitsausweis Schlafmedizin (SGSSC) Partnerin, AEOLUS Lungenpraxis Bern Spezialistin für interventionelle Pneumologie und BronchoskopieHosts: Dr. med. Roland Kuster & Tariq Abu-Naaj Ort der Aufnahme: AEOLUS Lungenpraxis Bern, PostFinance-Arena
    🏥 Was ist die AEOLUS Lungenpraxis?Die AEOLUS Lungenpraxis Bern ist eine Gemeinschaftspraxis für Pneumologie an der Mingerstrasse 12 in Bern – direkt neben der PostFinance-Arena des SC Bern. Das Team um Dr. Schreder, Dr. Christoph Ninck Weber und Dr. Tabea Hutter vereint pneumologische Expertise auf höchstem Niveau mit einer persönlichen, empathischen Praxiskultur. Was die Praxis besonders macht: diagnostische Bronchoskopien werden hier direkt vor Ort angeboten – in enger Zusammenarbeit mit der benachbarten gastroenterologischen Praxis Via Riva und dem Klinikum Bosiet (Teil der Hirslanden-Gruppe) für komplexere Eingriffe.Zur Website der AEOLUS Lungenpraxis >>>
    ⏱️ Kapitelübersicht
    00:00 – Begrüssung & Vorstellung Dr. Schreder stellt sich vor: Aufgewachsen in Österreich, ausgebildet in Deutschland – und seit neun Jahren in der Schweiz, zuerst am Inselspital, jetzt in der eigenen Praxis. Ihr Schwerpunkt: die interventionelle Pneumologie, die Kunst der Eingriffe an den Atemwegen.02:06 – Was bedeutet «interventionelle Pneumologie» überhaupt? Lungenspiegelungen zur Diagnostik – das ist der Kern der Praxis. Alles, was darüber hinausgeht, passiert im Spital. Dr. Schreder erklärt, wie sie ihr Wissen aufgebaut hat: von Hannover über Bayern bis zu ihren prägenden Jahren am Inselspital Bern unter Prof. Otto und Prof. Fongernier.03:45 – Wie läuft ein Eingriff in der Praxis ab? Diagnostische Bronchoskopien finden in den Endoskopieräumen der benachbarten Praxis Via Riva statt. Patient:innen werden vor Ort zwei Stunden nachüberwacht. Wer mehr Begleitung braucht – etwa durch eine Anästhesie – kommt ins Klinikum Bosiet. Das Team kennt sich seit Jahren: Eingespielt, vertraut, wortlos aufeinander abgestimmt.06:41 – Diagnostik bei Lungentumoren: Was steckt dahinter? Wenn ein Tumor in der Lunge entdeckt wird, braucht es mehr als nur eine Probe aus dem Herd selbst. Entscheidend ist, ob die Lymphknoten befallen sind – das bestimmt das Tumorstadium und damit die Therapie. Der endobronchiale Ultraschall (EBUS) ist hier das Standardverfahren: eine hauchdünne Nadel punktiert unter Ultraschall-Sicht Lymphknoten, die direkt an die Atemwege angrenzen – minimal-invasiv, risikoarm, verlässlich.09:32 – Wie funktioniert die EBUS-Untersuchung genau? Das EBUS-Gerät ist nur fünf Millimeter dünn und wird wie bei einer normalen Bronchoskopie durch Mund oder Nase eingeführt. Dr. Schreder erklärt die anatomische Logik: Man beginnt immer auf der Seite, die am weitesten vom Tumor entfernt ist – weil das Tumorstadium davon abhängt, wie weit die Lymphknoten befallen sind.12:36 – Tumore am Rand der Lunge: Wie kommt man da ran? Hier kommt der periphere EBUS ins Spiel – eine fadendünne Sonde, die wie durch Strassen in die Lungenperipherie vorgeschoben wird. Eine Trefferquote von bis zu 70 % ist möglich. Neue Techniken wie die CT-gesteuerte Kontrolle oder robotergesteuerte Bronchoskopien könnten das in Zukunft noch präziser machen – sind aber noch nicht im Alltag angekommen.15:41 – Wenn der Weg von innen unsicher ist: die Punktion von aussen Alternativ können Radiolog:innen von aussen CT-gesteuert punktieren – mit einer Trefferquote von über 90 %. Kein Verfahren ist automatisch besser, sagt Dr. Schreder. Es kommt auf den Einzelfall an: Wo liegt der Herd? Wie fit ist die Person? Was ist zumutbar?17:44 – Kryobiopsie: Proben nehmen mit Kälte Die Kryobiopsie nutzt eine Sonde, die minus 70 Grad kalt wird. Gewebe friert daran fest – und so lassen sich grössere, zusammenhängende Gewebestücke entnehmen, als es mit einer einfachen Nadel möglich wäre. Das ist besonders wertvoll bei Lungenfibrosen und bei der Diagnose von Sarkoidose. Im Zeitalter der personalisierten Medizin, wo immer mehr Marker auf Tumorzellen bestimmt werden müssen, spielt die Qualität der Probe eine entscheidende Rolle.21:14 – Das Tumorboard: Wo alle zusammenkommen Kein Befund alleine reicht aus. Im Tumorboard kommen Pneumolog:innen, Radiolog:innen, Nuklearmediziner:innen, Patholog:innen und weitere Fachpersonen zusammen – um gemeinsam das Tumorstadium festzulegen und den besten Therapieweg zu empfehlen. Leitlinien geben die Richtung