Total Sozial!
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Total Sozial! episodes

  • Internationaler Tag der Pflege
    Total Sozial begleitet anlässlich des Aktionstags für Pflegeberufe zwei Auszubildende während ihrer Arbeit im Caritas-Altenheim St. Antonius.

    Schlechte Arbeitsbedingungen und Applaus anstelle anständiger Bezahlung - das ist das gängige Bild des Pflegebereichs für viele. Über wenig Arbeitsfelder ist in den vergangenen Jahren so kontrovers debattiert worden. Doch wird das dem Beruf gerecht? Seit 1965 soll der "Internationale Tag der Pflege" dazu motivieren, genauer auf diesen Bereich zu schauen und ein Bewusstsein für die Arbeit der rund 1,9 Millionen Pflegekräften in Deutschland schaffen. Wie wird man überhaupt Pfleger? Was lieben Pflegekräfte an ihrem Beruf? Und an welchen systemischen Fehlern verzweifeln Angestellte auch noch nach Jahrzehnten? "Total Sozial" begleitet zum Tag der Pflege zwei Auszubildende im Caritas-Altenheim St. Antonius in München-Forstenried und spricht sowohl mit der Heimleitung als auch der Ausbildungsleitung über die großen Baustellen in der Altenpflege.

    29 min
  • Mobil trotz Handicap - Unterwegs mit dem Malteser Fahrdienst
    Auch Rollstuhlfahrer möchten Shoppen gehen oder einen Ausflug machen. Wie der Malteser Fahrdienst in Gräfelfing Menschen im Rollstuhl an ihr Wunschziel bringt, erfahren Sie in dieser Sendung.

    Erstausstrahlung dieser Sendung: 02.09.2018

    Rollstuhlfahrer sind die größte Personengruppe, die die Malteser in Gräfelfing befördern. Flexibilität ist bei diesen Individualfahrten besonders gefragt. Gerade Arztbesuche verlangten einiges an Spontanität in der Planung, berichtet Fahrdienstleiter Christian Kunzendorf. Viele Leute wüssten nicht, dass ihnen morgen eine Plombe herausfällt und sie zum Zahnarzt müssen. "Wir müssen teilweise von jetzt auf gleich reagieren, sofern es machbar ist", beschreibt Kunzendorfer den Fahrdienstalltag.

    Fahrer wie Roland Schmucker sorgen dafür, dass Rollstuhlfahrer dann auch sicher an ihr Wunschziel kommen. Wir haben ihn auf seiner Fahrdiensttour in einem Behindertentransportwagen begleitet. Rollstühle schieben ist dabei noch die einfachste Sache. Was Schmucker nicht kalkulieren kann: Staus und die leidige Parkplatzsuche vor der Arztpraxis, wenn der Behindertenparkplatz belegt ist. Und oft sind in den Häusern die Aufzüge dann auch noch so eng, dass der Rollstuhl nur mit viel Zentimeterarbeit hineinpasst. Roland Schmucker sieht das alles aber als Herausforderung. "Es gibt immer Überraschungen, aber man kriegt es hin", ist das Fazit am Ende seiner Tour. Und seine Mitfahrer danken es ihm. So wie die Rollstuhlfahrerin, die er an diesem Tag zum Arzt gebracht hat. Die ist mit der Hilfe von Roland Schmucker sicher in die Arztpraxis im zweiten Stock gelangt - und ihr Ehemann konnte zur gleichen Zeit zu Hause ein wenig freie Zeit genießen. Ohne den Malteser Fahrdienst wäre das nicht möglich, ist sich die Patientin im Rollstuhl sicher.

    20 min
  • Mit Rad und Tat
    Ein funktionierendes Fahrrad bedeutet Mobilität in der Stadt. Das KJSW ermöglicht Familien in finanziellen Nöten deshlab eine günstige und diskrete Fahrradreparatur.

    Der Frühling ist Fahrradzeit. Doch wenn man den Drahtesel nach dem Winter aus dem Keller holt, ist er meist alles andere als verkehrstauglich und einen Frühjahrscheck kann sich bei weitem nicht jeder leisten. Unterstützung gibt es bei den Ambulanten Erziehungshilfen (AEH) des Katholischen Jugendsozialwerks (KJSW) in München-Moosach. Bei der mobilen Fahrradwerkstatt kümmern sich Profis darum, die Fahrräder der AEH-Klienten fit für den Sommer zu machen. In „Total Sozial“ erklären die Mitarbeiter der AEH, warum die Kosten für Fahrradreparaturen viele Klienten an ihre finanziellen Grenzen bringen und welche Hilfen das KJSW zusätzlich in Moosach anbietet.

