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Die Wendelstein Werkstätten sind ein echtes Großunternehmen. An drei Standorten in Rosenheim und Raubling betreibt die Caritas hier unterschiedlichste Betriebe, von der Schreinerei bis zur Großwäscherei. Das Besondere: Die Mitarbeiter haben alle eine Behinderung. Und egal wie leistungsfähig man ist, gibt es für jeden Angestellten die passende Arbeit. Menschen, die durch ihre Behinderung so stark eingeschränkt sind, dass sie nicht in den Werkstätten mitarbeiten können, arbeiten in der Förderstätte. Außerdem werden manche Mitarbeiter auch an ausgelagerten Arbeitsplätzen eingesetzt und arbeiten somit in ganz "normalen" Betrieben. Diese Form von Inklusion wünscht sich Holger Kiesel auch verstärkt für die Zukunft. Und: Auch beim Thema "Faire Bezahlung" von Angestellten in Behindertenwerkstätten gibt es noch viel zu tun.
Statt 2000 Menschen kommen jetzt nur noch gut 100 Geflüchtete täglich in München an. Am Info-Point bekommen sie erste Informationen, wie es weitergeht. Denn sie müssen registriert und nach einem Quotenschlüssel auf die Bundesländer verteilt werden. Bei all diesen Schritten sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behilflich. Einige arbeiten dort hauptberuflich, andere ehrenamtlich. Einige sind Deutsche, andere kommen aus der Ukraine und sind selbst erst vor einigen Monaten geflüchtet. Jetzt konnte die Caritas 14 Ukrainerinnen und Ukrainer einstellen. Denn sie wissen am besten, wie es den frisch Ankommenden gerade geht und wie sie am besten helfen können.
Wenn Sie helfen möchten:
Auf der Seite www.willkommen-in-muenchen.de finden Sie Kontaktadressen und Möglichkeiten, sich zu engagieren
0800-111-0-111 – unter dieser Nummer findet man immer einen Gesprächspartner. 24 Stunden lang, an jedem Tag der Woche, das ganze Jahr über. Die Rede ist von der Telefonseelsorge. Hier kann man mit jedem Problem anrufen und bekommt garantiert einen kompetenten Gesprächspartner. Im Erzbistum München und Freising hat die Telefonseelsorge drei Standorte. Rund 130 Ehren- und Hauptamtliche arbeiten hier. Mit dabei ist auch Paula, die erst dieses Jahr ihre Ausbildung abgeschlossen hat. Sie sagt: Menschen begleiten und dabei auch selbst von Hauptamtlichen begleitet zu werden, ist genau das richtige für sie.
Wie die Ausbildung der Telefonseelsorger abläuft, warum es einen strengen Auswahlprozess gibt und warum Paula gar nicht wirklich so heißt, sondern unter einem Pseudonym arbeitet – das alles hören Sie in der neuen Folge von „Total Sozial“.
Wenn Ihnen "Total Sozial" gefällt, hören Sie doch auch mal in unseren Podcast "Malteser Momente" hinein:
Deutsch lernen im digitalen Klassenzimmer, ein Integrationstalk auf Englisch und Arabisch und regelmäßige Stadtspaziergänge, um die neue Heimat kennenzulernen. All das bieten die ehrenamtlichen Sprachpaten in Waldkraiburg. Die Stadt hat in Sachen Integration eine lange Tradition. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten viele Heimatvertrieben in der oberbayerischen Stadt. Heute gehört sie zu den 13 leistungsfähigen kreisangehörigen Gemeinden in Bayern. Jeder kann es schaffen und gemeinsam lässt sich etwas Großes aufbauen - das wollen die ehrenamtlichen Sprachpaten den Geflüchteten vermitteln. "Total Sozial" begleitet einen Stadtspaziergang und ist zu Gast im digitalen Klassenzimmer.
„Nur Zuhause ist der Mensch ganz“. Dieses Zitat des deutschen Lyrikers Emanuel Geibel beschreibt das Gefühl in den eigenen vier Wänden wohl sehr gut. Doch was, wenn man diese plötzlich verlassen muss? Wenn man aufgrund von Eigenbedarf, Mieterhöhung oder sonstigen Gründen rausmuss aus seiner Wohnung?