vor, aber der Mensch dahinter bleibt entscheidend: Was kann die Person verkraften? Was sind ihre Wünsche?24:00 – Therapeutische Eingriffe: Wenn Heilen möglich ist Kurativ tätig sein als Lungenspezialistin? Das ist selten – aber es gibt diese Momente. Dr. Schreder erzählt von einem Patienten, der mit hochgradigem Tumorverdacht kam. Am Ende war es ein Kirschkern, der seit langer Zeit in den Bronchien sass und eine massive Entzündungsreaktion ausgelöst hatte. Entfernt – und alles war gut. Solche Geschichten sind selten, aber sie bleiben.26:34 – Wenn Lindern das Ziel ist: palliative Eingriffe Häufiger geht es darum, Beschwerden zu lindern. Tumore, die Atemwege verlegen, können bronchoskopisch abgetragen werden – nicht geheilt, aber erleichtert. Auch bei Fisteln(Verbindungen zwischen Luftröhre und Speiseröhre) gibt es kreative Lösungen, die Dr. Schreder aus ihrer Zeit am Inselspital mitbringt.28:15 – Ventiltherapie beim Lungenemphysem Eines der emotionalsten Themen dieser Folge: die Einwegventile bei Lungenemphysem. Überblähte Lungenabschnitte, in denen nutzlose Luft gefangen ist, können durch kleine Ventile verschlossen werden. Die verbleibende Luft entweicht langsam – der Lappen schrumpft, das Zwerchfell befreit sich, die Atemnot lässt nach. Nicht für immer, aber für zwei bis drei Jahre – und das kann für Betroffene eine enorme Verbesserung bedeuten. Das Risiko eines Lungenkollaps ist in den ersten Tagen am grössten – deshalb bleiben Patient:innen mindestens drei Nächte zur Überwachung im Spital.32:31 – Bronchiale Thermoplastie bei Asthma Ein Verfahren, das einst viel diskutiert wurde: die bronchiale Thermoplastie, bei der die Muskeln der Bronchien durch Strom verödet werden, um Asthmaanfälle zu reduzieren. Heute, so Dr. Schreder, ist die Indikation selten geworden – weil moderne Biologika vielen Asthma-Patient:innen wirkungsvoller helfen.34:29 – Starre vs. flexible Bronchoskopie Früher war das starre Metallrohr Standard. Heute ist das flexible Bronchoskop der Alltag. Starre Bronchoskopien kommen noch zum Einsatz, wenn es um Atemwegssicherung geht, um Fremdkörper mit scharfen Kanten, oder um grosse Stents. Dr. Schreder erklärt auch, warum die Tumore heute häufiger in der Peripherie sitzen als früher – eine Folge der Verwendung von Zigarettenfiltern.37:46 – Wärme- und Kältesonden für die Tumorbehandlung Tumore in den Atemwegen lassen sich mit Laser oder Strom veröden (Wärme) oder mit der Kryosonde einfrieren (Kälte). Beide Verfahren haben ihre Stärken – und heute werden sie oft kombiniert, individuell angepasst an die konkrete Situation.39:22 – Stents in den Atemwegen: Chancen und Grenzen Stents können Engstellen in den Atemwegen überbrücken – ob durch Tumore oder durch Narbengewebe entstanden. Aber sie bringen im Vergleich zu Gefäss- oder Speiseröhren-Stents deutlich mehr Komplikationen mit sich: Hustenreiz, Verlegung durch Sekret, Folgebronchoskopien. Dr. Schreder ist ehrlich: ein Stent in der Lunge ist keine leichte Entscheidung. Aber wenn er hilft – dann wird er gelegt.42:09 – Abschluss & Empfehlung Dr. Kuster bringt es auf den Punkt: Es braucht Respekt im Umgang mit den Atemwegen. Und Ärzt:innen wie Dr. Theresa Schreder, die das nicht nur können – sondern auch erklären können.
    ✨ Die wichtigsten Erkenntnisse dieser Folge✅ Der EBUS (endobronchialer Ultraschall) ist der Standard für die Lymphknoten-Biopsie bei Lungentumoren – risikoarm und verlässlich ✅ Diagnostische Bronchoskopien sind heute auch in der Praxis möglich – mit dem richtigen Team und der richtigen Infrastruktur ✅ Die Kryobiopsie liefert grössere, aussagekräftigere Gewebeproben – besonders wichtig für personalisierte Tumortherapien ✅ Das Tumorboard sichert die Qualität – kein Befund alleine entscheidet über die Therapie ✅ Ventiltherapie beim Emphysem ist kein Allheilmittel, kann aber für zwei bis drei Jahre echte Erleichterung bringen ✅ Bronchiale Thermoplastie wird heute kaum mehr eingesetzt – Biologika haben sie weitgehend abgelöst ✅ Stents in den Atemwegen sind möglich, aber nicht leichtfertig zu setzen – sie brauchen konsequente Nachsorge
    🌐 Weiterführende LinksZur Website der AEOLUS Lungenpraxis Bern: www.aeolus-lungenpraxis.ch Zur Webseite von Thorax Schweiz: www.thorax-schweiz.ch Zur Facebook-Community: facebook.com/ThoraxSchweiz Thorax Schweiz auf LinkedIn: linkedin.com/company/thorax-schweiz
    Über thorax-schweiz.ch

