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In diesen Wochen haben wieder zigtausende junge Leute in Bayern ihren Schulabschluss geschafft. Wer noch nicht gleich eine Berufsausbildung oder ein Studium beginnt, der kann bei den Maltesern mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr oder dem Bundesfreiwilligendienst einen Freiwilligendienst absolvieren. In welchen Diensten die Freiwilligen eingesetzt werden und welche Voraussetzungen sie dafür mitbringen müssen, erklärt der Kreisgeschäftsführer der Malteser in Traunstein, Peter Volk. Außerdem haben wir mit Alexander Schwarz gesprochen. Der 18-jährige leistet seinen Bundesfreiwilligendienst bei den Maltesern in Erding im Fahrdienst. Er berichtet von wertvollen Momenten, die er auf seinen Touren mit Kindern mit Behinderung erlebt hat, die er ohne den Freiwilligendienst so nie erlebt hätte.
Beim Sozialdienst katholischer Frauen können Ehrenamtliche eine Patenschaft übernehmen für ein Kind, bei dem ein Elternteil psychisch krank ist. Mittlerweile gibt es rund 50 Paten mit Patenkindern. Jetzt wird das Projekt mit dem Bürgerpreis des Bayrischen Landtags ausgezeichnet.
Und hier gibt´s alle Infos zum Projekt
Der Personalmangel ist auch in Kindertagesstätten ein immer größeres werdendes Problem. In vielen Kitas kann der Betrieb kaum noch aufrechterhalten werden. Das Institut für Bildung und Entwicklung der Caritas bietet nun eine gezielte Weiterqualifizierung für eine berufliche Perspektive in Festanstellung für ukrainische Geflüchtete an.
Hinschauen, wo keiner gerne hinschaut - Die soziale Betreuung junger Straftäter bringt große Herausforderungen mit sich. Es gilt, den Menschen hinter der Tat zu erkennen, den richtigen Weg aufzuzeigen und sich nicht entmutigen zu lassen, wenn die Betreuten rückfällig werden. Seit 35 Jahren kümmert sich die KJF mit ihrer Einrichtung Erziehungshilfezentrum Adelgundenheim um die jungen Untersuchungsgefangenen in der Justizvollzugsanstalt in München-Stadelheim. Die letzten 23 Jahre hat diese Aufgabe die Sozialpädagogin Anja Moser inne. Sie stellt uns ihre Arbeit vor.
Mehr über die Arbeit der Katholischen Jugendfürsorge im Erzbistum München und Freising und wie Sie sie unterstützen können, erfahren Sie hier.
Sprache ist eines der wichtigsten Werkzeuge des Menschen. Mit ihr kommunizieren wir, drücken unseren eigenen Willen aus und nehmen Einfluss auf unsere Umwelt. Vor welche Herausforderungen man selbst bei den einfachsten Dingen gestellt ist, wenn man sich nicht mit seinem Gegenüber verständigen kann, kennt jeder, der schon einmal Urlaub in einem Land gemacht hat, dessen Sprache er nicht beherrscht. Ähnlich ist die Situation vieler Menschen, die aufgrund einer geistigen oder körperlichen Behinderung nicht in der Lage sind verbal zu kommunizieren: Sie können ihrem Gegenüber oft die einfachsten Wünsche nicht mitteilen. Das bedeutet aber nicht, dass sie keinen eigenen Willen haben. Sogenannte „Unterstützte Kommunikation“ – kurz UK – beschreibt eine Vielzahl von Kommunikationsmethoden und Techniken, die Behinderten und nicht behinderten Menschen dabei helfen können, sich auszutauschen. In dieser Folge von „Total Sozial“ stellen Spezialisten verschiedene Formen der "Unterstützten Kommunikation" vor, erklären, welche Fähigkeiten besonders wichtig sind, um auf Augenhöhe zu kommunizieren und verraten, wo "Unterstützte Kommunikation" an Grenzen stößt.
Ein Café nur für Frauen – das ist nach drei Jahren Corona-Pause jetzt endlich wieder offen. Das kleine Bistro am Münchner Hauptbahnhof ist ein Angebot des Sozialdiensts katholischer Frauen (SkF). Schwangere und junge Mütter finden hier Austausch mit Gleichgesinnten, Hilfe bei Problemen und professionelle Unterstützung für Fragen rund um Baby und Familie. Und sogar gefeiert wird gemeinsam – ab sofort wieder jeden Dienstag von 10 bis 13 Uhr.
Weitere Infos zum Café finden Sie hier:
Der Muttertag wird sicher auch bei Familie Gentzsch in Ismaning groß gefeiert: Mama, Papa, zwei Kinder und: ein zusätzliches Chromosom. Denn bei der Tochter gibt es das 21. Chromosom jeweils dreifach. Und das heißt: Sie hat das Down-Syndrom. Kein Problem, findet Mutter Birgit Gentzsch: „Es ist einfach die Maria und das Down-Syndrom gehört zu ihr. Sie ist für mich auch nicht behindert. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich das weghaben möchte. Weil, dann wär´s auch nicht mehr meine Maria.“
Informationen zum Einrichtungsverbung Steinhöring
Linkliste mit Infos und Hilfsangeboten zum Thema Down-Syndrom:
Down-Kind e.V. München
Arbeitskreis Downsyndrom Deutschland e.V. mit Bundesweiter Beratung
Sprechstunde für Kinder mit Trisomie 21 am kbo-Kinderzentrum München
Rechtsdienst der Lebenshilfe
Sozialverband VdK Deutschland
Down-Syndrom Netzwerk Deutschland e.V.
Einfach mehr - Menschen mit Trisomie 21 im Pfaffenwinkel e.V.
Bezirk Oberbayern
Der Kreuzbund bietet Suchtkranken und Angehörigen Hilfe, um aus der Sucht auszusteigen. Im Diözesanverband München und Freising gibt es ein spezielles Angebot für Angehörige: ein Entlastungstraining - kurz KETA. In dieser Total Sozial-Folge stellt Sonja Egger das Programm vor und berichtet von ihren eigenen Erfahrungen mit Alkoholsucht, als Betroffene und Angehörige. Sie selbst hat den Absprung dauerhaft geschafft. Sie engagiert sich seit 25 Jahren beim Kreuzbund und hat KETA mitentwickelt.
Alle Infos über den Kreuzbund und das Entlastungstraining für Angehörige (KETA) finden Sie hier.
Drogenkonsum gehört zum Alltag vieler Menschen in Deutschland. Von Alkohol und Tabak sind Millionen Menschen abhängig. Nun könnte mit Cannabis ein weiteres Rauschmittel legalisiert werden. Suchttherapeut Rüdiger Krause warnt aber: legale Drogen sind nicht automatisch ungefährlich. Dennoch ist er dafür, Cannabiskonsum zu entkriminalisieren. Seiner Meinung nach schadet die Strafbarkeit von Kiffen mehr als die Droge an sich. In "Total Sozial" erzählt er, welche Hilfe Klienten im Caritas Therapieverbund Sucht bekommen und was eine "substitutionsgestützte Behandlung" ist.
In einer Familiengruppe tauschen sich betroffene Elter aus und werden dabei von erfahrenen Trauerexpertinnen unterstützt.
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