    25 min
  • Therapiehühner machen glücklich
    Im Haus "Maria Linden" sorgen fünf Hühner für glückliche Gesichter und viele Eier

    Von Therapiehunden hat man ja schon oft gehört. Aber auch Berta und ihre vier Kolleginnen lassen sich streicheln und füttern. „Und man kann ausgiebig mit ihnen reden – und sie hören zu“, erzählt eine Bewohnerin begeistert.

    Das Haus "Maria Linden" ist eine Einrichtung des Katholischen Jugendsozialwerks. Hier leben 100 alte Menschen mit seelischer oder geistiger Behinderung. Die, die noch fit sind, wohnen in WGs und jeder übernimmt so viel Arbeit, wie er oder sie noch kann.
    Magdalena Schön ist angehende Sozialarbeiterin im dualen Studium und hat das Hühnerprojekt ins Haus geholt. Vor allem ein Bewohner kümmert sich mit Hingabe um die Hühner. „Der Mann hat früher nur vor der Tür gesessen und geraucht. Heute strahlt er über das ganze Gesicht, wenn er bei den Hühnern ist.“

    Mehr Infos zum Haus: https://haus-maria-linden.kjsw.de/

    Ein Video über das Haus können Sie hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=ziQyKnm_vmI

    20 min
  • Frauen Empowerment
    Migranten brauchen Chancen auf dem Arbeitsmarkt, damit Integration gelingt. Das Malteser Empowerment Projekt unterstützt deshalb Frauen aus verschiedenen Ländern auf dem Weg in die Berufswelt.

    Shavin Abdullah hat sich zusammen mit ihren Freundinnen aus Marokko und Nigeria zum Taschennähen angemeldet. Die drei seien sich im Integrationskurs begegnet und hätten beim Deutschlernen Freundschaft geschlossen, erzählt die Frau aus dem Nordirak. Jetzt bilden sie eines der fröhlichen Dreierteams, das im Rahmen des Malteser Frauen Empowerment Projekts das Design für eine Tasche entwirft und diese dann mit Stoff und Garn selber näht. Immer an ihrer Seite ist Rahel Wacker. Sie leitet das Empowerment-Projekt und spricht bei dieser Gelegenheit mit den Frauen nicht nur über die neueste Taschenmode.

    Für Wacker ist es wichtig, die Frauen aus den unterschiedlichen Kulturkreisen besser kennenzulernen. Wie ist ihre private Situation, und lässt es die zu, einen Beruf in Deutschland zu erlernen? Das will sie mit ihren Schützlingen klären. Und weil man als Frau in einem fremden Land erst recht eine große Portion Selbstbewusstsein braucht, um sich auf den Weg in eine Berufsausbildung zu machen, sollen die Teilnehmerinnen in der Kreativ-Werkstatt ein Erfolgserlebnis haben, das ihnen zeigt, dass sie es schaffen können, auch wenn sie bei null anfangen. „Das große Ziel ist, dass wir am Schluss eine Marke mit Logo haben und ebenso ausreichend viele Textilprodukte, die man gut verkaufen kann", erklärt Wacker. Lässt sich so etwas tatsächlich umsetzen? Wir haben Rahel Wacker und Shavin Abdullah in ihrer Näh-Werkstatt im Münchner Eine-Welt-Haus besucht.

    17 min
  • Respekt will gelernt sein
    Dazu sind an einigen Schulen im Erzbistum München und Freising die "Respekt Coaches" vom INVIA-Jugendmigrationsdienst unterwegs.

    Respekt ist so etwas wie die grundsätzliche Basis für das gesellschaftliche Miteinander. Im Großen auf der politischen Bühne oder im Kleinen gegenüber den Menschen, denen man in seinem persönlichen Alltag begegnet. Weil Respekt aber nicht angeboren ist, muss man ihn lernen. Seit rund vier Jahren gibt es deshalb das Programm "Respekt Coaches" an 275 Standorten in ganz Deutschland. Im Erzbistum München und Freising wird das Programm unter anderem vom Jugendmigrationsdienst (JMD) von INVIA getragen. Respekt-Coaches wie Friederike Alexander begleiten dabei Schulklassen und versuchen, die Kinder- und Jugendlichen gegenüber Extremismus und Radikalisierung zu sensibilisieren. Welche Themen konkret behandelt werden, entscheiden die Schüler dabei selbst. Welche Fragen den Respekt-Coaches besonders häufig begegnen und wie ein Coaching dann abläuft, erzählen Friederike Alexander und Neda Nayeri-Maslo von INVIA in der neuen Folge von "Total Sozial".