    Ziel des von "Thorax-Schweiz" ist es, Hoffnung zu vermitteln und Chancen bei schwierigen Diagnosen aufzuzeigen. Dazu betrachten wir das Thema Thoraxerkrankungen aus einer ganzheitlichen Perspektive.

    Hier geht es zur Webseite von thorax-schweiz >>

    Unsere facebook community finden Sie hier facebook thorax-schweiz

    thorax-schweiz gibt es auch auf linkedIn >>

    Sie haben Fragen oder wollen mit den hosts von thorax-schweiz in Kontakt treten ?
    Senden Sie uns eine email an: [email protected]
    45 min
  • #52 Sodbrennen, Hernie, Barrett
    Reflux, Zwerchfellbruch & Speiseröhre – ein echtes Gespräch mit einem der erfahrensten Chirurgen der SchweizFast ein Drittel aller Menschen kennt das Gefühl: ein Brennen hinter dem Brustbein, ein saures Aufstoßen, ein Druck, der einfach nicht weggeht. Doch viele leben jahrelang mit diesen Beschwerden, ohne zu wissen, was wirklich dahintersteckt – und ohne zu fragen, was man dagegen tun kann. Diese Folge ändert das.Dr. med. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj sprechen in Zürich mit Prof. Dr. med. Paul Magnus Schneider, Viszeral- und Thoraxchirurg an der Klinik Hirslanden Zürich. Prof. Schneider hat das dortige Speiseröhren- und Magenzentrum aufgebaut und blickt auf Jahrzehnte Erfahrung zurück – von der Münchner Schule über das damals grösste Speiseröhrenzentrum Europas in Köln bis heute in die Schweiz. Er ist einer der wenigen, die sowohl Viszeral- als auch Thoraxchirurgie aus dem Effeff beherrschen – und er erklärt das komplexe Thema so, dass es wirklich ankommt.
    🎙️ Gast & HostsGast: Prof. Dr. med. Paul Magnus Schneider,, Viszeral- und Thoraxchirurg, Klinik Hirslanden Zürich Spezialist für Speiseröhren-, Magen- und Pankreaschirurgie sowie minimal-invasive und roboterassistierte EingriffeHosts: Dr. med. Roland Kuster & Tariq Abu-Naaj Ort der Aufnahme: Klinik Hirslanden Zürich📖 Was steckt hinter Hiatushernie und Refluxkrankheit? Eine kurze EinführungDie Hiatushernie, auch Zwerchfellbruch genannt, entsteht, wenn sich die Lücke im Zwerchfell – durch die die Speiseröhre verläuft – aufweitet und der Magen ganz oder teilweise nach oben in den Brustraum rutscht. Das kann wenige Zentimeter betreffen oder im Extremfall den gesamten Magen. Je nach Ausmass unterscheiden sich die Beschwerden erheblich.Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) hingegen bezeichnet den krankhaften Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Beide Erkrankungen können zusammen auftreten – müssen es aber nicht. Und genau diese Unterscheidung, betont Prof. Schneider, ist entscheidend für die richtige Behandlung.
    ⏱️ Kapitelübersicht00:00 – Begrüssung & Vorstellung Prof. Schneider stellt sich vor: sein Weg von München über Köln in die Schweiz – und warum er diese Entscheidung nie bereut hat.02:03 – Was ist eine Hiatushernie? Und welche Formen gibt es? Das Zwerchfell ist nicht «gebrochen» – aber die Lücke, durch die die Speiseröhre in den Bauch tritt, kann sich aufweiten. Der Magen kann dann ein kleines Stück, zur Hälfte oder vollständig nach oben wandern. Alle diese Varianten sind Zwerchfellbrüche – aber sie sind sehr verschieden.03:24 – Ursachen und Risikofaktoren Der mit Abstand grösste Risikofaktor ist Übergewicht. Hinzu kommen Alter, Rauchen, Alkohol und – seltener als oft angenommen – eine genetische Bindegewebsschwäche.04:14 – Typische Beschwerden und die wichtige Unterscheidung Prof. Schneider ist klar: Es gibt nur zwei wirklich typische Reflux-Symptome – Sodbrennen und Regurgitation (das Hochlaufen von Flüssigkeit). Alles andere – Husten, Räuspern, Heiserkeit – kann ein Hinweis sein, ist aber kein verlässliches Primärsymptom. Diese Unterscheidung ist für die Therapie entscheidend.07:18 – Diagnose: Was braucht man wirklich? Für die Diagnose einer Refluxerkrankung ist die Endoskopie das wichtigste erste Instrument. Sie zeigt Entzündungen, Hernien und Schleimhautveränderungen. Für eine chirurgische Entscheidung braucht es mehr: eine 24-Stunden-pH-Metrie und heute zusätzlich eine Impedanzmessung, die auch säurefreien Rückfluss erfasst.11:17 – Barrett-Ösophagus: Wann wird Reflux gefährlich? Nur etwa jede:r Zehnte mit einer regelmässigen Refluxerkrankung entwickelt einen Barrett-Ösophagus – also eine Veränderung der Schleimhaut. Und von diesen entwickelt wiederum nur jede:r Zehnte im Laufe der Zeit einen Tumor. «Das ist ein Prozent – das ist keine übertriebene Sorge», sagt Prof. Schneider – aber es ist ein Grund, bei anhaltenden Beschwerden hinzuschauen. Wer einen Barrett-Ösophagus hat, sollte regelmässige Kontrollspiegelungen einplanen. Die Intervalle richten sich nach dem Schweregrad