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Monsignore Rainer Boeck ist Diözesanbeauftragter für Flucht, Asyl, Migration und Integration. Caritas International hat ihn nach Lesbos eingeladen, um sich ein Bild von den Flüchtlingslagern zu machen. Sein Fazit: Das, was da passiert, ist schlecht. Deshalb schlägt er vor, dass Deutschland mit gutem Beispiel voran geht und Menschen aus den Lagern nach Deutschland holt.
Seit einer Woche schaut die Welt nach Tokio: Dort finden mit einem Jahr Verspätung die 32. Olympischen Spiele der Moderne statt. Wegen Corona aber etwas anders als sonst: Kein Publikum, die Athleten tragen Masken und die Medaillen müssen sie sich selbst umhängen. Aber: der olympische Geist, weht trotzdem wieder und passend dazu wird’s auch bei Total Sozial sportlich. Es geht nach Rosenheim zum Katholischen Jugendsozialwerk KJSW. Dort Leben rund 170 Menschen mit geistiger Behinderung und einige von Ihnen nehmen regelmäßig als Athleten bei den Special Olympics teil.
So auch Margrit Hofmayer: Sie lebt in einer der betreuten Wohngruppen beim KJSW und hat schon so manches Edelmetall von Wettkämpfen nach Hause gebracht. In Total Sozial erzählt sie von ihrem größten sportlichen Erfolg. Dass aber nicht nur Medaillen zählen, sondern Sport für Menschen mit geistiger Behinderung auch im Alltag eine ähnlich große Bedeutung hat wie für Menschen ohne Behinderung, erklärt KJSW Fachbereichsleiterin Nina Jenewein-Lipp. Außerdem gehts mit Total Sozial zum Training des Special Olympics Basketball-Team. Dort verrät Joachim Strubel wie man Trainer für Sportler mit geistiger Behinderung wird.
Mit Blaulicht geht es in Richtung Giesing. Die Patientin wird schließlich ins Klinikum Innenstadt in die Notaufnahme gebracht. Wir haben in den Malteser Momenten die beiden Malteser Rettungsassistenten Nikolai Ohme und Daniel John bei Ihrem Einsatz begleitet. Und wir haben den stellvertretenden Leiter der Rettungswache, Sebastian Bscheid, gefragt, was es alles braucht, damit die Notfallversorgung in einer Großstadt wie München möglichst verlässlich und routiniert abläuft.
In Deutschland sind mehr als 31 Millionen Bundesbürger ehrenamtlich aktiv. Das ist mehr als jeder Dritte. Auch bei der Katholischen Kirche engagieren sich Millionen Ehrenamtliche. Für die einen ist der Weg ins Ehrenamt ganz klar und einfach, zum Beispiel, wenn man in einen Verein oder eine Pfarrei hineingeboren wird und so stückchenweise in sein Ehrenamt hineinwächst. Für viele andere ist es aber nicht so leicht, zum Beispiel wenn man umgezogen ist und sich in seiner neuen Stadt noch nicht auskennt. Zugleich haben auch viele Organisationen, die auf das Engagement von ehrenamtlichen bauen, Probleme Freiwillige zu finden.
Andreas Voßeler ist Sozialpädagoge und arbeitet beim Freiwilligenzentrum München Ost. Ähnlich wie bei einer Dating-App bringt er Menschen, die sich engagieren wollen, mit Organisationen zusammen, die nach Freiwilligen suchen. In Total Sozial erzählt Voßeler wie das funktioniert und verrät außerdem, was Organisationen und auch Pfarreien besser machen können, um für Ehrenamtliche attraktiver zu werden.
Eltern haben im vergangenen Jahr beobachtet, wie ihre Teenager-Kinder immer lethargischer geworden sind. Was sollten sie auch tun? Jetzt, wo die Jugendlichen viele Freiheiten wieder genießen könnten, sollen sie wieder funktionieren wie vorher. Aber das klappt nicht immer und überall. Felix Dietz von der Psychologischen Beratungsstelle der Katholischen Jugendfürsorge im Lehel erzählt, mit welchen Problemen Eltern und Kinder derzeit zu ihm kommen und wie das Team den Familien hilft, einen guten Weg zu finden. Denn die Fälle, in denen Jugendliche wirklich heftige Probleme haben, sind deutlich häufiger als vor der Pandemie.
Wenn Sie Hilfe brauchen: ein Übersicht über die Beratungsstellen in München finden Sie unter [www.erziehungsberatung-muenchen.de]
Viele Kinder träumen vom Reiten, weil es Spaß macht und Pferde einfach schöne Tiere sind. Im Einrichtungsverbund Steinhöring sind die Pferde aber auch Therapeuten. Und zwar für Kinder mit Behinderungen oder Lernschwierigkeiten. „Wir versuchen hier eine Wahrnehmung über alle Sinne zu fördern", erklärt Reittherapieleiterin Hannah Böck.
Um herauszufinden, wie das den Kindern hilft, ist Total Sozial auf dem Fendsbacher Hof bei einer Reittherapiestunde mit dabei. Außerdem erzählt Special Olympics-Siegerin Anita Unterreitmeier wie sie es von der Reittherapie zur Turnierreiterin gebracht hat und was man trotz Behinderung sportlich erreichen kann.
Die Zeichen stehen auf Erleichterung. Mit einer inzwischen hohen Impfrate und sinkenden Corona-Infektionszahlen könnte man schon fast wieder das Gefühl von Normalität bekommen. In Gesprächen mit anderen fällt oft auf: Es ist schon verblüffend, was in den letzten fast anderthalb Jahren passiert ist. Da kann jeder so seine Geschichten erzählen. Von Hamsterkäufen und virtuellen Spieleabenden, von Quarantäne- und Krankheitsverläufen, bis hin zu bedrückenden Todesnachrichten aus dem Bekanntenkreis. Definitiv eine turbulente Zeit.
Gerade die Wohlfahrtsverbände sind in dieser Zeit oft an und teilweise über ihre Grenzen gekommen. Mit ihren rund 30.000 Beschäftigten und rund 15.000 Ehrenamtlichen zählt die Caritas zu den größten Verbänden im Erzbistum. In der neuesten Ausgabe von Total Sozial schaut Andrea Linder genau dorthin: Wie ging es der Caritas im letzten Corona-Jahr? Was haben sie aus dieser Zeit mitgenommen? Und: Was möchten sie noch besser machen in Zukunft? Im Gespräch mit der Caritas Vorständin Gabriele Stark-Angermeier schaut Andrea Lindner zurück, spricht über Positives und Negatives und über Lehren aus der Krise beim Caritas-Verband im Erzbistum München und Freising.
Für Migranten ist der Familiennachzug oft die einzige Hoffnung, ihre Verwandten wiederzusehen. Die Hürden dafür sind aber oft kaum zu überwinden.
Sie sind oft die ersten, die ihren Job verlieren. Sie haben häufig nicht die Sprachkenntnisse, um ihren Kindern beim Homeschooling zu helfen oder zu verstehen, wo sie gesponsorte Laptops bekommen können. Und wenn es daheim zu häuslicher Gewalt kommt, droht die Abschiebung, wenn sie keinen eigenen Aufenthaltstitel haben. In der Beratungsstelle KOFIZA finden sie Hilfe und im Haus TAHANAN können sie wohnen, wenn es ganz schlimm kommt.
Alleinlebende Senioren können über Nacht auf Hilfe angewiesen sein. Die Malteser unterstützen die Betroffenen auch im Corona-Lockdown mit ihren mobilen sozialen Diensten.
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