    28 min
  • 30 Jahre glücklich im Ehrenamt
    Hildegard Obermeier hat jahrzehntelang Angehörige schwer kranker Kinder betreut

    Kein Verband und kaum eine Einrichtung könnte existieren ohne die Mithilfe von Ehrenamtlichen. Eine stellt Brigitte Strauß heute vor, denn sie ist etwas ganz Besonderes: Hildegard Obermeier hat jahrzehntelang Angehörige schwer kranker Kinder betreut, die in Münchner Kliniken behandelt wurden. Heute hilft sie einer jungen Frau aus Ghana auf ihrem Weg in den Beruf. Außerdem hat sie auch mehr als 100.000 Euro an Spenden gesammelt für den Sozialdienst katholischer Frauen. In ihrer Arbeit hat sie viel erlebt und sagt heute: "Man bekommt immer mehr Liebe zurück als man gibt."

    23 min
  • Hilfe für Ukraineflüchtlinge

    Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat zu einer der größten Flüchtlingsbewegungen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg geführt. Zwei Wochen nach Beginn des Krieges haben bereits mehr als eineinhalb Million Menschen ihre Heimat verlassen und suchen Schutz in Europa. Auch in München bereitet man sich auf die Flüchtlinge vor: Gemeinsam mit der Stadt und mit dem Netzwerk Willkommen-in-München.de hat die Caritas im Erzbistum eine Erstanlaufstelle eingerichtet. An einem Infopoint am Münchner Hauptbahnhof erhalten geflüchtete Ukrainer muttersprachliche Beratung und werden in Unterkünfte oder auch an psychosoziale Beratungsstellen vermittelt. Doch selbst mit der Hilfe der Bahnhofsmission kommen die freiwilligen Helfer an ihre Grenzen. „Total Sozial“ war vor Ort und berichtet, wie den Kriegsflüchtlingen geholfen wird.

    Informationen zu den Hilfsangeboten der Caritas finden Sie auf der Website: www.caritas-fluechtlingshilfe-ukraine.de

    25 min
  • Malteser bilden Miniretter aus
    In den Schulen gibt es sie schon lange: Schulsanitäter sind da, wenn sich Mitschüler das Knie aufschlagen oder den Fuß verknacksen. Was in der Schule gut ist, könnte auch für die Pfarreien richtig sein, haben sich die Malteser gedacht.

    Die haben jetzt eine ähnliche Ausbildung für Jugendliche in der Pfarrei Christi Himmelfahrt in Waldtrudering begonnen. Egal ob Verbände anlegen, Blutungen stillen oder Herzdruckmassage durchführen: die Schüler im Alter von 13 und 14 Jahren sind mit Feuereifer dabei. Und nach drei Schulungstagen sind die Miniretter dann auf alles vorbereitet: vom Pfarrfest bis zum Kinderfasching sind die jungen Gemeindesanitäter einsatzbereit.

    Wir waren am zweiten Schulungstag in Waldtrudering mit dabei und haben Kursleiter Felix Höpfl über die Schulter geschaut, wie er den Jugendlichen das Rüstzeug für ihren zukünftigen Dienst als Gemeindesanitäter vermittelt. Der Leiter Ausbildung bei den Maltesern erklärt außerdem, wo die Jugendlichen bei Erste Hilfe Einsätzen an ihre Grenzen stoßen und gibt einen Einblick in die positiven Erfahrungen aus gut 30 Jahren Schulsanitätsdienst.

    (Eine Wiederholung der Sendung vom 7. Oktober 2018)

    22 min
  • Zuhause ankommen
    Mit einem neuen Projekt hilft der Sozialverband INVIA jungen Geflüchteten bei der Wohnungssuche.

    In München eine Wohnung zu finden, ist schon für Normalsterbliche oft ein aussichtsloses Unterfangen. Noch schwerer ist es aber für junge Menschen mit Fluchthintergrund. Vorurteile, Rassismus und Bürokratie sind weitere Hürden. Hilfe kommt vom Sozialverband INVIA. Dort hat Sr. Francesca Hannen das Projekt „Zuhause ankommen“ initiiert. Hier werden Genossenschaftswohnungen an Geflüchtete vermittelt. Neben einem Dach über dem Kopf bieten Genossenschaften auch die Möglichkeiten sich sozial zu integrieren. "In den Häusern und in Wohngemeinschaften dort gibt es Kontakt- und Anschlussmöglichkeiten, auf die unsere Klienten sonst nicht so einfach zurückgreifen könnten", sagt Sozialpädagogin Hannen. Für die neue Folge von „Total Sozial“ haben wir uns das Projekt „Zuhause ankommen“ angeschaut und einen jungen Mann aus Syrien am Tag seiner Wohnungsübergabe in einer Münchner Genossenschaft begleitet. Außerdem erklärt der Vorstand der Wogeno, warum die Genossenschaft sich zu der Kooperation entschieden hat und warum derartige Projekte die Wohnraumknappheit für Migranten trotzdem nicht im Alleingang lösen können.

    30 min

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Ob Wohnungslosigkeit, Integration oder Leben im Alter: Die sozialen Verbände im Erzbistum helfen mit, die großen Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Bei Total Sozial berichten wir über die…

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