der Veränderungen.20:00 – Wann reichen Tabletten – und wann ist eine Operation sinnvoll? Klare Ansage von Prof. Schneider: Eine Refluxerkrankung, die noch nie adäquat mit einem Säureblocker behandelt wurde, kommt für eine Operation schlicht nicht in Frage. Erst nach mindestens einem Jahr konsequenter Therapie und vollständiger Diagnostik kann eine chirurgische Option diskutiert werden. Die drei Kriterien, die für eine Operation sprechen, sind bekannt als DeMeester-Kriterien: primäre Refluxsymptome, bewiesene Refluxkrankheit in der Messung – und Ansprechen auf Säureblocker.28:53 – Welche Operationsmethoden gibt es? Nicht alle Fundoplikationen sind gleich. Heute hat sich international die Toupet-Fundoplikation (270 Grad, nicht vollständig geschlossen) durchgesetzt – weil sie das lästige «Gas-Bloating» (Blähbeschwerden) nach der Operation deutlich reduziert. Laparoskopisch oder roboterassistiert: Beides ist heute Standard. Was zählt, ist Erfahrung.36:10 – Sicherheit und Erholung nach der Operation Bei erfahrenen Chirurg:innen ist das Risiko klein – aber nicht null. Deshalb gehört eine vollständige Vorabklärung inklusive Lungen- und Herzfunktion dazu. Nach dem Eingriff beginnt ein behutsamer Kostaufbau: Suppe, Joghurt, pürierte Kost – über etwa vier Wochen, bis zur normalen Ernährung. Kein Leistungssport, keine schweren Lasten für sechs Wochen.39:56 – Grosse Hernien: eine andere Erkrankung, eine andere Operation Wenn mehr als die Hälfte des Magens oder gar der gesamte Magen im Brustraum liegt, ist das eine komplexe Situation. Diese Operationen, so Prof. Schneider, werden von Unerfahrenen regelmässig unterschätzt – und gehören in die Hände von Zentren mit entsprechender Erfahrung.41:07 – Ernährung und Lifestyle Wer an Reflux leidet, kennt seine persönlichen Auslöser meist selbst. Rotwein, Kohlensäure, blähende Lebensmittel – das lässt sich eigenverantwortlich regulieren. Das Wichtigste bleibt: Gewicht reduzieren, nicht rauchen, Alkohol in Massen. Keine komplizierte Ernährungsberatung, sondern etwas gesunder Menschenverstand.42:47 – Die Stärke der Doppelausbildung Was bringt es, wenn ein Chirurg sowohl Viszeral- als auch Thoraxchirurgie beherrscht? Besonders bei grossen Hernien und komplexen Tumorfällen enorm viel, erklärt Prof. Schneider. Wer beide «Welten» kennt, denkt den Menschen als Ganzes.45:03 – Missverständnisse und Angst vor dem Eingriff Der häufigste Fehler: Betroffene kommen mit einer Diagnose und wollen einfach «gelöst» werden. Prof. Schneiders Gegenmittel: zuhören, genau nachfragen, herausfinden, was den Menschen wirklich belastet. Und dann ehrlich sagen, was eine Operation leisten kann – und was nicht.49:13 – Neue Methode: ARMS Eine Innovation aus Japan: Das endoskopische Antireflux-Verfahren ARMS (Anti-Reflux Mucosectomy) nutzt die eigene Schleimhaut des Mageneingangs, um von innen einen höheren Verschlussdruck zu erzeugen – ganz ohne Fremdmaterial. Prof. Schneider setzt es bereits ein, besonders bei mildem Reflux und bei Menschen mit starken Blähbeschwerden, wo eine Fundoplikation schwierig wäre. Ein Verfahren, das er mit echter Neugier begleitet.54:35 – Abschluss: Empfehlungen für erste Beschwerden Gelegentliches Sodbrennen nach einem Glas Rotwein? Kein Grund zur Panik. Wenn die Beschwerden aber regelmässig auftreten: erst einen Säureblocker-Test (PPI-Test). Wenn der wirkt und die Beschwerden bei Absetzen wiederkehren – dann ist es Zeit für die Endoskopie. Und dann den richtigen Spezialisten aufsuchen.
    ✨ Die wichtigsten Erkenntnisse dieser Folge✅ Nur zwei Symptome gelten als echte Primärzeichen einer Refluxkrankheit: Sodbrennen und Regurgitation ✅ Übergewicht ist der grösste vermeidbare Risikofaktor ✅ Ein Barrett-Ösophagus ist überwachungspflichtig – aber kein Grund zur Panik ✅ Vor jeder Operation braucht es eine vollständige Diagnostik – mindestens vier Untersuchungen ✅ Die Toupet-Fundoplikation (270°) ist heute internationaler Standard ✅ ARMS ist eine vielversprechende neue endoskopische Methode – besonders für bestimmte Patient:innengruppen ✅ Grosse Zwerchfellbrüche gehören in spezialisierte Zentren mit hoher Fallzahl
    🌐 Weiterführende LinksZur Webseite von Thorax Schweiz: www.thorax-schweiz.ch Zur Facebook-Community: facebook.com/ThoraxSchweizThorax Schweiz auf LinkedIn: linkedin.com/company/thorax-schweiz

    Alle Kontaktinformationen von unserem Gast Prof. Dr. med. Schneider finden Sie hier >>>
    Über thorax-schweiz.ch

    Ziel des von "Thorax-Schweiz" ist es, Hoffnung zu vermitteln und Chancen bei schwierigen Diagnosen aufzuzeigen. Dazu betrachten wir das Thema Thoraxerkrankungen aus einer ganzheitlichen Perspektive.

