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Die Migrationsdebatte polarisiert seit Jahren. Zwischen Willkommenskultur und Obergrenze wird häufig vergessen: Migration ist kein neues Phänomen. Sie hat schon immer zu Bayern dazugehört. Eine digitale Schnitzeljagd des FAMI (Abteilung Flucht, Asyl, Migration und Integration im Erzbischöflichen Ordinariat) erzählt die Historie von Ausländern in München nun als Erfolgsgeschichte, die die Spieler selbst nacherleben können. Gemeinsam mit zwei jungen Frauen aus Rumänien und Kolumbien, die sich selbst beim Sozialverband INVIA engagieren, hat "Total Sozial" diesen Actionbound getestet. Dabei zeigt sich: Erfolgreiche Integration gelingt seit Jahrzehnten mit altbewährten Methoden.
Eine Beerdigung im Familiengrab kommt für viele wohnungslose Menschen nicht in Frage. Häufig gibt es keine Verwandten mehr oder der Kontakt ist schon vor Jahren abgerissen. Doch was passiert, wenn Obdachlose sterben? Auf der Suche nach einer Antwort besucht "Total Sozial" eine Wohnungsloseneinrichtung des Katholischen Männerfürsorgevereins (KMFV), spricht mit dem Münchner Obdachlosenseelsorger Norbert Trischler und besichtigt ein Gräberfeld, auf dem wohnungslose Menschen seit 2022 gemeinsam ihre letzte Ruhe finden.
Seit Herbst 2022 gibt es die Winkl-WG in Rosenheim. Winkl steht für „Wohnen inklusiv“ – denn vier Studierende und fünf Personen mit Beeinträchtigungen wohnen in den Projekt des Katholischen Jugendsozialwerk Rosenheim zusammen. Im Interview teilen die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Erfahrungen, wie das Zusammenleben funktioniert und welches Fazit sie nach einem Jahr ziehen.
Schule ist mehr als ein Ort zum Lernen. Kinder entwickeln sich dort im besten Fall zu mündigen und verantwortungsvollen Persönlichkeiten. Damit die Schulzeit als schön und unbeschwert erlebt wird, gibt es bei Problemen Unterstützung von der Caritas. Susanne Schneider ist seit 15 Jahren Sozialarbeiterin in der Mittelschule an der Implerstraße in München. Bei ihr finden Schülerinnen und Schüler stets ein offenes Ohr, ob bei Mobbing, fehlender Motivation oder schlechten Noten.
Als erste Ansprechpartnerin kann sie auch an entsprechende Fachstellen weitervermitteln, wie zum Beispiel die Caritas Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern.
Hier gibt es mehr Infos zur Caritas Schulsozialarbeit an der Implerschule.
In dieser Woche hat die Caritas eingeladen zur Verleihung des Caritas-Awards. Das ist ein neuer Preis mit dem Ehrenamtliche ausgezeichnet werden. Bekommen haben den Preis Ehrenamtliche vom Infopoint am Münchner Hauptbahnhof, wo Geflüchtete aus der Ukraine in Empfang genommen worden sind, von der Chiemseer Tafel, die Chefin einer Agentur für Public Relations, eine Stiftungsratsvorsitzende und die Vorsitzende der Kuratorien der Münchner Caritas.
Die Bahnhofsmission kennt fast jeder. 365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich ist sie immer da und Anlaufstelle für alle Menschen, die irgendwie aus der Spur geraten sind. Das gilt für Reisende ebenso wie für alle anderen Menschen, die schnell und unkompliziert ein offenes Ohr oder eine Tasse Tee brauchen. Manchmal braucht es aber ein bisschen mehr. Beratung zum Beispiel über soziale Einrichtungen. Oder einen Platz zum Schlafen. Und genau dafür gibt es jetzt Lavendel. Das sind Räume in einer Pension, wo Frauen ein bisschen länger durchschnaufen können. Die katholische Leiterin der Münchner Bahnhofsmission, Bettina Spahn, zeigt diese Räume und erklärt, warum sie so wichtig sind.
Mehr Infos zur Münchner Bahnhofsmission
Burnout, Depression oder Konflikte innerhalb der Familie: das kommt in der Landwirtschaft besonders häufig vor. In solchen Situationen hilft die Bäuerliche Familienberatung des Erzbistums München und Freising. Peter Bartlechner leitet sie und gibt in dieser Folge einen Einblick in seinen Arbeitsalltag und ein Beratungsgespräch mit einer betroffenen Familie.
Bei Bedarf nach Beratung sind Peter Bartlechner und die Bäuerliche Familienberatung telefonisch unter 0151- 12204267 oder per E-Mail unter pbartlechner(at)eomuc.de erreichbar. Die Beratung ist kostenlos und abhängig vom Bedarf der Ratsuchenden.
Erstausstrahlung Juli 2023
Nie zufrieden mit dem eigenen Körper, auch krank oder verletzt zum Sport, der Drang nach dem vermeintlich perfekten Körper bestimmt das ganze Leben: Bei Sport- und Muskelsucht kann die Fachambulanz für Essstörungen der Caritas helfen.
Rund zwölf Prozent aller Paare verlieren ein Kind während der Schwangerschaft. Für viele Betroffene ist das ein Schicksalsschlag - dennoch fehlen häufig die Räume, das zu verarbeiten. Kann man um einen wenige Wochen alten Fötus überhaupt trauern? Astrid Gosch-Hagenkord sagt: Ja! Als Betroffene engagiert sie sich im Verein "Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister". Gemeinsam mit der Gynäkologin und Pränatalmedizinerin Dr. Agnes Huber erklärt sie, in welcher Situation sich Betroffene befinden und wie ihnen am besten geholfen werden kann.
Wenn jemand sagt: Ich bin im Heim aufgewachsen, dann schießen uns alle möglichen Bilder in den Kopf. Und die meisten sind nicht sehr positiv. Rita Kondo und Doreen sehen das etwas anders. Sie haben beide in einer Mädchenwohngruppe des skf in Thalkirchen gewohnt. Heue sind sie erwachsene, starke Frauen. Beim 50-jährigen Jubiläum der Einrichtung haben die beiden von ihren Erfahrungen berichtet und sagen übereinstimmend: Es war eine schöne Zeit.
Mehr Infos zu den Mädchenwohngruppen des skf
Buchtipp: Rita Kondo, Gebrochen und auferstanden
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