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Welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf straffällige Frauen hat.
Ahmet R. ist durch die Pandemie in Schulden geraten und stand vor dem Nichts. Dass er einen Ausweg gefunden hat, verdankt er auch der Caritas-Schuldnerberatung. Dabei ist er kein Einzelfall: Durch die Corona-Krise haben sich viele Menschen überschuldet.
Zu viel ist passiert in der Pandemie. Homeschooling auf engstem Raum mit Eltern, die Existenzängste ausstehen, weil der Job im Niedriglohnbereich wackelt oder gleich ganz weg ist. Gleichzeitig sind Behörden nur noch digital erreichbar, womit nicht alle Menschen umgehen können. Das Ergebnis: Anträge werden falsch oder gar nicht gestellt und so kommen nicht mal die Unterstützungsleistungen bei den Familien an. Sie können nicht mal mehr die Miete zahlen. Und oft reicht es nicht zum Einkaufen. Im Lichtblick Hasenbergl werden deshalb derzeit sogar Lebensmittelpakete gepackt. Mittendrin die Kinder, die in den letzen Monaten irgendwie am Computer hätten lernen sollen. Das hinterlässt tiefe Spuren in den Kinderseelen. Einrichtungsleiterin Johanna Hofmeir hat schnell festgestellt, dass die Kinder so unter diesem Stress leiden, dass sie überhaupt nicht in der Lage sind, zu lernen. Deshalb macht sie jetzt unter anderem ein Programm, bei dem die Kinder wieder lernen, Kinder sein zu dürfen: Mit Fahrradfahren und Walzer tanzen.
Unter dem Motto „Wir sind Stimme“ haben drei der größten Gospelchöre Münchens für einen guten Zweck gesungen. Rund 60 Sänger traten am 26. September in der Pfarrkirche Maria Hilf in der Au auf. Alle Einnahmen kommen dem sogenannten „Ambulanten Fachdienst Wohnen Münchens“ (AFWM) zugute. Mit dem Fachdienst hilft der Katholische Männerfürsorgeverein wohnungslosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Münchnern.
In „Total Sozial“ spricht die Leiterin des Ambulanten Fachdienst Wohnens über die Arbeit des AFWM und erklärt, warum die Spenden nach eineinhalb Jahren Corona besonders gut gebraucht werden können. Außerdem erinnert sich Chorleiterin Caroline von Brünken an ein probenarmes Jahr, an dessen Ende aber dennoch ein erfolgreiches Konzert stand.
Tag und Nacht für einen Menschen sorgen: das überfordert viele Betroffene. Wie die Malteser pflegenden Angehörigen helfen, hören Sie in dieser Sendung.
Unter dem Motto „Wir sind Stimme“ haben drei der größten Gospelchöre Münchens für einen guten Zweck gesungen. Rund 60 Sänger traten am 26. September in der Pfarrkirche Maria Hilf in der Au auf. Alle Einnahmen kommen dem sogenannten „Ambulanten Fachdienst Wohnen Münchens“ (AFWM) zugute. Mit dem Fachdienst hilft der Katholische Männerfürsorgeverein wohnungslosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Münchnern.
In „Total Sozial“ spricht die Leiterin des Ambulanten Fachdienst Wohnens über die Arbeit des AFWM und erklärt, warum die Spenden nach eineinhalb Jahren Corona besonders gut gebraucht werden können. Außerdem erinnert sich Chorleiterin Caroline von Brünken an ein probenarmes Jahr, an dessen Ende aber dennoch ein erfolgreiches Konzert stand.
Er ist der zweite Nicht-Geistliche Diözesan-Caritasdirektor im Erzbistum München und Freising. Bisher war er Präsident der Katholischen Stiftungshochschule. Was der 57jährige für den Verband plant, welche Corona-Folgen er befürchtet und wie seine Enkeltochter den Spielpädagogen in ihm weckt, das sind nur einige Themen in dieser Folge von Total Sozial
Eigentlich ist Wählen ganz leicht: Man macht ein Kreuz bei einem Namen und einer Partei. Aber welchen Prozess das auslöst und was die Stimme am Schluss bewirkt, ist schon deutlich komplizierter. Selbst für „normale“ Wähler. Wirklich schwierig und nicht unbedingt immer inklusiv ist unsere Demokratie für Menschen mit einer geistigen Behinderung – einer Lernschwierigkeit. Ihre Stimme zählt aber genauso viel, denn auch ihre Interessen müssen politisch vertreten werden. Immerhin handelt es sich um rund eine Million Menschen, die in Deutschland eine geistige oder seelische Behinderung haben.