    Hier geht es zur Webseite von thorax-schweiz >>

    Unsere facebook community finden Sie hier facebook thorax-schweiz

    thorax-schweiz gibt es auch auf linkedIn >>

    Sie haben Fragen oder wollen mit den hosts von thorax-schweiz in Kontakt treten ?
    Senden Sie uns eine email an: [email protected]
    57 min
  • #51 Medizin führen – Verantwortung tragen
    In dieser Folge des Thorax Schweiz Podcasts sprechen Dr. med. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj mit Dr. med. Thomas Bührer, Direktor von Hirslanden Bern. Zu seinem Verantwortungsbereich gehören die Klinik Beau-Site, die Klinik Permanence und das Salem‑Spital – ein besonderer Ort, an dem diese Episode auch aufgenommen wurde, vis-à-vis des Berner Münsters.Dr. Bührer ist nicht nur Direktor der Berner Hirslanden-Kliniken, sondern seit Oktober 2024 auch Chief Operating Officer der Region Mittelland und Mitglied der Konzernleitung der Hirslanden‑Gruppe. Im Gespräch gibt er persönliche Einblicke in seinen Werdegang: vom Chirurgen hin zur Führungsrolle im Gesundheitswesen – und warum ihn gerade die Leitung komplexer Expertenorganisationen fasziniert.Ein zentrales Thema der Episode ist das Konzept des „Continuum of Care“. Dr. Bührer erklärt, wie integrierte Versorgung heute gedacht werden muss: von Prävention über Diagnostik und Therapie bis hin zur Nachsorge – sektorenübergreifend, interdisziplinär und konsequent am Menschen orientiert. Besonders für Patientinnen und Patienten mit komplexen Erkrankungen, etwa im Bereich der Thoraxmedizin und Thoraxchirurgie, bietet dieser Ansatz klare Vorteile: kurze Wege, klare Schnittstellen und ein eng abgestimmtes Zusammenspiel aller beteiligten Fachpersonen.Überdies spricht Dr. Bührer offen über aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen: steigende Kosten, Fachkräftemangel, regulatorische Anforderungen und den hohen Investitionsbedarf. Er erläutert, warum Digitalisierung nur dann sinnvoll ist, wenn sie echte Entlastung schafft, und weshalb Mitarbeitende für ihn der zentrale Erfolgsfaktor eines zukunftsfähigen Spitals sind.Abschliessend teilt Dr. Bührer seine Vision für die nächsten fünf bis zehn Jahre: medizinische Spitzenleistung, wirtschaftliche Verantwortung und menschliche Nähe sollen kein Widerspruch sein – sondern gemeinsam die Basis für eine moderne, vertrauensvolle Gesundheitsversorgung bilden.Eine Folge über Führung, Verantwortung und darüber, wie Medizin heute und morgen gelingen kann.
    Über thorax-schweiz.ch

    Ziel des von "Thorax-Schweiz" ist es, Hoffnung zu vermitteln und Chancen bei schwierigen Diagnosen aufzuzeigen. Dazu betrachten wir das Thema Thoraxerkrankungen aus einer ganzheitlichen Perspektive.

    Hier geht es zur Webseite von thorax-schweiz >>

    Unsere facebook community finden Sie hier facebook thorax-schweiz

    thorax-schweiz gibt es auch auf linkedIn >>

    Sie haben Fragen oder wollen mit den hosts von thorax-schweiz in Kontakt treten ?
    Senden Sie uns eine email an: [email protected]
    15 min
  • #50 Oesophaguschirurgie heute – Präzision, Robotik und interdisziplinäre Therapie
    „Oesophaguschirurgie heute – Präzision, Robotik und interdisziplinäre Therapie“
    mit Prof. Dr. med. Marc Schiesser, Viszeralchirurg an der Klinik Hirslanden Zürich
    Über die Folge:
    In dieser Episode des Thorax Schweiz Podcasts tauchen Dr. med. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj in eines der anspruchsvollsten chirurgischen Fachgebiete ein: die Oesophaguschirurgie.

    Ihr Gast, Prof. Dr. med. Marc Schiesser, zählt in diesem Bereich zu den erfahrensten Chirurgen der Schweiz. Er spricht über die modernen Therapieansätze bei Speiseröhrenkrebs, über die Rolle der Robotik und erklärt, wie interdisziplinäre Teams in der Klinik Hirslanden Zürich gemeinsam die bestmögliche Versorgung für Patientinnen und Patienten sicherstellen.