Eine schreckliche Vorstellung, die aber für viele Menschen traurige Realität ist. Offiziellen Zahlen der Stadt München zu folge gibt es aktuell rund 7600 wohnungslose Menschen in München. Davon sind 1700 minderjährige Kinder. Das bedeutet, rund 800 Familien in München sind derzeit offiziell wohnungslos.
Doch auf der Straße landen muss deswegen niemand. Die Kommune ist in solchen Fällen verpflichtet, für eine Unterbringung zu sorgen. Die Stadt München arbeitet hier mit verschiedenen Partnern zusammen, zum Beispiel auch mit dem Katholischen Männerfürsorgeverein (KMFV). Dieser betreibt und betreut das Flexiheim in der Wotanstraße. Hier wohnen vor allem Familien mit Kindern.
Für diese Total-Sozial Ausgabe hat Andrea Lindner die Einrichtung besucht und mit Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Kindern über denn Alltag im Flexiheim gesprochen.
Total Sozial, immer freitags 16 Uhr, auf DAB+, im Webradio und als Podcast für unterwegs, überall wo es Podcasts gibt.
Klassischerweise dreht sich die Schuldenspirale, wenn es ein unvorhergesehenes Ereignis im Leben eines Menschen gibt. Z.B. Jobverlust, Scheidung, Kurzarbeit, Krankheit oder ein Unfall. Sabine Schuster und Sonja Hausner dos Santos von der Caritas-Schuldnerberatung erzählen, wie sehr sich die Lage durch die gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise zugespitzt hat und wie sie trotzdem helfen können.
Und hier die Links zu den Schuldnerberatunsstellen:
Onlineberatung und FAQ zur Schuldnerberatung des Deutschen Caritasverbands: https://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/schuldnerberatung/
Allgemeine Beratungsstellensuche für Schuldnerberatung in öffentlicher oder verbandlicher Trägerschaft:
Wenn Ihnen "Total Sozial gefällt, hören Sie doch mal in unseren neuen Podcast "Malteser Momente" rein. Hier die erste Folge:
Es war purer Zufall, dass Manfred Baierlacher während seiner Schulzeit für ein Praktikum im KMFV-Haus an der Pilgersheimer Straße landete. Er übernahm den Praktikumsplatz eines kranken Mitschülers. Damals war es die zentrale Anlaufstelle für wohnungslose Menschen in München. Jedoch war das Haus nicht groß genug, erinnert sich Baierlacher: "Am härtesten war es, wenn wir im Winter restlos belegt waren und Menschen dann wieder zurück in die Kälte schicken mussten." 1973 war das. Inzwischen hat sich viel getan. München bietet mittlerweile umfangreiche Hilfsangebote für wohnungslose Menschen an. An vielen Projekten war Baierlacher in seiner 49-jährigen Dienstzeit beteiligt. In "Total Sozial" spricht er darüber, warum er Verständnis für Menschen hat, die einen Bogen um Obdachlose machen, weshalb er trotzdem nie etwas anderes machen wollte und wie München es geschafft hat, dass wirklich niemand auf der Straße schlafen muss, der das nicht will.
Denn wenn jemand die Geldstrafe nicht zahlen kann, kann er stattdessen auch gemeinnützige Arbeit leisten. Die Vermittlung in solche Stellen übernimmt unter anderem der Sozialdienst Katholischer Frauen. Martina Jakobczak arbeitet beim Skf in der Clearingstelle für gemeinnützige Arbeit. Sie spricht mit betroffenen Frauen und sucht nach der besten Lösung. Bei Total Sozial erzählt sie von den rechtlichen Hintergründen und warum das Angebot allen Beteiligten hilft. Eine Einrichtung, in der solche Stunden abbgeleistet werden können, ist das Münchner EineWeltHaus. Dort betreut Alida Gerlach die Frauen. Sie berichtet von ihren Erfahrungen und erzählt, warum diese Arbeit den Frauen auch oft guttut.
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