Elke Scheiber ist eine von ihnen. Die 43-Jährige arbeitet im Einrichtungsverbund Steinhöring, einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung von der katholischen Jugendfürsorge KJF. Sie ist überzeugt, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten mitreden müssen: "Ich finde es wichtig, dass man Anteil an der Wahl hat!"
Aber das ist manchmal gar nicht so leicht. Denn in vielen Bereichen ist Demokratie in Deutschland noch nicht barrierefrei. In der Praxis gibt’s hier noch viel Nachholbedarf. In der neuen Folge von "Total Sozial" erzählt, Elke Scheiber wie sie diese Bundestagswahl erlebt hat und wie der Einrichtungsverbund Steinhöring seine Bewohner auf die Wahl vorbereitet hat. Außerdem spricht Autorin Doris Katheder über ihr Buch in leichter Sprache, das Menschen mit einer Lernbehinderung beim Wählen helfen soll und ihnen erklärt, wie Demokratie funktioniert.
Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), werden jährlich rund 3 Millionen Frauen Opfer von FGM/C (Female Genital Mutilation/Cutting). Circa 30 Prozent von ihnen sterben noch während des Eingriffs oder an den Folgen der Genitalverstümmelung.
In dieser Ausgabe von Total Sozial wirft Andrea Lindner einen Blick nach Landshut: Dort gibt es seit März dieses Jahres das Projekt „CaRe for Women“ – eine Anlaufstelle für Frauen, die von Genitalverstümmelung betroffen oder bedroht sind. Angesiedelt ist das Team bei der Schwangerenberatung der Caritas in Landshut. „CaRe for Women“ möchte betroffene Frauen beraten, aber auch aufklären und sensibilisieren.
Was die Stelle genau macht und warum sie gebraucht wird, das klärt Andrea Lindner in dieser Ausgabe von Total Sozial. Außerdem spricht sie mit Fadumo Korn. Die heute 57-jährige Frau aus Somalia hat im Alter von 7 Jahren selbst am eigenen Leib erfahren müssen, was Genitalverstümmelung bedeutet. Heute setzt sie sich in Vereinen und Organisationen gegen weibliche Genitalverstümmelung ein, betreut betroffene Frauen und klärt auf.
In rund zwei Wochen, am 26. September, wird der Bundestag gewählt. Dann entscheiden die Wähler, wer Deutschland künftig regieren soll. Viele haben ihre Stimme schon per Briefwahl abgegeben, zugleich tun sich viele Menschen aber auch schwer, eine Entscheidung zu treffen. Hilfe gibt’s seit Anfang September vom Wahl-O-Mat. Die Anwendung wird seit 2002 von der Bundeszentrale für politische Bildung zur Verfügung gestellt und soll unentschiedenen Wähler helfen, die Partei zu finden, mit der man die meisten Gemeinsamkeiten hat. Dafür kann der Nutzer auf 38 Thesen antworten, die in einem wissenschaftlichen und repräsentativen Prozess ausgewählt wurden.
Mit dabei sind dieses Jahr auch viele Thesen, die den sozialen Bereich betreffen: Zum Beispiel, ob Mieterhöhungen schwieriger gemacht werden sollen, ob anerkannte Geflüchtete weiterhin ihre Familien nach Deutschland holen dürfen oder ob der Mindestlohn angehoben werden soll. Alles Fragen zu komplexen Themen, auf die Wahl-O-Mat-Nutzer mit „Stimme zu“, „Stimme nicht zu“ oder „Neutral“ antworten können. Weil es aber meist gar nicht so leicht ist, auf so komplizierte Themen eine einfach Antwort zu geben, sprechen wir in der neuen Folge von „Total Sozial“ mit Vertretern der sozialen Verbände im Erzbistum. Sie sind Experten für Soziales und ordnen die Thesen des Wahl-O-Mat und deren Hintergründe ein. Dabei erzählen sie außerdem, wo das jeweilige Thema die Arbeit Ihres jeweiligen Verbandes betrifft.
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