    🕒 Kapitelübersicht00:00 – Intro & Vorstellung des Gastes
    02:00 – Risikofaktoren: Von Alkohol & Nikotin zu Reflux und Übergewicht
    04:30 – Diagnostik & Rolle der Gastroenterologen
    07:20 – Typische Symptome und Zufallsdiagnosen
    09:10 – Therapieoptionen & Bedeutung der Vorbehandlung
    12:00 – Der Eingriff: Magenhochzug & minimalinvasive Techniken
    16:10 – Roboterassistierte Chirurgie – Präzision mit Da Vinci
    19:40 – Europäische Studien & wissenschaftlicher Fortschritt
    21:30 – Neoadjuvante Radiochemotherapie und Immuntherapie
    25:00 – Palliative Therapie & Lebensqualität
    27:30 – Innovation EndoSponge: Neue Wege der Komplikationsprävention
    31:00 – Blick in die Zukunft: Personalisierte Chirurgie und interdisziplinäre Zusammenarbeit
    💬 Zentrale Themen:
    • Wie sich die Risikofaktoren für Speiseröhrenkrebs verändert haben
    • Wann minimalinvasive und wann robotergestützte Eingriffe sinnvoll sind
    • Warum interdisziplinäre Tumorboards die Prognose verbessern
    • Welche Fortschritte der EndoSponge in der Komplikationsbehandlung bringt
    • Welche Rolle das Lungenkrebszentrum Zürich in der modernen onkologischen Versorgung spielt
    🎙️ Gast der FolgeProf. Dr. med. Marc Schiesser
    Viszeralchirurg an der Klinik Hirslanden Zürich
    Spezialist für Ösophagus-, Magen- und Pankreaschirurgie, Robotik und komplexe Tumoroperationen.

    Hier finden Sie die Kontaktinformationen von Prof. Dr. med. Schiesser >>>
    ✨ Key-Takeaways:✅ Robotik und minimalinvasive Techniken erhöhen Sicherheit und Präzision
    ✅ Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist zentral für onkologische Therapieerfolge
    ✅ Neue Verfahren wie der EndoSponge senken Komplikationsraten deutlich
    ✅ Personalisierte Behandlungsstrategien werden die Zukunft prägen
    🩺 Über den PodcastDer Thorax Schweiz Podcast ist ein Format von www.thorax-schweiz.ch
    .
    Die Hosts Dr. med. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj sprechen mit Ärztinnen, Forschenden und Pflegefachpersonen über Lungenerkrankungen, Thoraxchirurgie, Prävention, Pflege und moderne Behandlungsstrategien.
    Über thorax-schweiz.ch

    Ziel des von "Thorax-Schweiz" ist es, Hoffnung zu vermitteln und Chancen bei schwierigen Diagnosen aufzuzeigen. Dazu betrachten wir das Thema Thoraxerkrankungen aus einer ganzheitlichen Perspektive.

