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Die Internetplattform für ehrenamtliches Arbeiten GoVolunteer hat dem kinderkram Laden des SkF in München-Sendling das Siegel für AUSGEZEICHNETES ENGAGEMENT verliehen. Damit werden soziale Projekte gewürdigt, die vorbildliche Arbeit mit freiwilligen Helfer:innen leisten. Dass das Ehrenamtsprojekt nicht nur ökologisch und nachhaltig ist, sondern auch ein Ort für Begegnung und Austausch sowie Anlaufstelle für Familien aller gesellschaftlicher Gruppen, darum geht es in dieser Folge von Total Sozial.
Hier gibt es weitere Infos zum kinderkram Laden des SkF (Sozialdienst katholischer Frauen)
Wer auf der Suche nach einem Ehrenamt ist, kann hier fündig werden.
Vor mehr als 30 Jahren gründeten Mitarbeiter und Bewohner im Einrichtungsverbund Steinhöring die inklusive Band "Das rote Motorrad". Seitdem proben Musiker mit und ohne Behinderung regelmäßig im Bandkeller von Franz Wallner, der das Projekt 1992 mitinitiiert hat.
Mehr als eine Million Menschen sind aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtet. Auch nach München. So auch Anton Martynov. Jetzt ist er Teamleiter des "Teams Ukraine" in den Leichtbauhallen in München. Er erzählt in dieser Folge, wie es den Menschen dort jetzt geht. Auch Viktoriia Galstyan kommt aus der Ukraine. Die Psychologin seit September beim psychosozialen Dienst der Caritas und kann nachfühlen, wie andere Geflüchtete sich fühlen.
Second Hand Ware boomt: gut zwei Drittel aller Deutschen haben schon einmal Kleidung aus zweiter Hand gekauft. Es ist modisch, nachhaltig und häufig auch günstig. Trotzdem verlangen manche Secondhandwarenhändler auch für gebrauchte Sachen noch echte Mondpreise. In München gibt es aber auch Kaufhäuser, die sich ganz gezielt mit fairen Preisen an sozial schwächere Kunden richten. Eines davon ist das Gebrauchtwarenhaus des weißen Raben in Obersendling. In der Einrichtung der Caritas gehts aber nicht nur um Gebrauchtwaren, sondern vor allem um die Menschen, die sie verkaufen. Die Mitarbeiter beim Weißen Raben sind nämlich keine Arbeitnehmer im klassischen Sinne. Es sind Menschen, die auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt aufgrund von Krankheit oder soziale Schwierigkeiten aktuell keinen Job finden. Wie die Arbeit beim Weißen Raben Ihnen helfen kann, wieder eine Anstellung zu finden und wie so ein Gebrauchtwarenhaus überhaupt funktioniert - Korbinian Bauer hat es sich für "Total Sozial" angeschaut.
„Exzellenz und Vielfalt in der Ausbildung“ – dahinter verbirgt sich eine Auszeichnung, die vom BildungsWerk Kreuzberg zusammen mit dem Verband der Migrantenwirtschaft und dem Bundesbildungsministerium einmal im Jahr verliehen wird. Aus 450 Bewerberinnen und Bewerbern aus ganz Deutschland haben sich vier durchgesetzt, die hier in München bei IN VIA betreut werden. Dort haben sie am Projekt WIB, Wege in den Beruf teilgenommen. Zwei von ihnen sind heute zu Gast bei Total Sozial: Shivan Shamo Selo und Sandy Tallo.
Infos zum Projekt
Wenn die Eltern alt werden oder der Partner ist plötzlich pflegebedüftig, dann möchten viele Menschen ihre Angehörigen nicht in ein Pflegeheim geben. Was dann passiert, kann keiner vorher einschätzen. Wie gut, dass es Hilfe gibt! Monika Westermayr von der Caritas-Fachstelle für Pflegende Angehörige in Haar ist Krankenschwester und Pflegeberaterin. Sie erzählt in dieser Folge, mit welchen Sorgen und Nöten die Menschen zu Ihr kommen und wie sie ihnen hilf, damit sie ihren Alltag meistern können.