    Hier geht es zur Webseite von thorax-schweiz >>

    Unsere facebook community finden Sie hier facebook thorax-schweiz

    thorax-schweiz gibt es auch auf linkedIn >>

    Sie haben Fragen oder wollen mit den hosts von thorax-schweiz in Kontakt treten ?
    Senden Sie uns eine email an: [email protected]
    25 min
  • #49 Grün denken, menschlich handeln – Nachhaltigkeit bei Hirslanden
    Gäste:
    • Frau Claudia Hollenstein, Head of Sustainability & Health Affairs, Hirslanden Gruppe
    • Herr Malte Vogt, Senior ESG- & Nachhaltigkeitsmanager / Experte für Nachhaltigkeitsberichterstattung & Unternehmensverantwortung, Hirslanden
    EpisodenbeschreibungNachhaltigkeit im Gesundheitswesen – geht das überhaupt, wenn gleichzeitig wirtschaftlicher Druck, Personalmangel und hohe Qualitätsansprüche bestehen? In dieser Folge des Thorax Schweiz Podcasts sprechen Dr. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj mit Frau Claudia Hollenstein und Herrn Malte Vogt darüber, wie die Hirslanden Gruppe das Thema Nachhaltigkeit strategisch, strukturiert und ganz praktisch angeht.Unsere Gäste nehmen Sie mit von der ersten Nachhaltigkeitsstrategie „auf der grünen Wiese“ hin zu konkreten Projekten: Recycling von Medizinprodukten in Kooperation mit Industriepartnern, Kunststoffrecycling im Spital, Food-Waste-Analyse per Kamera-Roboter, PV-Anlagen, erneuerbare Energien und E-Mobilität. Gleichzeitig wird deutlich: Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur Umwelt – ESG umfasst auch soziale Verantwortung, Mitarbeitendenentwicklung und eine transparente, wertebasierte Unternehmensführung.Wir sprechen über die Rolle der Politik, über Zielkonflikte zwischen Ökologie und Wirtschaftlichkeit, über die Bedeutung von Mitarbeitenden-Ideen und darüber, warum es manchmal hilfreicher ist, mit einem Pilotprojekt und „kleinen Schritten“ zu starten, als auf den perfekten „grossen Wurf“ zu warten. Eine inspirierende Folge für alle, die Klinikalltag, Qualität in der Medizin und Verantwortung für die Zukunft zusammendenken möchten.
    Kapitelübersicht
    [00:00] Begrüssung & Einstieg ins Thema Nachhaltigkeit
    Dr. Roland Kuster führt in die Folge ein und zeigt, warum Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen heute unverzichtbar ist – sowohl ökologisch als auch gesellschaftlich und wirtschaftlich.[01:18] Vorstellung der Gäste
    Frau Claudia Hollenstein erklärt ihre Rolle als Head of Sustainability & Health Affairs und Ombudsfrau für Patient:innenanliegen.
    Herr Malte Vogt stellt sich als Spezialist für Environment, Social & Governance (ESG) vor und beschreibt den umfassenden Ansatz der Hirslanden Gruppe.[03:12] Von der Strategie zur Umsetzung
    Wie startet man Nachhaltigkeit „auf der grünen Wiese“? Die Gäste schildern die Entwicklung der ersten Nachhaltigkeitsstrategie, die Definition von Schwerpunkten und den Aufbau von Strukturen in den Kliniken.[04:42] Konkrete Projekte: Recycling, Food Waste & erneuerbare Energien
    Anhand von Beispielen – Kooperation mit J&J zur Wiederverwertung von Medizinprodukten, Kunststoffrecycling mit CAIS, Food-Waste-Messung mit „Kaitro/Kitro“, PV-Anlagen, Erdwärme und 100 % erneuerbarer Strom – wird Nachhaltigkeit im Klinikalltag greifbar.[07:06] Kommunikation & Mitarbeitenden-Engagement
    Wie werden Nachhaltigkeitsmassnahmen intern kommuniziert? Warum das ernsthafte Prüfen von Mitarbeitenden-Ideen so wichtig ist, und wieso Nachhaltigkeit letztlich „Chefsache“ sein sollte.[10:35] Sichtbare und unsichtbare Aspekte der Nachhaltigkeit
    Abfall, Emissionen, Verbrauchszahlen – was sehen Mitarbeitende, was bleibt im Hintergrund, und wo hat eine Klinik den grössten Einfluss?[11:05] ESG statt nur „Umwelt“ – der ganzheitliche Blick
    Die drei ESG-Säulen Environment, Social und Governance werden verständlich erklärt. Hirslanden übersetzt sie in „minimalen Fussabdruck“, „optimale Entwicklung“ und „maximale Transparenz“.[13:07] Wirtschaftlichkeit und Verantwortung – ein Widerspruch?
    Wie gelingt es, nachhaltige Entscheidungen zu treffen, obwohl Produkte teurer sind und der Planungshorizont oft kurz ist? Warum Gewohnheiten zu verändern eine der grössten Herausforderungen ist.[14:27] Good Governance als Rahmen
    Was bedeutet „Good Governance“ konkret? Unsere Gäste sprechen über verbindliche Werte, ethische Leitplanken und Strategien, die auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gelten.[15:07] Ziele, Massnahmen und der lange Atem
    Nachhaltigkeitsziele sind das eine – die manchmal mühsamen Schritte dorthin das andere. Es geht um Verhandlungen, Prioritäten, politische Rahmenbedingungen und die Notwendigkeit, dranzubleiben.[18:35] Motivation langfristig erhalten
    Mittagsforen, Mitarbeitendenprojekte, kreative Sensibilisierung: So schafft Hirslanden Bewusstsein und Motivation – inklusive berührender Beispiele von Mitarbeitenden, die sich selbst nachhaltig engagieren.[22:41] Nächste Schritte & grösste Herausforderungen
    In wirtschaftlich und politisch anspruchsvollen Zeiten geht es darum, Nachhaltigkeitsprojekte nicht zurückzufahren, sondern zumindest zu stabilisieren – trotz zunehmender regulatorischer Anforderungen und Audits.[24:19] Kann ein Spital überhaupt viel bewirken?
    Warum das Schweizer Gesundheitswesen rund 7 % der nationalen Emissionen verursacht und Kliniken deshalb sehr wohl einen relevanten Beitrag leisten können.[25:28] Zielkonflikte kreativ lösen
    Anhand des Beispiels „mehr vegetarische Angebote im Spital“ wird gezeigt, wie Kompromisse, Pilotprojekte und gute Erklärungen helfen, Akzeptanz zu schaffen.[27:29] Schlusswort & Ausblick
    Die Gäste fassen zusammen, warum Nachhaltigkeit Teamarbeit, Zeit und Überzeugung braucht. Die Hosts bedanken sich und laden die Community ein, den Thorax Schweiz Podcast zu abonnieren.
    Über thorax-schweiz.ch

    Ziel des von "Thorax-Schweiz" ist es, Hoffnung zu vermitteln und Chancen bei schwierigen Diagnosen aufzuzeigen. Dazu betrachten wir das Thema Thoraxerkrankungen aus einer ganzheitlichen Perspektive.

    Hier geht es zur Webseite von thorax-schweiz >>

    Unsere facebook community finden Sie hier facebook thorax-schweiz

    thorax-schweiz gibt es auch auf linkedIn >>

    Sie haben Fragen oder wollen mit den hosts von thorax-schweiz in Kontakt treten ?
    Senden Sie uns eine email an: [email protected]
    29 min
  • #48 Atmen, essen, leben

    Das Reha Zentrum Heiligenschwendi liegt hoch über dem Thunersee – mit einem der schönsten Panoramablicke der Schweiz. In dieser ruhigen, inspirierenden Umgebung unterstützen spezialisierte Teams Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zurück zu Kraft, Stabilität und Lebensfreude. Neben Physiotherapie und Atemtraining spielt die Ernährung eine tragende Rolle.