Fachstelle für pflegende Angehörige Haar
Eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe finden Sie hier
Stark gestiegene Energie- und Lebenshaltungskosten treiben immer mehr Menschen in Existenznot. Kosten einzusparen ist aber nicht immer leicht. Seit 2008 unterstützt das bundesweite Projekt „Stromspar-Check“ Bürger in sozialen Schwierigkeiten dabei, Energiekosten im Haushalt zu reduzieren. Das Münchner Projektbüro wird von der Caritas betrieben. Von hier aus besuchen ehrenamtliche Energieberater wie Martin Schlang die Klienten in Ihren Wohnungen. Ihr Ziel: Stromverschwendung erkennen und Stromsparmaßnahmen zu unterstützen.
Neben den großen Krisen gab es noch viele andere Themen bei Total Sozial. Zum Beispiel den 100. Geburtstag der Caritas. Auch die Telefonseelsorge hat gefeiert und die Münchner Insel. Und dann gab es da noch die Themen, die für die beiden Moderatoren Korbinian Bauer und Brigitte Strauß wichtig waren: Der eine hat erfahren, dass er sein Radl nicht liebt und die andere, dass Hühner Wunder wirken können.
Das Jahr 2022 war geprägt von großen Krisen. Wir schauen, wie die Verbände im Erzbistum den Betroffenen geholfen haben. Mit dabei sind unter anderem der Infos-Point für Geflüchtete aus der Ukraine im Münchner Hauptbahnhof, die Bahnhofsmission, die Schuldnerberatung, das Projekt "Tauschgut" der Caritas, die psychologische Beratungsstelle und das Freiwilligenzentrum München Nord.
Der Isartorplatz in München: Autos zwängen sich durch den Verkehr. Passanten laufen zügig den Gehweg entlang. Es ist kalt. In einem kleinen Park am Platz liegt der Eingang zu S-Bahnhaltestelle. Nicht weit davon entfernt auf einer grünen Parkbank sitzt Franz. Er hat einen dichten, grauen Bart, auf dem Kopf trägt er einen Trachtenhut mit Feder. Auf seinem Schoß liegt eine rote Decke gegen die Kälte. Franz ist obdachlos wie schätzungsweise rund 9.000 Menschen in München. Lucy ist das egal. Die Berner Sennenhündin ist Franz zugelaufen und immer an seiner Seite. Mit einem roten Tuch um den Hals sitzt sie zu seinen Füßen. Seit einiger Zeit bekommen die beiden regelmäßig Besuch: Der Kleine Max hätte selbst gerne einen Hund. Weil die Wohnung der Eltern aber zu klein ist, besuchen Max und seine Mutter Ute nun regelmäßig Franz und Hündin Lucy, um mit Ihnen zu spielen und zu ratschen.
Die Vier gibt es aber nicht wirklich – zumindest nicht genauso. Sie sind die Protagonisten eines Kinderbuchs. „Über das Wünschen“, so der Titel der Geschichte. Sie soll Kindern das Thema Obdachlosigkeit näher bringen und erklären, warum Menschen auf der Straße leben. Geschrieben wurde sie von Cornelia Pagel. Der 37-jährigen ist das Schicksal von wohnungslosen Menschen schon lange ein Anliegen, deshalb hat sie einen eigenen Verein gegründet, um mittellosen Menschen Wünsche zu erfüllen. In dieser Folge von "Total Sozial" spricht Pagel über die Arbeit ihres Vereins und die Entstehung des Buchs. Daran waren auch wohnungslose Menschen beteiligt: Sie haben die Bilder im Buch gemalt und so ihre eigenen Erfahrungen von der Straßen in das Buch einfließen lassen. Dass Kunst nicht nur eine Botschaft vermitteln kann, sondern auch eine wichtige Therapie sein kann, zeigt ein Besuch in der Werkstatt „Einzelstück“, in der die Illustrationen für das Buch entstanden sind.
Und hier können Sie das Buch bestellen:
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