    Gast: Fabia Schneider, Ernährungsberaterin im Berner Reha Zentrum Heiligenschwendi
    Hosts: Dr. med. Roland Kuster & Tariq Abu-Naaj
    Ort: Heiligenschwendi (BE) – hoch über dem Thunersee mit atemberaubendem Alpenpanorama
    Thema: Ernährung bei Lungenerkrankungen – was Patientinnen und Patienten selbst tun können.🌿 EinleitungIn dieser Folge widmen wir uns einem Thema, das oft unterschätzt wird, aber einen grossen Unterschied macht: der Ernährung bei Lungenerkrankungen.
    Unsere Expertin Fabia Schneider erklärt, warum Proteine, Kalorien und Flüssigkeit entscheidend für Atemmuskulatur, Immunsystem und Lebensqualität sind – und weshalb Ernährung Beratung verdient.Das Gespräch wurde im Berner Reha Zentrum Heiligenschwendi geführt – einer der schönsten Kliniken der Schweiz. Hoch über dem Thunersee gelegen, bietet sie nicht nur medizinische Expertise, sondern auch ein inspirierendes Umfeld für Erholung, Rehabilitation und neue Lebensenergie.
    ⏱️ Kapitelübersicht00:00 – Einführung:
    Warum Ernährung ein zentraler Faktor in der Lungenrehabilitation ist.01:17 – Vorstellung von Fabia Schneider:
    Ernährungsberaterin, Abschluss an der Berner Fachhochschule, Erfahrung in Innerer Medizin, Onkologie und Palliative Care. Seit 2024 im Berner Reha Zentrum Heiligenschwendi tätig.01:49 – Ernährung & chronische Lungenerkrankungen:
    Erhöhter Energie- und Proteinbedarf, Risiko der Mangelernährung durch Appetitverlust, Atemnot oder frühe Sättigung. Folgen: Muskelschwund, Infektanfälligkeit, verminderte Belastbarkeit.03:01 – Wichtige Nährstoffe:
    Protein als Schlüssel für Muskelaufbau; Kalzium & Vitamin D zur Osteoporose-Prophylaxe bei COPD-Patient:innen.03:37 – Warum Untergewicht gefährlich ist:
    Gewichtsverlust = höhere Sterblichkeit, längere Spitalaufenthalte, weniger Energie für Alltag und Therapie.
    → Trinknahrung (hochkalorisch & eiweissreich) kann ärztlich verordnet und von der Krankenkasse übernommen werden.05:03 – Wenn Übergewicht die Atmung belastet:
    Mehr Atemarbeit, geringere Beweglichkeit, Verlust an Muskelmasse.
    → Ernährungsberatung hilft, Fettmasse zu reduzieren und Muskulatur zu erhalten.06:09 – Ernährung & Atemmuskulatur:
    Protein ist entscheidend – Krafttraining & Atemübungen gehören zur Physiotherapie.06:19 – Flüssigkeitszufuhr:
    1.5–2.5 Liter pro Tag, aber besser zwischen den Mahlzeiten trinken, um frühe Sättigung zu vermeiden.06:56 – Entzündungsfördernde Lebensmittel:
    Keine spezifischen Verbote – Hauptziel: ausreichend essen statt einschränken.07:19 – Tipps bei Atemnot:
    Weich gekochte, feuchte Speisen; kleine Portionen; auf 5–6 Mahlzeiten verteilt.
    Zuerst Proteine essen, dann Kohlenhydrate, zuletzt Gemüse/Früchte.
    Praktisch: Risotto statt Trockenreis, Geschnetzeltes statt paniertes Schnitzel.09:45 – Motivation & Alltag:
    Ernährung umzustellen braucht Verständnis & Geduld. Empfehlungen müssen individuell passen.
    Tagesstruktur & Wecker helfen, regelmässig Zwischenmahlzeiten einzubauen.11:12 – Einfacher Tipp:
    Wecker stellen – so werden Mahlzeiten nicht vergessen. Kleine Tricks, grosse Wirkung.12:10 – Wichtiger Schlussgedanke:
    „Wenn Sie Gewicht verlieren, sprechen Sie unbedingt mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.“
    Frühe Ernährungsberatung verbessert Prognose und Lebensqualität deutlich.

    Hier geht es zur Webseite des Berner Reha Zentrums >>>
    Über thorax-schweiz.ch

    Ziel des von "Thorax-Schweiz" ist es, Hoffnung zu vermitteln und Chancen bei schwierigen Diagnosen aufzuzeigen. Dazu betrachten wir das Thema Thoraxerkrankungen aus einer ganzheitlichen Perspektive.

    Hier geht es zur Webseite von thorax-schweiz >>

    Unsere facebook community finden Sie hier facebook thorax-schweiz

    thorax-schweiz gibt es auch auf linkedIn >>

    Sie haben Fragen oder wollen mit den hosts von thorax-schweiz in Kontakt treten ?
    Senden Sie uns eine email an: [email protected]
    14 min

About Thorax Schweiz: Der Podcast

From the publisher's feed

Facettenreiche Antworten, die relevant sind: Entdecken Sie interessante, unterhaltsame und informative Beiträge aus dem Bereich der Thoraxmedizin. Ihre Hosts Dr. Roland Kuster und Tariq Abu-Naaj…